Ford Fiesta Testbericht


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Auf yopi.de gelistet seit 04/2009
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Summe aller Bewertungen
- Fahreigenschaften:
- Fahrkomfort:
- Qualität & Verarbeitung:
- Ausstattung:
- Platzangebot:
- Zuverlässigkeit:
- Anschaffungskosten:
- Haltungskosten:
Erfahrungsbericht von tinathomas
KEIN Hund namens Beethoven, sondern....
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
... ein Auto namens „Speedy“.
Jetzt denkt ihr bestimmt, die spinnt doch. Wie kann man einem Auto einen Namen geben und dann noch „Speedy“.
Tja, meine Autos hatten alle einen Namen. Mein erster Polo hieß „Mäxchen“ (wenn er nicht so wollte, wurde er „Max“ genannt, was zum Schluss sehr häufig vorkam…). Mein zweiter Polo hieß „Else“, der KA danach „Felix“. Und nun gibt es „Speedy“.
Wie kam es zu dem Auto und zu dem Namen? Da muss ich erst mal wieder die Vorgeschichte erzählen:
Ich habe, nachdem „Else“ 1999 den Geist aufgegeben hatte, den Ford KA von meiner jüngeren Schwester übernommen. Damals war der KA gerade 3 Jahre alt. Es war eine Notsituation, da ich ein Auto brauchte, „Else“ im Autohimmel war und ich kein Geld für ein gebrauchtes, geschweige denn für ein Neues hatte. Da es ein glücklicher Umstand war, das ich ein Auto brauchte, meine Schwester ihren abgeben wollte, wurde der KA kurzerhand „Felix“ (Glück) getauft.
Der KA war nie mein Traumauto, aber für den Frankfurter Stadtverkehr ideal. Ich hab immer einen Parkplatz bekommen und er war recht sparsam.
Dann kam es, wie es kommen musste: Ich lernte im September 2001 meinen Freund kennen, Thomas. Das war ja an sich kein Problem. Nur der Kerl kommt aus Cuxhaven und hatte ab und an Sehnsucht nach Cuxhaven. Da uns die Bahnfahrt in den Norden zu teuer und zu umständlich war, haben wir „Felix“ bepackt und ab ging es. Innerhalb eines Jahres waren wir 7x in Cux. Eine Strecke sind 550 km. Das mal 2 mal 7 sind nach Adam Riese und Eva Zwerg 7700 km. Und natürlich über die Kasseler Berge, mit dem KA, der nur 45 PS hat.
Irgendwie bekam „Felix“ die Fahrten nach Cux nicht so wirklich. Vielleicht war er die „tolle“ Stadtluft gewöhnt und konnte die Nordseeluft nicht ab. Auf jeden Fall machte er mehr und mehr Probleme (O.K. für den Reifenplatzer auf der Autobahn konnte „Felix“, die Strecke oder die Nordseeluft nix, sondern nur ich, da ich vergessen hatte, die Reifen zu wechseln und den ganzen Sommer über mit Winterreifen fuhr. Dummheit muss bestraft werden…).
Also, „Felix“ hatte gesundheitliche Probleme. Die Schläuche haben sich einer nach dem anderen verabschiedet, der Anlasser muckte auf, durch den Reifenplatzer war der Kotflügel eingedellt, der KAT wollte auch nicht mehr so, der Auspuff musste zwischenzeitlich gewechselt werden und und und. Dann fuhr uns Oktober 2002 in Essen noch ein Auto hinten drauf.
Da wollten wir nicht mehr. Wir haben den KA schätzen lassen und hätten ca. 2.000,-- bis 2.500,-- Euro reinstecken müssen. Mittlerweile war „Felix“ 5,5 Jahre alt und hatte 80.000km auf dem runden Buckel. Wir wussten auch, das wir 2003 noch öfters nach Cux fahren werden.
Also beschlossen wir, das „Felix“ abgeschoben wird und wir uns nach einem neuen Auto umsehen.
Nur welche Marke? Ford? Mhm, grad schlechte Erfahrungen mit gemacht. BMW, Mercedes Benz? Ne, zu teuer. O.K. wir werden uns doch mal nach nem Ford umsehen, da Tommys Vater und seine Oma jeweils einen Focus fahren und bisher sehr zufrieden sind.
Wir zu Ford in Frankfurt. Wir haben uns einen Ford Focus in den Kopf gesetzt, wichtig war auf jeden Fall, das es ein 5-türer ist (nachdem in Essen Tommys Oma fast zwischen Rückbank und Vordersitz eingeklemmt war. In dem Alter sind die Leute nicht mehr so beweglich...). Wir sind in die Verkaufshalle bei Ford eingetreten, da sah ich schon, wie in Tommys Augen die Herzchen tanzten. Da stand der neuen Ford Fiesta. Aber kein „normaler“, sondern mit Heckspoiler, tiefergelegt, 17“ (!!!!) Felgen und 205er Bereifung.
Ich wusste, dieses Auto oder keines. Wir haben uns zwar pro forma nach einem Focus umgesehen, aber immer wieder schweifte der Blick zu dem Fiesta. Irgendwie hatte das Auto was. Wir waren hin und weg. Das einzige, was uns störte, war der Preis. Mit den Extras, so wie er da stand, sollte er stolze 18.000,-- Euro kosten. Aber als wir gesehen hatten, was er so alles hatte und was uns ein Focus nur „nackt“ gekostet hätte, haben wir uns entschieden. Wir nehmen ihn.
Ford nahm „Felix“ in Zahlung und wir regelten mit dem Verkäufer die Finanzierung. Wenn ich eine Bewertung für den Verkäufer abgeben müsste: eine glatte 1. Er hat gemerkt, das uns das Auto sehr gut gefallen hatte. Klar, es ist sein Job, aber trotzdem fühlten wir uns sehr wohl.
Nun mussten wir warten, bis alle Papiere von der Bank und so da waren. Endlich kam der ersehnte Anruf, wir könnten das Auto holen.
In der Zwischenzeit haben wir nur von dem Auto gesprochen. Dem kleinen Flitzer, der so edel aussah. Bei kleinem Flitzer fiel mir Speedy, die schnellste Maus von Mexico ein. O.K. manche werden bei 80 PS lachen, von wegen schnellste Maus und so. Nur, wenn ihr wie ich, 10 Jahre lang nur Autos mit max. 45 PS gefahren seid, sind 80 PS ne Menge Holz. So war der Name geboren.
Wir holten Speedy und den obligatorischen Blumenstrauss vom Händler ab, erhielten die Einweisung (besonders witzig fand ich, als der Verkäufer uns erklärte, an allem was im Motorraum mit der Farbe gelb gezeichnet ist, dürfen wir was machen. Nun, ich glaube an 4 oder 5 Stellen konnte man die Farbe gelb erkennen. Und das für einen Autobastler wie meinem Freund. Er sagte nur, an dem Auto mach ich nix mehr…) und fuhren los. Es ist klar, das ich ihn erstmal abwürgte (ich seh euch schon vor mir „jaja, Frauen am Steuer“…). Aber dann ging es doch gut mit dem Anfahren.
Nach so 500m sag ich zu Tommy, Mensch der Tacho funktioniert ja nicht. Und dem war so. Wir also direkt wieder zum Händler und mussten „Speedy“ 3 Tage da lassen. Für die Zeit bekamen wir einen Leihwagen, kostenlos natürlich. So konnte ich schon mal ein bisschen üben, damit ich bei „Speedy“ schon eingefahren bin.
Ford hatte also ein kaputtes Kabel ausgetauscht, allerdings haben sie noch ne Software für die Wegfahrsperre eingespielt (man bedenke: das Auto wird in Frankfurt an den PC geschlossen und von Köln aus wird die Software eingespielt. Wahnsinn).
Endlich durften wir unser Auto abholen. Wir sind begeistert. Am Anfang durfte ich nur max. 120kmh fahren, auch wenn der Fiesta schon ab 0km-Laufleistung Vollgastauglich ist. Aber mein Männe hat ja Ahnung von Autos (ist nicht ironisch gemeint) und so bin ich die ersten 2000 km recht ruhig, gleichmässig langsam gefahren. Aber dann hat uns „Speedy“ gezeigt, was in ihm steckt. Bei 160kmh denkt man noch, wow, zieht ja ganz gut.Als er dann noch bei 180kmh keine Ermüdungserscheinungen zeigte, hab ich´s ausprobiert. 190kmh ohne Rückenwind und auf gerader Strecke und der Drehzahlmesser hatte die 5.000 noch nicht erreicht. Ein tolles Fahrgefühl.
„Speedy“ ist jetzt seit fast 4 Monaten Mitglied unserer Familie. Er ist schon trocken, frisst gut, aber nicht zu viel und bekommt viel Bewegung. Die 5.000 km haben wir mittlerweile, Dank Cuxhaven, schon erreicht.
Fahrvergnügen pur!!!!!!!!!!
(Ruf von hinten von meinem Freund: Schreib rein, das er wie ein Brett in den Kurven liegt!! --> hiermit geschehen)
Was auch sehr positiv ist: Es ist sehr viel Platz im Auto. Vorne sehr viel Fußfreiheit (ist für mich Kurze nicht so wichtig, aber für meine bessere Hälfte) und hinten fühlt man sich nicht wie in einer Sardinendose, auch der Kofferraum hat ein grosses Fassungsvermögen. Praktisch sind auch hinten die herunterklappbaren Kopfstützen. Die Rückbank ist komplett umklappbar (in zwei Teilen).
So, jetzt will ich noch ein paar technische Daten von „Speedy“ mitteilen
- Ford Fiesta B256 Trend 1,4l Duratec, 16V, 80 PS
- 5-türer
- 5-Gang Getriebe
- Klimaanlage
- Lederlenkrad
- Nebelscheinwerfer
- Frontscheibe beheizbar (sehr gut, besonders bei diesem tollen Wetter *g*)
- Fahrersitz und Lenkrad höhenverstellbar
- Fensterheber vorne elektrisch
- Beheizbare Aussenspiegel, von innen elektrisch verstellbar
- Farbe: Technograu
- Heckspoiler
- CD-Radio
- Dezente Tieferlegung
- Wolf-Fahrwerk
- 17“ Alus
- 205er Bereifung
- Gewicht 1105 kg
- Zig Airbags. Ich glaube 6 Stück
- IPS
- Innen ein Knopf, um den Kofferraum zu öffen (find ich witzig)
- Schlüssel mit Fernbedienung (sehr praktisch)
- Anti-Dive-Sicherheitssitze (von manchen als „alte Leute sitze“ genannt, aber sehr bequem)
Der Kraftstoffverbrauch liegt, laut Ford-Info, bei 8,6l/100km, städtisch. Ausserstädtisch 5,1l/100km, gesamt 6,4l/100km.
Erwähnenswert finde ich noch, das der Ford Fiesta im November 2002 das „Goldene Lenkrad“ unter 25 Autos gewonnen hat (Beim „Goldenen Lenkrad“ werden Technik, Umweltfreundlichkeit, Fahrverhalten und Sicherheit getestet). Zudem hat er beim ADAC-Crashtest 4 von 5 möglichen Punkten erhalten.
Einige Wochen später erhielt ich von Ford noch einen Gutschein für ein Fahrsicherheitstraining erhalten (ob nur Frauen den bekommen??? Ich hoffe mal, das Ford keine Vorurteile für Frauen am Steuer haben...).
Der Gutschein gilt bis 31.12.2003 und kann jederzeit und überall eingelöst werden. Wenn ich ihn eingelöst habe, werd ich mal drüber berichten.
So, Yopianer. Jetzt habt ihr ein paar Info´s über ein Auto namens „Speedy“ erhalten. Viel Spaß beim Lesen.
tina
Jetzt denkt ihr bestimmt, die spinnt doch. Wie kann man einem Auto einen Namen geben und dann noch „Speedy“.
Tja, meine Autos hatten alle einen Namen. Mein erster Polo hieß „Mäxchen“ (wenn er nicht so wollte, wurde er „Max“ genannt, was zum Schluss sehr häufig vorkam…). Mein zweiter Polo hieß „Else“, der KA danach „Felix“. Und nun gibt es „Speedy“.
Wie kam es zu dem Auto und zu dem Namen? Da muss ich erst mal wieder die Vorgeschichte erzählen:
Ich habe, nachdem „Else“ 1999 den Geist aufgegeben hatte, den Ford KA von meiner jüngeren Schwester übernommen. Damals war der KA gerade 3 Jahre alt. Es war eine Notsituation, da ich ein Auto brauchte, „Else“ im Autohimmel war und ich kein Geld für ein gebrauchtes, geschweige denn für ein Neues hatte. Da es ein glücklicher Umstand war, das ich ein Auto brauchte, meine Schwester ihren abgeben wollte, wurde der KA kurzerhand „Felix“ (Glück) getauft.
Der KA war nie mein Traumauto, aber für den Frankfurter Stadtverkehr ideal. Ich hab immer einen Parkplatz bekommen und er war recht sparsam.
Dann kam es, wie es kommen musste: Ich lernte im September 2001 meinen Freund kennen, Thomas. Das war ja an sich kein Problem. Nur der Kerl kommt aus Cuxhaven und hatte ab und an Sehnsucht nach Cuxhaven. Da uns die Bahnfahrt in den Norden zu teuer und zu umständlich war, haben wir „Felix“ bepackt und ab ging es. Innerhalb eines Jahres waren wir 7x in Cux. Eine Strecke sind 550 km. Das mal 2 mal 7 sind nach Adam Riese und Eva Zwerg 7700 km. Und natürlich über die Kasseler Berge, mit dem KA, der nur 45 PS hat.
Irgendwie bekam „Felix“ die Fahrten nach Cux nicht so wirklich. Vielleicht war er die „tolle“ Stadtluft gewöhnt und konnte die Nordseeluft nicht ab. Auf jeden Fall machte er mehr und mehr Probleme (O.K. für den Reifenplatzer auf der Autobahn konnte „Felix“, die Strecke oder die Nordseeluft nix, sondern nur ich, da ich vergessen hatte, die Reifen zu wechseln und den ganzen Sommer über mit Winterreifen fuhr. Dummheit muss bestraft werden…).
Also, „Felix“ hatte gesundheitliche Probleme. Die Schläuche haben sich einer nach dem anderen verabschiedet, der Anlasser muckte auf, durch den Reifenplatzer war der Kotflügel eingedellt, der KAT wollte auch nicht mehr so, der Auspuff musste zwischenzeitlich gewechselt werden und und und. Dann fuhr uns Oktober 2002 in Essen noch ein Auto hinten drauf.
Da wollten wir nicht mehr. Wir haben den KA schätzen lassen und hätten ca. 2.000,-- bis 2.500,-- Euro reinstecken müssen. Mittlerweile war „Felix“ 5,5 Jahre alt und hatte 80.000km auf dem runden Buckel. Wir wussten auch, das wir 2003 noch öfters nach Cux fahren werden.
Also beschlossen wir, das „Felix“ abgeschoben wird und wir uns nach einem neuen Auto umsehen.
Nur welche Marke? Ford? Mhm, grad schlechte Erfahrungen mit gemacht. BMW, Mercedes Benz? Ne, zu teuer. O.K. wir werden uns doch mal nach nem Ford umsehen, da Tommys Vater und seine Oma jeweils einen Focus fahren und bisher sehr zufrieden sind.
Wir zu Ford in Frankfurt. Wir haben uns einen Ford Focus in den Kopf gesetzt, wichtig war auf jeden Fall, das es ein 5-türer ist (nachdem in Essen Tommys Oma fast zwischen Rückbank und Vordersitz eingeklemmt war. In dem Alter sind die Leute nicht mehr so beweglich...). Wir sind in die Verkaufshalle bei Ford eingetreten, da sah ich schon, wie in Tommys Augen die Herzchen tanzten. Da stand der neuen Ford Fiesta. Aber kein „normaler“, sondern mit Heckspoiler, tiefergelegt, 17“ (!!!!) Felgen und 205er Bereifung.
Ich wusste, dieses Auto oder keines. Wir haben uns zwar pro forma nach einem Focus umgesehen, aber immer wieder schweifte der Blick zu dem Fiesta. Irgendwie hatte das Auto was. Wir waren hin und weg. Das einzige, was uns störte, war der Preis. Mit den Extras, so wie er da stand, sollte er stolze 18.000,-- Euro kosten. Aber als wir gesehen hatten, was er so alles hatte und was uns ein Focus nur „nackt“ gekostet hätte, haben wir uns entschieden. Wir nehmen ihn.
Ford nahm „Felix“ in Zahlung und wir regelten mit dem Verkäufer die Finanzierung. Wenn ich eine Bewertung für den Verkäufer abgeben müsste: eine glatte 1. Er hat gemerkt, das uns das Auto sehr gut gefallen hatte. Klar, es ist sein Job, aber trotzdem fühlten wir uns sehr wohl.
Nun mussten wir warten, bis alle Papiere von der Bank und so da waren. Endlich kam der ersehnte Anruf, wir könnten das Auto holen.
In der Zwischenzeit haben wir nur von dem Auto gesprochen. Dem kleinen Flitzer, der so edel aussah. Bei kleinem Flitzer fiel mir Speedy, die schnellste Maus von Mexico ein. O.K. manche werden bei 80 PS lachen, von wegen schnellste Maus und so. Nur, wenn ihr wie ich, 10 Jahre lang nur Autos mit max. 45 PS gefahren seid, sind 80 PS ne Menge Holz. So war der Name geboren.
Wir holten Speedy und den obligatorischen Blumenstrauss vom Händler ab, erhielten die Einweisung (besonders witzig fand ich, als der Verkäufer uns erklärte, an allem was im Motorraum mit der Farbe gelb gezeichnet ist, dürfen wir was machen. Nun, ich glaube an 4 oder 5 Stellen konnte man die Farbe gelb erkennen. Und das für einen Autobastler wie meinem Freund. Er sagte nur, an dem Auto mach ich nix mehr…) und fuhren los. Es ist klar, das ich ihn erstmal abwürgte (ich seh euch schon vor mir „jaja, Frauen am Steuer“…). Aber dann ging es doch gut mit dem Anfahren.
Nach so 500m sag ich zu Tommy, Mensch der Tacho funktioniert ja nicht. Und dem war so. Wir also direkt wieder zum Händler und mussten „Speedy“ 3 Tage da lassen. Für die Zeit bekamen wir einen Leihwagen, kostenlos natürlich. So konnte ich schon mal ein bisschen üben, damit ich bei „Speedy“ schon eingefahren bin.
Ford hatte also ein kaputtes Kabel ausgetauscht, allerdings haben sie noch ne Software für die Wegfahrsperre eingespielt (man bedenke: das Auto wird in Frankfurt an den PC geschlossen und von Köln aus wird die Software eingespielt. Wahnsinn).
Endlich durften wir unser Auto abholen. Wir sind begeistert. Am Anfang durfte ich nur max. 120kmh fahren, auch wenn der Fiesta schon ab 0km-Laufleistung Vollgastauglich ist. Aber mein Männe hat ja Ahnung von Autos (ist nicht ironisch gemeint) und so bin ich die ersten 2000 km recht ruhig, gleichmässig langsam gefahren. Aber dann hat uns „Speedy“ gezeigt, was in ihm steckt. Bei 160kmh denkt man noch, wow, zieht ja ganz gut.Als er dann noch bei 180kmh keine Ermüdungserscheinungen zeigte, hab ich´s ausprobiert. 190kmh ohne Rückenwind und auf gerader Strecke und der Drehzahlmesser hatte die 5.000 noch nicht erreicht. Ein tolles Fahrgefühl.
„Speedy“ ist jetzt seit fast 4 Monaten Mitglied unserer Familie. Er ist schon trocken, frisst gut, aber nicht zu viel und bekommt viel Bewegung. Die 5.000 km haben wir mittlerweile, Dank Cuxhaven, schon erreicht.
Fahrvergnügen pur!!!!!!!!!!
(Ruf von hinten von meinem Freund: Schreib rein, das er wie ein Brett in den Kurven liegt!! --> hiermit geschehen)
Was auch sehr positiv ist: Es ist sehr viel Platz im Auto. Vorne sehr viel Fußfreiheit (ist für mich Kurze nicht so wichtig, aber für meine bessere Hälfte) und hinten fühlt man sich nicht wie in einer Sardinendose, auch der Kofferraum hat ein grosses Fassungsvermögen. Praktisch sind auch hinten die herunterklappbaren Kopfstützen. Die Rückbank ist komplett umklappbar (in zwei Teilen).
So, jetzt will ich noch ein paar technische Daten von „Speedy“ mitteilen
- Ford Fiesta B256 Trend 1,4l Duratec, 16V, 80 PS
- 5-türer
- 5-Gang Getriebe
- Klimaanlage
- Lederlenkrad
- Nebelscheinwerfer
- Frontscheibe beheizbar (sehr gut, besonders bei diesem tollen Wetter *g*)
- Fahrersitz und Lenkrad höhenverstellbar
- Fensterheber vorne elektrisch
- Beheizbare Aussenspiegel, von innen elektrisch verstellbar
- Farbe: Technograu
- Heckspoiler
- CD-Radio
- Dezente Tieferlegung
- Wolf-Fahrwerk
- 17“ Alus
- 205er Bereifung
- Gewicht 1105 kg
- Zig Airbags. Ich glaube 6 Stück
- IPS
- Innen ein Knopf, um den Kofferraum zu öffen (find ich witzig)
- Schlüssel mit Fernbedienung (sehr praktisch)
- Anti-Dive-Sicherheitssitze (von manchen als „alte Leute sitze“ genannt, aber sehr bequem)
Der Kraftstoffverbrauch liegt, laut Ford-Info, bei 8,6l/100km, städtisch. Ausserstädtisch 5,1l/100km, gesamt 6,4l/100km.
Erwähnenswert finde ich noch, das der Ford Fiesta im November 2002 das „Goldene Lenkrad“ unter 25 Autos gewonnen hat (Beim „Goldenen Lenkrad“ werden Technik, Umweltfreundlichkeit, Fahrverhalten und Sicherheit getestet). Zudem hat er beim ADAC-Crashtest 4 von 5 möglichen Punkten erhalten.
Einige Wochen später erhielt ich von Ford noch einen Gutschein für ein Fahrsicherheitstraining erhalten (ob nur Frauen den bekommen??? Ich hoffe mal, das Ford keine Vorurteile für Frauen am Steuer haben...).
Der Gutschein gilt bis 31.12.2003 und kann jederzeit und überall eingelöst werden. Wenn ich ihn eingelöst habe, werd ich mal drüber berichten.
So, Yopianer. Jetzt habt ihr ein paar Info´s über ein Auto namens „Speedy“ erhalten. Viel Spaß beim Lesen.
tina
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