Fight Club (DVD) Testbericht

ab 3,55
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Erfahrungsbericht von DukeNukem

Harter Film in exzellenter Bild- und Tonqualität

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Pressestimmen:

„Der härteste Film des Jahres“ Cinema
„Adrenalin, Action und Anarchie“ Cinema

Zitat von Tyler Durden: „Erst nachdem wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit, alles zu tun.“

Zuerst wollen wir die Hauptdarsteller kennenlernen:
1. Brad Pitt als Tyler Durden: Viele kennen ihn nur als Schönling, der irgendwelche idiotischen Sätze von sich gibt. Doch in diesem Film wird man eines Besseren belehrt. Hier beweist Brad Pitt zum ersten Mal Mut zur Hässlichkeit und das hat er wirklich gut drauf. Diesmal hat er auch tolle Dialoge zu sprechen bekommen (siehe Zitat ein paar Zeilen weiter oben). Ich bin mir sicher, dass Brad Pitt nach diesem Film einige Fans dazu bekommt.
2. Edward Norton als Jack: Er spielt am besten in dem Film. Nicht nur, dass er geniale Dialoge zu sprechen hat, er muss auch mit seinem ganzen Körper perfekt schauspielern. Und das hat er ebenfalls gut drauf. Wenn man sich diesen Film angeschaut hat, dann hat man wahrscheinlich auch sehr viel Respekt vor Edward Norton. Was der alles durchmachen musste. Ein Beispiel: Die Szene, in der er vor den Augen seines Chefs gegen einen Unsichtbaren kämpft. Man kann sich sicher denken, dass diese Szene nicht nur einmal gedreht werden musste.

Jetzt kommen wir aber mal zur Story: Jack (Edward Norton) leidet an chronischen Schlafstörungen und Langeweile. Deshalb nimmt er an irgendwelchen Sitzungen über Hodenkrebs oder andere Krankheiten teil. Dort lernt er auch eine Frau kennen. Diese Frau ist am Anfang dieses Films nicht so wichtig, aber einige Minuten später wird sie eine große Rolle spielen.
Zurück zu Jack. Eines Tages lernt er in einem Flugzeug den charismatischen Seifenverkäufer Tyler Durden (Brad Pitt) kennen. Diese Begegnung verändert Jacks Leben radikal, denn Tyler glaubt, dass nur Selbstzerstörung das Leben wirklich lebenswert macht. Nach einigen Drinks beginnen die beiden, sich nur so zum Spaß zu verprügeln. Dadurch erleben sie den ultimativen Kick und der „Fight Club“ ist geboren und findet auch schnell Anhänger in ganz Amerika. Jack findet immer mehr gefallen daran, doch bald drohen Tylers Pläne außer Kontrolle zu geraten. Jack versucht ihn aufzuhalten und wird mit der schockierenden Wahrheit konfrontiert.

Dies ist David Finchers dritter Film. Vorher drehte er den genialen Film „Sieben“ und den etwas schlechteren „Alien 3“. Mit „Sieben“ bewies Fincher bereits, dass er das Zeug zu einem guten Regisseur hat. Viele meinen, dass dieser Film sogar um ein Grad besser ist als „Sieben“. Ich sag dazu nichts, denn das ist ja schließlich eure Meinung.
Meiner Meinung nach ist dies auch der erste Film, der uns eine reale Welt zeigt. Normal bekommt man immer nur eine Welt zu sehen, in der sich alle Lieben und nett zueinander sind. Aber das stimmt nicht und dieser Film zeigt es uns.

Obwohl der Film sehr gut ist, hat er aber leider eine schlechte DVD-Umsetzung bekommen. Das Bild ist scharf, farbenfroh und auch bei dunklen Szenen kann man alles erkennen.

Sprachen: Deutsch und Englisch
Untertitel: Englisch für Hörgeschädigte, Deutsch für Hörgeschädigte

Eigentlich hätte dieser Film auf DVD die Note 1 verdient, doch nur wegen des mäßig vorhandenen Bonusmaterials bekommt er von mir eine 2.

Bonusmaterial: Original Kinotrailer

Für alle die sich jetzt folgende Frage stellen: „Wieso eine 2?“ Diese Frage kann ich euch ganz leicht beantworten: Ich habe die Bild- und Tonqualität berücksichtigt und die ist wirklich super.

Fazit: Ihr könnt euch den Film ruhig auch auf Video kaufen, wer aber eine tolle Bild- und Tonqualität haben möchte, der sollte ihn sich schon auf DVD kaufen.

9 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Gobolino

    30.05.2003, 23:46 Uhr von Gobolino
    Bewertung: sehr hilfreich

    Na, die DVD brauche ich dann wohl nicht zu holen - wieder Geld gespart. Schade, wo doch gerade hier mißglückte Szenen bestimmt gut waren.