Fever - Kylie Minogue Testbericht

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ab 2,99
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Erfahrungsbericht von addictedtobass

Kleine Kylie ganz Groß

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Kylie Minogue hat ihren neuen Longplayer veröffentlicht. Fever heißt die Scheibe und ist vollgestopft mit durchaus aufwendig produzierter zeitgemäßer Pop-Musik. Das Album enthält 12 Titel und ist etwa 45 Minuten lang. Die 33- jährige Sängerin dürfte mit diesem Album wieder einige Rekorde aufstellen. Schon 2000 feierte sie ein furioses Comeback mit dem Song „spinning around“, der in Australien und Großbritannien zum Nummer-Eins-Hit wurde. Für das neue Album wurden Produzenten und Autoren, wie Julian Gallagher, Richard Stanner (U2, Texas), Tommy D (Catatonia, Tom Jones), Tom Nichols (All Saints), Pascal Gabriel und Paul Statham (Dido), sowie Cathy Dennis und Rob Davis verpflichtet. Steve Anderson und Madonna-Produzent Mark Picchiotti sind auch wieder dabei.

Nun etwas zu den
1. More, More, More
beginnt im lockeren Disco Stil. Locker, flockig, tanzbar. Kylie zieht die Stimme hoch zu einem kindlich naiven Gesang und haucht dann fordernd und erotisch den sehr eingängigen Refrain nur so hin. Superklasse mit Lolita Effekt.
2 - love at first sight
Ein Song der sich gut zum Tanzen eignet. Jedoch bekommt der Song durch die Wörter \"love\" und \"baby\" usw. für mich einen leicht melancholischen.. Der Song kann viele Gefühle erzeugen, egal ob sie negativ oder positiv sind. Gutes Lied von Kylie.
3 can\'t get you out of my head.
dürfte jedem bekannt sein. Der Slash-Hit geht in Richtung Pop und Kylie feiert damit ihr großes Comeback. Mit diesem Song ist sie wieder sehr begehrt im Pop-Geschäft, die Single ist in vielen Ländern unter den Top5.
Für alle, die den Song nicht kennen: Er ist nicht sehr schnell, eher taktig, ich denke so kann man es am besten beschreiben. Man kann gut dazu tanzen oder andere Schritte einstudieren. Im Moment wird der Song auch gerne als Hintergrundmusik eingespielt, bei Boulevard-Magazinen oder lustigen Sachen.
4 - fever
Diesen Song kann ich keiner treffenden Kategorie zuordnen. Obwohl der Song sehr viele Pop-eigenschaften hat würde ich ihn nicht in diese Kategorie zuordnen. Ich finde nicht, dass es ein typischer Kylie Song ist, da er in manchen Stellen des Songs ein wenig Britney Spears\' Stil und dem Stil einer jungen Mädchenband nahe kommt. Der Song kommt mir immer sehr kurz vor, da die letzten Songs(1 - 3) auf dem Album über 4 Minuten gingen und dieser Song nur 3:35 Minuten lang ist. Nicht unbedingt einer der besten Songs auf dem Album.
5. Give it to me
beginnt wie Britney und bleibt musikalisch auch in den späten neunzigern, minimalistisch mit komischen Geräuschen. Der Gesang ist leicht quäkig, der Refrain sehr abgehackt. Eine Abwechslung, aber nicht ganz so mein Fall.
6 Fragile
Eben noch von der harten Seite, zeigt sie jetzt ihre Zerbrechlichkeit ... ein ruhiges Stück, eher melodisch mit Klang und Hall.
7 - come into my world
Der Titel und der Anfang des Liedes erinnert mich sehr an \"Aqua\" und Lené\'s Barbie - Girl Stimme. Ein schlechter Song für mich, der wieder wenig Ausdrucksstärke hat. Das Lied wird durch den Refrain geprägt und durch ein \"nananana\", dass Kylie mit einer komischen Stimnme singt. Gar nicht Kylie\'s Stil würde ich sagen. Bei diesem Lied erkennt man sie nicht wieder. Solch einen Song erwartet man von einer Pop - Band, die gerade ins Popgeschäft eingestiegen ist.
8 In Your Eyes
Tja, ob sie uns nun tatsächlich von den Augen ablesen kann - ob sie überhaupt irgendwas in unseren Augen lesen kann? Wer weiß, wer weiß. Aber in so manchem Interview (z.B. mit Stefan Raab) dürfte sie da einiges ausgegraben haben . Auch dieser Song ist aus dem Album ausgekoppelt worden und die meisten sind ihm wohl schon begegnet. Wieder ein Disco-Sound, der sich gewaschen hat!
9 dancefloor
gibt einen Dance-Song wieder, was sich auch aus der Überschrift erkennen lässt. Wiedereinmal hört man eine Spur von Pop, doch diesmal ist es wirklich mehr Dance.
Zu dem Song lässt es sich gut tanzen, mitsingen kann man auch, aber es macht nicht sehr viel Spaß. Deshalb finde ich den Song nicht ganz so gut, wie die anderen Nummern.
10 Love Affair
Harte Bässe gleich zu Beginn erwecken den Eindruck, daß es jetzt gleich richtig zur Sache geht - Pustekuchen. Irgendwie kommt der Song nicht richtig in Schwung, erst gegen Ende legt sie nochmal nach, aber das ist jetzt auch zu spät. Love Affair kann mich nicht mitreißen!
11. Your Love
ist vom Gesang ruhiger und klingt irgendwie fröhlich und relaxed. Wie man eben so als Verliebte ist. Dazu gibt’s eine etwas sphärische Musik und flotte Beats. Ansteckend.
12. Burning up
ist dann der Abschluß im wahrsten Sinne des Wortes. Es beginnt mit Sprechgesang und dann total elektronisch verzerrter Stimme. Extrem housy, eingängig, aber auch schnell langweilig. Für mich der Flop des Albums.

Booklet und Cover
Das Booklet der CD ist auch ein Hingucker! Das Titelfoto von Kylie, mit dem riesen Mikro, ist nochmal als \"Poster\" im Booklet ( wenn man es aufklappt), desweiteren noch drei sinnliche Fotos von Kylie!!

Fazit
Für jeden Kylie Fan und für jeden der Popmusik liebt ein Muß. Mit 17 € liegt es in normaler Preislage und erscheint mir nicht zu teuer.
Gruß addictedtobass

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