Die geliehene Zeit (Taschenbuch) / Diana Gabaldon Testbericht
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Erfahrungsbericht von galeria
Es wird immer besser!
Pro:
spannend, mitreißend, wunderschön
Kontra:
kleine winzige Fehlerchen und etwas unausgereifter Schreibstil
Empfehlung:
Ja
Ich hab nun den zweiten Teil dieser umwerfenden Romanreihe geschafft und will euch dann auch einen Bericht darüber nicht vorenthalten.
Claire Randall musste in Teil eins wieder in ihre Zeit zurück durch die Steinkreise, da der Krieg für sie und ihr ungeborenes Baby absolut ungeeignet war. Jamie hätte sie nicht mehr beschützen können, denn die englischen Truppen zogen immer näher. Wir erinnern uns, Claire Randall stammte aus der Zeit um 1943 herum und ist durch einen der magischen Steinkreise durch einen Zufall in das Jahr 1743 gelangt. Dort verliebte sie sich in Jamie McKenzie und heiratete ihn auch, obwohl sie es in der Gegenwart bereits mit Frank Randall, dem Geschichtsprofessor war. Der Urahn von Frank, nämlich Black Jack Randall, war ihr ärgster Feind und Jamies größter Widersacher.
Nun kehrte Claire also zurück in ihre Zeit, schmutzig, zerlumpt, unterernährt und schwanger. Drei Jahre war sie spurlos verschwunden und niemand wusste wo sie war. Ihrem Mann erzählte sie es, der hielt sie für verrückt. Später scheint er es dann geglaubt zu haben. Claires Baby wurde ein rothaariges selbstbewusstes Mädchen, ganz wie ihr Vater Jamie, der vor 200 Jahren gelebt hatte.
Nun beginnt der zweite Teil 20 Jahre später, im Jahre 1968. Brianna, die Tochter von Claire, ist inzwischen eine richtige Schönheit geworden, Claire indessen ist von der einfachen Krankenschwester zu einer rennomierten Ärztin aufgestiegen. Frank ist vor zwei Jahren gestorben, und das war Anlass genug, nach Schottland zurück zu kehren, denn Claire wohnte bis dato in Amerika. Ihre Liebe und Sorge um Jamie konnte sie nie ganz unterdrücken. Nun war ihr Plan, alles herauszufinden über ihren damaligen Liebsten. Hat er die Schlacht bei Culloden überlebt, wo so viele Schotten starben im Kampf mit Bonnie Prince Charles an der Spitze gegen die Engländer? Und auch Geillis Duncan, eine Frau, die als Hexe verbrannt wurde und Claire das Leben gerettet hat, macht ihr Sorgen, denn diese Frau hatte eine Impfnarbe am Oberarm. Und sie hinterließ Claire nur 2 Sachen: die Worte "Es ist möglich" und die vier Zahlen 1,9,6 und 8, also 1968.
Roger Wakefield, einstmals als kleiner Junge von Pfarrer Wakefield groß gezogen an Sohnes statt, wird nun beauftragt von Claire, nachzuforschen, wer alles überlebt hat damals in dem großen Krieg, denn er ist Historiker. Und er tut es mehr als gern, denn er hat ein Auge auf Brianna geworfen, die ebenfalls nicht abgeneigt scheint. Claire hält es jetzt für nötig, den beiden alles zu erzählen, was damals alles passiert ist, als sie drei Jahre verschwunden war. Und sie erzählt nun auch Brianna, wer ihr echter Vater war. Nach diesem Schock folgt der zweite, Roger Wakefields Vorfahrin war Geilis Duncan, denn sie brachte vor ihrer Verbrennung noch einen Sohn zur Welt. Soll man diese Frau nun warnen, dass sie nicht durch die Steinkreise geht, um einer Verbrennung zu entgehen? Was wird dann aus Roger?
Das ist allerdings hier nur die Randgeschichte, das Eigentliche passiert in der Mitte des Buches, nämlich die Erzählung Claires, was sie alles erlebte in den Wirren des Krieges. Ich kann nur sagen, spannend, mitreißend und sehr aufschlussreich, was die Geschichte Schottlands angeht. Inzwischen hab ich mich auch informieren können, was davon alles wahr ist, und es ist alles wahr gewesen. Genauso hat das alles statt gefunden. Naja, bis auf die erfundenen Personen Jamie und Claire etc..
Ich werde nicht mehr vom Inhalt preis geben, das wäre gemein *g*. Aber die Begeisterung hat zugenommen. Während Teil eins etwas lahm begann und später spannender wurde, riss mich Teil zwei sofort in seinen Bann. Diana Gabaldon hat hier zwar jetzt weniger Witz verwendet als im ersten Teil, aber das wäre auch ziemlich unpassend gewesen, da auch sehr viel Trauriges und Schlimmes passiert ist, was wirklichen Ernst im Schreiben abverlangt. Sie schreibt alles, was Claire erlebt in der Ich-Form, während die Randgeschichte zum Teil normal von ihr erzählt wird. Ich denke mal, dass das so beabsichtigt war, nur hält sich Diana Gabaldon nicht immer dran und schweift ab, so dass auch die Claire der Gegenwart mal in der Ich-Form berichtet. Vielleicht noch nicht ganz ausgereift, ihr Schreibstil, ich habe auch winzige Fehlerchen entdecken können in den Jahreszahlen der Gegenwart. In Teil eins ist sie 1945 verschwunden, in Teil zwei heißt es dann 1944...ähm? Auch in Teil eins war ein winziger Fehler, den ich in meinem Bericht gar nicht erwähnt habe, da war es April, die Kirschbäume blühten und zu gleicher Zeit pflückte man Aprikosen für ein Fest...und das im kalten Schottland?
Aber ich will mal nicht meckern, ich habe bereits mit Teil drei begonnen und merke jetzt schon, dass der Schreibstil reifer wird. Die Autorin wird von Teil zu Teil besser, wir können uns also freuen. Denn trotz allem, ich liebe diese Geschichte, sie ist einfach himmlisch und man kommt nicht mehr los davon. Es sind allesamt sehr dicke Bücher mit sehr dünnen Seiten, was gibt es schöneres für mich? Noch dazu eine Saga aus einem Land, was mich schon immer fasziniert hat. Ich kann nur sagen, holt euch diese Bücher und ihr werdet bald gefangen sein in den Seiten einer unheimlich guten Geschichte.
Vielen Dank für`s Lesen,
eure Galeria.
Claire Randall musste in Teil eins wieder in ihre Zeit zurück durch die Steinkreise, da der Krieg für sie und ihr ungeborenes Baby absolut ungeeignet war. Jamie hätte sie nicht mehr beschützen können, denn die englischen Truppen zogen immer näher. Wir erinnern uns, Claire Randall stammte aus der Zeit um 1943 herum und ist durch einen der magischen Steinkreise durch einen Zufall in das Jahr 1743 gelangt. Dort verliebte sie sich in Jamie McKenzie und heiratete ihn auch, obwohl sie es in der Gegenwart bereits mit Frank Randall, dem Geschichtsprofessor war. Der Urahn von Frank, nämlich Black Jack Randall, war ihr ärgster Feind und Jamies größter Widersacher.
Nun kehrte Claire also zurück in ihre Zeit, schmutzig, zerlumpt, unterernährt und schwanger. Drei Jahre war sie spurlos verschwunden und niemand wusste wo sie war. Ihrem Mann erzählte sie es, der hielt sie für verrückt. Später scheint er es dann geglaubt zu haben. Claires Baby wurde ein rothaariges selbstbewusstes Mädchen, ganz wie ihr Vater Jamie, der vor 200 Jahren gelebt hatte.
Nun beginnt der zweite Teil 20 Jahre später, im Jahre 1968. Brianna, die Tochter von Claire, ist inzwischen eine richtige Schönheit geworden, Claire indessen ist von der einfachen Krankenschwester zu einer rennomierten Ärztin aufgestiegen. Frank ist vor zwei Jahren gestorben, und das war Anlass genug, nach Schottland zurück zu kehren, denn Claire wohnte bis dato in Amerika. Ihre Liebe und Sorge um Jamie konnte sie nie ganz unterdrücken. Nun war ihr Plan, alles herauszufinden über ihren damaligen Liebsten. Hat er die Schlacht bei Culloden überlebt, wo so viele Schotten starben im Kampf mit Bonnie Prince Charles an der Spitze gegen die Engländer? Und auch Geillis Duncan, eine Frau, die als Hexe verbrannt wurde und Claire das Leben gerettet hat, macht ihr Sorgen, denn diese Frau hatte eine Impfnarbe am Oberarm. Und sie hinterließ Claire nur 2 Sachen: die Worte "Es ist möglich" und die vier Zahlen 1,9,6 und 8, also 1968.
Roger Wakefield, einstmals als kleiner Junge von Pfarrer Wakefield groß gezogen an Sohnes statt, wird nun beauftragt von Claire, nachzuforschen, wer alles überlebt hat damals in dem großen Krieg, denn er ist Historiker. Und er tut es mehr als gern, denn er hat ein Auge auf Brianna geworfen, die ebenfalls nicht abgeneigt scheint. Claire hält es jetzt für nötig, den beiden alles zu erzählen, was damals alles passiert ist, als sie drei Jahre verschwunden war. Und sie erzählt nun auch Brianna, wer ihr echter Vater war. Nach diesem Schock folgt der zweite, Roger Wakefields Vorfahrin war Geilis Duncan, denn sie brachte vor ihrer Verbrennung noch einen Sohn zur Welt. Soll man diese Frau nun warnen, dass sie nicht durch die Steinkreise geht, um einer Verbrennung zu entgehen? Was wird dann aus Roger?
Das ist allerdings hier nur die Randgeschichte, das Eigentliche passiert in der Mitte des Buches, nämlich die Erzählung Claires, was sie alles erlebte in den Wirren des Krieges. Ich kann nur sagen, spannend, mitreißend und sehr aufschlussreich, was die Geschichte Schottlands angeht. Inzwischen hab ich mich auch informieren können, was davon alles wahr ist, und es ist alles wahr gewesen. Genauso hat das alles statt gefunden. Naja, bis auf die erfundenen Personen Jamie und Claire etc..
Ich werde nicht mehr vom Inhalt preis geben, das wäre gemein *g*. Aber die Begeisterung hat zugenommen. Während Teil eins etwas lahm begann und später spannender wurde, riss mich Teil zwei sofort in seinen Bann. Diana Gabaldon hat hier zwar jetzt weniger Witz verwendet als im ersten Teil, aber das wäre auch ziemlich unpassend gewesen, da auch sehr viel Trauriges und Schlimmes passiert ist, was wirklichen Ernst im Schreiben abverlangt. Sie schreibt alles, was Claire erlebt in der Ich-Form, während die Randgeschichte zum Teil normal von ihr erzählt wird. Ich denke mal, dass das so beabsichtigt war, nur hält sich Diana Gabaldon nicht immer dran und schweift ab, so dass auch die Claire der Gegenwart mal in der Ich-Form berichtet. Vielleicht noch nicht ganz ausgereift, ihr Schreibstil, ich habe auch winzige Fehlerchen entdecken können in den Jahreszahlen der Gegenwart. In Teil eins ist sie 1945 verschwunden, in Teil zwei heißt es dann 1944...ähm? Auch in Teil eins war ein winziger Fehler, den ich in meinem Bericht gar nicht erwähnt habe, da war es April, die Kirschbäume blühten und zu gleicher Zeit pflückte man Aprikosen für ein Fest...und das im kalten Schottland?
Aber ich will mal nicht meckern, ich habe bereits mit Teil drei begonnen und merke jetzt schon, dass der Schreibstil reifer wird. Die Autorin wird von Teil zu Teil besser, wir können uns also freuen. Denn trotz allem, ich liebe diese Geschichte, sie ist einfach himmlisch und man kommt nicht mehr los davon. Es sind allesamt sehr dicke Bücher mit sehr dünnen Seiten, was gibt es schöneres für mich? Noch dazu eine Saga aus einem Land, was mich schon immer fasziniert hat. Ich kann nur sagen, holt euch diese Bücher und ihr werdet bald gefangen sein in den Seiten einer unheimlich guten Geschichte.
Vielen Dank für`s Lesen,
eure Galeria.
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