Fingerfood und Partysnacks, selbstgemacht Testbericht

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  • Arbeits- und Zeitaufwand:  niedrig
  • Kosten:  niedrig

Erfahrungsbericht von Binti

selbstgemachte Pralinen für Jedermann

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Der Grund weshalb ich mich im Pralinen machen versucht habe, war der Jahrestag mit meinem Freund. Er nascht gerne und ich wollte ihn ganz besonders überraschen, was auch gelungen ist.

Also das wichtigste gleich am Anfang, sieht euch nicht eure besten Sachen an, wenn ihr diese Pralinen macht.

Für Schokocrossies braucht ihr:

600 g Vollmilchschokolade (also 6 Tafeln, ich nehm die billigen von Lidl)
1 Päckchen Vanilliezucker
20 g Kokosfett (gibts bei z.B. Real)
200 g Cornflakes (ich nehm billige, allerdings sollte man nach Erfahrung gehen, wenn ihr welche kennt, die nicht so schnell weich werden in Milch dann nehmt die)
150 g Kokosflocken (wer Kokosflocken nicht mag kann auch gehackte Mandeln nehmen)

Einen mittelgroßen Topf (das wird mehr als man am Anfang denkt, also nehmt lieber nen Topf größer als ihr erst wolltet)

Die Schokolade wird nun zusammen mit dem Kokosfett und dem Vanillezucker im Wasserbad geschmolzen.

Nun hebt man nach und nach die Cornflakes und die Kokosflocken oder die gehackten Mandeln unter.

Nun habt ihr da viel Masse, die man auch naschen kann. Für diese Masse braucht ihr viel Platz. also nehmt Plattenteller, Kuchenbleche und was ihr so habt. Legt Backpapier drauf und kleckst mit einen kleinen Löffel die Schokomasse Portionsweise drauf.

Wenn ihr damit irgendwann fertig seit, packt die Platten etc. an einem möglichst kühlen Ort, wo sie nicht im Weg sind und laßt sie ca. 2 Tage auskühlen und trocknen. Erst wenn sie sich vom Papier lösen lassen ohne an den Fingern kleben zu bleiben sind sie fertig. So erkennt ihr auch frühzeitige Naschkatzen, an den verdreckten Fingern *g*

Die fertigen Schokocrossies packt ihr dann in eine Luftdichte Dose. Je länger man sie aufbewart, desto papiger werden sie irgendwann, weil die Cornflakes die Feuchtigkeit aus der Luft aufsaugen.

Natürlich kann man diese Pralinen auch aus weißer oder Zartbitterschokolade machen. Jeder wie er es mag.

Die Schokocrossies von Aldi sind aber glaub ich billiger als diese hier.


Nun noch eine andere Pralinenart,
den Krokantpralinen:

Dazu braucht ihr erstmal die Pralinenförmchen, die gibts bei Kaiser, Extra usw.

Die Pralinen sind nicht so wie manche jetzt glauben innen nur Krokant und außen Schokolade. Das täucht und ich hoffe manche sind nicht enttäucht.

Für die Pralinen braucht man nun

150 g Zartbitterschokolade
150 g gesiebten Puderzucker
200 g Haselnußkrokant
1 Schuß Rum

Die Schokolade wird wieder in einem Wasserbad geschmolzen. Wenn sie weich ist, wird der Puderzucker, die Hälfte des Haselnußkrokant und der Rum untergerührt. Den Rum sollte man nach Geschmack benutzen. Wer keinen mag läßt ihn weg, wer mehr mag macht mehr ran. Ich finde aber man sollte aufpassen, das aus den ganzen keine Rumkugeln werden.

Nun nachdem das ganze gut verrührt ist kommt es für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank.

Man kann diese Masse im Kühlschrank auch mehrer Tage aufbewahren. Man muß es dann nur ein wenig draußen stehen lassen, damit die Masse wieder formbar wird.

Wenn man dann also weiter machen will, formt man aus der Masse kleine Kügelchen, etwa so groß wie die Rumkugeln aus dem Laden. Die Kugeln wälzt man dann in dem restlichen Haselnußkrokant tut sie in die Pralinenförmchen und stellt sie nochmal kalt.

Nun wißt ihr auch warum sie Krokantpralinen heißen.

Gerne könnt ihr auch rumexperimentieren, vielleicht fallen euch ja neue Pralinen ein.

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