Zähl nicht die Stunden (gebundene Ausgabe) / Joy Fielding Testbericht
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Erfahrungsbericht von campimo
Gefangen in Trauer und Bangen
Pro:
sehr ergreifend gut geschrieben
Kontra:
sehr traurig, depressiv
Empfehlung:
Ja
Fielding, Joy.: Zähl nicht die Stunden. 2001. Goldmann Verlag, ISBN: 3-442-30924-7, 447 Seiten, Preis: 9,90 €.
Nachdem ich von Joy Fielding ein sehr empfehlenswertes Buch und ein weniger gutes gelesen hatte, wollte ich es nach einiger Zeit mal wieder mit dieser Autorin versuchen.
Die Hauptakteure sind Mattie, eine Kunsthändlerin und ihr Gatte Jake, ein Staranwalt, die wegen einer Schwangerschaft heirateten. Die einzige Tochter Kim ist der Grund für diese Ehe gewesen und geblieben, bis Mattie den Zustand, der Emotionslosigkeit und Desinteresse nicht mehr aushält, ausflippt und danach sogar einen Autounfall verursacht. Jake beschließt daraufhin, zu seiner aktuellen Freundin zu ziehen, was auch Mattie begrüßt. Lisa, Ärztin, die beste Freundin von Mattie besteht auch gründliche Untersuchungen nach dem Unfall, obwohl Matties scheinbar gesund wirkt. Das Ergebnis ist erschütternd: Mattie leidet an ALS – Amyotrophe Lateralsklerose, einer Krankheit bei der die Nerven im Rückenmark absterben, wodurch der Betroffene die Kontrolle über seine Muskeln und den Körper verliert, und hat nur noch eine Lebenserwartung von einem bis maximal drei Jahren. Mattie verdrängt die Diagnose und Jake beschließt, aus Pflichtgefühl bei Mattie zu bleiben.
Der Roman ist mehr ein Drama als Psychothriller. Sehr traurig, ich habe sogar geweint. Die Vorstellung auf den eigenen Tod zu warten. Die Sichtweise der Tochter, Kim, die ihre Mutter verlieren wird und versucht, die Nachricht zu verarbeiten. Aber auch die Befürchtugn, daß Mattie stirbt, ohne jemals geliebt worden zu sein. Das sind die Kernpunkte der Trauer. Joy Fielding hat eine extrem ergreifende Art, so daß dieses Buch den Leser richtiggehend in die Geschichte hineinzieht.
Fazit: Gut gemacht! Das Buch fesselt die Leser. Diese Art der Spannung hält lange an. Es ist aber keiner der Fielding-typischen Psychothriller, sondern ein Drama. Empfehlenswert für Leute, die sich gerna mal ans Herz freifen und etwas Heulen. Den anderen Leuten, die Trauer und Depressionen vermeiden, rate ich eher: Finger weg davon!
01.08.2005
Nachdem ich von Joy Fielding ein sehr empfehlenswertes Buch und ein weniger gutes gelesen hatte, wollte ich es nach einiger Zeit mal wieder mit dieser Autorin versuchen.
Die Hauptakteure sind Mattie, eine Kunsthändlerin und ihr Gatte Jake, ein Staranwalt, die wegen einer Schwangerschaft heirateten. Die einzige Tochter Kim ist der Grund für diese Ehe gewesen und geblieben, bis Mattie den Zustand, der Emotionslosigkeit und Desinteresse nicht mehr aushält, ausflippt und danach sogar einen Autounfall verursacht. Jake beschließt daraufhin, zu seiner aktuellen Freundin zu ziehen, was auch Mattie begrüßt. Lisa, Ärztin, die beste Freundin von Mattie besteht auch gründliche Untersuchungen nach dem Unfall, obwohl Matties scheinbar gesund wirkt. Das Ergebnis ist erschütternd: Mattie leidet an ALS – Amyotrophe Lateralsklerose, einer Krankheit bei der die Nerven im Rückenmark absterben, wodurch der Betroffene die Kontrolle über seine Muskeln und den Körper verliert, und hat nur noch eine Lebenserwartung von einem bis maximal drei Jahren. Mattie verdrängt die Diagnose und Jake beschließt, aus Pflichtgefühl bei Mattie zu bleiben.
Der Roman ist mehr ein Drama als Psychothriller. Sehr traurig, ich habe sogar geweint. Die Vorstellung auf den eigenen Tod zu warten. Die Sichtweise der Tochter, Kim, die ihre Mutter verlieren wird und versucht, die Nachricht zu verarbeiten. Aber auch die Befürchtugn, daß Mattie stirbt, ohne jemals geliebt worden zu sein. Das sind die Kernpunkte der Trauer. Joy Fielding hat eine extrem ergreifende Art, so daß dieses Buch den Leser richtiggehend in die Geschichte hineinzieht.
Fazit: Gut gemacht! Das Buch fesselt die Leser. Diese Art der Spannung hält lange an. Es ist aber keiner der Fielding-typischen Psychothriller, sondern ein Drama. Empfehlenswert für Leute, die sich gerna mal ans Herz freifen und etwas Heulen. Den anderen Leuten, die Trauer und Depressionen vermeiden, rate ich eher: Finger weg davon!
01.08.2005
50 Bewertungen, 1 Kommentar
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07.10.2006, 17:24 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh :o)
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