Freudenstadt Testbericht

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Erfahrungsbericht von Azira

In Freudenstadt, da fühl ich mich wohl

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Freudenstadt - da fühl' ich mich wohl -
das ist das Motto im Logo der Stadt Freudenstadt im Schwarzwald (740 - 1000 m).

Ich komme seit über 20 Jahren dorthin und ich kann es nur bestätigen, dass diese Stadt in sehr vieler Hinsicht zum Wohlbefinden seiner Gäste beiträgt.

War Freudenstadt früher überwiegend als Luftkurort und Wintersportort bekannt, so hat sich das Angebot inzwischen (besonders für die jüngere Generation) erweitert. Das Panoramabad ist ein "Erlebnisbad", das die ganze Familie begeistern kann. Für Sportliche gibt es außerdem Waldschwimmbäder, Golfplätze, Minigolf, Tennis, Klettern, Radwandern und vieles mehr. Der Stausee Erzgrube lädt sogar zum Surfen und Segeln ein. Im Winter gibt es (Ortsteil Kniebis) Langlaufskimöglichkeiten und Schlittenfahrten mit der Pferdekutsche. Oder man entspannt sich in den Hallenbädern, besichtigt das Heimatmuseum. Die Fitnessbeflissenen joggen im ausgedehnten Waldgebiet.

Da Freudenstadt heilklimatischer Kurort ist, sind natürlich viele Veranstaltungen auf die Bedürfnisse von K u r -Gästen zugeschnitten. Konzerte und Theateraufführungen von Tournee-Theatern, Kurse und Vorträge und ab und zu eine Modenschau gibt es im Kurhaus. Dort ist auch ein Kino mit interessanten Filmen für Jung und Alt. Nicht zu vergessen der Kur-Tanz, der als Kreislauftraining sogar ärztlich empfohlen wird.

Eine ganz besondere Attraktion ist der Marktplatz mit den 1999 anlässlich der 400-Jahrfeier der Stadt eingeweihten Wasserspielen, den "Bächle", dem Brunnen, den Cafés und Spielplätzen und den Bänken zum Ausruhen und Zuschauen. Umsäumt wird dieser quadratische größte Marktplatz Deutschlands von Arkaden, die besonders an Regentagen zum Bummeln in den dort angesiedelten Geschäften einladen.

Die Gastronomie ist sehr vielfältig. Besonders gut sind in Freudenstadt die Schwäbischen Maultäschle und die Schwarzwälder Kirschtorte und natürlich der Schwarzwälder Schinken. Ich empfehle besonders den "Schwanen", der ein alter Familienbetrieb mit bodenständiger aber auch exquisiter Küche ist (nahe Marktplatz). Aber auch das "Café am Marktplatz" gefällt mir sehr.

Auf dem von Heinrich Schickhardt, dem Baumeister Herzog Friedrichs I. erbauten Marktplatz in Freudenstadt sollte ursprünglich ein Schloss entstehen (1599). Der plötzliche Tod des Herzogs machte diesen Plan zunichte und so blieb die riesige Fläche unbebaut und dient seither als Marktplatz, auf dem heute ganzjährig Märkte, Feste und Events aller Art stattfinden.

Die Rad- und Wanderwege in den Wäldern rund um die Stadt sind auch erwähnenswert. Es gibt im Wald viele Blaubeeren.

Aber auch als Ausgangspunkt für etwas fernere Ziele ist Freudenstadt geeignet. Straßburg, die Insel Mainau, die Wasserfälle von Schaffhausen, der Feldberg und viele bekannte Schwarzwälder Sehenswürdigkeiten sind von hier aus mit dem Auto als Tagestour zu empfehlen.

Freudenstadt ist mit der Bahn von Karlsruhe aus im Einstundentakt, von Stuttgart aus im Zweistundentakt zu erreichen. Oder über die Schwarzwaldhochstraße ab Baden-Baden oder durch das Murgtal.

Im Stadtteil Kniebis gibt es auch eine Jugendherberge und einen Campingplatz am Langenwaldsee zwischen Freudenstadt und Kniebis. Hotels, Gasthäuser und Ferienwohnungen gibt es reichlich in allen Preislagen. Schnupperwochenenden und "Pauschal-Arrangements" werden angeboten.
Auskünfte Tel. 07441/864730 und 731 sowie Fax 07441/85176.

Freudenstadt ist wirklich eine Stadt, die Freude macht. Also nichts wie hin!-

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