Fight Club (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von klukklukkluk
Mit Schlägen aus der Normalität
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Dieser Bericht bezieht sich auf die DVD Version des 20th Century Fox Label
Wie kam ich zum Film / Kaufentscheidung :
Am Samstag lud mein Kumpel Alesi zu seiner Geburtstagsfeier ein und ich war der Auserwählte, der für drei bezahlende Personen, mich natürlich eingeschlossen, ein Geschenk kaufen sollte. Da ich nicht sonderlich kreativ bin, dachte ich natürlich als erstes an eine DVD auch wenn die anderen beiden eigentlich etwas anderes kaufen wollten. Da ich aber wusste das Alesi ein Kino- und besonders Audiofetischist ist, machte ich mich auf um ihm einen Film zu besorgen. Ich habe es nicht einfach gehabt, wurde aber schließlich fündig und bevor ich zur Kasse schlenderte belohnte ich mich, für diese gelungene Aktion, selber mit einer DVD, die im Angebot war. Da ich „Fight Club“ zuvor schon gesehen hatte, griff ich bei dem Preis von 17,99 Euro zu und heute möchte ich euch von diesem Streifen berichten.
Story :
Jack leidet seit einiger Zeit an chronischen Schlafstörungen, die ihn in seinem Job als Schadensbegutachter stark behindern. Um diese Störung in den Griff zu bekommen besucht er Selbsthilfegruppen in den es um zum Beispiel hodenlose Männer geht oder um Leute die unter Gehirnparasiten leiden.
Er versucht hier die Ruhe und Anerkennung zu finden, die er in seinem Leben vermisst. Die Tatsache das er dauernd unterwegs ist und weder Frau noch Familie besitzt ist wohl der Grund für seine psychischen Störungen.
Doch eines Tages lernt er einen Mann, bei ein Flug zu einem Arbeitsplatz, kennen und sein Leben ändert sich schlagartig. Tyler, mit dem er nur ein kurzes Gespräch führt, ist Seifenverkäufer und Jack scheint sofort von ihm fasziniert zu sein. Als der Flieger gelandet ist, verlieren sich die beiden aus den Augen. Jack will zurück zu seiner Wohnung, sieht aber das ein Brand alles zerstört hat, was er einst besessen hat. Er geht zu einer Telefonzelle um Tyler, von dem er eine Visitenkarte bekommen hat, zu bitten, dass er mit ihm zusammen eine Disko besucht. Tyler nimmt allerdings nicht ab ...
Als Jack gerade die Telefonzelle verlassen hat klingelt das Telefon und kein geringerer als Tyler ruf in dieser Zelle an. Nach einem kurzen Gespräch treffen sich die beiden und kommen ohne Umwege in eine heiße Diskussion. Anschließend übernachtet Jack bei seinem neuen Kumpel und beschließt sich für einige Zeit bei ihm einzunisten.
Tyler ist ein anarchistischer Typ, dem so ziemlich alles egal ist und der einen Hang zur Selbstzehrstörung hat. Nachdem sich die beiden eines nachts aus „Spaß“ prügeln, denken sie das es noch mehr Leute gibt, die aus dem normalen Leben flüchten wollen um sich mal richtig zu schlagen. Kurzerhand machen die beiden den „Fight Club“ auf. Dieser befindet sich in dem Keller einer Kneipe und nach und nach füllt der Raum sich mit kampfbereiten Menschen.
Eine der Regeln, genauer gesagt die ersten beiden, beinhaltet das niemals über den „Fight Club“ gesprochen werden darf. Doch aufgrund der Beliebtheit und der rasch wachsenden Schlägerzahlen, gerät die Situation außer Kontrolle. Der „Fight Club“ stirbt und eine neue, terroristische Organisation wird ins Leben gerufen. Doch was als Spiel anfing soll bald zu einer nationalen Bedrohung werden und auch die Tatsache das Jack nicht von der Idee überzeugt ist, lässt Tyler nicht von ihr abbringen. Mit seiner Armee versucht er nun wichtige Hochhäuser in ihrer Heimatstadt zu sprengen ...
Technische Daten :
Originaltitel : Fight Club
Darsteller : Brad Pitt, Edward Norton, Helena Bonham
Regie : David Fincher
Tonformat : Dolby Digital 5.1
Bildformat : 16:9 Widescreen
Sprachen : Deutsch, Englisch
Untertitel : Englisch, Deutsch und Deutsch für Hörgeschädigte
FSK : 18
Ländercode : 2
Drehland und Jahr : USA 1999
Filmlänge : ca. 134 Minuten
Bild- und Tonqualität :
Hier gibt es absolut nichts zu meckern, da sowohl das Bild und der Ton überzeugen. Das Bild ist sowohl klar als auch scharf und von Störungen verschont. Der Ton sehr deutlich und ebenfalls störungsfrei. Das Hörvergnügen wird durch das Dolby Format abgerundet. Die Kampf- und Actionszenen sind akustisch betrachtet schon sehr beeindruckend, allerdings habe ich von diesem Toplabel auch gar nichts anderes erwartet.
Features der DVD :
Leider, leider sind Extras auf dieser Scheibe sehr rar. Es dürfte eigentlich auch gar nicht die Extras sondern es müsste das Extra heißen, da lediglich der Kinotrailer des Films auf diese DVD gepresst wurde. Ich finde das wirklich schade, denn einige zusätzliche Informationen hätten mich schon erfreut.
Meine Meinung :
Der Regisseur David Fincher, der uns schon Filme wie „Alien 3“ und auch „Sieben“ beschert hat, gehört seit diesem Film zu meinen absoluten Lieblingen. In „Sieben“ waren sich ja noch so ziemlich alle einig das der Film genial sei aber bei „Fight Club“ gibt es nach meinen Erfahrungen eine ausgeglichene Anzahl an Für- und Widersprecher. Ich gehöre zu den Personen, die diesen Film als schlichtweg genial bezeichnen, da er in die Tiefe des modernen Menschen eindringt und eine perverse Mischung aus Kapitalismus und Masochismus mitbringt.
Jack, der anfangs ein schleimender Karrieremensch ist und dem keine Anstrengung zu hoch ist um seine Position zu verbessern, wird im Laufe des Film zu einer bestienähnlichen Gestalt, die nur noch auf Gewalt aus ist und sich selbst zu verwirklichen.
Ein absolutes Pro für den Film ist das er so ausgeht, wie es keiner erwartet und auch keiner erwarten kann. Ich will hier nicht zuviel erzählen, da es ja immer noch den ein oder anderen unter euch geben könnte der diesen Streifen noch nicht gesehen hat und bei der Erzählung des Endes würde ich die Überraschung vor dem Ausgang nehmen.
Mit Brad Pit und Edward Norton wurden zwei erstklassige Protagonisten gewählt, die schauspielerisch keine Wünsche offen lassen. Dies haben sie ja bereits in einigen Streifen unter Beweis gestellt. Zudem hat der Künstler „Meat Loaf“ einen etwas längeren Kurzauftritt. Er spielt die Rolle eines hodenamputierten Ex-Bodybilder, dem riesige Brüste gewachsen sind. Diese Rolle scheint der Regisseur ehr zur Belustigung eingebaut zu haben und ich persönlich kann sagen das dies trotz der vielen Niederschläge, die diese Person im Film erleben muss, gelungen ist.
Das markante an diesem Film ist aber ohne Zweifel der „Fight Club“ selber, der vor Brutalität nur so strotzt. Ich hätte nie im Leben gedacht das man durch einige Faustkämpfe soviel erzählen kann aber bevor ich zuviel erzähle rate ich euch : Schaut ihn euch selber an.
Meine Empfehlung ist daher logisch und die Höchstnote gebe ich trotz der etwas zu kurz gekommenen Extras, da für mich immer noch der Film im Vordergrund steht und der ist wahrlich meisterhaft.
Gruss Kluk
Wie kam ich zum Film / Kaufentscheidung :
Am Samstag lud mein Kumpel Alesi zu seiner Geburtstagsfeier ein und ich war der Auserwählte, der für drei bezahlende Personen, mich natürlich eingeschlossen, ein Geschenk kaufen sollte. Da ich nicht sonderlich kreativ bin, dachte ich natürlich als erstes an eine DVD auch wenn die anderen beiden eigentlich etwas anderes kaufen wollten. Da ich aber wusste das Alesi ein Kino- und besonders Audiofetischist ist, machte ich mich auf um ihm einen Film zu besorgen. Ich habe es nicht einfach gehabt, wurde aber schließlich fündig und bevor ich zur Kasse schlenderte belohnte ich mich, für diese gelungene Aktion, selber mit einer DVD, die im Angebot war. Da ich „Fight Club“ zuvor schon gesehen hatte, griff ich bei dem Preis von 17,99 Euro zu und heute möchte ich euch von diesem Streifen berichten.
Story :
Jack leidet seit einiger Zeit an chronischen Schlafstörungen, die ihn in seinem Job als Schadensbegutachter stark behindern. Um diese Störung in den Griff zu bekommen besucht er Selbsthilfegruppen in den es um zum Beispiel hodenlose Männer geht oder um Leute die unter Gehirnparasiten leiden.
Er versucht hier die Ruhe und Anerkennung zu finden, die er in seinem Leben vermisst. Die Tatsache das er dauernd unterwegs ist und weder Frau noch Familie besitzt ist wohl der Grund für seine psychischen Störungen.
Doch eines Tages lernt er einen Mann, bei ein Flug zu einem Arbeitsplatz, kennen und sein Leben ändert sich schlagartig. Tyler, mit dem er nur ein kurzes Gespräch führt, ist Seifenverkäufer und Jack scheint sofort von ihm fasziniert zu sein. Als der Flieger gelandet ist, verlieren sich die beiden aus den Augen. Jack will zurück zu seiner Wohnung, sieht aber das ein Brand alles zerstört hat, was er einst besessen hat. Er geht zu einer Telefonzelle um Tyler, von dem er eine Visitenkarte bekommen hat, zu bitten, dass er mit ihm zusammen eine Disko besucht. Tyler nimmt allerdings nicht ab ...
Als Jack gerade die Telefonzelle verlassen hat klingelt das Telefon und kein geringerer als Tyler ruf in dieser Zelle an. Nach einem kurzen Gespräch treffen sich die beiden und kommen ohne Umwege in eine heiße Diskussion. Anschließend übernachtet Jack bei seinem neuen Kumpel und beschließt sich für einige Zeit bei ihm einzunisten.
Tyler ist ein anarchistischer Typ, dem so ziemlich alles egal ist und der einen Hang zur Selbstzehrstörung hat. Nachdem sich die beiden eines nachts aus „Spaß“ prügeln, denken sie das es noch mehr Leute gibt, die aus dem normalen Leben flüchten wollen um sich mal richtig zu schlagen. Kurzerhand machen die beiden den „Fight Club“ auf. Dieser befindet sich in dem Keller einer Kneipe und nach und nach füllt der Raum sich mit kampfbereiten Menschen.
Eine der Regeln, genauer gesagt die ersten beiden, beinhaltet das niemals über den „Fight Club“ gesprochen werden darf. Doch aufgrund der Beliebtheit und der rasch wachsenden Schlägerzahlen, gerät die Situation außer Kontrolle. Der „Fight Club“ stirbt und eine neue, terroristische Organisation wird ins Leben gerufen. Doch was als Spiel anfing soll bald zu einer nationalen Bedrohung werden und auch die Tatsache das Jack nicht von der Idee überzeugt ist, lässt Tyler nicht von ihr abbringen. Mit seiner Armee versucht er nun wichtige Hochhäuser in ihrer Heimatstadt zu sprengen ...
Technische Daten :
Originaltitel : Fight Club
Darsteller : Brad Pitt, Edward Norton, Helena Bonham
Regie : David Fincher
Tonformat : Dolby Digital 5.1
Bildformat : 16:9 Widescreen
Sprachen : Deutsch, Englisch
Untertitel : Englisch, Deutsch und Deutsch für Hörgeschädigte
FSK : 18
Ländercode : 2
Drehland und Jahr : USA 1999
Filmlänge : ca. 134 Minuten
Bild- und Tonqualität :
Hier gibt es absolut nichts zu meckern, da sowohl das Bild und der Ton überzeugen. Das Bild ist sowohl klar als auch scharf und von Störungen verschont. Der Ton sehr deutlich und ebenfalls störungsfrei. Das Hörvergnügen wird durch das Dolby Format abgerundet. Die Kampf- und Actionszenen sind akustisch betrachtet schon sehr beeindruckend, allerdings habe ich von diesem Toplabel auch gar nichts anderes erwartet.
Features der DVD :
Leider, leider sind Extras auf dieser Scheibe sehr rar. Es dürfte eigentlich auch gar nicht die Extras sondern es müsste das Extra heißen, da lediglich der Kinotrailer des Films auf diese DVD gepresst wurde. Ich finde das wirklich schade, denn einige zusätzliche Informationen hätten mich schon erfreut.
Meine Meinung :
Der Regisseur David Fincher, der uns schon Filme wie „Alien 3“ und auch „Sieben“ beschert hat, gehört seit diesem Film zu meinen absoluten Lieblingen. In „Sieben“ waren sich ja noch so ziemlich alle einig das der Film genial sei aber bei „Fight Club“ gibt es nach meinen Erfahrungen eine ausgeglichene Anzahl an Für- und Widersprecher. Ich gehöre zu den Personen, die diesen Film als schlichtweg genial bezeichnen, da er in die Tiefe des modernen Menschen eindringt und eine perverse Mischung aus Kapitalismus und Masochismus mitbringt.
Jack, der anfangs ein schleimender Karrieremensch ist und dem keine Anstrengung zu hoch ist um seine Position zu verbessern, wird im Laufe des Film zu einer bestienähnlichen Gestalt, die nur noch auf Gewalt aus ist und sich selbst zu verwirklichen.
Ein absolutes Pro für den Film ist das er so ausgeht, wie es keiner erwartet und auch keiner erwarten kann. Ich will hier nicht zuviel erzählen, da es ja immer noch den ein oder anderen unter euch geben könnte der diesen Streifen noch nicht gesehen hat und bei der Erzählung des Endes würde ich die Überraschung vor dem Ausgang nehmen.
Mit Brad Pit und Edward Norton wurden zwei erstklassige Protagonisten gewählt, die schauspielerisch keine Wünsche offen lassen. Dies haben sie ja bereits in einigen Streifen unter Beweis gestellt. Zudem hat der Künstler „Meat Loaf“ einen etwas längeren Kurzauftritt. Er spielt die Rolle eines hodenamputierten Ex-Bodybilder, dem riesige Brüste gewachsen sind. Diese Rolle scheint der Regisseur ehr zur Belustigung eingebaut zu haben und ich persönlich kann sagen das dies trotz der vielen Niederschläge, die diese Person im Film erleben muss, gelungen ist.
Das markante an diesem Film ist aber ohne Zweifel der „Fight Club“ selber, der vor Brutalität nur so strotzt. Ich hätte nie im Leben gedacht das man durch einige Faustkämpfe soviel erzählen kann aber bevor ich zuviel erzähle rate ich euch : Schaut ihn euch selber an.
Meine Empfehlung ist daher logisch und die Höchstnote gebe ich trotz der etwas zu kurz gekommenen Extras, da für mich immer noch der Film im Vordergrund steht und der ist wahrlich meisterhaft.
Gruss Kluk
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