Fight Club (DVD) Testbericht

ab 3,55
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Erfahrungsbericht von FutziMcFlipp

Brutal, gar keine Frage! aber auch noch sehr viel mehr als das!

Pro:

super Film mit tollen darstellern und klasse sound

Kontra:

extras schwächeln ein wenig

Empfehlung:

Ja

Hey,

Heute widme ich mich in meinem Review dem Film, den ich meistens als meinen absoluten Lieblingsfilm angebe, nämlich Fight Club.
Als die Single DVD herausgebracht wurde habe ich mir den Film sofort gekauft und war von der Technik ziemlich enttäuscht. Zwar waren Bild und Ton ganz in Ordnung, aber als Extras gab es nur einen lausigen Trailer. Es hatte aber lange Zeit nicht den Anschein, als wenn es den Film noch einmal in einer anderen Auflage geben wird.
2003 wurde ich dann aber mehr als positiv überrascht, als ich in einer DVD Zeitschrift eine Print-Werbung zu der 2er Disc-Special Edition gesehen habe. Anders als vermutet gab es auch diese Version für verhätlnismäßig wenig Geld, ich glaub ich habe 18 Euro oder so um den Dreh bezahlt. Zuvor hab ich natürlich meine alte Scheibe auf Ebay verscherbelt, damit ich die Neuauflage auch passend zur Veröffentlichung im Regal habe =)
Darum auch hier noch einmal der Hinweis von mir: Kauft euch bloß nicht die alter Version, die auf nur eine Scheibe verbannt wurde!! Besonders Preislich macht das kaum einen Unterschied und es wird einem wirklich einiges für sein Geld geboten!
So, jetzt aber genug der Einleitung! Wie immer habe ich mein DVD-Review in die Punkte:
[1] Inhalt,
[2] Bild,
[3] Ton,
[4] Extras,
[5] Fazit und
[6] Technische Infos
gegliedert, die aber zum Teil der Übersichthalber noch einmal unterteilt sind.
Ich hoffe ich kann euch im Verlauf des Reviews ein Bild der DVD vermitteln und euch damit Fight Club ein wenig näher bringen!
Jetzt gehts endlich los und ich Wünsche euch viel Spaß bei meinem Review zu FIGHT CLUB!


[1]<<<<<<<<<<<<<<<||>Inhalt<||>>>>>>>>>>>>>>>>>

|||>Die Hauptpersonen<|||
Zu erst einmal möchte ich ein paar Wörter zu den Hauptfiguren verlieren, damit ich euch bei der Inhaltsangabe nicht alzu sehr durcheinander bringe =)
Da wären also die Folgenden 3 Charaktere:

-> Zum einen der namenlose Hauptcharakter, der von Edward Norton gespielt wird. Dieser Person leitet einen durch einen Kommentar durch den ganzen Film und erzählt einem seine Geschichte. Viele nennen diese Person Jack, auch der Klapptentext auf der Rückseite der DVD nennt diesen Charakter Jack. Genau genommen ist dies jedoch Falsch! Der Name Jack beruht lediglich auf einer Szene des Films.... Um ein wenig die Übersicht zu behalten werde ich diese Person aber auch in meiner Inhaltsangabe mit Jack betiteln, da es sehr verwirrend wäre wenn ich die ganze Zeit über eine Namenlose Person schreibe,ausserdem ist mir das zu schwer =D

-> An zweiter Stelle der Hauptpersonen steht Tyler Durden, der von Brad Pitt verkörpert wird. Tyler Durden ist so ziemlich das genaue Gegenteil von "Jack", als Seifenvertreter verdient er sein Geld und er wohnt in einem Heruntergekommenen Haus auf einem Fabriksgelände. Wie "Jack" es einmal so treffend formulierte: "Ich wusste nicht ob er Besitzer oder Besetzer war, zugetraut hätte ich ihm beides!". Das Ziel seines Lebens bezeichnet Tyler als den Nullpunkt denn "Erst wenn wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit alles zu tun!".

-> Die dritte Hauptperson ist Marla Singer, sie wird gespielt von Helena Bonham Carter. Marla lernt Jack in Selbsthilfegruppen kennen, wie es dazu kommt schildere ich gleich noch in der Inhaltsangabe. Ja, wie kann man Marla am bestens beschreiben?! Das ist eine echte Herausforderung! Marla macht einen ziemlich heruntergekommenen Eindruck und auch ihr Äußeres lässt nichts gutes erahnen =)
Ihre Einstellung zum Leben? Das ist einfach: Alles S****segal! Sie lebt als wenn es kein Morgen gebe, denn eigentlich gibt es nichts für sie, für was es sich zu leben lohnen würde...

|||>Inhaltsangabe<|||
"Jack" ist ein einfacher Büromensch, der wie viele andere unter dem Ikea-Nestbautrieb leidet und das für ein tolles Leben hällt. Als Mitarbeiter eines Autokonzerns ist er dafür zuständig duch die USA zu fliegen und Unfälle zu überprüfen und festzustellen ob sich bei Fehlern eine Rückrufaktion lohnen würde oder ob das ein oder andere Leben dafür in Kauf genommen wird. Auf einem dieser Flüge lernt er auch Tyler Durden kenne, dazu aber später mehr.
"Jack" beginnt unter dem Stess zu leiden und schon bald plagt ihn eine Schlaflosigkeit, die ihn nie schlafen lässt, ihn dagegen aber auch nie wirklich wach hällt. Als Jack seinem Arzt gegenüber erwähnt das er leidet, erwidert dieser, mehr im Scherz als ernst gemeint, das er doch mal eine Selbsthilfegruppe besuchen soll, dann wisse er wer leidet! Dies tut "Jack" dann auch. Erstaunlicher Weise kann Jack nach diesen Besuchen ruhig schlafen und wird süchtig nach Selbsthilfegruppen. Doch als Marla Singer auftaucht und ebenfall allen möglichen Gruppen beiwohnt ist es mit dem Schlaf wieder vorbei. Nach einer Abmachung sieht er Marla nicht wieder, fürs erste....
Als "Jack" eines Tages sein Apartment in Trümmern vorfindet weiss er nicht mehr wohin und ruft Tyler Durden an, dessen Nummer er noch aus dem Flugzeug hat. Tyler bietet ihm an, das er bei ihm übernachten kann, doch nur wenn er sich mit ihm Prügelt. Nach diesem kleinen Kampf fühlen sich beide befreit und begeben sich in den Schrotthaufen den Tyler zu Hause nennt.
Immer wieder treffen sich die beiden hiernach um sich zu Prügeln und "Jack" zieht zu Tyler in das Industriegebiet. Nach und nach nehmen immer mehr Menschen an diesen Fight's teil. Daraufhin kommt Tyler auf die Idee den FIGHT CLUB zu gründen, eine Gemeinschaft von frustrierten Männern, die sich treffen um ihren Frust in einer Schlägerei auszugleichen.
Schon bald gibt es Fight Clubs in jeder wichtigen Großstadt Amerikas. Doch das reicht Tyler nicht, mit den Club Mitgliedern gründet er das "Projekt Chaos", das die "vernünftige" Welt der arbeitenden Bevölkerung auf den Kopf stellen soll.
Während das Projekt immer mehr auf den Fugen gerät muss "Jack" langsam erkennen, das alles anders ist als es den Anschein hat und die Wahrheit ist sogar noch weitaus Schockierender!


[2]<<<<<<<<<<<<<<<||>Bild<||>>>>>>>>>>>>>>>>>

Im Vergleich mit der Single Disc DVD von Fight Club ist mir aufgefallen, das am Bild nichts verändert wurde, sondern das eigentlich die selbe Qualität besteht, wie es auch bei der Erstveröffentlichung der Fall war.
Leichtes Rauschen ist selten zu sehen, aber andere Mängel dieser Art wie Dropouts etc. sind nicht vorhanden. Die Details kommen sehr gut zur Geltung und neigen auch nichts zum verschwimmen, wenn die Kamera in Bewegung kommt. Auch in Close-ups bleibt die Detailzeichnung sehr gut und lässt so eigentlich keinen Raum für Kritik.
Der Kontras geht ebenfalls in Ordnung, die Farben wirken zwar sehr Kühl und das Gesamte Bild macht einen recht dunklen eindruck, wenn man dies jedoch mit den früheren Filmen von David Fincher vergleicht, fällt einem auf, das dies ein gewolltes Stilmittel ist, das er einsetzt um seine bedrohliche Atmosphähre noch einmal zu unterstützen!
Ich gebe der Fight Club DVD in diesem Fall jedoch nicht die volle Punktzahl, da das leichte Rauschen halt ab und zu vorhanden war. Ich habe einfach schon das ein oder andere mal ein besseres Bild gesehn und wenn ich hier jetzt mit Sehr Gut urteilen würde, dann könnte ich zwischen den TopTiteln ja gar keine Unterschiede mehr machen, ausserdem ist ein GUT doch auch nicht schlecht oder? =)


[3]<<<<<<<<<<<<<<<||>Ton<||>>>>>>>>>>>>>>>>>

Für eine Art Film wie Fight Club es ist, hällt sich der Sound erstaunlich zurück, das heisst, in den Szenen in denen kein Druck gebraucht wird ;-)
Es ist schon oft genug vorgekommen, das Filme, bei denen die Atmosphäre nicht dicht genug ist, oder bei denen andere Schwächen auftreten, gerade in diesen Szenen der Sound künstlichen Druck rüberbringt. Aber dieses Mittel finde ich meistens eher lachhaft.
Fight Club ist da anders, in den vielen Dialog- und Kommentarszenen hält sich der Sound angenehm zurück und man kann sich auf das Geschehen zwischen den Schauspielern konzentrieren. Das heisst aber keineswegs das es dann ganz ruhig im Wohnzimmer ist =) . Denn Umgebungsgeräusche kommen pausenlos über die Rearspeaker und vor allem der Musicscore ist beinahe permanent da um den Film zu unterstützen. Die Musik ist sowieso ein sehr wichtiger Teil des Tons bei Fight Club. Eine Sehr gute Songauswahl fügt sich perfekt in den Film ein und bietet für jede Situation im Film die richtige Dynamik.
So, das war jedoch nur ein Teil des Sounds, es gibt natürlich auch sehr heftige Szenen in Fight Club, die dann entsprechen auch Tonal rübergrebacht werden! In den Actionszenen prügelt der Verstärker den Sound nur so über die Kanäle und die Raumkulisse bildet einen enormen Druck. Vor allem der Subwoofer trägt seinen Teil dazu bei und bekommt genug zu tun. Wenn ihr also zu Hause einen dicken Subwoofer stehen haben solltet, dann wäre ein warnender Anruf bei den Nachbarn vielleicht gar nicht so verkehrt ;-)
Die Stimmenwiedergabe ist durchweg gut und hat mich ebenfalls vollkommen überzeugt. Sehr gut fand ich ebenfalls die Syncronisation, die in Fight Club mehr als gut gelungen ist und erstaunlicher Weise sind sogar die One-Liner passend ins Deutsche übersetzt worden!
Wenn ich mir jetzt grad nochmal durchlese was ich zum Ton geschrieben hab, bleibt mir eigentlich gar nichts anderes mehr übrig als ein Sehr Gut zu geben =)


[4]<<<<<<<<<<<<<<<||>Extras<||>>>>>>>>>>>>>>>>>

Nachdem ich von der Austattung der ersten Auflage maßlos enttäuscht wurde, konnte es bei der 2er Disc Special Edition eigentlich nur besser werden. Das wurde es auch, aber woraus es im einzelnen besteht, darauf werde ich noch näher eingehen.

|||>Das Menü<|||
Bevor man in das menü gelangt wird einem erst eine Rote Warntafel gezeigt, die aber nach wenigen Sekunden zu verzerren beginnt und daraufhin den Smilie des Projekt Chaos zeigt. Darauf hin erscheint ein Countdown und folgend das Menübild. Das Hintergrundbild besteht aus einem Stück Seife mit der Inschrift "Fight Club". Aber auch dieses Bild im Hintergrund beginnt zu stören und der Soundtrack erklingt während eine Folge von Filmausschnitten über den Hintergrund rauschen. Das Ganze ist zwar sehr nett anzuschauen und auch irgendwie Originell, ist aber auch schnell vorbei und wird dann nur noch die ganze Zeit wiederholt, was einem ganz schön auf den Keks gehen kann, wenn man gerade kurz beschäftigt ist.
Die Menüpunkte sind folgende: Film Starten, Szenenauswahl, Sprachwahl und Kommentar. Die Funktionen sollten sich eigentlich von alleine Erklären =)
Über eine Laufzeit von 134 Minuten ist Fight Club in 36 Kapitel eingeteilt. Über die Szenenanwahl kann man auf jedes einzelne Kapitel zugreifen. Durch Auschnittsbilder und Kapitelnamen wird einem die Orientierung erheblich erleichtert und durch die große Anzahl von Kapiteln finden man auch schnell die gesuchten Szenen im Film.

|||>Das Bonusmaterial<|||
Das Bonusmaterial ist zwar weitaus ausführlicher als das der ersten Ausgabe, aber für ein 2er DVD Set eher Durchschnitt. Allerdings sind die Extras allesamt sehr informativ und unterhaltsam, zu meist gibt es auch deutsche Untertitel. Auf der ersten DVD befindet sich neben dem Hauptfilm lediglich der Audiokomentar, das restliche Bonusmaterial hat Auf der 2. Scheibe seinen Platz gefunden.
Woraus sich die Boni im einzelnen zusammensetzen und wie sie mir gefallen haben, darauf werde ich jetzt noch einmal genauer eingehen.

-> Audiokommentar - Der Audiokommentar wird von David Fincher, Brad Pitt, Edward Norton und Helena Bonham Carter gesprochen. Die vier plaudern wild drauf los und erzählen nicht nur witzige Anekdoten vom Set sondern liefern auch so manche interessante Info über den Film und dessen Dreh. Sehr informativ und dabei auch durchaus unterhaltend!

-> Hinter den Kulissen - Dieses Feature teilt sich noch einmal in die Untergruppen Produktion, Optische Effekte und On Location. Neben viel Behind the Scenes Material, finden sich hier auch reichlich Infos zu den Dreharbeiten und den Computer Effekten. Teilweise kann zwischen mehreren Kameraeinstellungen gewechselt werden. Aber auch andere Effekte werden hier in der Entstehung gezeigt, ebenso wie man Brad Pitt beim Boxtraining bewundern kann.

-> Werbematerial - Hier findet man diverse Trailer, eine Ansprache ans Publikum, ein Musikvideo, Internetspots, eine Reklame Galerie und ein Text Interview mit Edward Norton, das jedoch nur in Englisch vorliegt. Naja, wirklich viel bringt einem diese Zusammenstellung nicht, aber einmal anschauen ist auch nicht verkehrt. Ausserdem finde ich es schon recht lobenswert, das dieser Teil auch unter dem Namen "Werbematerial" läuft, denn auf anderen Scheiben wird einem sowas durchaus als Bonusmaterial vorgestellt...

-> Unveröffentlichte und Alternative Szenen - Diese Szenen sind durchaus einen Blick wert. Es handelt sich um Ausschnitte, die in dieser Form gar nicht oder abgeändert im Film zu finden sind. Interessant finde ich an diesem Feature, das man, nachdem man eine Szene ausgewählt hat, erst einmal lesen kann, worin der Unterschied zum Film liegt, erst dann startet man die entsprechende Sequenz.

-> Cast and Crew - Dieser Teil ist mal wieder nur etwas für Englischkönner. Die Texttafeln liegen nämlich nur in eben dieser Sprache vor, was mit Sicherheit ärgerlich ist! Allerdings liegen die Informationen zu satten 18 Mitwirkenden vor.

-> Kunstgalerie - Hier finden sich sich Zeichnungen zu diversen Szenen des Films. Da das ganze natürlich ohne Musik oder ähnliches auskommen muss, könnte es für einige allerdings zu eintönig sein, mir für meinen Teil haben sie aber recht gut gefallen! Im einzelnen geht es um: Storyboard, Fotos der Optischen Effekte, Das Haus in der Paperstreet, Kostüme & Make Up, Fahrt durchs Gehirn und Vorproduktions Zeichnungen.


[5]<<<<<<<<<<<<<<<||>Fazit<||>>>>>>>>>>>>>>>>>

Die Story von Fight Club hört sich natürlich sehr verwirrend und abgedreht an, wenn man sie sich durchliest. Das ist sie auch! Zumindest zu beginn, denn nach und nach kommt man hinter das ganze Prinzip des Films. Die Absicht des Film ist sicherlich nicht gleich ersichtlich, aber das macht auch einen großen Reiz aus, den dieser Film gegenüber dem Zuschauer ausübt. Auch ist der Film mit unheimlich vielen Anspielungen auf die Filmindustrie, die Politik usw. gespickt.
Das verbot für jugendliche Zuschauer ist bei diesem Film durchaus gerechtfertigt, zum einen auf Grund der teils sehr drastischen Gewaltdarstellungen (Stichwort: Schlägereien), zum anderen ist auch die ganze Thematik des Films nicht wirklich für ein junges Publikum geeignet. Wie auch in seinen anderen Filmen (zB. Sieben, Panic Room) hat Regisseur David Fincher auch hier wieder besonderen Wert auf eine düstere und bedrückende Atmosphäre gelegt. Handwerklich hat Fincher ebenfall ein wahres Meisterwerk abgeliefert, denn neben dem Look des Film trifft man auch immer wieder auf beeindruckende Kamerafahrten, wie man sie auch schon aus einigen seiner Filme kennt.
Die Schlägereien innerhalb des Fight Clubs sind sehr realistisch dargestellt und das macht auch einen Großteil ihrer Wirkung aus. Auch schildert Fincher in seinem Werk, auf welche Weise sich Gruppierungen zu einer ernstzunehmenden Macht entwickeln können, auch ohne das die Öffentlichkeit davon Notiz nimmt!
Die Schauspielerleistungen sind in diesem Film ganz besonders hervorzuheben. Edward Norton kann auch in Fight Club einmal wieder seine enorme Wandlungsfähigkeit beweisen, auch innerhalb einer einzigen Rolle kann er mehrere Facetten sehr gut darstellen. Wie er es auch schon in American History X getan hat überzeugt er auch in dieser Rolle vollkommen und gehört damit zu meinen Lieblingsschauspielern.
Brad Pitt kann hier mal wieder so richtig die Sau rauslassen und muss nicht sein ewiges Sunny-Boy Image verteidigen, was ihm meiner Meinung nach auch sehr zugute kommt. Seine besten Leistungen liefert er zweifellos in Filmen wie Fight Club und Kalifornia ab, denn hier kann er zeigen was er kann und muss nicht nur durch sein Aussehen überzeugen.
Auch Helena Bonham Carter bringt einem ihre Person sehr nahe und verkörpert den Charakter von Marla Singer beängstigend realistisch =)
Wo ich schon mal bei den Schauspielern bin muss ich auch einen der "Sidekicks" erwähnen, nämlich Meat Loaf! In seiner herrlich ironischen Rolle als Bob hat er mich das ein oder andere mal wirklich zum lachen gebracht, aber warum und was das für eine Rolle ist, das müsst ihr euch schon selbst anschauen ^^.
Die Technik der DVD hat mich weitgehend auch sehr überzeugt. Das Bild ist beinahe Perfekt und liefert eigentlich kaum Anlass zur Kritik. Der Ton liegt da sogar noch ein ganzes Stück weiter vorn. Durch seine tolle Dynamik und Raumkulisse gibts es hier ganz klar die volle Punktzahl, auch trägt der Soundtrack sehr zur Atmosphäre von Fight Club bei.
Die Extras sind da schon schwächer. Dadurch, das einige Features nur in englisch vorliegen wird es für einige sehr uninteressant sein, sich diese anzugucken. Für eine 2er DVD bietet die Scheibe hier einfach ein bisschen zu wenig um richtig Überzeugen zu können.
Da ich hier ein DVD Review verfasse und nicht nur über den Film schreibe muss ich der DVD von Fight Club schwerenherzens einen Stern entziehen, da das Bonusmaterial den hohen Standard von Bild und Ton einfach nicht halten kann. Nichts desto trotz bekäme der Film an sich bei mir die volle Punktzahl + Lieblingsfilmbonus =)
Auf Grund seiner 18er Freigabe ist Fight Club sicher nicht jedem empfehlenswert, man sollte sich schon bewusst sein, das es sehr rabiat zugeht. Durch seine Mischung aus Thriller/Action und noch ein paar anderen Genres, ist dieser Film dennoch für die meisten auf jeden Fall einen Blick wert!!!


[6]<<<<<<<<<<<<<<<||>andere Technische Details<||>>>>>>>>>>>>>>>>>

-> Laufzeit: ca. 134 Minuten
-> 36 Kapitel inkl. Eröffnungstitel und Abspann
-> Sprachen: Es liegen eine Deutsche sowie eine Englische Tonspur in Dolby Digital 5.1 vor
-> Untertitel: Die Untertitel gibt es in Englisch und in Deutsch (für Hörgeschädigte)
-> Das Menü ist animiert und in zwei Sprachen anwählbar (Deutsch und Englisch)
-> Bildformat: 2.40:1 (Widescreen Version - 16:9)
-> FSK: Auf Grund der drastischen Gewaltdarstellung und der Thematik hat der Film keine Jugendfreigabe der FSK bekommen und ist somit ab 18 Jahren
-> Die DVD's befinden sich in einer Amary-Box mit zusätzlichem Inlay für die BonusDVD


So, das wars mal wieder mit meinem Review.
Da es sich bei Fight Club wirklich um meinen Lieblingsfilm handelt, tut es mir ein wenig in der Seele weh, dass ich nicht die volle Punktzahl geben kann, aber auch als Fan muss ich die kleinen Schwächen ins Fazit mit einbeziehen. Wenn man von dem Film nicht so begeistert ist, muss man schliesslich immer noch wissen, ob man wenigstens mit der DVD zufrieden gestellt wird.
Ich hoffe ich konnte euch einen Eindruck vermitteln und euch meinen Lieblingsfilm ein wenig näher bringen!
Der Bericht ist von mir ebenfalls bei ciao erschienen.
Ich hatte lediglich meine DVD vorliegen, weshalb ich auf Quellenangaben verzichten kann =)
Über Kommentare zu meinen Bericht würde ich mich natürlich sehr freuen und wenn jemand gerne was in mein Gästebuch schreiben möchte, habe ich ganz sicher auch nichts dagegen =)
Ich hoffe ihr lest euch auch weiterhin meine Berichte durch, denn mein Regal bietet noch einiges an Material =D
Bis dahin wünsche ich euch viel Spaß mit dem Fight Club (oder eben auch nicht^^).

29 Bewertungen, 3 Kommentare

  • anonym

    03.01.2015, 22:48 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    Großartiger Bericht. LG Stephan

  • Looser1

    20.12.2004, 02:48 Uhr von Looser1
    Bewertung: sehr hilfreich

    ...Recht hast Du :-) Ein schöner Bericht!! Gruss, Beat

  • Lianchen

    22.11.2004, 16:26 Uhr von Lianchen
    Bewertung: sehr hilfreich

    heftig, echt heftig...muss ich mal sagen...hab am anfang erst nicht so durchgesehen, aber muss sagen genial gemacht :)