George Foreman Megafamily Testbericht

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ab 28,41
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Summe aller Bewertungen
  • Qualität & Verarbeitung:  sehr gut
  • Handhabung & Komfort:  sehr gut
  • Funktionalität:  sehr gut
  • Reinigung:  einfach
  • Qualität des Endergebnisses:  gut
  • Bedienungsanleitung:  sehr gut
  • Reparaturservice:  gut

Erfahrungsbericht von DieEine

Bekommt man hier sein Fett weg?

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ich muss es zugeben: ich liebe shoppen. Wahrscheinlich bin ich sogar schon Shoppingsüchtig, denn ich liebe es in Geschäften zu stöbern als auch mir im Internet diverse Shops anzusehen.
Auch die Shoppingkanäle im Fernsehen schau ich mir gerne an, weil das unterhaltend, entspannend und manchmal auch wirklich informativ ist.

Unglaublich, aber ein Produkt konnte mich in der Präsentation wirklich überzeugen: der George Foreman Grill.
Der Boxer Foreman hat diesen Fitness-Gesundheits-Diätgrill wohl irgendwie entwickelt und wirbt nun für sein Produkt.
Ein Grill, der die Größe eines Waffeleisens hat und auch eigentlich genauso funktioniert. Nur ist er eben nicht für süßen Teig sondern für herzhafte Steaks, Schnitzel, Koteletts, Hamburger, Gemüse etc. Eben alles, was man so grillen kann.
Das Besondere an diesen Grill war bei der Vorführung aber, dass die untere Grillplatte nach vorne hin offen ist und eine ganz leichte Schräglage hat. Unter dieser Grillplatte steht ein kleines Schälchen, in das das Fett, das aus dem Fleisch gebraten wird, läuft. Man grillt also absolut fettfrei und spart so jede Menge Kalorien. Für Leute, die auf ihren Kalorienhaushalt achten müssen (so wie ich) soll dieser Grill also ideal sein.
Auch die Reinigung wurde in der Show sehr einfach dargestellt. Bei dem Grill ist ein Spatel dabei und wenn man fertig gegrillt hat, kratzt man den groben \"Dreck\" ab und lässt dann Wasser auf die Grillplatte tröpfeln. Dieses Wasser fließt ebenfalls in die Fettfangschale, man wischt mit einem Tuch den Grill nach und schon ist alles sauber.

Wahnsinn! Ich wollte diesen Grill, aber in dieser Show erschien er mir für 39,57 Euro plus Versandkosten doch etwas teuer.
Zum Glück ist bei uns in der Nähe ein QVC-Lagerverkauf, wo ich den Grill letzte Woche für 23,71 Euro bekam.

Eigentlich sollte es an dem Tag kein Fleisch bei uns zu Mittag geben, aber da ich so gequengelt habe, dass ich den Grill ausprobieren wollte, holte meine Mutter noch zwei Bratwürstchen aus dem Tiefkühlfach.

Zack, den Grill aus dem Karton geholt, von Styropor und Plastikbeutel befreit, kurz die geriffelten Grillplatten feucht abgewischt, die Gebrauchsanweisung gelesen, den Grill auf die Arbeitsplatte gestellt und den Stecker in die Steckdose gesteckt (es gibt keinen An- und Ausschalter). Es leuchtete sofort eine kleine rote Lampe auf, die mir sagte, dass die Platten jetzt aufheizen.

In der Zeit hab ich mir dann nochmal die Anleitung zur Hand genommen. Zur Bedienung des Grill wird da wirklich nicht viel gesagt. 5 Punkte, die man beachten muss, aber dass man das Gerät von Kindern fernhält, die Platten nicht berührt etc. Weiß man ja so schon.
Die Bedienung ist wirklich so einfach: einfach Stecker rein, ein paar Minuten warten, Schale unter den Grill stellen, Grillgut drauflegen und brutzeln lassen.
Interessant bei der Bedienungsanleitung, die in allen erdenklichen Sprachen geschrieben ist, sind die Garzeiten des einzelnen Grillguts und die paar Rezepte die dabeistehen.

Wichtig zu erwähnen ist noch die Tatsache, dass der obere Teil des Grills, also die Rückseite der oberen Grillplatte zum Brötchenrösten gedacht ist. Eine kleine Fläche, die die Hitze der Grillplatte aufnimmt, bietet Platz für ein Hamburgerbrötchen oder eine Scheibe Jumbotoast. Der gewölbte Deckel, den es in verschiedenen Farben gibt, wird mit einem Handgriff geöffnet und schließt durch ein einfaches Klicksystem sehr gut.

Aber weiter zu den Würstchen: Sie waren tiefgefroren als wir sie auf den Grill legten und nach 15 Minuten holten wir sie lecker knusprig braun gegrillt runter. Wie das bei Bratwürsten so ist, sind sie ja sehr fettig und ich hatte doch wirklich gedacht, dass die Auffangschale vor Fett überlaufen würde (ja, manchmal bin ich echt naiv), was sie nicht tat. Gerade mal drei Fetttropfen waren drin. Positiv ist bei dem Grill aber auf alle Fälle schonmal zu bemerken, dass die Anti-Haft-Beschichtung wirklich einmalig ist. Es brannte nichts fest und die Reinigung ging wirklich so leicht wie im Fernsehen vorgemacht.

Irgendwie hatte uns das Foreman-Fieber gepackt und am nächsten Tag schmissen wir aufgetaute Minutenkoteletts auf meinen Minigrill. Zwei kleine Kotelett passen drauf, also für einen Single- oder zwei Personenhaushalt reicht es.
Auch hier wurden die Koteletts schnell lecker gar, schmecken nicht trocken und in der Auffangschale war kaum Fett. Die Koteletts brannten auch nicht am Grill fest und auch hier ging die Reinigung wieder sehr leicht.
Abends hab ich dann das Gleiche nochmal gemacht und auch mal den Toaströster probiert. In der Zeit, in der das Fleisch auf dem Grill gart, wird eine oben reingelegte Scheibe Toast wirklich leicht angeröstet.

Als Snackgrill ist der George Foreman Grill wirklich hervorragend geeignet, nur sollte man von ihm als Diät-Grill nicht zu viel erwarten. Positiv ist aber in jedem Fall, dass man kein zusätzliches Bratfett benutzt und der Grill wirklich so schön klein und handlich ist, dass er schnell mal zur Hand genommen werden kann.

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