Die Säulen der Erde (Taschenbuch) / Ken Follett Testbericht

ab 18,21
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 06/2004
5 Sterne
(10)
4 Sterne
(2)
3 Sterne
(1)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(0)
Summe aller Bewertungen
  • Niveau:  durchschnittlich
  • Unterhaltungswert:  sehr gering
  • Spannung:  sehr gering
  • Humor:  durchschnittlich
  • Stil:  ausschmückend

Erfahrungsbericht von wirnhier

Die Dritte Welt beim Busfahren

Pro:

Bringt einem das Leben der Vergangenheit sehr nahe, räumt mit Vorurteilen auf, man kann viel lernen.

Kontra:

Man braucht eine Menge Durchhaltevermögen oder muss einfach begeisterter Leser sein.

Empfehlung:

Ja

eine dritte Welt zwischen den anderen zwei Welten. Ich habe 2,5 Monate ausschliesslich während der Busfahrt - also den Welten privat und Firma - damit zugebracht diese dritte vergangene Welt kennen zu lernen. Mit dem Busfahren bin ich zu einem Vielleser geworden, auch wenn ich auf den ersten 100 Seiten dieses Schinkens nicht sicher war, ob ich das durchhalten möchte.

1. Gefühl des Lesens
2. Buchinhalt
3. Zusammenfassung Personen
4. Meine Sicht der Geschichte
5. Erwartungen
6. Der positive Blick
7. Der andere Blick
8. Zusammenfassung meines Fazits

1. Gefühl des Lesens
---
Wie eingangs schon erwähnt war ich nicht wirklich soetwas wie eine Leseratte. Nachdem ich aber schon andere 500 Seiten starke Bücher geschafft hatte und kein anderes Buch zur Hand war lag da dieser super dicke Schinken in kleiner Schrift.

Ich habe am Anfang regelrecht mit Abscheu gelesen. Zum einen weil noch so viele Seiten vor mir lagen und zum anderen weil nicht an grausigen Schilderungen gespart wurde.

Doch mit der Zeit konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und da ich jetzt durch damit bin musste ich ganz schnell einen nächsten dicken Schinken anfangen. Allerdings musste es auch etwas ganz anderes sein, ein total anderes Thema - Per Anhalter durch die Galaxis :o) - ich glaube damit ist mir das gelungen.

Wäre ich thematisch ähnlich geblieben hätte ich mich sicher nicht von dem Buch und vor allem von den Personen trennen können. Es ist wirklich so gewesen, dass ich Gefühle und Hoffnungen der Personen miterlebt habe. Vielleicht weil es teilweise so grausam geschildert wird, was sie erleben, aber vielleicht auch einfach deswegen weil die Entscheidungen, die Kraft, der Wille alles was wir im Leben so mitmachen, erleben in jedweder Form so nah geschildert wird. Also könnte es auch sein, dass ich gerade die grausamen Stellen so grausam empfinde, weil ich eine Beziehung zu den betroffenen Personen aufgebaut habe. Das liesst sich jetzt vielleicht etwas übertrieben, doch da ich nicht Ken Follett bin darf ich ruhig einen Schwachpunkt in der Formulierung und beim Finden der richtigen Worte haben.

Ich bin vor diesem Buch auch schon in die Geschichten, die ich seit nunmehr 1,5 Jahren regelmässig auf meinen Busfahrten lese, hineingetaucht und sicher habe ich die eine oder andere Geschichte ähnlich intensiv erlebt. Doch bei dieser Seitenanzahl, dadurch bedingt die lange Dauer die ich mit diesem Werk zugebraucht habe und weil ich erst vor ein paar Tagen ausgelsen habe ist die Erfahrung noch besonders intensiv.


2. Buchinhalt
---
Pater oder Prior Philip ist im Grunde der rote Faden der Geschichte. Es ist zum einen die Person, die von Anfang bis Ende dabei ist und die am Ende den Sinn des Buches Trägt. In keiner anderen Person spiegelt sich dieses einfache schwarz weiss, das gut gegen böse treffender wieder als in dieser Person, die am Anfang sehr jung und am Ende einfach alt ist. Alle anderen Personen kommen später hinzu oder sterben, werden nicht mehr erwähnt oder naja, kommen sowieso nicht als Hauptfigur in Frage.

Doch ist es nicht einfach die Lebensgeschichte eines Sohn Gottes, denn Philip wird selber phasenweise zur Nebenperson. Ich werde nun einfach dazu über gehen, das Buch aus seiner Perspektive darzustellen.

Als kleiner Junge erlebt er mit, wie nach einer Schlacht die Sieger in sein Elternhaus eindringen, sich daran machen seine Mutter zu vergewaltigen und am Ende bewart ein Prior (Prior ist die Bezeichnung für einen höherrangigen Abt, bzw. für den Obersten Abt eines Klosters, also der Klostervorsteher, der Chef im Kloster) den jungen Philip uns seinen Bruder vor dem Tod. Seit dem Tag an werden die beiden Waisen im Kloster aufgezogen.

Am Anfang werden die anderen Charaktäre ebenfalls ausgiebig eingeführt, das muss die ersten ein oder zwei Hunder Seiten gewesen sein.

Tom Builder ist mit seiner Familie auf Wanderschaft, er sucht als Baumeister Arbeit und möchte unbedingt eine Katedrale bauen. Er wird von seiner Familie begleitet, seiner schwangeren Frau, die bei der Geburt des Kindes stirbt, seinem Sohn Alfred und seiner Tochter Matilde.

Ellen wird Toms zweite Frau, sie bringt ihren Sohn Jack mit in die Ehe. Jacks Vater wird in der Einleitung des Buches gehängt, doch der Zusammhang klärt sich erst auf den letzten 100 Seiten.

Alina und ihr Bruder Richard sind die Kinder eines Grafen, der in dem Bürgerkrieg der zu der Zeit in England herrscht, ein guter Graf aber ein schlechter Krieger ist. Somit gerät Bartolomäus in Gefangenschaft und stirbt. Seine Kinder werden von dem brutalen Sohn des neuen Grafen aus der Burg und der Stadt verjagt.

In dieser Zeit ist Prior Philip, pardon, er ist erst Mönch, dann Prior in einem kleinen Waldkloster und jetzt eben Prior in Kingsbridge geworden. Um diesen Gedanken ausreifen zu lassen und zum Punkt zu kommen, dieser Ort Kingsbridge wird zum Mittelpunkt der handelnen Personen.

Tom Builder findet in Kingsbridge seine Katedrale die er bauen kann, Alina wird dort Wollhändlerin und William, der brutale Grafensohn lässt Kingsbridge immer wieder bluten. Als letzte wichtige handelnde Person sollte ich noch Waleran erwähnen, der Bischof über Kingsbridge ist, wenn gleich seine Regentschaft an einem anderen Ort stattfindet und er sich nur immer an dem rechtschaffenden Philip stösst.

Durch den Krieg, der sich immer auf Schlachtfeldern abspielt und somit lange Zeit keinen wirklichen Sieger hervorbringt, dadurch aber auch ein quasi normales Leben stattfinden lässt treffen aber nun auch rechtschaffende Bürger und brutale Krieger immer wieder aufeinander. Ganz besonders eben die Personen in Kingsbridge und der bösartige William Hamlight.

Gleichermassen bleibt aber eine Menge Platz für zwischenmenschliche Beziehungen. So mögen sich die beiden Stiefbrüder Alfred und Jack nicht. Alfred ist mit der Intelligenz des jüngeren Jack konfrontiert und mausert sich zu einem brutalen einfachen Steinmetz, der für Jack nichts über hat und ihn ständig ärgern muss, was soweit geht, dass es immer mal zu lebensbedrohlichen Situationen kommt. Jack seiner Seits ist auch nicht ganz ohne, aber eben körperlich gnadenlos unterlegen.

Auf der anderen Seite ist Jack die wesentlich interessantere Person, vom Bildungsstand würde er heute sicherlich nur einen Durchschnittlichen Bewohner einer Stadt hergeben, doch die Art und Weise wie er sich für Dinge interessiert und die Neugierde mit der er sich neue Dinge aneignet und auch Erfindungen macht ist phantastisch. Sein Schwerpunkt bleiben dann aber später die Archtektur, die Liebe und sein Vater, den er nie kennenlernen konnte.


3. Zusammenfassung Personen
---
Prior Philip: Ein Mönch mit eisernen Regeln aber so unglaublich gütigem Herzen, dass er immer und immer wieder seine Begleiter überrascht. Intelligent genug, um ein Kloster zu leiten, ehrgeizig genug, um eine abgebrannte Katedrahle wieder aufbauen zu lassen.

Tom Builder: Ein Baumeister, der unbedingt seine Katedrahle bauen möchte und durch Arbeitslosigkeit von einem zum anderen Ort getrieben wird. In Kingsbridge findet er sein Lebensziel/inhalt - die Katedrahle.

Jack: Wird von seiner Mutter Ellen als Kind im Wald aufgezogen als Sohn einer Aussesigen. Er ist aber intelligent und durch seine Mutter gebildet. Er vollendet Toms Katedrahle. Seine Liebe gilt schon in jungen Jahren einer Grafentochter - Alina.

Alina: Sie lebt als Teene das unbeschwerte Leben auf einer Burg. Sie ist etwas von oben herab und landet mit ihrem Bruder Richard dann ganz hart im Dreck. Die beiden - vor allem Sie - rappeln sich aber wieder auf und versprechen ihrem im Kerker sterbenden Vater wieder die Herrschaft Ihrer Grafschaft zurück zu holen.

Ellen: Die Mutter von Jack. Sie ist so emanzipiert, dass sie in den Augen von Prior Philip eine Hexe ist. Das ist eine gelungende Darstellung einer Hexe. Menschliche Vorurteile etc.

Alfred: Sohn von Tom, rüpel.

Martha: Sicher unglücklich verliebt in Jack.

William: Der brutale blutrünstige und einfach dumme Sohn des Grafen Hamlight. Er übernimmt die Grafschaft nach dem Tod seines Vaters, ausser kämpfen, Brutalitäten hat er aber nichts im Sinn. Allerdings hat er Angst vor dem Fegefeuer.

Waleran: Der listige Bischof, Gegenspieler von Philip und derjenige, der William immer wieder die Absulotion für seine Schandtaten erteilt. Alles aber nur mit dem Hintergrund, dass er William für sich als Werkzeug einsetzt. Waleran ist ein ganz übler Rankespieler, als einer der im politischen Machtgefüge Intriegen schmiedet, um seinen Vorteil zu mehren.

Johnatan: Drittes Kind von Tom, welches aber nach der Geburt im Kloster aufwächst. Er wird quasi Ziehsohn von Philip und zum Ende auch der Nachfolger als Prior von Kingsbridge.

Kingsbridge: Eine kleine Abtei, die sich durch den Katedrahlenbau zu einer kleinen Stadt mausert. Es geht immer wieder auf und nieder mit der Stadt und immer wieder ist es Philip, der durch sein Handeln die Leute nach Kingsbridge lockt.

Es gibt noch einen grossen Haufen anderer wichtiger Personen, das Buch selbst hat keinen Hero, der durch das Buch führt. Ich habe nur Philip ausgewählt, weil es doch immer wieder mit seiner Anwsenheit zu tun hat, weil er viele Entscheidungen trifft und weil man viele seiner Gedankengänge lesen kann.


4. Meine Sicht der Geschichte
---
Sicher gibt es einen Roten Faden, der die Geschichte zu seinem Ziel führt. Doch das ist geradezu banahl, viel interessanter ist das was dazwischen passiert. Sei es die grausame Brutalität einzelner Szenen oder aber die poesie zwischen zwei liebenden, die in einer Zeit, da man denkt es würde nur nach der Kirche gehen zwar von der Kirche ordentlich gemassregelt werden aber doch haben sie ihre Freiheiten.

Es wird sowieso mit einer Menge Dinge ganz anders umgegangen als man es für die Zeit hätten erwarten können.

Ein schönes Beispiel ist die Darstellung von Ellen. Gleich zu Beginn verflugt eine junge Frau die Hänker eines Franzosen. Interessant ist nicht wer oder was, aber dass diese Frau als Hexe gesehen wird, das ist interessant. Dabei hat sich nichts hexenhaftes - abgesehen von diesem Fluch - an sich. Sie ist einfach eine Frau, die alleinerziehend ist. Da das nicht in einer \'ordentlichen\' Stadt geht zieht sie ihren Sohn im Wald als Aussessige auf. Auch das ist schon ein Grund warum sie als Hexe angesehen wird.

Als nächstes begleitet sie Tom, der kurz zuvor seine Frau bei der Geburt seines dritten Kindes verloren hat. Die beiden lieben sich - eben auch körperlich. Als die Kirche, in Person von Philip, mitbekommt, dass die beiden aber ohne den Segen der Kirche miteinander leben wird sie verbannt. Sie reagiert etwas schroff, beleidigt die Kirche zu tiefst und wieder ein Grund mehr sie als Hexe abzustempeln.

Das ganze geschied aber sehr dezent. Man kennt die Ellen bis zum ersten Mal, da sie wirklich als Hexe beschrieben wird, schon so gut, dass man nur den Kopf schüttelt üder das was da aufeinmal über sie gesagt wird.

Auch wird z.B. der Ehebruch seitens der Kirche nicht gleich als Teufelswerk abgetan. Es sind zwei Eheleute in dem Buch, die zwar heiraten, doch es ist für alle offensichtlich nicht zum Geschlechtsverkehr gekommen, so heisst es doch, dass die Ehe nicht geschlossen wurde, es also eine reguläre Chance gibt die Ehe zu annolieren.

So sind glaubhaft viele Dinge in dem Buch enthalten, die einem die Augen über die Zeit im 12. Jahrhundert öffnet. Gut, es muss noch lange nicht so gewesen sein und auch für diese Beispiele gibt es sicher eine Menge anderer Gegenbeispiele. Allerdings sind die Situationen, die Handlungen, die Gegebenheiten so glaubwürdig geschildert, dass sie genau so gewesen sein könnten und damit ein phantastisches Bild der Zeit abgeben. In dieser Art und Weise steckt super viel Stoff, der mir sehr viel lehrreiches vermittelt hat.

Die Spannungselemente mit dem ungerechten und bösen William sind dann wiederum für den Verlauf der Geschichte nötig. Es ist die einfachste Art Zorn hervorzurufen, doch ich finde es ist wohl dosiert eingebaut, dass genügend Zeit bleibt die schönen Dinge zu geniessen. Tja auch wenn man schon merkt, dass wenn alles im Lot ist - gleich muss wieder etwas grausames passieren und es kommt dann natürlich auch, sogar noch härter als erwartet...


5. Erwartungen
---
Oft, oder sogar sehr oft kann man die Geschichte schon in etwa voraussagen. Jetzt kommt der William wieder, was tut der Prior Philip, wie kann er sich schützen, wie findet er wieder einen sanften Weg aus der Klemme. Und er muss noch mal so trickreich sein, um diesen zum glück dumpfen William einen Schritt voraus zu sein. Es bedarf als rechtschaffender Prior 100 Mal mehr Energie und Phantasie für Gerechtigkeit zu kämpfen und auch wenn der William einfach nur wieder zerstört, das Aufwenden der Energie lohnt sich.

Diese Voraussagbarkeit einstückweit auf die nächsten Seiten ist glaube ich ein ganz gutes Mittel die Leute im Stoff zu halten. Überraschungen - das liebe ich, wenn sich die Geschichte überraschend dreht - die Überraschungen gibt es zu genüge und doch bleibt dem Leser eine Planungssicherheit, was als nächstes denn passieren soll oder wenigstens kann.

Selten wird man komplett enttäuscht. Es ist eigentlich immer eine Mischung aus dem was man sich auf Grund der angedeuteten Situationen, Personen, Handlungen oder Querblicke schon erwartet, also die Dinge kündigen sich an und doch lässt sich nie eine Vorhersage machen. Es ist quasi wie beim Wetter.

Es ist sicher für den Leser gut zu wissen, dass er sich warm anziehen sollte, weil gleich die nächste Schlacht mit brutalen Szenenbeschreibungen auf ihn nieder geht oder ob man sich mit dem Prior freuen kann, weil der wieder einen kleinen Sieg davongetragen hat. Wenn man weiss was man ungefähr anziehen soll, weil das Wetter in etwa so oder so kommt, dann kommt man auch gut durch den Tag, obwohl man nicht wirklich weiss was einem die Wolken bringen werden.

Das ist sicher ein Bestandteil eines jeden Buches, bzw. einer jeder Geschichte, doch diese knappe halbe Stunde im Bus hat dieses Erlebnis so intensiviert, dass ich es an dieser Stelle einmal niederschreiben wollte/musst/konnte.


6. Der positive Blick
---
Das gute siegt immer. Abgesehen, dass das Gute eine Menge durchmachen musste und ganzheitlich gesehen eher viel verliert, so ist doch das Fazit immer positiv.

Der Prior Philip wagt und gewinnt und das mit teilweise so phantasievollen Ideen. Da verleibt sich William einfach den Steinbruch ein, der vom König dem Prior als Steinabbruchstelle ohne Besitztum aber eben als kostenlosen Steinlieferanten zugesprochen war, da geht der Philip mit seinen Mönchen und den Steinmetzen zum Steinbruch. Die Mönche singen einen Koral nach dem anderen und hindern so die Wachleute von William daran die Steinmetze von ihrer Arbeit zu vertreiben. Klasse Szene, beeindruckend die Idee und glaubwürdig die Darstellung.

All das zwar nur, weil eine Not da war, aber genau so ist doch das Leben. Die Not macht erfinderisch.

Auch das hat mich in dem Buch fasziniert, Jack erfindet mal eben die Walkmaschine. Ich wusste bis dahin nicht, dass es das gibt oder gegeben hat. Aber durch die ganzen Quiz-Shows die gerade laufen habe ich schon gemerkt, dass das Walken, also quasi verdichten des Stoffes durch Hammerschläge im Wasser ein Handwerk ist. Jack hat eine Wassermühle umgebaut und erstmals aus einer Drehbewegung eine hoch runter Bewegung konstruiert - das war etwas schwer diese Erfindung schriftlich nachzuvollziehen, doch das Prinzip ist ja in etwa klar und damit klappte das auch in der Geschicht.

All diese Entdeckungen, das Aufbäumen und erfolgreiche Verteidigen gegen das nur böse und brutale macht mich froh, dieses Buch gelesen zu haben.


7. Der andere Blick
---
Gleichermassen darf ich gar nicht daran denken wie brutal die Schlachten, die einzelnen Kämpfe und vor allem die Vergewaltigungen geschilert wurden.

Das schlimmste war, dass ich mich auch dabei erwischt habe, dass ich kurz phasziniert war um im nächsten Augenblick vor Schauer zusammenzufahren. Ich will nicht wissen, was mein Sitznachbar im Bus von mir gedacht hat, wenn ich plötzlich meine Beine entwas hochgezogen habe oder sich meine Hand verkrampfte, weil ich am liebsten ins Buch gestiegen wäre, um der hilflosen Person zur Hilfe zu eilen.

Die Beschreibung, dass sich einer Person in der Story der Magen zudammenkrampfte, weil gerade irgendetwas für diese Person schreckliches passierte, genau so kam ich mir oft vor und bei mir krampfte sich da so einiges.


8. Zusammenfassung meines Fazits
---
Ich vermag nicht zu sagen, ob man dieses Buch gelesen haben musste. Für mich hat es sich gelohnt. Wie schon angedeutet habe ich eine Menge gelernt, ich bin in diene dritte Welt zwischen meiner privaten und beruflichen Welt eingetaucht und habe nicht nur gut von der einen realen in die andere reale Welt dadurch umschalten können, ich habe mich auch in dieser Vergangenheit einfach wohl gefühlt.

Die Last der vielen Seiten habe ich nach den ersten 200 Seiten nicht mehr als Last emfpunden und gegen Ende war ich schon fast traurig, dass es bald zuende sein würde.

Klasse finde ich, dass ich auf dieser Seite nun irgendwie die Gelegenheit habe mir alle möglichen Gedanken einfach schon mal so frei raus zu schreiben. Meine Frau hat das Buch leider noch nicht gelesen, aber wer weiss, sonst wäre wohl vieles für diesen Beitrag nicht so ausgefallen.

19 Bewertungen, 5 Kommentare

  • claudimaus

    13.03.2006, 10:36 Uhr von claudimaus
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr guter Bericht!

  • Magayla

    29.04.2005, 19:49 Uhr von Magayla
    Bewertung: sehr hilfreich

    zu einem sehr guten Buch, hätte auch nicht gedacht die über 1000 Seiten so schnell und flüssig zu lesen, außerdem fand ich dieses Buch leicht verständlich

  • BEDSusi

    15.04.2005, 14:27 Uhr von BEDSusi
    Bewertung: sehr hilfreich

    lese ich sehr gerne. Die Bücher sind meist zeimlich dick, aber es lohnt sich. Sehr schön geschriebener Bericht. LG

  • gangster09

    28.03.2005, 23:04 Uhr von gangster09
    Bewertung: sehr hilfreich

    .. hab ich auch gelesen! hat mir sehr gefallen! lg rene

  • Deci44

    28.03.2005, 22:55 Uhr von Deci44
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr ausfürhlich beschrieben!