Monkey Island 4: Flucht von Monkey Island (Adventure PC Spiel) Testbericht

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Erfahrungsbericht von mschmidt534

Alte Gags im Neuen gewant, und der dreiköpfige Affe ist auch wieder dabei!

Pro:

Grafik, Kult

Kontra:

Steuerung

Empfehlung:

Ja

Der bisher letzte Teil der Monkey Island Reihe ist wohl der umstrittenste Teil überhaupt. Nicht wegen der Quallität der Witz oder des Kult allgemein sondern überwiegend wegen der neuen Steuerung.

1) Story
2) Grafik
3) Sound
4) Gameplay
5) Systemanforderung
6) Fazit

1) Story
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Guybrush Threepwood ist nun endlich verheiratet. Seine bezaubernte Frau Elaine, die Gouvaneurin von Melee Island ist. Als sie von den Flitterwochen nach Hause kommen stehen sie vor neuen nie dagewesenen Problemen. Ihr trautes Heim soll abgerissen werden. Elaine und Guybrush wurden als tot erklärt und der Gouvaneursposten der Insel steht wieder zur Verfügung. Es gilt also die Villa zu retten und Elaine wieder Gouvaneurin werden zu lassen. Dazu braucht man malwieder eine Crew, ein Boot und viel Mut. Niemand weiss ob Guybrush es schafft eindlich mal in Ruhe sein Leben mit seiner neu angetrauten Frau zu geniessen.

2) Grafik
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Die Grafik ist das Highlight des vierten Teils von Monkey Island. Die Hintergründe wurden alle liebevoll gerendert, alle Charaktere sind komplett in 3D. Dieses Feature, 3D, bindet den Spieler direkt in das Spiel ein und eine nie zuvor dagewesene Identifikation mit Guybrush Threepwood wird hervorgebracht. Es ist aussergewöhnlich gut gelungen. Teilweise kommt man sich wirklich vor, als sei man auf einer Insel der Karibik und bietet einen Katapultisten Salzbrezeln an um diesen abzulenken um das Katapult zu manipulieren. Dies ist eines der über 100 Rätsel die LucasArts in Monkey Island 4, die Flucht von Monkey Island eingebaut hat.

3) Sound
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Der Sound ist eigentlich nichts neues. Wie auch bei den drei Vorgängern ist der Sound und die Hintergrundmusik immer passend. Die Klangeffekte zu den Gags und Witzen ist immer sehr witzig da alles zusammenpasst. Mit dem Sound haben die Macher von Monkey Island 4 alles richtig gemacht. Die Sprachausgabe ist auch wie im dritten Teil sehr gut gelungen. ab und zu passt es zwar nicht zu den Lippenbewegungen, das ist aber OK, wie ich finde. Doch kein Spiel ist perfekt, leider.

4) Gameplay
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Das Gameplay ist der ganz, ganz große Minuspunkt in Monkey Island 4. Mit der Maus spielen ist nicht mehr, leider. Für alle Spieler die sich daran gewöhnt haben mit der Maus zu interagieren sind die Zeit mau geworden. Eine Umstellung ist unumgänglich. Da das Spiel komplett in 3D gehalten wird ist die Steuerung nur mit der Tastatur oder einen Gamepad zu handhaben, was ich persönlich als sehr, sehr unpraktisch finde. Mit den Pfeiltasten Hoch, Runter, Links, Rechts kann man Guybrush steuern. Hoch also vorwärts laufen, Runter ist für rückwärts laufen und links und rechts für die dementsprechende Drehung. Ich habe damit sehr große Probleme die Figur präzise zu steuern. Ich weiss jetzt nicht wie es Euch geht, würde mich aber sehr interessieren. Desweiteren muss ich zugeben, das ich öffters als gewollt automatisch zur Maus greife und vergeblich den Cursor auf dem Bildschirm suche. Man muss sich also an die neue Steuerung gewöhnen. Sollte man vorher, was ich kaum glaube, nicht die Vorgänger gespielt haben sollte dies eigentlich kein Problem sein, die Steuerung.

5) Systemanforderung
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Betriebssystem: Windows 95, 98, Millennium

CPU: 200 MHz benötigt; 266MHz oder schneller empfohlen

Hauptspeicher: 32MB RAM

Video: 4MB PCI oder AGP Direct 3D oder OpenGL-kompatible Grafikkarte

Sound: 16-bit Soundkarte

CD-ROM: 4x CD-ROM Laufwerk

Eingabe-Gerät: 100% Windows kompatible Tastatur erforderlich. Gamepads und Joysticks werden unterstützt.

DirectX: DirectX7 oder höher wird benötigt

Anmerkung: Die neuesten Treiber für Windows und Ihre Hardware-Komponenten sind unter Umständen notwendig.

3D BESCHLEUNIGER KARTE ERFORDERLICH!
Alle gängigen 3D-Beschleuniger-Chipsätze werden unterstützt.

6) Fazit
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Das Spiel ist auf jedenfall Spielenswert. Für hartgesottene Fans von Guybrush und CO wird es jedoch sehr schwer sich an die neue Steuerung zu gewöhnen. Man muss halt lange und oft spielen ;). Wie gesagt die Gags, die Witze, die Atmosphere und die Story sind wiedermal ein wunderbares Erlebnis für Erwachsene als auch für Kinder. Da keine Gewalt verherrlicht wird und auch kein Sex in den Spielen vorkommt kann man ruhigen Gewissens das Spiel mit der ganzen Familie geniessen, lachen und raten. Ich kann das Spiel, bzw. die Spielreihe nur empfehlen. Da ich alle Teile der Monkey Island Reihe zuhause im Regal stehen habe ist für mich, wie auch schon gesagt, die umstellung der Steuerung recht schwer. Ich denke aber das es kein Hindernis sein sollte selbst das Spiel einmal auszuprobieren.

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