Frauenrechte Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von romyal
Nur für Männer?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Hier will ich Euch mal eines meiner Erlebnisse zum Thema Frauen, Männer und Börse schildern:
Die Börse im allgemeinen und Optionsscheine im besonderen sind eine spannende Sache und besonders gut kann man mit ihnen im Sekundenhandel der Diraba handeln. Das funktioniert im allgemeinen auch prima und der Service der Diraba ist meist recht gut.
Eine Sache nervt mich aber da seit längerem: Ich habe mit meinem Mann ein ODER-Depot, d.h. beide Partner sind gleichberechtigte Inhaber. Da wir viel mit Optionsscheinen traden, gibt es gelegentlich auch Probleme mit der Technik oder der Abwicklung. In solchen Fällen rufe ich also die Servic-Hotline der DAB an, die die Reklamation dann aufnimmt und an die zuständigen Stellen weitergibt. Die Anrufe mache immer ich, da ich durch meine berufliche Tätigkeit im Bereich Banken und Börse mich in diesem Gebiet bestens auskenne.
In der Regel bekommt man dann kurze Zeit später einen Rückruf von der Servicabteilung. Ich gehe also ans Telefon und der Kundenbetreuer will dann immer gleich erst mal meinen Mann sprechen. Manchmal sagen sie gar nicht erst, worum es geht, oder wer überhaupt anruft. Dies obwohl wir wie gesagt, rein rechtlich absolut gleichberechtigte Depotinhaber sind. Als Ehefrau gilt man offenbar für die zumeist männlichen Kundenbetreuer nicht als kompetenter Ansprechpartner. Ich muß dann jedes Mal erst erklären, dass sie doch lieber mit mir sprechen sollen.
Ist es wirklich so, dass Frauen zu blöd für die Börse sind, oder kann man es sich nur in Bayern (Die Diraba sitzt in München) nicht vorstellen, dass auch Frauen in der Lage sind, ein Depot zu managen? Mir ist wohl bewusst, dass Frauen in diesem Bereich in der Minderheit sind, aber mich nervt es, dass ich für die DAB-Mitarbeiter schon von vornherein nicht als Ansprechpartner in Frage komme.
Dies halte ich irgendwie auch für ein gesellschaftliches Problem, denn wie soll sich die Gleichberechtigung durchsetzten, wenn Frauen in einigen Bereichen immer noch pauschal als inkompetent gelten?
Übrigens ist es neulich doch vorgekommen, dass ein DAB-Mitarbeiter nicht gleich meinen Mann sprechen wollte, sondern freundlich fragte, ob ich der richtige Ansprechpartner sei. Bei dem Anrufer handelte es sich allerdings um eine Frau!
(PS. Wie ich bei diesem Thema eine Yopi-Gesamtbewertung abgeben soll, ist mir etwas rätselhaft. Deshalb nehme ich einfach mal die Durchschnittsnote 3!)
Die Börse im allgemeinen und Optionsscheine im besonderen sind eine spannende Sache und besonders gut kann man mit ihnen im Sekundenhandel der Diraba handeln. Das funktioniert im allgemeinen auch prima und der Service der Diraba ist meist recht gut.
Eine Sache nervt mich aber da seit längerem: Ich habe mit meinem Mann ein ODER-Depot, d.h. beide Partner sind gleichberechtigte Inhaber. Da wir viel mit Optionsscheinen traden, gibt es gelegentlich auch Probleme mit der Technik oder der Abwicklung. In solchen Fällen rufe ich also die Servic-Hotline der DAB an, die die Reklamation dann aufnimmt und an die zuständigen Stellen weitergibt. Die Anrufe mache immer ich, da ich durch meine berufliche Tätigkeit im Bereich Banken und Börse mich in diesem Gebiet bestens auskenne.
In der Regel bekommt man dann kurze Zeit später einen Rückruf von der Servicabteilung. Ich gehe also ans Telefon und der Kundenbetreuer will dann immer gleich erst mal meinen Mann sprechen. Manchmal sagen sie gar nicht erst, worum es geht, oder wer überhaupt anruft. Dies obwohl wir wie gesagt, rein rechtlich absolut gleichberechtigte Depotinhaber sind. Als Ehefrau gilt man offenbar für die zumeist männlichen Kundenbetreuer nicht als kompetenter Ansprechpartner. Ich muß dann jedes Mal erst erklären, dass sie doch lieber mit mir sprechen sollen.
Ist es wirklich so, dass Frauen zu blöd für die Börse sind, oder kann man es sich nur in Bayern (Die Diraba sitzt in München) nicht vorstellen, dass auch Frauen in der Lage sind, ein Depot zu managen? Mir ist wohl bewusst, dass Frauen in diesem Bereich in der Minderheit sind, aber mich nervt es, dass ich für die DAB-Mitarbeiter schon von vornherein nicht als Ansprechpartner in Frage komme.
Dies halte ich irgendwie auch für ein gesellschaftliches Problem, denn wie soll sich die Gleichberechtigung durchsetzten, wenn Frauen in einigen Bereichen immer noch pauschal als inkompetent gelten?
Übrigens ist es neulich doch vorgekommen, dass ein DAB-Mitarbeiter nicht gleich meinen Mann sprechen wollte, sondern freundlich fragte, ob ich der richtige Ansprechpartner sei. Bei dem Anrufer handelte es sich allerdings um eine Frau!
(PS. Wie ich bei diesem Thema eine Yopi-Gesamtbewertung abgeben soll, ist mir etwas rätselhaft. Deshalb nehme ich einfach mal die Durchschnittsnote 3!)
9 Bewertungen, 2 Kommentare
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21.02.2002, 14:22 Uhr von Alusru
Bewertung: sehr hilfreichDa geht einem doch der Hut hoch, kenne ich auch. Bei mir fragt man immer nach dem Chef, mit Genuß sage ich dann, "Der Chef bin ich", tut richtig gut, lieben Gruß Uschi.
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20.02.2002, 12:50 Uhr von henna
Bewertung: sehr hilfreichIch glaube es liegt AUCH an der Bank, die ja im "Ausland" ihren Sitz hat. Versuchs mal im Norden mit der comdirect, bin seit 4 Jahre da und bin sehr zufrieden. Den Zugang zum Depot/Konto der Diraba finde ich im übrigen sehr Nutzerunfreundlic
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