Frenzel Kohlrouladen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2003
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Geruch:
- Zubereitung:
Erfahrungsbericht von Prisca
Kohlrouladen für Faule!
Pro:
einfach zubereitet - echt günstig - geschmacklich recht gut
Kontra:
ein wenig strunkig (aber für ein fertigprodukt noch akzeptabel)
Empfehlung:
Ja
Heute möchte ich euch mal über etwas zu Essen berichten, das ich neulich eigentlich nur aus Neugier und mit einer gesunden Portion Skepsis gekauft habe:
KOHLROULADEN von FRENZEL
Frenzel Kohlrouladen sind eingefroren. In der blauen Pappschachtel befinden sich drei Stück = 600 g. Außerdem befindet sich vorn auf der Packung eine Abbildung mit leckeren Kohlrouladen: der Kohl schön braun angebraten, i n der Mitte die Mettfüllung – und ich muss sagen, die Packung gaukelt hier nicht einmal mehr vor als nachher tatsächlich vorhanden ist! Man erkennt schon auf dem Bild VIEL Kohl und wenig Mett – eigentlich sehr löblich, finde ich (nicht, das so wenig Mett drin ist, aber das man es wenigstens gleich zugibt)
Jedenfalls landet diese Packung also neulich in meinen Einkaufswagen – ich esse eigentlich sehr gern Kohlrouladen – da aber zumindest mein Großer diese gar nicht mag ist es doch immer sehr viel Aufwand Kohlrouladen selbst zu machen. Also, finde ich hier vielleicht eine brauchbare Alternative? Ich bei neugierig!
Gleich am übernächsten Tag stehen also Kohlrouladen auf unserem Speiseplan (für den Ältesten gibt es Milchreis – aber das gehört zugegebener maßen nicht wirklich hierher – sorry). Erst mal studiere ich die Rückseite der Packung. Sehr viel steht hier nicht.
Tiefgefrorene Kohlrouladen in etwas Öl von allen Seiten goldbraun anbraten – dann mit Brühe (am besten Instant) auffüllen und ca. 50-60 Minuten kochen lassen. Hört sich ja einfach an.
Also, Packung aufreißen. Die Kohlrouladen sehen lecker aus, allerdings noch etwas blass (na klar, sind ja auch noch roh!). Verpackt sind sie nicht mehr extra – allerdings liegen sie in einer Plastikschale, so dass sie in der Packung nicht hin- und her geschleudert werden können.
Also, jetzt aber rein mit den Kohlrouladen in der heiße Öl. Vorsicht – es spritzt ziemlich heftig (und hinterher darf man erst man den Herd gründlich putzen!) Das anbraten klappt dann aber zügig – nachdem die Kohlrouladen leicht gebräunt sind fülle ich mit Wasser (warum nicht mit Brühe verrate ich euch gleich!) auf und dann brauche eigentlich nur noch nebenher meine Kartoffeln zu kochen und abzuwarten. Nach gut 1 Stunde sind die Kohlrouladen fertig.
Jetzt nehme ich sie aus dem „Kochwasser heraus“ und rühre hier eine Zwiebelsoße von Maggi ein (ich finde nämlich das passt prima und gibt der Soße einen besseren Geschmack als nur mit Brühe, die man dann hinterher mühsam andicken muss! Aber das probiert ihr am besten mal selbst aus, was euch besser schmeckt!) Kohlrouladen wieder in die Soße geben und nochmals ein, zwei Minuten durchziehen lassen. Dann kann endlich gegessen werden. Nein, halt, noch nicht! Erst muss ich noch den Holzspieß entfernen, der die Kohlrouladen zusammenhält – was übrigens angenehm einfach geht!
Der erste Bissen meiner Kohlroulade. Zugegeben, würde ich meine Kohlrouladen selber machen, hätte ich solche Kohlblätter sicher nicht verwendet. Sie sind ein wenig dick, ziehig, strunkig – aber trotzdem recht weich gekocht. Es stört also nicht wirklich. Zudem schmeckt es wirklich lecker. So, wie Kohlrouladen nun einmal schmecken sollten – kein so großer Unterschied zu selbst gemacht.
Bis ich mich zum Mett vorgearbeitet habe dauert es schon zwei, drei Bissen – es ist also sicher nicht soviel enthalten wie bei selbst gemachten Kohlroulade. Dafür ist es aber lecker gewürzt – nicht sehr stark, vielleicht ist es manchem sogar ein wenig zu lasch (aber das kann man mit der Soße ja gut ausgleichen!) – mir selbst schmeckt es jedenfalls sehr gut. Es ist locker und nicht krümelig – doch, völlig in Ordnung!
Jetzt möchte ich euch noch ein wenig über die Zutaten der Kohlrouladen von Frenzel verraten:
60 % Weißkohl – 32 % Schweinefleisch (ja, das Verhältnis kann ich bestätigen!) dazu Zwiebeln, Paniermehl (na ja, wohl in der Füllung – aber man merkt wirklich nichts davon, lasst euch nicht abschrecken!). Salz und Gewürze. Das war´s.
Wollt ihr noch ein Fazit? Gerne. Die fertigen Kohlrouladen von Frenzel sind ohne Frage lecker! Vielleicht ein bisschen lasch, besonders für Leute, die es gern schärfer gewürzt mögen – aber das lässt sich ja mit einer leckeren Soße gut ausgleichen. Die Qualität des Kohl ist nicht die Beste, aber so schlimm finde ich es nicht – es fällt eigentlich nur im Vergleich mit selbst gemachten Kohlrouladen auf und kann bei einem Fertiggericht durchaus akzeptiert werden.
Vorteilhaft ist auf jeden Fall die einfache, schnelle Zubereitung! Diese Kohlrouladen kocht man wirklich fast nebenbei!
Für ein Fertiggericht völlig in Ordnung und empfehlenswert! Und noch dazu mit 1,59 Euro pro Packung recht günstig!
@ Prisca - geschrieben November 2003 – ich schreibe für Ciao, Yopi und manchmal auch Dooyoo
KOHLROULADEN von FRENZEL
Frenzel Kohlrouladen sind eingefroren. In der blauen Pappschachtel befinden sich drei Stück = 600 g. Außerdem befindet sich vorn auf der Packung eine Abbildung mit leckeren Kohlrouladen: der Kohl schön braun angebraten, i n der Mitte die Mettfüllung – und ich muss sagen, die Packung gaukelt hier nicht einmal mehr vor als nachher tatsächlich vorhanden ist! Man erkennt schon auf dem Bild VIEL Kohl und wenig Mett – eigentlich sehr löblich, finde ich (nicht, das so wenig Mett drin ist, aber das man es wenigstens gleich zugibt)
Jedenfalls landet diese Packung also neulich in meinen Einkaufswagen – ich esse eigentlich sehr gern Kohlrouladen – da aber zumindest mein Großer diese gar nicht mag ist es doch immer sehr viel Aufwand Kohlrouladen selbst zu machen. Also, finde ich hier vielleicht eine brauchbare Alternative? Ich bei neugierig!
Gleich am übernächsten Tag stehen also Kohlrouladen auf unserem Speiseplan (für den Ältesten gibt es Milchreis – aber das gehört zugegebener maßen nicht wirklich hierher – sorry). Erst mal studiere ich die Rückseite der Packung. Sehr viel steht hier nicht.
Tiefgefrorene Kohlrouladen in etwas Öl von allen Seiten goldbraun anbraten – dann mit Brühe (am besten Instant) auffüllen und ca. 50-60 Minuten kochen lassen. Hört sich ja einfach an.
Also, Packung aufreißen. Die Kohlrouladen sehen lecker aus, allerdings noch etwas blass (na klar, sind ja auch noch roh!). Verpackt sind sie nicht mehr extra – allerdings liegen sie in einer Plastikschale, so dass sie in der Packung nicht hin- und her geschleudert werden können.
Also, jetzt aber rein mit den Kohlrouladen in der heiße Öl. Vorsicht – es spritzt ziemlich heftig (und hinterher darf man erst man den Herd gründlich putzen!) Das anbraten klappt dann aber zügig – nachdem die Kohlrouladen leicht gebräunt sind fülle ich mit Wasser (warum nicht mit Brühe verrate ich euch gleich!) auf und dann brauche eigentlich nur noch nebenher meine Kartoffeln zu kochen und abzuwarten. Nach gut 1 Stunde sind die Kohlrouladen fertig.
Jetzt nehme ich sie aus dem „Kochwasser heraus“ und rühre hier eine Zwiebelsoße von Maggi ein (ich finde nämlich das passt prima und gibt der Soße einen besseren Geschmack als nur mit Brühe, die man dann hinterher mühsam andicken muss! Aber das probiert ihr am besten mal selbst aus, was euch besser schmeckt!) Kohlrouladen wieder in die Soße geben und nochmals ein, zwei Minuten durchziehen lassen. Dann kann endlich gegessen werden. Nein, halt, noch nicht! Erst muss ich noch den Holzspieß entfernen, der die Kohlrouladen zusammenhält – was übrigens angenehm einfach geht!
Der erste Bissen meiner Kohlroulade. Zugegeben, würde ich meine Kohlrouladen selber machen, hätte ich solche Kohlblätter sicher nicht verwendet. Sie sind ein wenig dick, ziehig, strunkig – aber trotzdem recht weich gekocht. Es stört also nicht wirklich. Zudem schmeckt es wirklich lecker. So, wie Kohlrouladen nun einmal schmecken sollten – kein so großer Unterschied zu selbst gemacht.
Bis ich mich zum Mett vorgearbeitet habe dauert es schon zwei, drei Bissen – es ist also sicher nicht soviel enthalten wie bei selbst gemachten Kohlroulade. Dafür ist es aber lecker gewürzt – nicht sehr stark, vielleicht ist es manchem sogar ein wenig zu lasch (aber das kann man mit der Soße ja gut ausgleichen!) – mir selbst schmeckt es jedenfalls sehr gut. Es ist locker und nicht krümelig – doch, völlig in Ordnung!
Jetzt möchte ich euch noch ein wenig über die Zutaten der Kohlrouladen von Frenzel verraten:
60 % Weißkohl – 32 % Schweinefleisch (ja, das Verhältnis kann ich bestätigen!) dazu Zwiebeln, Paniermehl (na ja, wohl in der Füllung – aber man merkt wirklich nichts davon, lasst euch nicht abschrecken!). Salz und Gewürze. Das war´s.
Wollt ihr noch ein Fazit? Gerne. Die fertigen Kohlrouladen von Frenzel sind ohne Frage lecker! Vielleicht ein bisschen lasch, besonders für Leute, die es gern schärfer gewürzt mögen – aber das lässt sich ja mit einer leckeren Soße gut ausgleichen. Die Qualität des Kohl ist nicht die Beste, aber so schlimm finde ich es nicht – es fällt eigentlich nur im Vergleich mit selbst gemachten Kohlrouladen auf und kann bei einem Fertiggericht durchaus akzeptiert werden.
Vorteilhaft ist auf jeden Fall die einfache, schnelle Zubereitung! Diese Kohlrouladen kocht man wirklich fast nebenbei!
Für ein Fertiggericht völlig in Ordnung und empfehlenswert! Und noch dazu mit 1,59 Euro pro Packung recht günstig!
@ Prisca - geschrieben November 2003 – ich schreibe für Ciao, Yopi und manchmal auch Dooyoo
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