Garfield - Der Film (DVD) Testbericht

D
Garfield-der-film-dvd-komoedie
ab 4,54
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 11/2010

5 Sterne
(3)
4 Sterne
(4)
3 Sterne
(2)
2 Sterne
(1)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(0)

Erfahrungsbericht von DukeNukem

Miau

Pro:

Der Film macht Spaß, Der Kater sieht halbwegs gut aus, Breckin Meyer ist der perfekte Jon

Kontra:

Für ein 2-DVD-Set wenig Extras, Die realen Schauspieler

Empfehlung:

Ja

Er ist orange.
Er ist dick.
Er ist faul.
Er ist der berühmteste Kater auf der ganzen Welt.

Es handelt sich um

G A R F I E L D

Ja, ihr habt richtig gelesen. In meinem heutigen Review geht es um die berühmteste und beliebteste Katze auf der ganzen Welt. Ihr werdet euch jetzt sicher fragen: „He, macht der Kerl normalerweise nicht DVD-Reviews? Garfield gibt es ja noch nicht auf DVD, oder?“

Wer sich ebenfalls diese Frage gestellt hat, der irrt, denn es gibt ihn jetzt auch auf digitalem Medium. Als Jim Davis eines schönen Tages, das genaue Datum erfährt man bei den Featurettes, einen kleinen Comicstrip gezeichnet hat in dem es um eine dicke, faule Katze und einen ziemlich doofen Hund geht, glaubte er, dass es sich halt eine kleine Gruppe von Katzenliebhabern ansehen wird. Eine so kleine Gruppe, dass man es kaum bemerkt hätte.

Doch Mr. Davis hat da falsch gedacht, denn Garfield, so der Name des Katers, wurde, zu damaliger Zeit, zur berühmtesten Comicfigur aller Zeiten und als nach den Comics auch noch das Merchandising, wie zum Beispiel Plüschtiere, Becher mit seinem Bild drauf usw. erschienen, wurde er zu einer absoluten Kultfigur. Nach so einem immensen Erfolg dachte sich Jim Davis, dass es jetzt neben gezeichneten Bildern Zeit wäre für eine Fernsehserie. Nachdem dann auch noch urplötzlich die Zeichentrickserie für hohe Einschaltquoten sorgte, dachten sich Jim Davis und 20th Century Fox im Jahr 2003, dass die heutige Technologie auch noch einen Realfilm ermöglichen kann.

Und so ist es dann auch geschehen und, peng, der „fast“ reale Garfield war geboren und nur einige Monate später ist er schon auf DVD erschienen, mit welcher ich mich heute in diesem Review auseinandersetzen werde.

Zuerst einmal zum Film selber:
Man kann sich ja sicher denken, dass man bei einem Kinderfilm, wie diesem beispielsweise, eigentlich keine Story bräuchte, da es bei so etwas eigentlich nicht um die Story, sondern um den Spaß und die Figuren geht. Wer aber jetzt auch undebingt eine Story haben möchte:
Garfield ging es eigentlich immer sehr gut bei Jon, bis plötzlich eines Tages Odie, ein kleiner süßer aber auch ziemlich dummer Hund, in seinem Review auftaucht. Prompt wird Odie das Lieblingshaustier von Jon und Garfield wird überhaupt nicht mehr beachtet. Eines Tages lässt sich Garfield einen Trick einfallen, wie er Odie loswird. Er sperrt ihn in einer Nacht aus dem Haus aus und lässt ihn da schmoren, bis es Morgen wird. Doch leider ist Odie keine Katze, denn wie man weiß lassen sich Hunde, egal welcher Art, von irgdwelchen Kleinigkeiten ablenken. So auch hier passiert. Er rennt einem Eiswagen hinterher, verläuft sich und gerät in die Arme eines bösen Medienmoguls, der unbedingt berühmt werden möchte. Als Garfield am nächsten Tag von Verschwinden Odies erfährt, macht er sich Sorgen und begibt sich sofort auf die Suche nach ihm. Ein wildes Abenteuer beginnt.

Als ich anfangs im Internet las, dass es eine Garfield Realfilmversion geben soll, war ich eher skeptisch, da sich ja Realverfilmungen nicht besonders gut präsentieren konnten, die einzige Ausnahme hierbei, wäre zum Beispiel Spider-Man oder auch X-Men. Zuerst einmal ist man schon die Zeichentrickfigur gewöhnt und zweitens übertreibt dann auch noch gerne der eine oder andere Regisseur bei der Umsetzung. Das beste Beispiel hierfür wäre die, für mich schlechteste, Realverfilmung von „Scooby-Doo“.

Zum Glück aber ist es bei Garfield nicht so geworden. Gut, man merkt der Katze an, dass sie mit dem Computer erstellt wurde und man stellt sich während des Films immer wieder die Frage: „Besser geht’s nicht?“, aber das Wichtigste bei diesem Film ist nicht die Figur selbst, sondern eher der Spaß, der auch bei zigmaligem Ansehen nicht verloren geht.
Also ich finde, dass sich die Macher hier jede Menge Mühe gegeben und einen kurzweiligen Filmspaß hervorgebracht haben.

Wie ich bereits vorher erwähnte, hätte man meiner Meinung nach Garfield etwas besser machen können. Ist aber auch nicht so schlimm, denn ansonsten finde ich ihn echt gut gelungen. Wie man auch bei einigen Multi-Angle-Perspektiven und Featurettes erkennen kann, bewegen sich hier sogar die Haare und auch die Muskeln beim gehen so wie bei einem realen Tier. Auch hier wiederum ein guter Beweis, dafür, was die Computertechnologie von heute jetzt schon alles kann.
Was mich aber beim ersten Mal ansehen beeindruckt hat, waren die kleinen Szenen, in denen Garfield von den echten Menschen in den Arm genommen wird. Also, wow, da war ich echt weg für ein paar Sekunden und das, obwohl man manchmal den Computertrick merkt.

Zu den Schauspielern selber kann man nicht so viel sagen, da sie eigentlich nicht wichtig für den Film sind.

Der eher unbekannte Schauspieler Breckin Meyer spielt Jon, dass Herrchen von Garfield und Odie. Laut den Meinungen des Regisseurs und einiger Freunde von Brecking war er die perfekte Wahl für Jon. Und das war es auch, was ich mir beim ersten Mal ansehen dachte. Als ich ihn zum ersten Mal auf dem Bildschirm sah, war dies für mich einfach der ideale Jon. Eine kleine Kritik habe ich aber schon, was bei diesem Film eigentlich auf alle zutrifft: Sein Spiel und dass der anderen wirkt etwas aufgesetzt und übertrieben.

Ganz besonders stark merkt man es bei Jennifer Love Hewitt, welche mir schon bei „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast und Teil 2“ nicht gefiel. Mit ihrem ganzen Schauspiel und Aussehen kommt sie mir eher vor wie eine Barbie-Puppe, die außer schön aussehen und blöd grinsen eh nicht mehr kann.

Am übertriebensten von allen ist aber Stephen Tobolowsky, der den Bösewicht spielt. Das stört mich aber bei jedem Kinderfilm, dass die Bösewichte viel zu übertrieben gespielt werden.

Das Wichtigste habe ich aber noch vergessen! Was wäre ein Garfield ohne die Stimme, denn das war immer das besondere Merkmal bei diesem Kater, sein sarkastischer Humor. In der deutschen Synchronisation wird er gesprochen von Thomas Gottschalk. Und auch hier hat man wieder einmal den Beweis, dass Gottschalk besser synchronisieren als moderieren kann.
Aber was ist schon ein Thomas Gottschalk im Vergleich zu Bill Murray, der Garfield in der Originalversion spricht. Erst durch seine Synchronisation wird Garfield zu einem coolen Kater mit tiefer, sexy Stimme. Er spricht ihn nämlich mit viel Bass in der Stimme.

Und nun kommen wir mal zur DVD:
Wie es sich für DVDs von 20th Century Fox gehört, gibt es „Garfield – Der Film“ in einer Single-Disc-Version und als 2-DVD-Set in einer schönen garfieldorangenen Fellverpackung. Da hat man sich endlich einmal etwas einfallen lassen.

Nun, DVD-verrückt wie ich bin, wollte ich natürlich das 2-DVD-Set haben, da ich unbedingt wissen wollte, wie Garfield entwickelt wurde.
Auf der ersten DVD, auf welcher sich auch der Film befindet lernt man überhaupt nichts von der Entstehung des Films. Hier bekommt man nur den Film in einer farbenfrohen und scharfen Bildqualität und dazu noch, wahlweise in Deutsch und Englisch, eine Dolby Digital 5.1 Tonqualität, welche auf einem normalen Stereolautsprecher funktioniert, aber nicht auf eine Anlage. Weiters befindet sich auf DVD1 noch ein Audio-Kommentar, der viel über die Entstehung verrät, unveröffentlichte Szenen, von denen aber nur die erste witzig ist. Die anderen sind langweilig. Hinzu kommt noch ein kurzes Featurette, bei welchem es sich aber um ein 4-minütiges Werbe-Making-of handelt, 2 Multi-Angles-Kamerablickwinkel, und ein sogenanntes „Gone Nutty“-Special. Zu letzterem Extra kann ich nur folgendes sagen: Wer schon die DVD zu Ice Age zuhause hat, der sah schon dieses Extra. Es handelt sich nämlich um einen Kurzfilm, bei dem man ein neues Abenteuer von Scrat, dem Eichhörnchen aus Ice Age, zu sehen bekommt.

Wer aber wirklich gute Extras sehen möchte, der sollte sich die 2te DVD zu Gemüte führen. Gut, ich möchte euch aber gleich sagen, dass es ehrlich gesagt etwas wenig Extras sind. Die hätten auch locker auf die Film-DVD draufgepasst. Zuerst einmal gibt es 4 Featurettes, welche sich mit den Anfängen von Jim Davis bis zur Entstehung des Realfilms beschäftigen. Weiters gibt es noch eine Exklusiv-Featurette, welche sich mit der deutschen Synchronisation beschäftigt. Dies ist das einzige unnötige Extra. Hier sprechen jediglich nur die deutschen Synchronstimmen über den Film. Es handelt sich aber eigentlich nur um Lobhudelein, damit sich mehr Leute den Film ansehen.
Als letztes Extra gibt es da noch 6 Multi-Angle-Kameraperspektiven.

Fazit: Auf jeden Fall eine Kaufempfehlung wert, da dieser Film dass perfekte Geschenk für Kinder ist, aber auch Erwachsene werden sehr viel Freude an diesem Film haben.
Wer aber immer noch ein Fan der Zeichentrickserie ist, der wird sich freuen, denn die gibt es ebenfalls schon auf DVD. Zwar nicht alle Folgen, aber trotzdem.

15 Bewertungen, 1 Kommentar

  • cleo1

    19.04.2010, 10:10 Uhr von cleo1
    Bewertung: sehr hilfreich

    Danke für Deine Lesungen bei mir. Du warst bei mir, ich komm zu Dir. Einen schönen Wochenstart und LG claudia