Ferrero Yogurette Testbericht
ab 10,45 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Geruch:
- Grad der Süße:
- Suchtfaktor:
- Anhalten der Frische nach Öffnen:
- Aus biologischer Erzeugung:
Erfahrungsbericht von Comte_de_Flandre
Ich spiele mit gezinkten Karten!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
ACHTUNG: Ich bin ein Fake!
In Wirklichkeit bin ich Ulrike Jokiel, extrem triebgesteuerte Yogurette-Fetischistin.
Ich spiele zwar kein Tennis mehr und für die Werbung bin ich inzwischen auch viel zu scheiße, aber jede Nacht stehe ich noch immer auf und hole mir einen runter - nämlich einen Riegel von meinem Erdbeerjoghurt-Baum im Garten. Mann, bin ich heilfroh, dass das die Gendarmerie nach all den Jahren noch nicht ausgeforscht hat.
Blöderweise konnte ich mir keinen bei den Tennis-Herren krallen, deswegen muss ich mein Geld mit ehrlicher Arbeit verdienen. Da ich aber versäumt habe, in jungen Jahren eine Ausbildung zu machen, für die ich wahrscheinlich eh zu hohl gewesen wäre, bin ich jetzt beim Wolfgang Clement angestellt, sprich arbeitslos. Ciao nutze ich, um ein paar Cent dazu zu verdienen, so dass meine Suchtbefriedigung durch Yogurette auch künftig sichergestellt ist.
Nun denn, alles nur Spaß. Ich bin natürlich echt, d.h. ich bin Alex, der Comte de Flandre. Ich hole mir zwar auch jede Nacht einen ******, äh etwas aus dem Kühlschrank, aber das soll ein anderes Thema sein.
Selbstverständlich besitze ich in meiner Verbundenheit zu Flandern ein besonderes Faible für Schokolade, denn wo kommen die feinsten Pralinen her? Genau, aus Belgien. Im germanischen Exil muss ich zwar leider auf die landesüblichen Produkte zurückgreifen, aber da lockt mich im Regal des örtlichen Vivos immer wieder eine Marke: YOGURETTE.
Abschließend meiner Einleitung sei für jüngere Leser erklärt, dass Ulrike Jokiel in den 80er Jahren eine tennisspielende Garke war, die im Werbeblock den ahnungslosen Konsumenten fragte: \"Können es sich moderne, sportliche Frauen eigentlich leisten, heute Schokolade zu essen? - Ja, die Yogurette, die schmeckt so himmlisch - Joghurt - leicht!\"
Hier mein Bericht:
Das Produkt
==========
Yogurette ist ein Schokoriegel, der aus einer mit Erdbeergeschmack und -stückchen verfeinerten Magermilchjoghurtmasse, welche mit Vollmilchschokolade ummantelt ist, besteht.
Die Packung gibt leider keine Angaben über die genaue Zusammensetzung der Schokolade, man erwähnt lediglich, dass das Ganze auf Basis von Magermilchjoghurt und Erdbeeren hergestellt wird; hinzu gesellen sich pflanzliches Fett und Kakaocreme.
Ganz so sportlich ist die Kalorienzahl der Yogurette dann auch nicht mehr. Bei meinen Recherchen verriet mir eine Quelle, die gerne ungenannt bleiben möchte, einen Wert von 552 Kalorien je Tafel. Ulrike Jokiel musste leider auch die entsprechenden Erfahrungen machen.
Neben dem nackten Essgenuss eignet sich Yogurette auch zur Verwendung in diversen Kuchen. Hier ist das Internet voll mit entsprechenden Rezepten.
Der Hersteller
==============
Yogurette wird von der allseits bekannten Firma Ferrero aus Frankfurt produziert. Aus diesem Haus kommen auch u.a. so populäre Produkte wie die Milchschnitte, Giotto, Kinder Überraschung, Nutella und Mon Cheri.
Beim Betrachten der Produktpalette stellte ich fest, dass Ferrero irgendwie einen Hang zu - sagen wir mal komischen - Fernsehwerbungen hat und sich in den 90ern dafür auch so manchen richtig bekannten Sportler als Werbeträger leisten konnte. Die Werbeabteilung von Ferrero kommt bestimmt erst nach dem dritten Bembel Äppelwoi so richtig in Fahrt, ansonsten kann man sich so manchen Spot nicht erklären.
Neben den ganzen bekannten Größen und Ulrike Jokiel ist immer noch Claudia Bertani mein Liebling, die irgendwann zum Ende des Sommers ihre Tage bekommt - nämlich die Tage an denen ihr bescheuerter Spot zum Ende der Mon Cheri Sommerpause gesendet wird.
Im Internet ist das Unternehmen unter www.ferrero.de zu finden, einen Yogurette-Link gibt es aber leider nicht.
Preis / Verpackung
==================
Für eine Tafel zahlt man je nach Supermarkt und Angebotslage € 0,75. Enthalten sind 100g, das entspricht 8 Riegeln. Zu erwerben ist Yogurette in einer rosanen Pappschatulle, die wohl jeder schon irgendwann mal gesehen hat. In weißer Schrift lesen wir \'Yogurette\' und sehen zwei Riegel - einen eingepackten und einen entblößten. Ein Becher mit Joghurt und ein paar Erdbeeren unterstreichen bildlich die Geschmacksrichtung.
Jeder einzelne Riegel ist in ein rosanes Folienpapierchen gesondert eingewickelt.
Preislich rangiert die Yogurette im oberen Drittel des Schokoladesortiments, es gibt durchaus billigere Produkte ähnlichen Inhalts.
Der Geschmack
=============
Es ist eh schwierig, einen Geschmack zu beschreiben. Noch schwieriger ist es, einen Geschmack zu beschreiben, den so gut wie jeder kennt. Der Geschmack bietet einem keine Überraschung mehr, wie bei einem neuen Produkt. Das ist wie ein Kuss der Frau nach zwanzig Jahren Ehe. Gewohnheit ist aber nicht unbedingt schlecht, sondern kann auch eine tolle Verlässlichkeit bieten.
Aber nun, Yogurette schmeckt gut. Sie schmeckt so gut, dass ich mich im Zweifel immer wieder für sie entscheide und gegen manch unbekanntes Produkt.
Yogurette hat einen freundlichen Geschmack nach Joghurt und Erdbeere. Dieser ist weder zu intensiv noch zu lasch. Darüber hinaus schmeckt sie in der Tat frisch, vor allem wenn sie im Kühlschrank gelagert wurde. Durch den recht geringen Anteil an Schokolade steht der Erdbeere / Joghurt-Geschmack beim Genuss im Vordergrund.
Wenn sie zu warm wird und eklig in ihrer Hülle zerfließt, ist sie nicht mehr so lecker. Durch die Folie ist jeder Yoguretteriegel aber gut geschützt und bei normalen Zimmertemperaturen besteht keine Gefahr.
Fazit
=====
Yogurette kann ich jedem empfehlen, der Schokolade mit Fruchtgeschmack mag. Sie ist qualitativ und geschmacklich hochwertig, was sich auch im Preis niederschlägt.
Es gibt inzwischen viele preiswertere geklonte No-Name-Yoguretten-Imitate, die - insbesondere die von Aldi - nicht schlecht sind und auch gut schmecken, aber meiner Meinung nach nicht ganz an die Yogurette ran reichen.
Zuviel Genuss macht wie bei allen Süßigkeiten dick, schadet der Gesundheit und führt zu Karies.
Wie es mit Ulrike Jokiel weitergeht........ - wer weiß. Vielleicht machen ja irgendwann die Weight Watchers extensive Fernsehwerbung oder der NDR benötigt, wenn Antje das Walross in Rente geht, ein neues Maskottchen.
© Comte de Flandre im Januar 2003
In Wirklichkeit bin ich Ulrike Jokiel, extrem triebgesteuerte Yogurette-Fetischistin.
Ich spiele zwar kein Tennis mehr und für die Werbung bin ich inzwischen auch viel zu scheiße, aber jede Nacht stehe ich noch immer auf und hole mir einen runter - nämlich einen Riegel von meinem Erdbeerjoghurt-Baum im Garten. Mann, bin ich heilfroh, dass das die Gendarmerie nach all den Jahren noch nicht ausgeforscht hat.
Blöderweise konnte ich mir keinen bei den Tennis-Herren krallen, deswegen muss ich mein Geld mit ehrlicher Arbeit verdienen. Da ich aber versäumt habe, in jungen Jahren eine Ausbildung zu machen, für die ich wahrscheinlich eh zu hohl gewesen wäre, bin ich jetzt beim Wolfgang Clement angestellt, sprich arbeitslos. Ciao nutze ich, um ein paar Cent dazu zu verdienen, so dass meine Suchtbefriedigung durch Yogurette auch künftig sichergestellt ist.
Nun denn, alles nur Spaß. Ich bin natürlich echt, d.h. ich bin Alex, der Comte de Flandre. Ich hole mir zwar auch jede Nacht einen ******, äh etwas aus dem Kühlschrank, aber das soll ein anderes Thema sein.
Selbstverständlich besitze ich in meiner Verbundenheit zu Flandern ein besonderes Faible für Schokolade, denn wo kommen die feinsten Pralinen her? Genau, aus Belgien. Im germanischen Exil muss ich zwar leider auf die landesüblichen Produkte zurückgreifen, aber da lockt mich im Regal des örtlichen Vivos immer wieder eine Marke: YOGURETTE.
Abschließend meiner Einleitung sei für jüngere Leser erklärt, dass Ulrike Jokiel in den 80er Jahren eine tennisspielende Garke war, die im Werbeblock den ahnungslosen Konsumenten fragte: \"Können es sich moderne, sportliche Frauen eigentlich leisten, heute Schokolade zu essen? - Ja, die Yogurette, die schmeckt so himmlisch - Joghurt - leicht!\"
Hier mein Bericht:
Das Produkt
==========
Yogurette ist ein Schokoriegel, der aus einer mit Erdbeergeschmack und -stückchen verfeinerten Magermilchjoghurtmasse, welche mit Vollmilchschokolade ummantelt ist, besteht.
Die Packung gibt leider keine Angaben über die genaue Zusammensetzung der Schokolade, man erwähnt lediglich, dass das Ganze auf Basis von Magermilchjoghurt und Erdbeeren hergestellt wird; hinzu gesellen sich pflanzliches Fett und Kakaocreme.
Ganz so sportlich ist die Kalorienzahl der Yogurette dann auch nicht mehr. Bei meinen Recherchen verriet mir eine Quelle, die gerne ungenannt bleiben möchte, einen Wert von 552 Kalorien je Tafel. Ulrike Jokiel musste leider auch die entsprechenden Erfahrungen machen.
Neben dem nackten Essgenuss eignet sich Yogurette auch zur Verwendung in diversen Kuchen. Hier ist das Internet voll mit entsprechenden Rezepten.
Der Hersteller
==============
Yogurette wird von der allseits bekannten Firma Ferrero aus Frankfurt produziert. Aus diesem Haus kommen auch u.a. so populäre Produkte wie die Milchschnitte, Giotto, Kinder Überraschung, Nutella und Mon Cheri.
Beim Betrachten der Produktpalette stellte ich fest, dass Ferrero irgendwie einen Hang zu - sagen wir mal komischen - Fernsehwerbungen hat und sich in den 90ern dafür auch so manchen richtig bekannten Sportler als Werbeträger leisten konnte. Die Werbeabteilung von Ferrero kommt bestimmt erst nach dem dritten Bembel Äppelwoi so richtig in Fahrt, ansonsten kann man sich so manchen Spot nicht erklären.
Neben den ganzen bekannten Größen und Ulrike Jokiel ist immer noch Claudia Bertani mein Liebling, die irgendwann zum Ende des Sommers ihre Tage bekommt - nämlich die Tage an denen ihr bescheuerter Spot zum Ende der Mon Cheri Sommerpause gesendet wird.
Im Internet ist das Unternehmen unter www.ferrero.de zu finden, einen Yogurette-Link gibt es aber leider nicht.
Preis / Verpackung
==================
Für eine Tafel zahlt man je nach Supermarkt und Angebotslage € 0,75. Enthalten sind 100g, das entspricht 8 Riegeln. Zu erwerben ist Yogurette in einer rosanen Pappschatulle, die wohl jeder schon irgendwann mal gesehen hat. In weißer Schrift lesen wir \'Yogurette\' und sehen zwei Riegel - einen eingepackten und einen entblößten. Ein Becher mit Joghurt und ein paar Erdbeeren unterstreichen bildlich die Geschmacksrichtung.
Jeder einzelne Riegel ist in ein rosanes Folienpapierchen gesondert eingewickelt.
Preislich rangiert die Yogurette im oberen Drittel des Schokoladesortiments, es gibt durchaus billigere Produkte ähnlichen Inhalts.
Der Geschmack
=============
Es ist eh schwierig, einen Geschmack zu beschreiben. Noch schwieriger ist es, einen Geschmack zu beschreiben, den so gut wie jeder kennt. Der Geschmack bietet einem keine Überraschung mehr, wie bei einem neuen Produkt. Das ist wie ein Kuss der Frau nach zwanzig Jahren Ehe. Gewohnheit ist aber nicht unbedingt schlecht, sondern kann auch eine tolle Verlässlichkeit bieten.
Aber nun, Yogurette schmeckt gut. Sie schmeckt so gut, dass ich mich im Zweifel immer wieder für sie entscheide und gegen manch unbekanntes Produkt.
Yogurette hat einen freundlichen Geschmack nach Joghurt und Erdbeere. Dieser ist weder zu intensiv noch zu lasch. Darüber hinaus schmeckt sie in der Tat frisch, vor allem wenn sie im Kühlschrank gelagert wurde. Durch den recht geringen Anteil an Schokolade steht der Erdbeere / Joghurt-Geschmack beim Genuss im Vordergrund.
Wenn sie zu warm wird und eklig in ihrer Hülle zerfließt, ist sie nicht mehr so lecker. Durch die Folie ist jeder Yoguretteriegel aber gut geschützt und bei normalen Zimmertemperaturen besteht keine Gefahr.
Fazit
=====
Yogurette kann ich jedem empfehlen, der Schokolade mit Fruchtgeschmack mag. Sie ist qualitativ und geschmacklich hochwertig, was sich auch im Preis niederschlägt.
Es gibt inzwischen viele preiswertere geklonte No-Name-Yoguretten-Imitate, die - insbesondere die von Aldi - nicht schlecht sind und auch gut schmecken, aber meiner Meinung nach nicht ganz an die Yogurette ran reichen.
Zuviel Genuss macht wie bei allen Süßigkeiten dick, schadet der Gesundheit und führt zu Karies.
Wie es mit Ulrike Jokiel weitergeht........ - wer weiß. Vielleicht machen ja irgendwann die Weight Watchers extensive Fernsehwerbung oder der NDR benötigt, wenn Antje das Walross in Rente geht, ein neues Maskottchen.
© Comte de Flandre im Januar 2003
Bewerten / Kommentar schreiben