Gardasee Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Preis-Leistungs-Verhältnis:
- Empfehlenswert:
Erfahrungsbericht von colonski
Ein Flecken Paradies
Pro:
- wunderschöne Natur - herrlich Lage - relativ moderate Preise
Kontra:
- sehr hohes Durchschnittsalter der Besucher - Straßen z.T. in abenteuerlichem Zustand
Empfehlung:
Ja
Eigentlich war es mir ja fast ein wenig unangenehm: Als gerade 30-Jähriger ins Rentnerparadies Gardasee. Dennoch, Billigflügen nach Mailand sei Dank ging es los. Am Flughafen Milano-Malpensa nahmen wir uns einen Mietwagen und fuhren Richtung Torbole am Nordzipfel des Sees. Fahrtzeit: rd. 2,5 Stunden.
Als Jahreszeit wählten wir Ende April, und entsprechend trüb war das Wetter. Doch kaum sind wir an die Ufer des Sees gekommen, klarte der Himmel auf, die Vegetation schwenkte um von karg-mitteleuropäisch in prächtig-mediterran. Auf der Gardisana Occidentale, der kurven- und tunnelreichen Straße entlang des Westufers ging es durch wunderschöne Ortschaften in unseren Zielort. Das Fahren verlangt viel Vorsicht und Erfahrung. Die Straßen sind eng und die Tunnel oft nicht beleuchtet. Da kommt die Umstellung von grellem Sonnenlicht auf stockfinstere ausgehöhlte Berge schon sehr abrupt. Auch sonst ist die Fahrt auf der Gardasena spektakulär und abenteuerlich. Immer wieder kommen auf der engen Straße Reisebusse entgegen oder steile Abhänge stürzen sich in die Tiefe.
Torbole ist ein kleiner Urlaubsort gleich neben dem viel bekannteren Riva del Garda. Das Städtchen ist eine Hochburg der Surfer, da hier der Wind besonders günstig wehen soll (bin leider kein Surfer). Ansonsten gibt es keine wirklichen Höhepunkte. Eine Handvoll mittelmäßiger Hotels und eine kleiner, pittoresker Hafen. Im April sind die Öffnungszeiten der Restaurants und Geschäfte noch arg eingeschränkt. Ab 20 Uhr sind die Bürgersteige oben und die Straßen verlassen. In den Hotels waren dann tatsächlich auch nur Rentnergruppen, weil es für Surfer noch ein wenig früh und kalt war.
Unbedingt angucken am Gardasee muss man sich Malcesine, den kleinen Ort am Ostufer mit Festung und mittelalterlichen Gässchen, der fast schon irreal wirkt durch seine Schönheit. Von hier geht auch eine spektakuläre Seilbahnfahrt auf den über 2000 m hohen Montebaldo, wo sogar noch Schnee lag. Empfehlenswert ist auch der Ort Limone mit seinen Zitronenhainen.
Pflicht für eine Tagesausflug ist Verona, die Stadt von Romeo und Julia. Wir haben es sogar bis nach Venedig geschafft. Ist an einem Tag auch kein Problem.
Die Preise am Gardasee sind - zumindest in der Vorsaison - akzeptabel. Klar, es ist eine Touristenregion, aber ein italienisches Mittagessen Restaurant ist durchaus für unter 10 Euro zu bekommen.
Auf jeden Fall ist der April als Reisezeit zu empfehlen, wenn man nicht baden und surfen will, sondern die Schönheiten, die erwachene Natur und die grandiosen Wege ohne viel Gegenverkehr genießen will. Ein Stück Italien aus dem Bilderbuch.
Als Jahreszeit wählten wir Ende April, und entsprechend trüb war das Wetter. Doch kaum sind wir an die Ufer des Sees gekommen, klarte der Himmel auf, die Vegetation schwenkte um von karg-mitteleuropäisch in prächtig-mediterran. Auf der Gardisana Occidentale, der kurven- und tunnelreichen Straße entlang des Westufers ging es durch wunderschöne Ortschaften in unseren Zielort. Das Fahren verlangt viel Vorsicht und Erfahrung. Die Straßen sind eng und die Tunnel oft nicht beleuchtet. Da kommt die Umstellung von grellem Sonnenlicht auf stockfinstere ausgehöhlte Berge schon sehr abrupt. Auch sonst ist die Fahrt auf der Gardasena spektakulär und abenteuerlich. Immer wieder kommen auf der engen Straße Reisebusse entgegen oder steile Abhänge stürzen sich in die Tiefe.
Torbole ist ein kleiner Urlaubsort gleich neben dem viel bekannteren Riva del Garda. Das Städtchen ist eine Hochburg der Surfer, da hier der Wind besonders günstig wehen soll (bin leider kein Surfer). Ansonsten gibt es keine wirklichen Höhepunkte. Eine Handvoll mittelmäßiger Hotels und eine kleiner, pittoresker Hafen. Im April sind die Öffnungszeiten der Restaurants und Geschäfte noch arg eingeschränkt. Ab 20 Uhr sind die Bürgersteige oben und die Straßen verlassen. In den Hotels waren dann tatsächlich auch nur Rentnergruppen, weil es für Surfer noch ein wenig früh und kalt war.
Unbedingt angucken am Gardasee muss man sich Malcesine, den kleinen Ort am Ostufer mit Festung und mittelalterlichen Gässchen, der fast schon irreal wirkt durch seine Schönheit. Von hier geht auch eine spektakuläre Seilbahnfahrt auf den über 2000 m hohen Montebaldo, wo sogar noch Schnee lag. Empfehlenswert ist auch der Ort Limone mit seinen Zitronenhainen.
Pflicht für eine Tagesausflug ist Verona, die Stadt von Romeo und Julia. Wir haben es sogar bis nach Venedig geschafft. Ist an einem Tag auch kein Problem.
Die Preise am Gardasee sind - zumindest in der Vorsaison - akzeptabel. Klar, es ist eine Touristenregion, aber ein italienisches Mittagessen Restaurant ist durchaus für unter 10 Euro zu bekommen.
Auf jeden Fall ist der April als Reisezeit zu empfehlen, wenn man nicht baden und surfen will, sondern die Schönheiten, die erwachene Natur und die grandiosen Wege ohne viel Gegenverkehr genießen will. Ein Stück Italien aus dem Bilderbuch.
19 Bewertungen, 3 Kommentare
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28.05.2006, 02:54 Uhr von Estha
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨¨*:•. ... sh ... .•:*¨¨*:•.
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23.04.2006, 22:59 Uhr von topware2002
Bewertung: sehr hilfreich‹(•¿•)›~~~~~SH~~~~~‹(•¿•)›
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27.08.2005, 01:32 Uhr von IchLiebeMarco
Bewertung: sehr hilfreichbin auch schon da gewesen und da war ich 18 ;-), der Gardasee ist wunderschön. Für mich eine der schönsten Landschaften mit Gebirge, die es gibt. Dort möchte ich auf jeden Fall noch einmal hin, überhaupt ist Italien ein schöne
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