Fernsehturm Berlin Testbericht

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verfügbar
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Erfahrungsbericht von sandwarrior

Spargelgeschichten

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Endlich mal frei, Küche fertig gemalert.
Wir müssen mal was mit dem Kind unternehmen. Unsere Sarah ist jetzt 4 und braucht Erlebnisse. Kurzer Blick auf das Thermometer 3° C, also Outdoor ist nicht ratsam.
Da kam mir eine tolle Idee, Fernsehturm in Berlin. Wegen der langen Schlangen dort, habe ich es noch nie geschafft, da mal hochzufahren und bei dem Wetter sind bestimmt noch nicht so viele Touristen unterwegs.
Sattelt die Hühner, wir fahren in die Haupstadt.
Die Anreise ist ganz leicht, da der Telespargel ( Volksmund) weithin zu sehen ist, immer draufzuhalten, ansonsten einen Touristen fragen, die Eingeborenen schicken einen sonstwohin.
Bei den Parkgebühren fragt man sich allerdings warum Berlin noch Schulden hat.
Ich habe ein wenig abseits, einen Parkplatz gefunden, der wollte blos 1 € die Stunde.
Dusselig wie ich nun mal bin nicht den Strassennamen gemerkt.

So wir standen endlich davor. Unsere Tochter war schwer Beeindruckt.

Bevor wir hochfahren ein paar technische Daten.

Höhen:
Gesamthöhe 368 m
Aussichtsetage 203 m
Telecafe 207 m
Höhe des Betonschaftes 250 m

Durchmesser des Betonschaftes in N.N. 32,5 m
Schachttreppe 986 Stufen
Duchmesser Kugel 32 m
Baumateriel 8000 m³ Beton

Aufzüge 2 Stück
Fahrtgeschwindigkeit 6m/s
Fahrzeit 40 Sek
Abreißquote minimal

Besucher Platz
In der Aussichtsetage 125 Personen
Im Cafe 200 Personen an 40 Tischen

Besucherzahlen seit 3.10.1969 39 Millionen ( Stand 12.6.2000)
Tagesdurchschnitt 3500 Personen

Öffnungszeiten:
März- Oktober 9 - 01 Uhr
Nov.- Februar 10 - 24 Uhr

Adresse: Panoramastraße 1a
10178 Berlin (Mitte)

Telefon: +49 (0) 30 / 242 33 33
Telefax: +49 (0) 30 / 242 59 22

info@berlinfernsehturm.de
www.berlinerfernsehturm.de


Eintrittspreise:
Erwachsene 6 €
Kinder 3 €

###################

Laut Führung der DDR sollte der Fernsehturm dem Kapitalismus zeigen, welche Wunderwerke im Sozialismus machbar sind. Es war mitten im kalten Krieg. Für die damalige Zeit eine unwahrscheinliche Leistung

Die Erbauung, Variante für Touristen:
Mittels Klappspaten wurde ein 368 m tiefes Loch gegraben, dort drinnen wurde der Fernsehturm in einem Stück gegossen. 271 Mörtelmischmaschinen waren Tag und Nacht im Einsatz.
Riesige Schwedische Winden, getauscht gegen die Kartoffelproduktion des Jahres 1968 sollten das Bauwerk nach oben befördern.
An jeder Seite 33 russische Wolgatreidler und ein mongolischer Takttrommler, brachten ihn ans Tageslicht. Nun wurde flugs das Loch mit Beton zugegossen.
Fertig am 3.10.1969 war Eröffnung.

###################

Eigentlich sollte der Turm in den Müggelbergen gebaut werden. Die DDR brauchte eine Leistungsstarke Sendeanlage. Walter Ulbricht entschied dann ihn am Alexanderplatz bauen zu lassen um ein politisches Signal zu geben. 1964 war Baubeginn.
Nach 53 Monaten Bauzeit war er dann fertig.
Zum Jahreswechsel 1995/96 wurde das Innenleben des Berliner Fernsehturms generalsaniert, wobei die Haus-, Klima- und Brandschutztechnik komplett erneuert wurden.

Der Berliner Fernsehturm gehört der Weltvereinigung der größten Türme (W.F.G.T.) an.
Für die Mitgliedschaft in der Gruppe gelten folgende Bedingungen:

1.Sie müssen die Form eines Turmes haben
2.Sie müssen ein touristisches Wahrzeichen der Stadt
oder des Landes sein, in dem sie stehen
3.Sie müssen eine öffentlich zugängliche
Aussichtsplattform besitzen
4.Sie müssen fertiggestellt und bereits drei Jahre
in Betrieb sein.

###################

Es ist soweit wir fahren hoch. Es empfiehlt sich den Mund zu öffnen ,wegen dem Druckausgleich. Der Fahrstuhlführer plaudert nett und überbückt leger die 40 sek Fahrzeit.
Wir werfen einen ersten Blick, trotz des Schlechten Wetters ( leichter Schneefall) ist die Aussicht noch ganz gut.

Was kann man so erblicken? In erster Linie fast ganz Berlin, liegt wahrscheinlich an der zentralen Lage.
In der Aussichtetage sind aber auch Tafeln angebracht, wo die markanten Gebäude angezeigt werden, so das man voll informiert ist.
Ich will hier nich alle Sehenswürdigkeiten aufzählen, sonst meckert noch einer, ich hätte was vergessen. Unten die Menschen sehen alle gleich aus, vorallem sehr klein. Die Autos sind auch lustig anzusehen.
Wir laufen ein paar mal rum.
Ich war äusserst begeistert, daß die Berliner Polizei, extra zu meinem Schutz, einen Hubschrauber um den Turm kreisen ließ. Jovial winkte ich unaufffällig zurück und bedankte mich mit einem kurzen anerkennenden Kopfnicken.
In der Aussichtsetage ist auch eine Bar intregiert, wer sich die Kante geben will.
Trotz der Höhe spürt man eigentlich nichts, meine Frau hat sonst ein wenig Höhenangst.
Ein verdächtiges knurren! Mein Magen, ein Blick auf die Uhr, schon wieder Mittag.

Wir machen Mittag im Telecafe. Haupattraktion ist hier die sich drehende Plattform, so das man beim Speisen eine ständig wechselnde Aussicht hat.
Die Preise halten sich noch in Grenzen, untere Obergrenze.
Fürs Kind Spagetthi mit Schinkenstreifen 3,85 €
Papi Gebratenes Lachsfilet auf Bandnudeln 11,40 €
Mutti Wildschweinbraten 12,40 €
Man gönnt sich sonst nichts.

Wir fahren wieder runter und schlendern nochmal durch den Souveniershop.
Da habe ich was orginelles gesehen. Berliner Luft in einer kleinen Flasche für 3€ und paar zertrümmerte. Eine Echte Marktlücke.
Ich werde demnächst, Original Sandwarrior- Darmwindle für 10 € in 0,75 Flaschen anbieten, mit Augenträngarantie incl. Versandkosten.
Geschmacksrichtungen Linsensuppe, Zwiebel und Partybrot.
Vorbestellungen sind erbeten, wegen dem zu erwartenden Andrang.

Auf Wunsch der Berliner Stadtreinigung wurden Panzerglasfenster angebracht.
Wer also eine spektakulären Suizidversuch unternehmen möchte, ein Diamantring reicht nicht.

Fazit:
Alles im allem ein gelungener Ausflug, das Kind hat was Aussergewöhnliches erlebt.
Für Touristen sehr empfehlenswert, weil man viel auf einmal sieht.
Wer als Hauptstädter den Telespargel noch nicht kennt, mein Rat „ Kopf hoch".
Nun mal den Mundwinkel wieder hoch, es gibt ja auch Zugereiste.
Mein Tip unbedingt mal anschauen, wenn man in Berlin ist, die Aussicht ist es wert.
Ich hoffe euch diese aussergewöhnliche Bauwerk ein wenig näher gebracht zu haben.

Viele grüße vom Fersehturmwarrior


PS: Die technischen Daten stammen von der Homepage und aus einem extra erworbenen Runumblickheftchen, bevor hier einer nach der Quelle fragt.






















----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-02-12 10:33:39 mit dem Titel Telespargel

Endlich mal frei, Küche fertig gemalert.
Wir müssen mal was mit dem Kind unternehmen. Unsere Sarah ist jetzt 4 und braucht Erlebnisse. Kurzer Blick auf das Thermometer 3° C, also Outdoor ist nicht ratsam.
Da kam mir eine tolle Idee, Fernsehturm in Berlin. Wegen der langen Schlangen dort, habe ich es noch nie geschafft, da mal hochzufahren und bei dem Wetter sind bestimmt noch nicht so viele Touristen unterwegs.
Sattelt die Hühner, wir fahren in die Haupstadt.
Die Anreise ist ganz leicht, da der Telespargel ( Volksmund) weithin zu sehen ist, immer draufzuhalten, ansonsten einen Touristen fragen, die Eingeborenen schicken einen sonstwohin.
Bei den Parkgebühren fragt man sich allerdings warum Berlin noch Schulden hat.
Ich habe ein wenig abseits, einen Parkplatz gefunden, der wollte blos 1 € die Stunde.
Dusselig wie ich nun mal bin nicht den Strassennamen gemerkt.

So wir standen endlich davor. Unsere Tochter war schwer Beeindruckt.

Bevor wir hochfahren ein paar technische Daten.

Höhen:
Gesamthöhe 368 m
Aussichtsetage 203 m
Telecafe 207 m
Höhe des Betonschaftes 250 m

Durchmesser des Betonschaftes in N.N. 32,5 m
Schachttreppe 986 Stufen
Duchmesser Kugel 32 m
Baumateriel 8000 m³ Beton

Aufzüge 2 Stück
Fahrtgeschwindigkeit 6m/s
Fahrzeit 40 Sek
Abreißquote minimal

Besucher Platz
In der Aussichtsetage 125 Personen
Im Cafe 200 Personen an 40 Tischen

Besucherzahlen seit 3.10.1969 39 Millionen ( Stand 12.6.2000)
Tagesdurchschnitt 3500 Personen

Öffnungszeiten:
März- Oktober 9 - 01 Uhr
Nov.- Februar 10 - 24 Uhr

Adresse: Panoramastraße 1a
10178 Berlin (Mitte)

Telefon: +49 (0) 30 / 242 33 33
Telefax: +49 (0) 30 / 242 59 22

info@berlinfernsehturm.de
www.berlinerfernsehturm.de


Eintrittspreise:
Erwachsene 6 €
Kinder 3 €

###################

Laut Führung der DDR sollte der Fernsehturm dem Kapitalismus zeigen, welche Wunderwerke im Sozialismus machbar sind. Es war mitten im kalten Krieg. Für die damalige Zeit eine unwahrscheinliche Leistung

Die Erbauung, Variante für Touristen:
Mittels Klappspaten wurde ein 368 m tiefes Loch gegraben, dort drinnen wurde der Fernsehturm in einem Stück gegossen. 271 Mörtelmischmaschinen waren Tag und Nacht im Einsatz.
Riesige Schwedische Winden, getauscht gegen die Kartoffelproduktion des Jahres 1968 sollten das Bauwerk nach oben befördern.
An jeder Seite 33 russische Wolgatreidler und ein mongolischer Takttrommler, brachten ihn ans Tageslicht. Nun wurde flugs das Loch mit Beton zugegossen.
Fertig am 3.10.1969 war Eröffnung.

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Eigentlich sollte der Turm in den Müggelbergen gebaut werden. Die DDR brauchte eine Leistungsstarke Sendeanlage. Walter Ulbricht entschied dann ihn am Alexanderplatz bauen zu lassen um ein politisches Signal zu geben. 1964 war Baubeginn.
Nach 53 Monaten Bauzeit war er dann fertig.
Zum Jahreswechsel 1995/96 wurde das Innenleben des Berliner Fernsehturms generalsaniert, wobei die Haus-, Klima- und Brandschutztechnik komplett erneuert wurden.

Der Berliner Fernsehturm gehört der Weltvereinigung der größten Türme (W.F.G.T.) an.
Für die Mitgliedschaft in der Gruppe gelten folgende Bedingungen:

1.Sie müssen die Form eines Turmes haben
2.Sie müssen ein touristisches Wahrzeichen der Stadt
oder des Landes sein, in dem sie stehen
3.Sie müssen eine öffentlich zugängliche
Aussichtsplattform besitzen
4.Sie müssen fertiggestellt und bereits drei Jahre
in Betrieb sein.

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Es ist soweit wir fahren hoch. Es empfiehlt sich den Mund zu öffnen ,wegen dem Druckausgleich. Der Fahrstuhlführer plaudert nett und überbückt leger die 40 sek Fahrzeit.
Wir werfen einen ersten Blick, trotz des Schlechten Wetters ( leichter Schneefall) ist die Aussicht noch ganz gut.

Was kann man so erblicken? In erster Linie fast ganz Berlin, liegt wahrscheinlich an der zentralen Lage.
In der Aussichtetage sind aber auch Tafeln angebracht, wo die markanten Gebäude angezeigt werden, so das man voll informiert ist.
Ich will hier nich alle Sehenswürdigkeiten aufzählen, sonst meckert noch einer, ich hätte was vergessen. Unten die Menschen sehen alle gleich aus, vorallem sehr klein. Die Autos sind auch lustig anzusehen.
Wir laufen ein paar mal rum.
Ich war äusserst begeistert, daß die Berliner Polizei, extra zu meinem Schutz, einen Hubschrauber um den Turm kreisen ließ. Jovial winkte ich unaufffällig zurück und bedankte mich mit einem kurzen anerkennenden Kopfnicken.
In der Aussichtsetage ist auch eine Bar intregiert, wer sich die Kante geben will.
Trotz der Höhe spürt man eigentlich nichts, meine Frau hat sonst ein wenig Höhenangst.
Ein verdächtiges knurren! Mein Magen, ein Blick auf die Uhr, schon wieder Mittag.

Wir machen Mittag im Telecafe. Haupattraktion ist hier die sich drehende Plattform, so das man beim Speisen eine ständig wechselnde Aussicht hat.
Die Preise halten sich noch in Grenzen, untere Obergrenze.
Fürs Kind Spagetthi mit Schinkenstreifen 3,85 €
Papi Gebratenes Lachsfilet auf Bandnudeln 11,40 €
Mutti Wildschweinbraten 12,40 €
Man gönnt sich sonst nichts.

Wir fahren wieder runter und schlendern nochmal durch den Souveniershop.
Da habe ich was orginelles gesehen. Berliner Luft in einer kleinen Flasche für 3€ und paar zertrümmerte. Eine Echte Marktlücke.
Ich werde demnächst, Original Sandwarrior- Darmwindle für 10 € in 0,75 Flaschen anbieten, mit Augenträngarantie incl. Versandkosten.
Geschmacksrichtungen Linsensuppe, Zwiebel und Partybrot.
Vorbestellungen sind erbeten, wegen dem zu erwartenden Andrang.

Auf Wunsch der Berliner Stadtreinigung wurden Panzerglasfenster angebracht.
Wer also eine spektakulären Suizidversuch unternehmen möchte, ein Diamantring reicht nicht.

Fazit:
Alles im allem ein gelungener Ausflug, das Kind hat was Aussergewöhnliches erlebt.
Für Touristen sehr empfehlenswert, weil man viel auf einmal sieht.
Wer als Hauptstädter den Telespargel noch nicht kennt, mein Rat „ Kopf hoch\".
Nun mal den Mundwinkel wieder hoch, es gibt ja auch Zugereiste.
Mein Tip unbedingt mal anschauen, wenn man in Berlin ist, die Aussicht ist es wert.
Ich hoffe euch diese aussergewöhnliche Bauwerk ein wenig näher gebracht zu haben.

Viele grüße vom Fersehturmwarrior


PS: Die technischen Daten stammen von der Homepage und aus einem extra erworbenen Runumblickheftchen, bevor hier einer nach der Quelle fragt.



PPS: Dieser Beitrag ist wie üblich KLarl Napf gewidmet, dem Erfinder der Berliner Luft.

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