Grand Theft Auto: San Andreas (Action PC Spiel) Testbericht




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Erfahrungsbericht von schalkman
Big City Fever: San Andreas
Pro:
Aufmachung des Games; riesige Spielwelt mit unglaublich vielen Möglichkeiten; viele Nebenmissionen und Gimmicks; spannende Story mit vielen Wendungen; abwechslungsreiche Missionen; toll ausgearbeitete Charaktere; gut gewählte Sprecher; tolle Musik; etc...
Kontra:
die Flugzeugsteuerung ist etwas diffizil; die Grafik ist veraltet; anfängliche Orientierungsprobleme
Empfehlung:
Ja
Besonders zu erwähnen ist die Verpackung, denn anstatt einer DVD-Hülle, bekommt der Käufer eine Papphülle in größe einer DVD-Box, in der sich allerdings ein kleines gebundenes Büchlein versteckt, auf dessen letzter Seite die Daten-DVD \"verankert\" ist. Dieses kleine Büchlein ist nicht irgendein lahmes Handbuch, sondern ein Reiseführer durch den US-Amerikanischen Bundesstaat San Andreas, der besonders die drei großen Städte dieses Staates vorstellt mit Shopping-, Sightseeing und Unterhaltungsmöglichkeiten. Allein schon die liebevolle Aufmachung erhält von mir fünf Sterne.
1. Systemanforderungen
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Mindestanforderungen:
1,0 GHz Prozessor
256 MB Ram
3,6 GB HDD
64 MB Grafikkarte
8-Fach DVD-Laufwerk
Empfohlene Anforderungen:
2,0 GHz Prozessor
384 MB Ram
4,7 GB HDD
128 MB Grafikkarte
16-Fach DVD-Laufwerk
2. Genre
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Mh... was für ein Spielgenre ist GTA? Naja, es liegt wohl irgendwo zwischen Action-Adventure und Autorennspiel, doch eigentlich ist GTA einfach nur GTA und lässt sich nicht so einfach in ein vorgegebenes Genre quetschen. Was man alles machen kann, lest ihr am besten im Punkt \"Gameplay\" nach. Wer sich immer noch keine Vorstellung von dem Game machen kann, der sollte sich am besten mal die Screenshots auf http://www.sanadreas.com anschauen.
3. Story
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Los Santos, irgendwann anfang der 1990er Jahre: Carl Johnson, genannt CJ, kommt nach fünf Jahren in Liberty City (dem Ort, in dem GTA 3 spielt) zurück in seine Heimatstadt Los Santos, um seine Mutter zu beerdigen, die anscheinend von irgendeiner Gang umgelegt wurde. Während der ersten Minuten wird klar, warum CJ damals Los Santos den Rücken gekehrt hat: Er wollte aus der ganzen Gang-Kriminalität aussteigen, ein bürgerliches Leben führen, doch kaum zurück in Los Santos wird er wieder ins Ghetto getrieben.
Der korrupte Polizeiofficer Tenpenny \"beschlagnahmt\" sein ganzes Bargeld als angebliches Drogengeld und sein Bruder Sweet will Rache für den Tod der Mutter an der verfeindeden Ballas-Gang nehmen. Schnell fühlt sich CJ wieder in die Ghetto-Mentalität ein, kämpft an der Seite seines Bruders für seine Grove-Street-Gang (Farbe: grün) gegen die zwei anderen Gangs, die die Stadt kontrollieren, die Ballas (Farbe: lila) und die Vagos (Farbe: gelb).
Doch auch innerhalb der Grove-Street-Gang gibt es Verräter, die Johnson-Brüder werden verraten und verkauft, Sweet wandert ins Gefängnis, CJ kann sich nicht mehr in Los Santos sehen lassen, flüchtet vorerst mal nach Red County, das ländliche Umland von Los Santos und versucht Sweet aus dem Gefängnis herauszubekommen, doch das ganze entpuppt sich als nicht so einfach...
CJ wird nach und nach gezwungen den ganzen Bundesstaat San Andreas mit seinen drei Städten (Los Santos [Los Angelas nachemfpunden], San Fierro [hatte San Fransisco zum Vorbeil] und Las Venturas [ein Las Vegas Abklatsch]) zu bereisen (in Gameplay mehr zu den Städten), um schließlich nach Los Santos zurückkehren zu können und wieder mit seinem Bruder die Gang aufbauen zu können...
Die Story ist verdammt dicht, gut erzählt, voller Wendungen, mieser und geheimnisvoller Typen, kleiner Nebenereignisse und stets spannend. Mehr kann man nicht verlangen, hier waren echte Hollywood-Storywriter am Werk, die \"GTA - San Andreas\" zu einer Art Hollywood-Top-Movie gemacht haben.
Einzelwertung: 5/5 Punkten
4. Gameplay
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\"GTA - San Andreas\", das Spiel der unbegrenzten Möglichkeiten, zumindest nach etwa 25 bis 30 Spielstunden, denn dann hat man fast alle Features freigespielt, doch allein um die Kampagne durchzuspielen sollte man 50 Stunden einplanen. Aber eins nach dem anderen.
Am Anfang des Spiels wird man aber erst einmal stark eingeschränkt, was auch sinnvoll ist, denn besonders für Nicht-GTA-Kenner ist die Spielwelt einfach zu riesig (obwohl anfangs nur ein Drittel bis ein Viertel freigeschaltet ist), um sich sofort darin zurecht zu finden. Man erledigt erst mal kleinere Aufträge für die \"Homies\" von der Gang: Sweet, Ryder und Big Smoke. Das Geschieht anfangs erst mal nur zu Fuss oder auf dem Fahrrad und nur in Begleitung. Erst nachdem die Grundlagen gelegt sind, stehen einem die Autos offen und man darf und muss auch mal alleine losziehen. An die Autos kommt man in bester GTA-Manier hauptsächlich durch Verprügeln und Herausziehen des Fahrers, schnelles Einsteigen und noch schnelleres Wegfahren. Klingt brutal, macht aber im Spiel einen Heidenspass.
Später kann man neben Autos, Fahrrädern und Motorrädern auch Flugzeuge, Hubschrauber, einen Raketenrucksack und vieles, vieles mehr spielen. Selbst Mähdrescher oder kleine Modelle von Panzern und Flugzeugen lassen sich in einigen Missionen steuern. Eben diese Missionen sind extrem abwechslungsreich. Manchmal geht es einfach nur daraum eine Person umzubringen (nie ohne Grund, meist Drogendealer oder gegnerische Gangs), aber es kann sich auch um die Besorgung eines Autos drehen, die Ablieferung einer heißen Ware, den Überfall eines Geschäfts oder das Sabotieren einer Maschine. Einen einzigen speziellen Höhepunkt wage ich mich hierbei nicht zu nennen, denn es gibt über ein dutzend hochkarätiger und schwieriger Missionen, hinzu kommen etliche (ich schätze mal auf mindestens 50 Stück) kleinere Missionen, die allesamt schön von einer Cutscene eingeleitet werden.
Neben diesen Missionen, die den Spielverlauf und damit die Story weiterbrignen gibt es noch unzählige kleine Nebenmissionen, die man auf rein freiwilliger Basis erledigen kann, wie etwa das \"Exportieren\" spezieller Autotypen, \"inoffizielle Rennclubs\" mit hohen Gewinnprämien oder im Stadion Destruction Derby und andere verrückte Ami-Crash-Sportarten spielen. All diese Nebenquests machen San Adreas zu einem Spiel, das man nicht nach der Hauptkampagne (allein für die braucht man 50 Stunden) durchhat, sondern den Spielspass gen Ewigkeit verlängert. Durch die unendliche Größe der Spielwelt verlängert sich das Spielvergnügen exorbitant, denn an allen Ecken und Enden haben die Programmierer Gimmicks eingebaut.
Hat man mal keine Lust mehr den Hauptmissionen zu folgen, kann man sich ewig lange mit Nebenmissionen oder kleinen Minispielchen, wie etwa Billard, Casino-Spielen (BlackJack, Poker, Roulette etc.) oder Spielkonsolen (die Games sind aber auf dem Stand \"anfang der 90er Jahre\") befassen. Natürlich macht es auch einen Heidenspass sich einfach mal die Polizei selbst auf den Hals zu hetzen - einfach mal ein wenig in der Gegend rumballern, sich ein Duell mit den ersten heranstürmenden Polizisten zu liefern und so immer mehr \"Fahndungssterne\" sammeln. Normalstatus bei den \"Fahndungssternen\" ist 0, man wird also nicht gesucht, doch umso mehr man ballert, speziell auf Polizisten, desto mehr solcher Sterne (bis zu sechs sind möglich) bekommt man und desto mehr Verfolger gibt es (neben der Polizei gibt es auf den höheren Fahndungsleveln noch SWAT-Teams, das FBI und das Militär). Je mehr Fahndungssterne man hat, desto höher die Wahrscheinlichkeit erschossen zu werden, deshalb sollte man sich bei spätestens drei Fahndungssternen auf den Weg in eine Pay\'n\'Spray Garage machen, die das Auto wieder unerkannt macht und somit von der Fahndungsliste der Polizei verschwinden lässt.
Eine recht interessante Neuerung sind die Freundinnen, von denen man mehrere Gleichzeitig haben kann. Teilweise werden diese benötigt, um Missionen zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen, andere sind reines Beiwerk. Sinn der Freundinnen ist folgeneder: Jede hat einen Beruf und spezielle Fähigkeiten, je größer die Anziehung zwischen Carl und seinem Girl-Friend ist, desto mehr Vorteile zieht man aus ihr, so kann dies eine kostenlose Krankenhausbehandlung sein und natürlich noche inige andere Sachen mehr. Um die Beziehung zu vertiefen, muss man seine Freundinnen verwöhnen, also sie zum Essen oder in einen Club einladen.
Vom Waffenarsenal lässt sich an \"GTA - San Andreas\" kaum etwas aussetzen, denn von der Pistole über die MG bis hin zu Feuerwerfer und Panzerfaust ist alles mit dabei. Die meisten gängigen Waffen lassen sich in den überall auf der Karte verstreuten Läden von AmmuNation kaufen (exotische Waffen sind an einigen Stellen der Karte versteckt oder man kann sie besiegten Gegnern abnehmen), ebenso kann man dort am Schießstand seine Qualitäten als Schütze unter Beweis stellen und seine Fähigkeiten an den Waffen trainieren. A propos Training: Eine Neuerung in GTA ist, dass der Charakter in ein Fitnessstudio gehen kann und dort Kraft und Kodtition üben kann. Ist man stark genug, kann man im Faustkampf im Fitnessstudio antreten und so neue Kampftechniken erlernen, was allerdings unterm Strich weniger Sinn macht, denn eine gute UZI ist drei mal besser als Karate und Kick-Boxen zusammen.
Folgt man den Missionen, so wird eine Story von einer Gang, der \"Grove Street\" erzählt, die man anfangs spielt. Sehr interessant dabei ist, dass der Spielcharakter je nach Respekt (eine Fähigkeit, die man sich durch erledigung von aufträgen aneignet) bis zu sieben Begleiter der eigenen Gang mitnehmen kann und man somit zu acht gegen die beiden verfeindeden Gangs in Los Santos losschlagen kann. Eine ziemlich interessante Neuerung sind dabei die von Gangs kontrollierten Stadtteile, die je nach Gangfarbe lila, gelb oder eben grün eingefärbt sind. Killt man in einem von einer anderen Gang kontrolliertem Stadtviertel einige Gangmitglieder, provoziert man einen Bandenkrieg, in dem immer wieder Gangmitglieder um ihr Viertel kämpfen. Besiegt man diese, so erobert man das Stadtviertel. Je mehr Viertel man kontrolliert, desto mehr Geld bekommt man durch Schutzgelder etc. Aber man muss seine Viertel stets im Blick haben, denn die anderen Gangs schlafen nicht und versuchen deine Viertel zu erobern.
Nach etwa zehn Spielstunden kommt es zum Verrat, die Grove Street wird zerschlagen und CJ muss sich aufs Land und später nach San Fierro flüchten, von dort kann man jederzeit nach Los Santos zurück, doch das ist inzwischen ein (zu) heißes Pflaster für CJ. In San Fierro macht man auf andere Art und Weise Geld, nämlich mit Autos. CJ kauft einen Modellbauladen und ein Autohaus, führt nebenbei noch eine Werkstatt und arbeitet für die San Fierro kontrollierende Gang der Triaden (asiatische Mafia) mit ihrem blinden Anführer \"Woozie\", der CJ später mit nach Las Venturas nimmt, wo das \"Four Dragons Casino\" eröffnen will, das allerdings den alteingesessenen Italienern mit ihrem \"Caligula\'s Casino\" ein Dorn im Auge ist - wieder ist CJ gefragt die Italiener vom neuen Casino zu \"überzeugen\".
Nachdem CJ Las Venutras abgecheckt hat, kommt sein Bruder aus der Haft frei und will von Cjs neuen Geschäften nichts wissen - Sweet will, dass die Grove Street Gang zu alter Stärke erwacht und die beiden Johnson-Brüder sollen das richten. Wieder müssen Gang-Territorien erobert werden, um die Kontrolle über Los Santos zu erlangen...
Spielerisch bietet \"GTA - San Andreas\" ähnlich einem Rollenspiel etliche Freiheiten und allein mit der Hauptkampagne ist man mindestens 50 Studen beim ersten mal Durchspielen beschäftigt. Die vielen Nebenmissionen, Gimmicks und anderen Späße lassen den Spielspass auf mindestens 100 Stunden anwachsen. Das Spiel ist vom Gameplay her dermaßen ausgereift und umfangreich, dass es hier die Höchstwertung von 10 Punkten bekommt.
Einzelwertung: 10/10 Punkten
5. Grafik
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Tja, die Grafik ist wohl das schwächste an GTA, denn ein solch episches Meisterwerk musste aus Kostengründen parallel für Playstation 2, Xbox und PC entwickelt werden. Während man vom PC schon wesentlich bessere Grafik gewöhnt ist, muss man auf den ollen Konsolen immer noch mit so einer lahmen Grafik spielen. Für alle, die Half-Life 2 oder Far Cry gespielt haben ist eine gewisse Eingewöhnungszeit von Nöten, doch ich möchste hier noch anmerken, dass das Spiel wegen der recht schlechten Grafik auch auf schwächeren Rechnern läuft (siehe Punkt 1).
Klobige Fahrzeuge und Figuren, Reifen, die bei näherer Betrachtung alles andere als rund sind, detailarme Texturen, die man eigentlich in Rente hätte schicken müssen - all das drückt das astreine Spielerlebnis ein bisschen, jedoch ist die Grafik zumindest besser als in \"GTA - Vice City\" und somit werte ich hier mit glatten drei von fünf Punkten.
Einzelwertung: 3/5 Punkten
6. Sound
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Der Sound entschädigt vollends für die veraltete Grafik, denn die Sprecher sind vollkommen professionell und treffen alle Charaktere sehr gut. Zwar wird im ganzen Spiel nur englisch gesprochen (mit deutschen Untertiteln), doch gerade das verstärkt das Movie-Gangster-Flair nur noch. Die Soundeffekte, wie Explosionen, Stürze, Unfälle oder Waffengeräusche klingen allesamt sehr stimmig und gut.
Musik gibts immer dann, wenn Auto gefahren wird, nämlich aus dem Autoradio und das ist wohl das beste Feature an der GTA-Reihe, denn von HipHop bis Country Music ist im Radioprogramm, das elf Sender umfasst alles geboten. Viele Tracks kennt man aus dem Radio oder der Fernsehwerbung für irgendwelche Country-CD-Collections von Time Life, was die Stimmigkeit weiter fördert (irgendwie cool, wenn man im großen Truck durch die Wüste von Tierra Robada fährt und dabei den Sender K-Rose Country hört, der gerade \"Always wanting you\" spielt).
Einzelwertung: 5/5 Punkten
7. Steuerung
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Tja, bei der Steuerung gibt es zwei kleine Kritikpunkte. Zum einen ist die Steuerung von Flugzeugen recht schwer, was das ganze Spiel etwas in die Länge zieht, denn man muss schon die ein oder andere Flugzeug- und Hubschraubermission zu einem befriedigenden Ende bringen, bevor die Story weitererzählt wird. Man hätte die Steuerung in der Luft etwas weniger empfindlich machen können, damit wäre mein Problem damit schon gelöst gewesen.
Der andere nervige Punkt, den ich noch ansprechen möchte ist, dass die Kamera nicht schnell genug hinter ein Auto zieht, wenn man einsteigt, man muss erst mal einige Meter fahren, bevor die Kamera im richtigen Winkel hinter dem Vehikel hängt. Für diese Sekunden muss man praktisch im Blindflug fahren, was bei mir schon den ein oder anderen Blindflug mit unangenehmen Folgen nach sich gezogen hat.
Ansonsten ist die Steuerung recht eingängig und einfach, passt einem eine Tastenbelegung nicht, so kann man diese im Menü jederzeit und problemlos ändern. Deshalb gibts trotz kleiner Schönheitsfehler vier von fünf Punkten auf den Bereich Steuerung von mir.
Einzelwertung: 4/5 Punkten
8. Fazit
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Von der Technik her merkt man \"GTA - San Andreas\" die Konsolenherkunft an. Die veraltete Grafik und die etwas gewöhnungsbedürftige Steuerung sind nicht das, was PC-Spieler von den aktuellen Toptiteln gewöhnt sind. Doch dafür macht \"GTA - San Andreas\" viel durch seine tolle Umsetzung wett: Die Story ist voller Wendungen und weiß durchaus zu fesseln und die Soundunteremalung ist in absolut nie dagewesener Qualität. Das einzige, was mir vielleicht ein wenig fehlt ist eine Karte, die sich ähnlich wie bei \"Mafia\" im Hintergrund durchsichtig einblenden lässt und Sightseening-Touren durch die Städte, denn drei riesige Städte sind einfach viel zu groß, man lernt kennt die hintersten Winkel erst nach etlichen Stunden und braucht zur Orientierung pro Stadt immer mindestens eine bis zwei Stunden beim ersten mal spielen (Empfehlung von mir: erst mal ein Taxi kapern und einige Taximissionen erledigen, dabei lernt man die Städte auch einigermaßen kennen).
Ganz besonders loben möchte ich die unendliche Handlungsfreiheit, die das Gameplay erlaubt. Einfach mal ne Runde Billard spielen, sein Geld im Casino auf den Kopf hauen oder ein Rennen fahren, die Kampagne mal für ein paar Stunden unterbrechen und trotzdem GTA spielen. All das KANN man machen wenn man will, muss man aber nicht. Die Spielwelt ist wo weitläufig wie es bisher nur in einem Rollenspiel der Fall war und lässt allein dadurch etliche Freiheiten. GTA ist ein Spiel, das ich jedem ans Herz lege, denn es beinhaltet so viel von allen anderen möglichen Genres:
- Rollenspiel: die große Spielwelt und die Neben- und Hauptmissionen
- Adventure: die toll ausgearbeiteten Charaktere
- Rennspiel: die Autorennen
- Actionspiel: die Missionen, die teils extrem actionreich sind
- Strategie: Gangterritorienverwaltung
Man sieht also, dass \"GTA - San Andreas\" ein Spiel ist, das ein breites Publikum ansprechen kann, viel Freiheiten lässt und mit 50 Spielstunden extrem viel Spielspaß bietet. Daher gibt es von mir 27 von 30 möglichen Bewertungspunkten (wer über Schwächen bei Grafik und Steuerung hinwegsehen kann, darf in Gedanken für sich sogar 30 vergeben), das bedeutet 5 Sterne und ein ganz klare Empfehlung!
Gesamtwertung: 27/30 Punkten
Abschlussbewertung: 5/5 Sternen, \"exzellent\"
24 Bewertungen, 2 Kommentare
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18.07.2005, 00:22 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichein ganz toller, sehr ausführlicher bericht!!!! liebe Grüße Tammy
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17.07.2005, 15:21 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreich...ich liebe dieses Spiel! Ich finds echt genial ... die Vorreiter ( Vice City) fand ich auch toll :-) Klasse und informativer Bericht! Viele liebe Grüße Stiput!
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