Frauenfußball Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Erfahrungsbericht von mhan2002
Deutschland ist Weltmeister ...
Pro:
Erfolg
Kontra:
kein
Empfehlung:
Ja
Deutschland – Fussballmacht auf Zeit?
Die beste Mannschaft auf der Welt. Diesen Anspruch hatte die deutsche Männer -Nationalmannschaft nach drei gewonnenen Weltmeisterschaften inne. Aber trotz jüngster Erfolge, wie der Vizeweltmeisterschaft 2002 in Korea, hinkt das Image des deutschen Fußballs der Weltspitze seit mehreren Jahren schon hinterher.
Auch sogenannte Underdogs haben den Respekt vor der damaligen Fussballübermacht verloren. Dies ist zum einen ein Indiz, daß die Weltspitze enger aneinander gerückt ist, aber zum anderen zeigt die Tatsache, daß Spiele der deutschen Nationalelf gegen Island oder Schottland zu Schicksalsspielen erklärt werden und das andersherum Spiele gegen Italien, Frankreich oder Argentinien bereits im Vorfeld zu Tests zur lehrreichen Entwicklung abgestempelt werden, um wahrscheinliche Niederlagen abzuschwächen, daß der Stellenwert doch ein anderer ist als noch Anfang der 90er Jahre.
Das Denken ist anders geworden. Der Anspruch ist gesunken. Symptomatisch dafür ist ein öffentlicher Wutausbruch des Trainers Rudi Völler auf seiner Meinung nach übertriebene Kritik und zu hohe Erwartungshaltungen.
Deutschland ist dennoch Fussballmacht ...
... aber zur Zeit nur im Frauenfußball.
Der Gewinn der Weltmeisterschaft in den USA hat dem Frauenfußball einen ganz neuen Stellenwert gegeben. Das Finale gegen Schweden sahen mehr als 11 Millionen Fernsehzuschauer in Deutschland. Zur Zeit können sich Spielerinnen wie Birgit Prinz, ... kaum vor Interviewnachfragen, Einladungen und neuen Sponsorverträgen retten.
Das Spiel Nr. 1 nach dem großen Erfolg wurd in der Prime Time am letzten Wochenende live übertragen.
Es ist hier ein Boom zu verzeichnen. Dieser ist besonders ereignisabhängig und zwar mit dem Gewinn der WM. Es bleibt jetzt abzuwarten, ob kluge Köpfe beim Verband und in den Marketingbereichen diese Euphorie auch längerfristig retten können.
Deutschland als Fussballnation hat auf lange Sicht also grob gesehen zwei primäre Ziele. Diese definieren sich in der Etablierung des momentanen Höhenflugs in Bezug auf den Frauenfußball, sowie der Wiedererlangung in die Weltspitze im Herrenfussballs, da man besonders mit der WM 2006 im eigenen Land eine gute Rolle spielen möchte.
Die beste Mannschaft auf der Welt. Diesen Anspruch hatte die deutsche Männer -Nationalmannschaft nach drei gewonnenen Weltmeisterschaften inne. Aber trotz jüngster Erfolge, wie der Vizeweltmeisterschaft 2002 in Korea, hinkt das Image des deutschen Fußballs der Weltspitze seit mehreren Jahren schon hinterher.
Auch sogenannte Underdogs haben den Respekt vor der damaligen Fussballübermacht verloren. Dies ist zum einen ein Indiz, daß die Weltspitze enger aneinander gerückt ist, aber zum anderen zeigt die Tatsache, daß Spiele der deutschen Nationalelf gegen Island oder Schottland zu Schicksalsspielen erklärt werden und das andersherum Spiele gegen Italien, Frankreich oder Argentinien bereits im Vorfeld zu Tests zur lehrreichen Entwicklung abgestempelt werden, um wahrscheinliche Niederlagen abzuschwächen, daß der Stellenwert doch ein anderer ist als noch Anfang der 90er Jahre.
Das Denken ist anders geworden. Der Anspruch ist gesunken. Symptomatisch dafür ist ein öffentlicher Wutausbruch des Trainers Rudi Völler auf seiner Meinung nach übertriebene Kritik und zu hohe Erwartungshaltungen.
Deutschland ist dennoch Fussballmacht ...
... aber zur Zeit nur im Frauenfußball.
Der Gewinn der Weltmeisterschaft in den USA hat dem Frauenfußball einen ganz neuen Stellenwert gegeben. Das Finale gegen Schweden sahen mehr als 11 Millionen Fernsehzuschauer in Deutschland. Zur Zeit können sich Spielerinnen wie Birgit Prinz, ... kaum vor Interviewnachfragen, Einladungen und neuen Sponsorverträgen retten.
Das Spiel Nr. 1 nach dem großen Erfolg wurd in der Prime Time am letzten Wochenende live übertragen.
Es ist hier ein Boom zu verzeichnen. Dieser ist besonders ereignisabhängig und zwar mit dem Gewinn der WM. Es bleibt jetzt abzuwarten, ob kluge Köpfe beim Verband und in den Marketingbereichen diese Euphorie auch längerfristig retten können.
Deutschland als Fussballnation hat auf lange Sicht also grob gesehen zwei primäre Ziele. Diese definieren sich in der Etablierung des momentanen Höhenflugs in Bezug auf den Frauenfußball, sowie der Wiedererlangung in die Weltspitze im Herrenfussballs, da man besonders mit der WM 2006 im eigenen Land eine gute Rolle spielen möchte.
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