Fisherman's Friend Cool Cinnamon Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Suchtfaktor:  hoch

Erfahrungsbericht von Rebba

Nie fragen-lesen

4
  • Geschmack:  gut
  • Geruch:  gut
  • Suchtfaktor:  hoch
  • Kaufanreiz:  Zufall

Pro:

Hilft gegen leichte Halsschmerzen, schmeckt, kostet nicht viel

Kontra:

riechen sehr stark, kann man auch als Abführmittel benutzen

Empfehlung:

Ja

Fisherman's Friend konnte ich nie ausstehen. Fürchterlich diese beißende Schärfe auf den Mundschleimhäuten und ein Geschmack irgendwo zwischen Chemieklo und eingeschlafenen Füßen.
Ein Chemieklo hatte ich natürlich noch nie im Mund und eingeschlafene Füße konnte mir noch niemand schmackhaft machen, aber zur drastischen Verdeutlichung meines Gaumenerlebnisses sind diese Beschreibungen sicherlich geeignet.

Seit Dezember hat sich meine Meinung geändert. Jedenfalls, was eine bestimmte Geschmacksrichtung der Fisherman's Friend (im weiteren Text aus Faulheit nur liebevoll FF genannt) angeht.

Hiermit erkläre ich feierlich FF "Cool Cinnamon", in wörtlicher Übersetzung "kühl Zimt", zu meinen favorisierten Bonbons.
Also schreibe ich jetzt nicht nur allgemein über FF, sondern über FFCC.
Fisherman's Friend Cool Cinnamon, das ist mir eindeutig zu lang und stört doch sicherlich auch beim flüssigen Lesen.

Ups! Habe ich "Bonbons" gesagt?
Nur "Bonbons"?
Nein, FFCC mit Zimtgeschmack sind viel mehr als nur eine süße Zwischenmahlzeit oder Zeitvertreib für eine gelangweilte Zunge. Sie sind ebenso als Medizin, Raumspray, Abführmittel und Small-Talk-Inhalt erstaunlich vielseitig einzusetzen.


Geschichte
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FF gibt es seit dem Jahr 1865. Damals war es noch eine Tinktur, die aus Lakritz, Eukalyptus und Menthol bestand und die in kleinen braunen Fläschchen verkauft wurde. Entstanden ist FF auf Betreiben der Hochseefischer des englischen Ortes Fleetwood, die ihren ansässigen Apotheker um ein Mittel gegen Halsschmerzen baten. Irgendwann wurden aus der Flüssigkeit praktische Pastillen, verpackt in ein kleines, gut transportierbares Tütchen und fast hundert Jahre nur in der erwähnten Gegend um Fleetwood bekannt. In den Siebzigern gelangten die FF dann irgendwie auf eine Süßwarenmesse und wurden erst mal nur nach Norwegen exportiert. Damit begann der Siegeszug dieser unscheinbaren Halshelfer.
Vor 1990 gab es FF nur in Apotheken und Drogerien, heute kann man sie sogar in normalen Lebensmittelläden kaufen. Durch geschickte Werbung und eingängige Sprüche wie "Nie Fragen-Kaufen", "Sind sie zu stark, bist zu schwach" und "Wie schmecken die denn?" sind aus gewöhnlichen Hustenbonbons eine Kultmarke geworden.


Aussehen, Verpackung, Inhalt und Geschmack
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Damit FFCC auch von jedem als FFCC identifiziert werden können, beschreibe ich mal kurz ihr Aussehen, ihren Geruch und natürlich ihren Geschmack. FFCC sind laut Produktinformation auf der Papierhülle extra frische Zimtpastillen mit Süßungsmitteln
In einer weißen, kleinen Tüte mit grünen und orangen Streifen befinden sich eine mir unbekannte Anzahl FFCC. Ich schätze mal, es sind dreißig Stück. Wie gesagt, nur eine Schätzung, denn so viel Langeweile bzw. Detailversessenheit hatte ich noch nie, als dass ich sie zuerst zählen müsste, bevor ich sie lutsche.
Ein FFCC ist ungefähr ein mal zwei Zentimeter groß und hat eine abgerundete Form. Die Grundfarbe ist weiß, mit kleinen grünen Sprenkeln und sieht für mich eher wie ein zu klein geratenes Geschirrspülltab aus.
Der Geruch ist süßlich, mit frischem Menthol und würzigem Zimt vermischt. Schließlich soll es laut der Verpackungsaufschrift genauso sein.
Genauso wie die einzelnen FFCC riechen, so schmecken sie auch: Süßlich mit Menthol und sehr viel Zimtaroma. Falls ihr die Pfefferminzplättchen "After Eight" kennt, könnt ihr euch denn Geschmack der FFCC ungefähr vorstellen, nur dass das Zimtaroma halt noch dazu kommt.
Mir gefällt der Geschmack und die FFCC Schärfe ist nicht so gewöhnungsbedürftig wie bei den anderen FF-Sorten. Ob sie nun wohltuend bei Heiserkeit und Husten sind, kann ich nicht sagen, denn seit Dezember hatte ich keine Erkältung. Vielleicht haben die FFCC ja auch eine vorbeugende Wirkung.
Quatsch. Das glaube ich nicht wirklich.

Da FFCC statt Zucker Süßungsmittel wie Aspartam enthalten, sind sie sehr zahnfreundlich und enthalten keine Kalorien. Bei Übermäßigem Verzehr (bei mir reichen fünf Stück pro Tag) können diese Zuckerersatzstoffe allerdings Durchfälle verursachen. Ich glaube außerdem, diese Süßstoffe stehen oder standen mal unter Krebsverdacht. Falls jemand sich da besser auskennt, bitte ich um Informationen.


Besonders gut gefällt mir auch die Art der Verpackung. Es ist eine erstaunlich knautschfreudige Tüte. Sie passt sich daher auch der kleinsten Hosentasche wunderbar an, ohne selbst zu zerreißen. Ob freilich die inwendige Alubeschichtung eine Gefahr für unsere Umwelt darstellt, kann ich mit meinem bescheidenen Wissen nicht sagen.


Fazit
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FFCC schmecken angenehm. Jedenfalls in der kalten Jahreszeit. Im Sommer stelle ich mir eh Hustenbonbons im Allgemeinen und mit weihnachtlichem Zimtgeschmack im Besonderen nicht so prickelnd vor.
Eine runde halbe Stunde brauche ich, bis sich ein FFCC in meinem Mund aufgelöst hat. Nebenbei verströmt ein FFCC-Lutscher einen sehr intensiven Zimtgeruch, der einen kleinen Raum schnell füllen kann. Damit wären wir bei der Einsatzmöglichkeit als Raumbedufter.
Auf der Homepage Fishermansfriend.com könnt ihr noch jede Menge mehr Details über FF erfahren, falls ihr dazu Lust habt.

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