Ein mörderischer Sommer (Taschenbuch) / Joy Fielding Testbericht

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ab 7,57
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Summe aller Bewertungen
  • Niveau:  anspruchslos
  • Unterhaltungswert:  hoch
  • Spannung:  hoch
  • Humor:  kein Humor
  • Stil:  durchschnittlich

Erfahrungsbericht von campimo

Spannend, traurig, mit Rateoption

Pro:

spannend ergreifend gut geschrieben

Kontra:

(traurig)

Empfehlung:

Ja

Joy Fielding.: Ein mörderischer Somme. 2001. Köln. H+L Verlag. 352 Seiten. Originalausgabe „The Deep End“. 1994. New York. Hardcoverausgabe. Ich habe in den Remmitenden 3,- Euro bezahlt.

Joy Fielding, die inzwischen zu den Bestsellerautorinnen zählt, wurde mit dem Psychothriller „Lauf Jane, lauf“, der auch mein erster Roman von ihr war, bekannt. Im weitern habe ich von ihr „Am seidenen Faden“, „Zähl nicht die Stunden“ und nun diesen Roman „Ein mörderischer Sommer gelesen“. Ich mußte bereits beim letzten Fielding – Werk feststellen, daß sie nicht nur Psychothriller schreibt, sondern die menschliche Psyche auch durch Dramen zu bewegen gedenkt.

Das vorliegende Werk ist eine Mischung aus Psychothriller und Drama.

Die Hauptfigur ist Joanne, deren erste und einzige große Liebe, Paul ihr Ehemann sich sich nach 20 Jahren Ehe einfach mal so von ihr trennt, ohne ihr zu sagen warum, daß er eine jüngere Freundin hat und behauptet, er würde sie noch lieben. Die beiden gemeinsamen Töchter besuchen über den Sommer ein Ferienlager, so daß Joanne allein im großen Haus zurückbleibt. Zu diesem Zeitpunkt beginnen Drohanrufe einer Person, die sich als Serienmörder ausgiebt. Joanne sagt ihrem Gatten bescheid, der ihr unterstellt, sie hätte diese Anrufe erfunden, um ihn zurückzuholen. Zusätzlich sagt sie ihrer besten Freundin Eve bescheid, die nebenan, verheiratet mit einem Polizisten wohnt. Auch Eve nimmt sie nicht ernst, unterstellt Joanne hätte sich die Anrufe ausgedacht oder würde langsam verrückt. Dennoch verspricht sie ihrem Ehemann bescheid zu geben, was sie nicht tut, wie sich bei einem späteren zusammentreffen Joannes mit Brian herausstellt. Der Polizist Brian verspricht, die Sache zu regeln, was er allerdings nicht tut, wie sich einige Zeit später durch einen Anruf Joannes in seiner Dienststelle herausstellt, weil, wie er sagt, er Angst hatte seine Frau, Eve könnte hinter den Anrufen stecken. Ein Nebenschauplatz der story ist Eve, die immer lebenslustig, voll Power und dominant war und sich plötzlich krank fühlt, meint sie müßte sterben und da kein Arzt etwas findet, beginnt sie ihre gesammte Umwelt zu terrorisieren und spinnt sich Verschwörungstheorien zusammen. Zu allem Übel stirbt auch noch Joannes Großvater. Ich will Euch hier nicht mehr verraten, falls es noch jemand lesen will.

Ich hatte nach ca. einem Viertel des Buches bereits einen Verdacht, wer hinter den Anrufen stecken könnte und war mir nach der Hälfte der Lektüre sicher, habe mich jedoch geirrt. Das Buch ist über lange Zeiten sehr spannend, so daß es richtig schwer ist, den Roman aus der Hand zu legen. Zeitweise ist das Buch extrem traurig. Ich persönlich war mit dem Ende nicht so einverstanden, werde aber nicht begründen warum, weil ich sonst wesentliche Entwicklungen der story verraten müßte.

Das Buch ist sehr empfehlenswert. Für Leute, die nicht so gerne weinen und Dramen nicht mögen ist es weniger empfehlenswert. Ich werde in Zukunft auch etwas mehr darauf achten, ob ich von Joy Filding ein Psychothriller oder ein Drama in die Hände bekomme.

43 Bewertungen, 2 Kommentare

  • Zuckermaus29

    05.01.2007, 23:56 Uhr von Zuckermaus29
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße Jeanny :o)

  • anonym

    07.10.2006, 17:26 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh :o)