Freud-Museum Testbericht

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Erfahrungsbericht von danisoel

Das Freud Museum

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Das Freud - Museum Sigmund
Wien IX., Berggasse 19

Hier lebte und arbeitete Sigmund Freud von 1891-1938. In diesen Räumen entstanden zahlreiche und erfolgreiche Werke von Freud, wie z.B.: die Traumdeutung. Von diesen Räumen trat Freud mit seiner Familie die Flucht vor den Nationalsozialismus ins englische Exil an. Heute erinnert hier das Sigmund Freud – Museum an den Begründer der Psychoanalyse. Mit Hilfe Anna Freuds, seiner jüngsten Tochter, wurden 1971 in der ehemaligen Ordination Sigmund Freuds Austellungsräume eingerichtet.

Ich persönlich interessiere mich wirklich sehr für die Arbeit von Sigmund Freud. Schon allein die Tatsache, dass zahlreiche Werke und Thesen Freuds bis heute erfolgreich in der Psychologie angewendet werden, löst große Bewunderung aus. Trotz seiner eher schlechteren Lebensbedingungen, die sehr stark von der grausamen Zeit des Nationalsozialismus` beeinflusst wurden, gelang es ihm viele Theorien über die Psyche des Menschens aufzustellen.
Das Sigmund Freud – Museum gibt einem außenstehendem Betrachter, oder auch einem Unwissendem einen guten und informationsreichen Einblick in sein Leben, dennoch denke ich, dass die einzelnen Austellungsräume zu eintönig und ansprechslos gestaltet wurden. Nur wenige Gegenstände aus dem Leben Sigmund Freuds, sind in der Art und Weise gestaltet, damit sich ein „Außenseiter“ in die Lebenssituation hineinversetzen kann. Dazu muss ich aber auch erwähnen, dass ich eher sehr lebensnahe Werke eines Menschens benötige, um mich in die jeweilige Lebens oder Arbeitsituation hineinversetzen zu können. Besonders die Garderobe, mit dem ausgestellten Hut und dem alten Koffer, sowie auch das Wartezimmer haben mich persönlich interessiert und auch begeistert. Schon allein die Tatsache, dass Sigmund Freud in diesen Räumen gelebt und gearbeitet hat, löste in mir große Neugier aus. Ich finde es jedoch sehr schade, dass in den weiteren Räumen hauptsächlich Antikensammlungen, Autographen und Erstausgaben angebracht sind, die mich persönlich nicht wirklich zum lesen angeregt haben. Sie geben den Betrachter zwar einen guten Einblick in Sigmund Freuds kulturelles Umfeld und in die Entstehung der Psychoanalyse, aber dessen Präsentation und überhaupt der eher sachliche Inhalt weckten nur geringe Interesse.

Im Allgemeinem gesehen, bietet das Sigmund Freud – Museum dem Betrachter einen guten Einblick in sein Leben, und besonders über seine gewissensvolle Arbeit, aber dennoch, so denke ich wäre der Besuch nichts für „faule Leser“.

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