Flughafen Rom Ciampino Testbericht
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Erfahrungsbericht von freestyler987
Billig nach Rom - Teil 3...***Free***
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo Leute!
So, nun setze ich den Bericht über meine Reise nach Rom mit dem mittlerweile dritten Teil fort, den Zielflughafen „Rom Ciampino“. Nachdem ich nun bereits über den Startflughafen „Hannover – Airport“ und die Fluggesellschaft „Hapag Lloyed Express“ berichtet habe, ist das bereits der dritte Bericht aus meiner kleinen Reihe über meine Reise. Nun aber zum Flughafen....
@@@@@ Anflug / Erster Eindruck @@@@@
Wenn man Rom-Ciampino anfliegt, wundert man sich schon ein bisschen, denn die Impressionen, die ma vielleicht aus dem einen oder anderen Hochglanzreiseführer von Rom gewonnen hat, stimmen ganz und gar nicht mit dem überein, was sich da unter einem auftut. Statt antiken Gebäuden türmen sich faschistische Plattenbauten und statt schicken Einzelhäusern abbruchreife Betonkolosse auf. Der erste Eindruck von Rom darf also hier auf gar keinen Fall gewertet werden, denn sonst bleibt man warscheinlich gleich in der Maschine sitzen um wieder zurückzufliegen.
Zur Erklärung: Die Plattenbauten aus der faschistischen Zeit sind ein typisches Bild für die Periferie Roms, denn in kaum einer Stadt Europas ist die Diskrepanz zwischen Reich und Arm so groß wie hier. Das Rom, das die Touristen zu sehene kriegen, ist das saubere Vorzeigerom, aber wie jede Stadt hat natürlichauch Rom seine Schattenseiten und es besteht nicht nur aus „Fontana di Trevi“ oder „Pantheon“....
Etwa 70% der Römer, leben in diesen Außenbezirken, weil ein Leben im Stadtkern einfach nicht erschwinglich ist. Meistens handelt es sich um sozialen Wohnungsbau.
@@@@@ Der Airport @@@@@
Schon im Landeanflug stellt man fest, dass der Airport Rom Ciampino nicht besonders groß ist. Es gibt eine Lande- und Startbahn und das war’s dann auch schon so ziemlich. Ebenfalls auffallend ist die große Menge an Privatmaschinen, die abseits des Rollfeldes vor den Duzenden von Hangars und Werkstätten stehen. Das lässt sich ganz einfach dadurch erklären, dass dieser Flughafen hauptsächlich durch Privatmaschienn genutzt wird und deshalb auch nicht so hohe Gebühren hat, wie der große Flughafen Roms, „Leonardo Da Vinci“ im Stadtteil „Fiumicino“.
Aber eigentlich kann das dem Reisenden ziemlich egal sein, denn der Flughafen hat sich perfekt auf die relativ dichte Frequentierung mit Linienmaschinen eingestellt. Das Rollfeld, um mal ganz vorne anzufangen, ist absolut eben und in einem perfekten Zustand. Nachdem die Maschine aufgesetzt hat, fährt sie direkt vor das Flughafengebäude und die Passagiere steigen aus und gehen entweder, direkt in das Gebäude, oder aber es wird ein Bus als Shuttle direkt vor die Maschine gefahren.
Das Flughafengebäude an sich wirkt sehr ordentlich und sauber und man gelangt direkt vom Rollfeld in die Gepäckausgabehalle. Nun braucht man nur noch auf die Monitore an den Rollbändern zu schauen um zu wissen, an welches man sich zu stellen braucht und warten. Die Gepäckauslandung geht ziemlich schnell und so hält man bereits 10 Minuten später sein(e) Gepäckstück(e) in der Hand.
Wenn man den Flughafen nun verlassen möchte muss man nur noch, durch die unbestzte Einfuhrkontrolle und schon steht man in der Vorhalle. Hier kann man sich nun, und das würde ich jedem empfehlen, der nicht seinen Labensabend in Ciampino fristen möchte, ein Busticket kaufen, um in die Stadt gefahrnen zu werden. Die Einfache fahrt kostet 6,50 und die doppelte, um dann irgendwann auch zurückzukommen, 12 Euro, jedoch bekommt man bei der zweiten Version noch einen Reisführer von Rom als „kostenloses“ Präsent.
Wenn man nun das Flughafengebäude verlässt kommt man direkt auf den großen Bus- und Taxiparkplatz. Wir als Airlinekunden müssen und jetzt nur an die schicken Reisebusse rechts halten und in einem solchen Platz nehmen. Das Gepäck wird natürlich unten im Bus verladen. Die Busse sind vollklimatisiert und absoult fatastisch und fahren den Reisenden direkt vor den Termini, Roms zentralen Hauptbahnhof, von dem aus man jeden Winkel der Stadt im Nu erreichen kann, schließlich treffen sich hier beide Metrolinien und auch sonst alle Zugverbindungen.
@@@@@ Organisatorisches @@@@@
Bei der Ankunft auf dem Flughafen habe ich eigentlich keinen Menschen gesehen, so dass ich schon dachte, dass sei ein Selbstbedienungs-Flughafen...*gg Aber wenn man den Flughafen dann für den Rückflug nach Deutschland betritt, sieht das schon anders aus.
Die Abflughalle ist natürlich wesentlich belebter und es sind diverse Schalter besetzt und geöffnet. Man brasucht sich nun nur noch den für seinen Flug zuständigen Schalter heraussuchen und das Gepäck aufzugeben. Die Kulanz der Flughafenangestellten, was das Gewicht des Gepäckes angeht ist generell sehr groß, ich hatte sogar den Eindruck, die Waage interessiert gar nicht...*fg
Das Personal ist allgemein sehr nett und zuvorkommen, nur spricht man hier kein Wort Deutsch, was eigentlich ja nicht weiter hinderlich ist, da relativ eindeutig ist, was ein Gast möchte, der auf den Schalter zustürmt und mit einer Buchungsbestätigung wedelt....;-)
Aber wenn man wirklich einmal eine Frage hat, die nicht zur normalen Prozedur gehört, empfielt es sich, sich an den einen oder anderen Brocken Englisch zu erinneren....
Ansonsten läuft es ab, wie auf jeden anderen Flughafen auch. Eine Stunde vor Abflug scheckt man ein und kommt in die Wartehalle, direkt an den Gates und wenn der Flug dann bereit zum „boarden“ ist, schleicht man entweder direkt zur Maschien oder aber wird wieder mit einem Bus hin gefahren.
So verlässt man den Flughafen dann wieder auf die selbe Art, wie man ihn „betreten“ hat, aber der gute Eindruck bleibt.....
@@@@@ Fazit @@@@@
Ich wüsste absolut nichts, was gegen den Flughafen spricht. Die Qualität der Infrastruktur ist hervorragend, die Organisation ist fehlerfrei und der Busshuttle bringt einen in ca. 45 Minuten bis direkt in die City. Also, warum nicht?
Liebe Grüße
Freestyler987
So, nun setze ich den Bericht über meine Reise nach Rom mit dem mittlerweile dritten Teil fort, den Zielflughafen „Rom Ciampino“. Nachdem ich nun bereits über den Startflughafen „Hannover – Airport“ und die Fluggesellschaft „Hapag Lloyed Express“ berichtet habe, ist das bereits der dritte Bericht aus meiner kleinen Reihe über meine Reise. Nun aber zum Flughafen....
@@@@@ Anflug / Erster Eindruck @@@@@
Wenn man Rom-Ciampino anfliegt, wundert man sich schon ein bisschen, denn die Impressionen, die ma vielleicht aus dem einen oder anderen Hochglanzreiseführer von Rom gewonnen hat, stimmen ganz und gar nicht mit dem überein, was sich da unter einem auftut. Statt antiken Gebäuden türmen sich faschistische Plattenbauten und statt schicken Einzelhäusern abbruchreife Betonkolosse auf. Der erste Eindruck von Rom darf also hier auf gar keinen Fall gewertet werden, denn sonst bleibt man warscheinlich gleich in der Maschine sitzen um wieder zurückzufliegen.
Zur Erklärung: Die Plattenbauten aus der faschistischen Zeit sind ein typisches Bild für die Periferie Roms, denn in kaum einer Stadt Europas ist die Diskrepanz zwischen Reich und Arm so groß wie hier. Das Rom, das die Touristen zu sehene kriegen, ist das saubere Vorzeigerom, aber wie jede Stadt hat natürlichauch Rom seine Schattenseiten und es besteht nicht nur aus „Fontana di Trevi“ oder „Pantheon“....
Etwa 70% der Römer, leben in diesen Außenbezirken, weil ein Leben im Stadtkern einfach nicht erschwinglich ist. Meistens handelt es sich um sozialen Wohnungsbau.
@@@@@ Der Airport @@@@@
Schon im Landeanflug stellt man fest, dass der Airport Rom Ciampino nicht besonders groß ist. Es gibt eine Lande- und Startbahn und das war’s dann auch schon so ziemlich. Ebenfalls auffallend ist die große Menge an Privatmaschinen, die abseits des Rollfeldes vor den Duzenden von Hangars und Werkstätten stehen. Das lässt sich ganz einfach dadurch erklären, dass dieser Flughafen hauptsächlich durch Privatmaschienn genutzt wird und deshalb auch nicht so hohe Gebühren hat, wie der große Flughafen Roms, „Leonardo Da Vinci“ im Stadtteil „Fiumicino“.
Aber eigentlich kann das dem Reisenden ziemlich egal sein, denn der Flughafen hat sich perfekt auf die relativ dichte Frequentierung mit Linienmaschinen eingestellt. Das Rollfeld, um mal ganz vorne anzufangen, ist absolut eben und in einem perfekten Zustand. Nachdem die Maschine aufgesetzt hat, fährt sie direkt vor das Flughafengebäude und die Passagiere steigen aus und gehen entweder, direkt in das Gebäude, oder aber es wird ein Bus als Shuttle direkt vor die Maschine gefahren.
Das Flughafengebäude an sich wirkt sehr ordentlich und sauber und man gelangt direkt vom Rollfeld in die Gepäckausgabehalle. Nun braucht man nur noch auf die Monitore an den Rollbändern zu schauen um zu wissen, an welches man sich zu stellen braucht und warten. Die Gepäckauslandung geht ziemlich schnell und so hält man bereits 10 Minuten später sein(e) Gepäckstück(e) in der Hand.
Wenn man den Flughafen nun verlassen möchte muss man nur noch, durch die unbestzte Einfuhrkontrolle und schon steht man in der Vorhalle. Hier kann man sich nun, und das würde ich jedem empfehlen, der nicht seinen Labensabend in Ciampino fristen möchte, ein Busticket kaufen, um in die Stadt gefahrnen zu werden. Die Einfache fahrt kostet 6,50 und die doppelte, um dann irgendwann auch zurückzukommen, 12 Euro, jedoch bekommt man bei der zweiten Version noch einen Reisführer von Rom als „kostenloses“ Präsent.
Wenn man nun das Flughafengebäude verlässt kommt man direkt auf den großen Bus- und Taxiparkplatz. Wir als Airlinekunden müssen und jetzt nur an die schicken Reisebusse rechts halten und in einem solchen Platz nehmen. Das Gepäck wird natürlich unten im Bus verladen. Die Busse sind vollklimatisiert und absoult fatastisch und fahren den Reisenden direkt vor den Termini, Roms zentralen Hauptbahnhof, von dem aus man jeden Winkel der Stadt im Nu erreichen kann, schließlich treffen sich hier beide Metrolinien und auch sonst alle Zugverbindungen.
@@@@@ Organisatorisches @@@@@
Bei der Ankunft auf dem Flughafen habe ich eigentlich keinen Menschen gesehen, so dass ich schon dachte, dass sei ein Selbstbedienungs-Flughafen...*gg Aber wenn man den Flughafen dann für den Rückflug nach Deutschland betritt, sieht das schon anders aus.
Die Abflughalle ist natürlich wesentlich belebter und es sind diverse Schalter besetzt und geöffnet. Man brasucht sich nun nur noch den für seinen Flug zuständigen Schalter heraussuchen und das Gepäck aufzugeben. Die Kulanz der Flughafenangestellten, was das Gewicht des Gepäckes angeht ist generell sehr groß, ich hatte sogar den Eindruck, die Waage interessiert gar nicht...*fg
Das Personal ist allgemein sehr nett und zuvorkommen, nur spricht man hier kein Wort Deutsch, was eigentlich ja nicht weiter hinderlich ist, da relativ eindeutig ist, was ein Gast möchte, der auf den Schalter zustürmt und mit einer Buchungsbestätigung wedelt....;-)
Aber wenn man wirklich einmal eine Frage hat, die nicht zur normalen Prozedur gehört, empfielt es sich, sich an den einen oder anderen Brocken Englisch zu erinneren....
Ansonsten läuft es ab, wie auf jeden anderen Flughafen auch. Eine Stunde vor Abflug scheckt man ein und kommt in die Wartehalle, direkt an den Gates und wenn der Flug dann bereit zum „boarden“ ist, schleicht man entweder direkt zur Maschien oder aber wird wieder mit einem Bus hin gefahren.
So verlässt man den Flughafen dann wieder auf die selbe Art, wie man ihn „betreten“ hat, aber der gute Eindruck bleibt.....
@@@@@ Fazit @@@@@
Ich wüsste absolut nichts, was gegen den Flughafen spricht. Die Qualität der Infrastruktur ist hervorragend, die Organisation ist fehlerfrei und der Busshuttle bringt einen in ca. 45 Minuten bis direkt in die City. Also, warum nicht?
Liebe Grüße
Freestyler987
44 Bewertungen, 1 Kommentar
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22.02.2006, 19:59 Uhr von SmileAngel
Bewertung: sehr hilfreichToller Bericht!
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