Fight Club (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Anonym101

Ein Film der bewegt

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

, so ein Film ist Fight Club. Zumindest war es so bei mir. Es ist einer der ganz weniger Filme, die mich in ihren Bann gezogen haben und auch noch Tage nach dem Gucken in meinem Kopf herumschwirrten.
Aber ich will nicht den Schluss vorweg nehmen, erst kommt die Story:

-----Story------
Ja, hier habe ich so meine Probleme, wieviel ich euch mitteilen kann. Deshalb werde ich eine Low- und eine High-Version schreiben :-) Die High-Version ist also für Leute, die ein bisschen mehr erfahren wollen, aber ich rate davon ab sie zu lesen, wenn man den Film richtig geniessen will, aber dass müsst ihr selbst entscheiden.

Jack ist Angestellter in einer Autofirma und er muss sich um Unfälle mit den Autos dieser Firma kümmern. Er lebt alleine und hat eine Wohnung, in der es alles gibt. Eigentlich ist sein Leben perfekt, aber er leidet darunter, dass es nichts aufregendes mehr gibt. Also geht er zu allen möglichen Selbsthilfegruppen und weint dort mit den Leuten, um sich besser zu fühlen. Es hilft ihm ein wenig weiter, aber richtig glücklich wird er dabei nicht.
Eines Tages kommt er von einer Geschäfftsreise zurück und seine Wohnung ist explodiert und seine ganzen teuren Möbel liegen auf der Straße. Zuerst weiss er nicht wohin, ruft dann aber Tyler Durdon an, den er an diesem Tag kennengelernt hat. Sie treffen sich und trinken ein paar Bier zusammen. Anschliessend fragt Jack Tyler, ob er bei ihm übernachten kann. Tyler sagt selbstverständlich ja, aber bittet kurz danach Jack ihn zu schlagen. Jack ist entsetzt und will dies erst nicht tun, schlägt dann aber doch zu und die beiden prügeln sich, da sie festgestellt haben, dass dies ihnen ein gutes Gefühl bereitet.
Jack zieht bei Tyler ein, in ein altes dreckiges Haus. Anfangs hält er es fast gar nicht aus, aber bald gewöhnt er sich daran.

Ihre Kämpfe werden immer mehr und bald kommen Andere hinzu und so gründen die Beiden den Fight Club. Hier für bekommen sie einen Keller einer Bar zur Verfügung gestellt. Ihre Regeln sind einfach: Keine Hemden, Gürtel, etc. und wenn jemand nicht mehr will, oder kann, wird aufgehört. Aber es gibt auch die Regel 1 und auch Regel 2, die beide besagen, dass niemand über den Fight Club sprechen soll. Der Fight Club wächst immer weiter und irgentwann denkt sich Tyler \"Hausaufgaben\" aus. Zum Beispiel mit jemanden eine Prügelei anzufangen, oder Satilitenschüsseln zu zerstören.
So, hier möchte ich erstmal aufhören, die die mehr wissen wollen, müssen unter meinem Bericht die High-Version lesen.

------Schauspieler------
Als bekanntester Schauspieler spielt hier Brad Pitt den durchgeknallten Tyler. Er ist das komplette Gegenteil von Jack und doch haben sie Gemeinsamkeiten. Er ist gutaussehen, mutig und kann alles tun, was Jack nicht kann.
Meiner Meinung ist er eine sehr gute Besetzung für die Rolle. Wie auch in 12 Monkeys erlebt man ihn von seiner durchgeknallten Seite. Aber er ist auch vieles mehr.

Edward Norton spielt Jack. Er kam mit seinem Leben nicht klar und geht in Selbsthilfegruppen. Aber dann trifft er plötzlich Tyler und sein Leben verändert sich komplett. Auf einmal scheint er glücklich zu sein.
Ich finde auch hier ist es eine sehr gute Besetzung. Jack erzählt viele Scenen aus der Ich-Perspektive, was aber sehr gut in den Film passt.


------Fazit------
Ich schrieb oben, es ist einer der wenigen Film, die mich bewegten, und so ist es auch. Warum dies so ist, kann ich leider nicht schreiben, dafür müsste ich den wichtigsten Teil der Story verraten, die den Film erst richtig gut macht. Aber ansonsten ist der Film auch grandios, am Anfang wird man von Tylers Lebensphilosophy mitgerissen udn am Schluss stellt man sich wieder auf die Seite von Jack. Das einzige was mir nicht so toll gefallen hat, war der Anfang. Kennt man den Film noch nicht, wird einem hier ein (fast) völlig falsches Bild des Films vermittelt, wo der ein oder andere vielleicht doch lieber wieder umschaltet. Hat man den Film aber schon einmal zu Ende geguckt, so weiss man, dass der Anfang dazu gehört und auch gut passt. Ich habe den Film gestern aber zu 2. Mal geguckt und habe heirbei den Anfang übersprungen. Aber auch beim 2. Mal war der Film noch genial, wenn auch nicht so gut wie beim ersten Mal, da man ja schon das Ende kennt, aber man bemerkt immer wieder kleine Hinweise, die darauf zuführen.
Ich denke dieser Film ist Kult und ein Muss für (fast) jeden, denn er ist leider auch ziemlich brutal und nicht für unter 18-Jährige geeignet. Dies ist der 2. Minuspunkt des Films, aber die Gewalt passt trotzdem perfekt in den Film.
Hier zu möchte ich noch einen kleinen Ausflug der Beiden erzählen:
Tyler hat eine neue Idee: Ein Menschenopfer. Jack ist natürlich entsetzt und will ihn davon abhalten, aber Tyler will den Mann gar nicht töten. Er fragt ihn, was er mal werden wollte, da dieser in einem 24-Hour-Shop arbeitet. Der Mann wollte Tierarzt werden und so befielt Tyler ihm, weiterzustudieren und seinen Wunsch zu erfüllen und dies in 6 Wochen, ansonsten werde Tyler ihn töten. Danach schickt er den Mann davon. Jack fragt nun was dies sollte und Tyler antwortet: Morgen wird der schönste Tag seines Lebens sein.
Hiermit möchte ich schliessen, unten findet ihr noch die High-Version der Story, aber ich empfehle weiterhin sie nicht zu lesen.





------High-Version------
Der Fight Club und seine \"Hausaufgaben\" arten immer mehr aus und so wird von Tyler das Projekt Chaos gegründet. Ohne Jacks Wissen. Das Haus nimmt immer mehr Menschen auf und arbeitet bald von ganz alleine. Von hier aus wird alles geplant.
Bald bekommt auch die Polizei mit, dass es die Fight Clubs gibt und sie setzt alles dagegen, das Projekt zu stoppen. Aber Tyler schnappt sich einen der Regierungsmitglieder und erpressen ihm. So hat der Fight Club fast keine Gegner mehr. Doch langsam wird es Jack alles zuviel und er will Tyler dazu überreden aufzuhören. Aber Tyler denkt nicht daran, er will die Gesellschaft zerstören und steigert sich immer mehr hinein.
Eines Tages ist Tyler verschwunden und Jack begibt sich auf die Suche nach ihm und reist ihm hinterher durch viele andere Städte, in denen es auch Fight Clubs gibt, die sich inzwischen über das ganze Land verbreitet haben. Aber er ist immer einen Schritt hinter Tyler.
Als er wieder nach Hause kommt, stellt er fest, das Tyler plant die wichtigsten Bankgebäude zu zerstören, um alle Schulden zu vernichten.
So, nun muss ich endgültig aufhören, ein bisschen Spannung muss ja noch sein und das beste an dem Film habe ich noch gar nicht verraten. Was es ist, müsst ihr aber selber sehen. Ich sage nur großer AHA-Effekt.

19 Bewertungen, 1 Kommentar

  • DerMolf

    11.04.2002, 17:25 Uhr von DerMolf
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ein saugenialer Film! Gruß, der Molf