Freilichtmuseum Mitterkirchen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Goldband
Ein Besuch in der Eisenzeit - hier kannst du ihn erleben
Pro:
sehr interessant
Kontra:
kein
Empfehlung:
Ja
Über Ostern verlebten wir wieder 10 wunderschöne Tage in Oberösterreich. Auf der Suche nach neuen Reisezielen, die man nach 11 Jahren und manchmal mehreren Aufenthalten pro Jahr, kaum noch findet, fanden wir in einem Kulturführer das Urgeschichtliche Freilichtmuseum Mitterkirchen. Es erregte unsere Aufmerksamkeit, weil es kein Bauernmuseum ist, sondern der Nachbau eines Keltendorfes der Eisenzeit.
Also fuhren wir bei herrlichem Sonnenschein über die Autobahn bis zur Abfahrt Enns. Von Enns ging es über Mauthausen den Wegweisern nach nach Mitterkirchen, dass ca. 40 km stromabwärts von Linz am nördlichen Donauufer liegt.
Hier fand 1980 ein Bauer beim Pflügen seiner Felder einen verzierten Bronzering, einen Armreifen und bronzene Schmuckbeschläge, die er nach Linz brachte. Daraufhin wurden von 1981 bis 1989 Ausgrabungen durch das Oberösterreichische Landesmuseum durchgeführt. Dabei wurde eine großflächige Siedlungsanlage und ein Bestattungsplatz aus dem 5. vorchristlichen Jahrtausend und ein Hügelgräberfeld und ein Siedlungsplatz der Hallstattkultur aus dem 7.vorchristlichen Jahrtausend und mehrere frühmittelalterliche Gehöfte aus dem 8. Jahrhundert gefunden.
1988/89 wurde die Errichtung eines Freilichtmuseums beschlossen und 1990 war dann der Baubeginn. Bereits 1991 wurde der erste Teil eröffnet.
Inzwischen kann der Besucher die Geschichte des Museums, die Entdeckung der Ausgrabungsstätten, die Ausgrabungen und vieles mehr im Informationshaus durch eine Präsentation (Diaschau) und vielen Erklärungen kennen lernen.
Bevor er dann das Freilichtmuseum betritt, kommt er an einem Urgetreideacker vorbei, auf dem aber zur Zeit noch nichts zu sehen war.
Im Sommer wächst da Einkorn, Emmer, Zwergweizen und die sechszeilige Gerste.
Äußerst anschaulich wird dann das Leben in der Eisenzeit dargestellt. Es gibt eine/ein
Töpferwerkstatt
Backhaus
Sommerhaus
Webhütte
Speicher
Winterhaus (Wohn-und Stallgebäude)
Herrenhaus
Schmiede
Hügelgrab
zu sehen.
Die Gebäude sind mit den Materialien errichtet, die die Menschen damals wahrscheinlich auch verwendet haben. So gibt es Einzapfen und handgehackte Dübel als Holzverbindungen.
Die Häuser haben Stroh- und Schilfdächer. Die Wände sind lehmverschmierte Flechtwände.
Besonders interessant waren die Fenster im Herrenhaus, die aus nass aufgebrachten Tierdärmen bestehen. Die Flächen wurden vorher mit Ästen in kleinere Felder geteilt. Das gibt im Inneren ein angenehmes helles Licht.
In allen Gebäuden stehen Einrichtungsgegenstände - Tische, Stühle, Betten, die am Tage hochgeklappt wurden und als Ablage
dienen konnten, Schränke - die nach zeitgenössischen Bilderfriesen
von Bronzeeimern nachempfunden worden.
Auf dem Gelände können Kinder- und Jugendgruppen
aktive Projekttage erleben.
Als wir dort waren töpferte gerade eine Klasse
und eine andere stellte Eisenschmuck her.
Besonders interessant war das nachgebaute Hügelgrab mit dem rekonstruierten Prunkwagen. Es war ein Prozessions- und Bestattungswagen. Er wurde nach den gefundenen Stücken neu geschaffen. Auch viele der Tonwaren, die mit ins Grab gegeben wurden, sind nach Fundstücken wieder erstanden.
Zum Museum gehört auch eine Jausenstation. Hier wird bei Bedarf Spießbraten über der offenen Feuerstelle angeboten.
Mir hat der Besuch in diesem interessanten Keltendorf sehr gut gefallen.
4,00€ Eintritt für den Erwachsenen war mir nicht zu teuer.
Ich kann euch den besuch, wenn ihr mal in die Gegend
von Linz kommt nur empfehlen.
Sollte der Weg bis ins Museum zu weit sein, dann schaut doch einfach mal unter www.mitterkirchen.at nach. Da findet ihr auch viele schöne Bilder.
Also fuhren wir bei herrlichem Sonnenschein über die Autobahn bis zur Abfahrt Enns. Von Enns ging es über Mauthausen den Wegweisern nach nach Mitterkirchen, dass ca. 40 km stromabwärts von Linz am nördlichen Donauufer liegt.
Hier fand 1980 ein Bauer beim Pflügen seiner Felder einen verzierten Bronzering, einen Armreifen und bronzene Schmuckbeschläge, die er nach Linz brachte. Daraufhin wurden von 1981 bis 1989 Ausgrabungen durch das Oberösterreichische Landesmuseum durchgeführt. Dabei wurde eine großflächige Siedlungsanlage und ein Bestattungsplatz aus dem 5. vorchristlichen Jahrtausend und ein Hügelgräberfeld und ein Siedlungsplatz der Hallstattkultur aus dem 7.vorchristlichen Jahrtausend und mehrere frühmittelalterliche Gehöfte aus dem 8. Jahrhundert gefunden.
1988/89 wurde die Errichtung eines Freilichtmuseums beschlossen und 1990 war dann der Baubeginn. Bereits 1991 wurde der erste Teil eröffnet.
Inzwischen kann der Besucher die Geschichte des Museums, die Entdeckung der Ausgrabungsstätten, die Ausgrabungen und vieles mehr im Informationshaus durch eine Präsentation (Diaschau) und vielen Erklärungen kennen lernen.
Bevor er dann das Freilichtmuseum betritt, kommt er an einem Urgetreideacker vorbei, auf dem aber zur Zeit noch nichts zu sehen war.
Im Sommer wächst da Einkorn, Emmer, Zwergweizen und die sechszeilige Gerste.
Äußerst anschaulich wird dann das Leben in der Eisenzeit dargestellt. Es gibt eine/ein
Töpferwerkstatt
Backhaus
Sommerhaus
Webhütte
Speicher
Winterhaus (Wohn-und Stallgebäude)
Herrenhaus
Schmiede
Hügelgrab
zu sehen.
Die Gebäude sind mit den Materialien errichtet, die die Menschen damals wahrscheinlich auch verwendet haben. So gibt es Einzapfen und handgehackte Dübel als Holzverbindungen.
Die Häuser haben Stroh- und Schilfdächer. Die Wände sind lehmverschmierte Flechtwände.
Besonders interessant waren die Fenster im Herrenhaus, die aus nass aufgebrachten Tierdärmen bestehen. Die Flächen wurden vorher mit Ästen in kleinere Felder geteilt. Das gibt im Inneren ein angenehmes helles Licht.
In allen Gebäuden stehen Einrichtungsgegenstände - Tische, Stühle, Betten, die am Tage hochgeklappt wurden und als Ablage
dienen konnten, Schränke - die nach zeitgenössischen Bilderfriesen
von Bronzeeimern nachempfunden worden.
Auf dem Gelände können Kinder- und Jugendgruppen
aktive Projekttage erleben.
Als wir dort waren töpferte gerade eine Klasse
und eine andere stellte Eisenschmuck her.
Besonders interessant war das nachgebaute Hügelgrab mit dem rekonstruierten Prunkwagen. Es war ein Prozessions- und Bestattungswagen. Er wurde nach den gefundenen Stücken neu geschaffen. Auch viele der Tonwaren, die mit ins Grab gegeben wurden, sind nach Fundstücken wieder erstanden.
Zum Museum gehört auch eine Jausenstation. Hier wird bei Bedarf Spießbraten über der offenen Feuerstelle angeboten.
Mir hat der Besuch in diesem interessanten Keltendorf sehr gut gefallen.
4,00€ Eintritt für den Erwachsenen war mir nicht zu teuer.
Ich kann euch den besuch, wenn ihr mal in die Gegend
von Linz kommt nur empfehlen.
Sollte der Weg bis ins Museum zu weit sein, dann schaut doch einfach mal unter www.mitterkirchen.at nach. Da findet ihr auch viele schöne Bilder.
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