Fisher Price Sprechendes Lernspaß Handy Testbericht

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ab 12,73
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Summe aller Bewertungen
  • Spaßfaktor:  sehr hoch
  • Aufmachung:  sehr gut
  • Qualität & Verarbeitung:  sehr gut
  • Reinigung & Pflege:  sehr unkompliziert

Erfahrungsbericht von Anonym114

Nach Haus telefonoieren ...

4
  • Spaßfaktor:  sehr hoch
  • Aufmachung:  sehr gut
  • Qualität & Verarbeitung:  gut
  • Reinigung & Pflege:  sehr unkompliziert

Pro:

Kinder-Telefon mit vielen Funktionen, macht dem Kind Spaß, lehrreich

Kontra:

Lautstärke nicht regelbar

Empfehlung:

Ja

Nach Haus telefonieren, nach Haus, nach Haus ... Irgendwie kommt das vielleicht manchem hier bekannt vor?! Gemau, dieser Satz wurde von einer ziemlich dunklen Stimme, von einem ziemlich komischen, aber doch sympathischen Kerl gesprochen, von ET, dem Außerirdischen. Inzwischen könnten die Worte aber auch von vielen Kindern stammen, denn inzwischen hat fast jeder Knirps sein Telefon, die größeren eins, mit dem sie die Eltern mal eben nach Schulschluß anrufen können, die Kleinen eins, das einfach nur Spaß macht. Mein kleiner Neffe ist gerade mal 13 Monate alt. Kuscheltiere gefallen ihm nicht so sehr, dafür hat er es aber Technik. Klar, dass er da auch so ein Kindertelefon haben musste.

AUSWAHL:
Hier hat man im Laden doch so vier oder fünf verschiedene Modelle. Doch was soll es können? Einige klingeln nur, andere sorgen mit verschiedenen Ansagen für leuchtende Kinderaugen. Bei den einen ist die kunderbunte Farbe der große Trumpf, bei den anderen eine Vielzahl von Funktionen. Ich habe schließlich das Sprechende Lernspaß Handy von Fischer Price aus der Sesamstraßen-Serie ausgewählt.

VERPACKUNG:
Die ist bei diesem (und bei den meisten Kinderhandys der Konkurrenz) aus Pappe. Der rechteckige Karton schützt das Spielzeug gut und istt wie viele andere Dinge aus der Sesamstraßen-Fisher-Price-Serie mit grasgrünen und weißen Streifen gestaltet. Wichtig ist: im Deckel ist ein riesiges Loch. Das bietet die Möglichkeit, dass man die verschiedenen Funktionen schon ausprobieren kann, ohne das Handy dabei aus der Verpackung nehmen zu müssen. Find ich sehr gut!
In dem Karton ist das Handy mit Draht auf einer weiteren Pappe fest gezwirbelt. Leider zu fest, denn wenn das Kind dann mit großen Augen vor dem Handy steht und es endlich in den Händen haben möchte, dann dauert es schon ein paar Minuten, bis man die Drähte entfernt hat ...

OPTIK DES TELEFONS:
Auffällig ist erst einmal die weiße Plastikoberschale, die leicht glänzt und sehr sauber wirkt. Auf der Rückseite ist das Kindertelefon lila. Im Gegensatz zu den Handys der Erwachsenen, die ja ständig immer kleiner werden, hat dieses ein ziemlich großes Format. Doch auch wenn es dann in den winzigen Kinderhänden überdimensional wirkt, so ist es nicht zu groß.
Doch eigentlich richtig wichtig sind die vielen Details: Da ist zum einen oben ein kleines Fenster mit einem grünlichen Rahmen. Darin ist sieht man Ernie aus der Sesamstraße mit einem Telefonhörer am Ohr. Es folgt ein großes Viereckiges Feld mit großen Zahlentasten, die grün, gelb, blau, rot oder orangefarben sind. Auf jeder sind zusätzlich zu der sichtbaren Nummer auch die Zahlen in Braille (der Blindenschrift) aufgeprägt).
Unten hat man dann noch eine Taste, silbrig, in Form einer Note. Und ganz unten ist aus blauem Kunststoff eine Klappe, mit der man den unteren Bereich verschließt.
Ach ja, fast hätte ich die Antenne oben rechts vergessen, sie ist rot und drehbar, und mit ihr kann man die Funktionen der Tasten verändern.

FUNKTIONEN:
Das Ernie-Bild leuchtet, wenn man unten die Notentaste drückt. Außerdem kann man mit dieser Note auch noch wahlweise eine Melodie hören oder kurze Sätze, gesprochen mit der Stimme vom Sesamstraßen-Ernie: Hallo, hier ist Ernie! Laß uns telefonieren! oder Tschüß! ist da zu hören!
Mit den Nummertasten kann man sich verschiedene Klingeltöne anhören oder aber wahlweise (wenn man die Antenne oben verdreht), die jeweiligen Ziffern, ebenfalls gesagt von Ernie.

PRAXISTEST MIT KIND:
Mein Neffe kriegt das Telefon noch in Geschenkpapier verpackt. Mit seinen noch nicht ganz 13 Monaten ist er noch zu klein, das komplett alleine auszupacken. Doch nachdem seine Mama das für ihn erledigt hat, guckt er schon sehr interessiert. Neugierig schaut er drein, wie die Großen rund um ihn herum mal auf diese, mal auf jene Taste drücken ... Ziemlich schnell geht sein Griff zur blauen Klappe, er öffnet sie und schließt sie wieder mit wachsender Begeisterung. Allerdings muss dann doch jemand das Telefon festhalten, damit es ihm nicht weg rutscht.
Doch dann soll das Handy raus aus der Verpackung, und das ist (wie gesagt, wahnsinnig) umständlich. Als es dann schließlich geschafft ist, macht sich Enttäuschung breit. Denn die vorher so deutlich hörbaren Ernie-Sprüche sind nun nur noch ganz leise zu hören! Was ist passieret? Das Telefon hatte hinten einen kleinen Klarsichtstreifen, der in einer Öffnung fest gesteckt war. Beim Auspacken ist er (vom Hersteller so gewollt) raus gerutscht. Diese Maßnahme soll die Kinder vor zu großer Lautstärke schützen. Doch nun ist alles so leise, dass es keinen Spaß mehr macht. Wir nehmen den Streifen, stecken ihn wieder in die Öffnung und kleben ihn dort fest. Jetzt ist wieder alles beim alten und mein Neffe strahlt!
Allerdings nicht lange. Denn noch ist es ihm etwas unheimlich, das Handy ans Ohr zu nehmen. Statt dessen liebt er es, wenn es auf dem Tisch liegt, er vor allem die Noten-Taste mit dem Daumen drücken und Ernie hören kann. Auch die anderen Tasten werden ab und an angefaßt, allerdings nicht mit ganz so viel Strahlen. Dafür ist auch die Klappe weiterhin sein großes Vergnügen!

STROM:
Den bekommt das Telefon durch zwei 1,5 V AA-Batterien. Um sie auszuwechseln, muss man eine Klappe hinten am Handy aufschrauben. Doch zunächst ist das nicht nötig, denn ein Satz Batterien steckt bereits drin.

HERSTELLER:
Mattel GmbH, An der Tritt 75, D-63303 Dreieich
www.fisherprice.com

PREIS:
Von den Kinderhandys war dieses Modell von Fisher Price das teuerste, aber auch das mit den meisten Funktionen. Ich habe dafür in einem Spielwarenladen 15,99 Euro gezahlt.

FAZIT:
Nils findet es gut, das Sprechende Lernspaß Handy von Fisher Price. Eigentlich ist es laut Hersteller erst ab 18 Monaten geeignet. Doch schon mit knapp 13 Monaten hat mein kleiner Neffe damit einen Riesenspaß. Das liegt an den vielen Funktionen des Handys. Seine Augen leuchten, wenn er mal diese, mal jene Taste drücken und damit verschiedene Töne, Worte oder Melodien hören kann. Ernie kennt er zwar noch nicht, aber auch dessen Stimme scheint ihm Freude zu machen. Insgesamt klingt das Lernspaß Handy also nach einem perfekten Geschenk. Doch einen entscheidenenden Minuspunkt gibt es noch: Die Lautstärke: Hier waren wir alle (nicht nur mein Neffe) doch sehr enttäsucht, dass es nach dem Auspacken so viel leiser wurde. Ein Hinweis vom Hersteller auf der äußeren Verpackung wäre fair gewesen. Oder alternativ könnte man am Telefon ein kleines Rädchen anbringen, um dafür zu sorgen, dass man die Lautstärke kindgerecht anpassen kann. Wegen dieses kleinen Nachteils ziehe ich dann auch einen Stern ab, vergebe aber auf alle Fälle eine Empfehlung!

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