Ferrero Kinder Maxi King Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Geruch:
- Suchtfaktor:
- Anhalten der Frische nach Öffnen:
Erfahrungsbericht von the_webber
GAUMENVERGEWALTIGUNG - ESSEN AUF EIGENE GEFAHR...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Liebe Leser/innen,
wie das häufig so ist im Leben eines Schülers plagte mich neulich nach sieben aufreibenden Stunden der Hunger. Im benachbarten Supermarkt schlich ich also durch die Regale, auf der Suche nach etwas a) bezahlbarem, b) nahrhaftem und c) schmackhaftem. Im Kühlregal sah ich dann eine Palette von Sachen, die vermutlich weder a) noch b) waren, aber nach c) aussahen. Ich entschied mich für einen Dreierpack „Kinder Maxi King“ von Ferrero, den ich zwar schon mal gegessen hatte, an dessen Geschmack ich mich aber nicht mehr erinnern konnte...
INFORMATIONEN
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“Kinder MaxiKing”
3, ähm, Riegel (?) zu je 35g
Haltbar 2 Wochen ab Kaufdatum, im Kühlschrank aufzubewahren.
Hersteller: Ferrero, 60624 Frankfurt/Main
Die MaxiKings sind jeweils in bunte Plastikhüllen verpackt, auf denen die Farben weiß, rot und blau dominieren. Die drei Dinger sind mit Klebestreifen zusammengepappt und müssen mit viel Geschicklichkeit voneinander getrennt werden, damit es nicht von vornherein Matsch gibt.
Die Inhaltsstoffe spare ich mir, auf Anfrage gibt es sie gerne, ansonsten einfach in andere Berichte schauen.
Zum Preis: Bei Minimal habe ich 1,09 € für die drei Stück bezahlt. Ich denke, dass das durchaus billiger ginge, aber Ferrero war ja noch nie für niedrige Preise bekannt. Für ein gutes Produkt wäre der Preis angemessen, lassen wir uns überraschen...
ERFAHRUNGEN
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Direkt nachdem ich aus dem Laden kam und mich in den Wagen gesetzt hatte – es Familienabholservice -, wurde der erste Riegel halb von seiner Verpackung befreit und ich hielt die Sache in den Händen. Zunächst muss ich sagen, dass die MaxiKings keineswegs so groß sind wie die Verpackung es vermuten lässt – durch eine etwas rundliche Form, ich würde sie in etwa mit einem Ei vergleichen (nur dass sie im Gegensatz zu den Hühnerprodukten platt wie eine Scheibe sind), kommt das zustande.
Der Riegel besteht außen aus einer Schokoladenhülle mit Nussstückchen, darunter dann irgendwas pappiges, anschließend die Milchcreme und innen ist ein wenig Karamellcreme.
Der erste Bissen war sofort von einer Menge Ärger begleitet, denn die Schokoladenschicht platzte sofort auseinander und kleine Stückchen verteilten sich über meinen Schoß und den Autositz. Alles wieder eingesammelt, konzentrierte ich mich auf den Geschmack – worauf ich im Nachhinein durchaus auch noch ein wenig hätte verzichten können.
Denn der erste Bissen war gleich grauenvoll. Die Schokohülle und die Pappschicht (Ferrero nennt sie „Waffel“) waren beide ziemlich pappig und hatten keineswegs den erwarteten Geschmack. Die Schokolade wirkt wie etwas Undefinierbares mit Konsistenz und Farbe von Schokolade. Von der Pappe gar nicht zu reden.
Die Milchcreme dann entsprach von ihrem Geschmack her dem äußeren – nur ist sie unendlich süß, von Milch eigentlich nichts zu schmecken. Ich will gar nicht wissen, was das für ein Gepansche ist, vermutlich 70% Zucker und 30% Farbstoff. Ferrero hat ja in letzter Zeit mit neuen Produkten und deren „leckeren Haselnusscremes“ schon viel geboten, aber das hier ist bisher unerreicht, einfach nur widerlich.
Die sehnsüchtig erwartete Karamellsoße im Inneren kann das ganze leider auch nicht mehr retten – denn sie ist nicht zu identifizieren, will sagen geschmacklich nicht von der Milchcreme zu unterscheiden. Lecker, falls man die Geschmackssinne einer leeren Konservendose besitzt...
Das Gekrümel ging übrigens weiter. Ich war zunächst mehr mit den Schokokrümeln und deren Entsorgung beschäftigt als mit dem Beschweren über den Geschmack. Die Mitinsassen dürfte es gefreut haben...
Ich vermute, diese Dinger werden Kalorienbomben sein, die nicht von schlechten Eltern sind. Bei dem Zuckergehalt schätze ich die „Kinder MaxiKings“ locker auf 500 Kalorien je 100 Gramm, was 175 kcal je Riegel entspräche. Auf der Verpackung sind aber verständlicherweise keine Angaben gemacht. Man ist ja nicht lebensmüde bei Ferrero...
Nachdem ich einen Riegel tatsächlich hinuntergebracht hatte, verspürte ich dann auch schon eine leichte Übelkeit, so einen Zuckerschock bekommt man ja nicht alle Tage. Autofenster aufgekurbelt, dann ging es aber auch schon wieder.
FAZIT
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Die „Kinder MaxiKings“ von Ferrero sind das Grausamste, was mir in den letzten Monaten zwischen die Zähne gekommen ist. Abgesehen vom Geschmack, der bei allen vier Schichten als „ekelhaft“ einzustufen ist, krümeln die Teile ihre ganze Umgebung voll und die Creme ist ziemlich klebrig. 1,09 € dafür zu verlangen, nehme ich dem Ferrero-Chef, wie immer er heißt – falls überhaupt existent, persönlich übel.
Nein, keine eins, liebe Scroller. Da ich nicht mehr darf, vergebe ich aber schweren Herzens eine sechs – davon darf sich Ferrero eine Packung MaxiKings kaufen. Eine Empfehlung gibt es auch nicht, allenfalls für Leute mit wirklich schlimmen Feinden.
Vielen Dank fürs Lesen,
euer realwebber am 08.02.03
P.S.: Für die Geschmacksbeschreibung habe ich mich dazu durchgerungen, vom zweiten Riegel ein paar Bissen zu nehmen. Ich sauge gerade meinen Schreibtisch – falls jemand Interesse an MaxiKing Nummer drei hat, bitte melden, gegen Rückporto schicke ich es gerne zu.
Achtung!
Dieser Bericht wurde von mir am 06.02.03 unter dem Usernamen \"therealwebber\" vorab bei Ciao.com gepostet und ist kein Fake.
wie das häufig so ist im Leben eines Schülers plagte mich neulich nach sieben aufreibenden Stunden der Hunger. Im benachbarten Supermarkt schlich ich also durch die Regale, auf der Suche nach etwas a) bezahlbarem, b) nahrhaftem und c) schmackhaftem. Im Kühlregal sah ich dann eine Palette von Sachen, die vermutlich weder a) noch b) waren, aber nach c) aussahen. Ich entschied mich für einen Dreierpack „Kinder Maxi King“ von Ferrero, den ich zwar schon mal gegessen hatte, an dessen Geschmack ich mich aber nicht mehr erinnern konnte...
INFORMATIONEN
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“Kinder MaxiKing”
3, ähm, Riegel (?) zu je 35g
Haltbar 2 Wochen ab Kaufdatum, im Kühlschrank aufzubewahren.
Hersteller: Ferrero, 60624 Frankfurt/Main
Die MaxiKings sind jeweils in bunte Plastikhüllen verpackt, auf denen die Farben weiß, rot und blau dominieren. Die drei Dinger sind mit Klebestreifen zusammengepappt und müssen mit viel Geschicklichkeit voneinander getrennt werden, damit es nicht von vornherein Matsch gibt.
Die Inhaltsstoffe spare ich mir, auf Anfrage gibt es sie gerne, ansonsten einfach in andere Berichte schauen.
Zum Preis: Bei Minimal habe ich 1,09 € für die drei Stück bezahlt. Ich denke, dass das durchaus billiger ginge, aber Ferrero war ja noch nie für niedrige Preise bekannt. Für ein gutes Produkt wäre der Preis angemessen, lassen wir uns überraschen...
ERFAHRUNGEN
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Direkt nachdem ich aus dem Laden kam und mich in den Wagen gesetzt hatte – es Familienabholservice -, wurde der erste Riegel halb von seiner Verpackung befreit und ich hielt die Sache in den Händen. Zunächst muss ich sagen, dass die MaxiKings keineswegs so groß sind wie die Verpackung es vermuten lässt – durch eine etwas rundliche Form, ich würde sie in etwa mit einem Ei vergleichen (nur dass sie im Gegensatz zu den Hühnerprodukten platt wie eine Scheibe sind), kommt das zustande.
Der Riegel besteht außen aus einer Schokoladenhülle mit Nussstückchen, darunter dann irgendwas pappiges, anschließend die Milchcreme und innen ist ein wenig Karamellcreme.
Der erste Bissen war sofort von einer Menge Ärger begleitet, denn die Schokoladenschicht platzte sofort auseinander und kleine Stückchen verteilten sich über meinen Schoß und den Autositz. Alles wieder eingesammelt, konzentrierte ich mich auf den Geschmack – worauf ich im Nachhinein durchaus auch noch ein wenig hätte verzichten können.
Denn der erste Bissen war gleich grauenvoll. Die Schokohülle und die Pappschicht (Ferrero nennt sie „Waffel“) waren beide ziemlich pappig und hatten keineswegs den erwarteten Geschmack. Die Schokolade wirkt wie etwas Undefinierbares mit Konsistenz und Farbe von Schokolade. Von der Pappe gar nicht zu reden.
Die Milchcreme dann entsprach von ihrem Geschmack her dem äußeren – nur ist sie unendlich süß, von Milch eigentlich nichts zu schmecken. Ich will gar nicht wissen, was das für ein Gepansche ist, vermutlich 70% Zucker und 30% Farbstoff. Ferrero hat ja in letzter Zeit mit neuen Produkten und deren „leckeren Haselnusscremes“ schon viel geboten, aber das hier ist bisher unerreicht, einfach nur widerlich.
Die sehnsüchtig erwartete Karamellsoße im Inneren kann das ganze leider auch nicht mehr retten – denn sie ist nicht zu identifizieren, will sagen geschmacklich nicht von der Milchcreme zu unterscheiden. Lecker, falls man die Geschmackssinne einer leeren Konservendose besitzt...
Das Gekrümel ging übrigens weiter. Ich war zunächst mehr mit den Schokokrümeln und deren Entsorgung beschäftigt als mit dem Beschweren über den Geschmack. Die Mitinsassen dürfte es gefreut haben...
Ich vermute, diese Dinger werden Kalorienbomben sein, die nicht von schlechten Eltern sind. Bei dem Zuckergehalt schätze ich die „Kinder MaxiKings“ locker auf 500 Kalorien je 100 Gramm, was 175 kcal je Riegel entspräche. Auf der Verpackung sind aber verständlicherweise keine Angaben gemacht. Man ist ja nicht lebensmüde bei Ferrero...
Nachdem ich einen Riegel tatsächlich hinuntergebracht hatte, verspürte ich dann auch schon eine leichte Übelkeit, so einen Zuckerschock bekommt man ja nicht alle Tage. Autofenster aufgekurbelt, dann ging es aber auch schon wieder.
FAZIT
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Die „Kinder MaxiKings“ von Ferrero sind das Grausamste, was mir in den letzten Monaten zwischen die Zähne gekommen ist. Abgesehen vom Geschmack, der bei allen vier Schichten als „ekelhaft“ einzustufen ist, krümeln die Teile ihre ganze Umgebung voll und die Creme ist ziemlich klebrig. 1,09 € dafür zu verlangen, nehme ich dem Ferrero-Chef, wie immer er heißt – falls überhaupt existent, persönlich übel.
Nein, keine eins, liebe Scroller. Da ich nicht mehr darf, vergebe ich aber schweren Herzens eine sechs – davon darf sich Ferrero eine Packung MaxiKings kaufen. Eine Empfehlung gibt es auch nicht, allenfalls für Leute mit wirklich schlimmen Feinden.
Vielen Dank fürs Lesen,
euer realwebber am 08.02.03
P.S.: Für die Geschmacksbeschreibung habe ich mich dazu durchgerungen, vom zweiten Riegel ein paar Bissen zu nehmen. Ich sauge gerade meinen Schreibtisch – falls jemand Interesse an MaxiKing Nummer drei hat, bitte melden, gegen Rückporto schicke ich es gerne zu.
Achtung!
Dieser Bericht wurde von mir am 06.02.03 unter dem Usernamen \"therealwebber\" vorab bei Ciao.com gepostet und ist kein Fake.
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