Franziskus Hautzart Körperöl Testbericht

Franziskus-hautzart-koerperoel
ab 8,34
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Summe aller Bewertungen
  • Wirkung:  sehr gut
  • Einziehen:  durchschnittlich
  • Geruch:  durchschnittlich
  • Verträglichkeit:  sehr gut

Erfahrungsbericht von Irias

*eingeschleimt*

  • Wirkung:  gut
  • Einziehen:  sehr langsam
  • Geruch:  unangenehm
  • Verträglichkeit:  sehr gut

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

In meinem Badezimmer befindet sich neben zahlreichen Flaschen mit Shampoo, Duschgel und Badeschaum auch eine Flasche mit Franziskus Körperöl in der Duftnote Aprikosen – Mandel – Pflaumenöl. Gekauft hatte ich dieses Öl als ich eine Zeit lang mit leicht trockener Haut zu kämpfen hatte.


Das Öl …
… wird von Franziskus für die intensive Pflege von trockener, empfindlicher Haut empfohlen. Die enthaltene Öle der Aprikose, Mandel und Pflaume sind bekannt dafür das wichtige Pflegemittel bei spröder und trockener Haut sind und sollen helfen die Feuchtigkeit in der Haut zu speichern. Das Mandelöl soll gleichzeitig der Fältchenbildung vorbeugen. Neben dem Effekt dass die Haut geschmeidiger werden soll, wird von Franziskus auch versprochen, dass der sanfte Aprikosenduft die wohltuende Wirkung unterstützen soll. Wenn man das Körperöl regelmäßig anwendet soll auch die Schutzfunktion der Haut unterstützt und verbessert werden.


Hergestellt …
… wird das Körperöl aus Glycine Soja – Prunus Armeniaca – Prunus Domestica – Prunus Dulcis – Tocopherol und Parfum. Es sind keine Farb- und Konservierungsstoffe enthalten. Ein Hinweis auf der Packung besagt, dass man das Öl vor Sonne geschützt aufbewahren soll und das es nicht über 25 ° C gelagert werden darf. Bei heißen Sonnentemperaturen dürfte das ein Problem sein, denn dann kann die Zimmertemperatur gerne mal über 25 ° betragen.
Anwenden soll man das Körperöl laut Packungsaufschrift täglich nach dem Duschen und waschen. Das Öl soll laut Herstellerangaben schnell einziehen und nicht fetten.


Die Flasche …
… besteht aus durchsichtigem Glas und sie ist mir einem weißen Schraubverschluss bestückt. Schraubt man diesen ab, sieht man die Öffnung, die ca. 1 cm Durchmesser hat. Diese relativ große Öffnung finde ich sehr ungeschickt, denn ein sparsames dosieren ist sehr schwierig.
Die Flasche steckt in einem zusätzlichen Pappkarten, der in den Farben weiß und orange gehalten ist. Auf dem Karton sind natürlich die Inhaltstoffe und die Hinweise zur Anwendung zu finden. Weitere Information über das Körperöl stehen auf einem Beipackzettel der auch im Karton steckt.


Die Konsistenz …
… des Franziskus Hautzart Körperöl ist wie zu erwarten war leicht dickflüssig und ölig. Hat man etwas davon in der Handfläche wirkt es schon etwas fettig und besonders angenehm empfinde ich es nicht. Der Körperöl hat einen ganz hellen gelblichen Farbton und erinnert optisch an ein Speiseöl.


Der Duft …
… ist sehr intensiv; man könnte ihn schon fast als penetrant bezeichnen. Dominant ist eindeutig der Mandelduft, der aber extrem süß wirkt und daher sehr unnatürlich wirkt. Von dem angepriesenen frischen Aprikosenduft ist gar nichts zu spüren und auch das Pflaumenöl kann man überhaupt nicht heraus riechen. Nach dem einölen ist der heftige Duft sehr lange anhaltend und er ging mir gewaltig auf die Nerven, da er eben viel zu süß und künstlich wirkt.


Einölen …
… mit dem Franziskus Körperöl ist eine recht lang andauernde Sache. Das Öl zieht nicht wie versprochen schnell ein, sondern man muss sehr lange reiben, bis es auch nur ansatzweise eingezogen ist. Beim verreiben fühlen sich nicht nur die Hände fettig an, sondern auf der ganzen Haut ist ein fettiges, sogar leicht klebrig wirkendes Gefühl. Eine entspannte oder wohltuende Wirkung kann bei mir da wirklich nicht aufkommen. Ist das Öl dann endlich mal eingezogen lässt das klebrige Gefühl zum Glück nach, aber die Haut glänzt wie eine Speckschwarte und sie fühlt sich an als ob ein seltsamer Film darüber liegt.


Danach …
… musste ich zugeben, dass die Haut schon weicher wird und sich auch geschmeidig anfühlt. Dieser seltsame Film auf der Haut lässt zum Glück nach und dann sieht man schon deutlich trockene Hautstellen spürbar mehr Feuchtigkeit bekommen haben und sich entspannter anfühlen. Bis es aber so ist muss man eine Weile warten. Lästig ist natürlich auch, dass Spuren von dem Öl in die Kleidung geraten wenn man sich zu schnell nach dem einölen anzieht. Dass der fürchterlich süße Mandelduft sehr lange anhält fördert das Wohlbefinden auch nicht wirklich.


Hautverträglich …
… ist das Körperöl. Von unangenehmen Begleiterscheinungen wie Juckreiz, Hautrötungen oder schlimmerem bleibt man verschont.


Ergiebig …
… ist das Franziskus Hautzart Körperöl sicher, denn eine sehr kleine Menge reicht aus um sich von oben bis unten voll zu schleimen. Nimmt man zuviel klebt man als ob man sich mit Honig eingeschmiert hätte.


Zum Schluss …
… fehlt natürlich noch der Preis. Ich habe beim Schlecker für die Flasche mit 100 ml 3,99 €uro bezahlt.


Ich benutze das Franziskus Hautzart Körperöl nur noch um meine hin- und wieder sehr trockenen Füße damit einzuölen. Am ganzen Körper ist mir der Duft viel zu penetrant, es zieht sehr langsam ein und während der Einziehzeit hat man ein klebriges Gefühl auf der Haut. Die Wirkung ist sicherlich recht gut, aber da ich viel bessere Körperöle kenne, die die gleiche Wirkung haben aber viel besser einziehen, gibt’s keine gute Bewertung von mir.


© Irias für Ciao, Yopi, Dooyoo und myMeinung

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