Geräteturnen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von huber19
Schöne Randsportart
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Als meine Tochter 6 Jahre alt war, erstaunte sie uns immer wieder, wie gelenkig sie war. Teilweise ahmte sie Akrobaten aus dem Zirkus nach, wenn sie so etwas im TV sah.
Da wir daher der Meinung waren, dieses Bewegungstalent zu fördern, machten wir uns auf die Suche nach einer geeigneten Sportart. Da in unserer näheren Umgebung aber die Auswahl an Sportvereinen - abgesehen von Fußball - sehr gering ist, versuchten wir es bei einem Turnverein.
Meine Tochter wurde eingeladen, 1 oder 2 Wochen zur Probe das Training im Kinderturnen mitzumachen, damit sie dann entscheiden kann, ob ihr diese Sportart auch gefällt.
Um es nicht allzu lange zu machen - meine Tochter ist heute 11 Jahre und turnt noch immer. Sie hat auch schon großartige Erfolge (3. der Staatsmeisterschaften etc.) errungen.
Nun möchte ich den Turnsport etwas näher vorstellen (der Ablauf gilt für Österreich, aber ich nehme an, dass er auch anderswo ähnlich ist):
Es kann mit dem Training schon im Vorschulalter begonnen werden. Dabei wird natürlich auf das Alter der Turnerinnen Rücksicht genommen.
Die allgemeine Meinung, wonach Turnen für die Gelenke o.ä. schädlich sein soll, ist vollkommen unbegründet. Da im Verein meiner Tochter auch ältere Sportler(innen) über 40 oder 50 Jahre sind und nach wie vor Turnsport betreiben, kann man dies mit Sicherheit sagen. Grundsätzlich ist es so, dass Turner(innen) eine sehr gute Körperbeherrschung haben und daher auch durch einem Sturz fast nie eine Verletzung entsteht.
Begonnen wird das Training mit dem Breitenturnen. Hiebei handelt es sich um leichtere Übungen (Rolle vorwärts/rückwärts, Handstand etc.). Dieses Breitenturnen wurde \"erschaffen\", um einer Vielzahl von Kindern das Turnen näherzubringen. Und dieses System hat sich offensichtlich auch bewährt. Der Andrang zu den Turnvereinen ist stark gewachsen.
Manche Kinder, die sich vom Talent und Können her bewähren, werden in die sogenannte Kampfmannschaft aufgenommen, wobei hier natürlich wieder nach Alterstufen und Können aufgeteilt wird. Hier wird das Training natürlich intensiver (meine Tochter trainiert 4-5 mal pro Woche 3-4 Stunden). Auch werden selbstverständlich die Übungen schwerer (Salto/Doppelsalto/Strecksalto vor und zurück, Flic, Handstand am Stufenbarren, Schrauben und viele mehr).
Aber solange es einem Kind trotz des intensiven Trainings Spaß macht, spricht nichts dagegen.
Und auch bei meiner Tochter gilt, dass durch den Sport (aber das gilt glaube ich für fast alle Sportarten) auch ihre Selbstsicherheit stark gewachsen ist.
Ich selbst habe mit dem Turnsport eigentlich nichts anfangen können, wenn dies einmal im Fernsehen zu sehen war, kam zwar ein \"die ist biegsam\" über die Lippen, aber das wars. Seit meine Tochter jedoch aktiv dabei ist und ich nun auch etwas die Regeln für die Bewertung kenne, macht das Zuschauen auch Spaß.
Bei einem Wettkampf (Mädchen) sind grundsätzlich drei Kampfrichter pro Gerät (Boden - Balken - Stufenbarren - Sprung). Die Trainerin der Sportlerin gibt vor der Übung an, welche Elemente gemacht werden. Danach richtet sich der Ausgangswert der Übung - d.h., je höher der Ausgangswert desto schwieriger die Übung. Von diesem Ausgangswert werden dann die während der Übung gemachten Fehler abgezogen (meist im 1/10-Punktebereich). Zum Schluß werden dann die erreichten Punkte von allen Geräten addiert und der Sieger ermittelt.
Leider ist es in Österreich so, dass der Turnsport offensichtlich von den Medienberichten ausgenommen ist. Es wird so gut wie nie im Fernsehen oder in Zeitungen darüber berichtet. Das ist halt das harte Los einer Randsportart, die sich auch kaum zum Publikumsmagneten entwickeln wird.
Trotzdem hoffe ich, dass meine Tochter noch lange Spaß an diesem Sport hat.
Da wir daher der Meinung waren, dieses Bewegungstalent zu fördern, machten wir uns auf die Suche nach einer geeigneten Sportart. Da in unserer näheren Umgebung aber die Auswahl an Sportvereinen - abgesehen von Fußball - sehr gering ist, versuchten wir es bei einem Turnverein.
Meine Tochter wurde eingeladen, 1 oder 2 Wochen zur Probe das Training im Kinderturnen mitzumachen, damit sie dann entscheiden kann, ob ihr diese Sportart auch gefällt.
Um es nicht allzu lange zu machen - meine Tochter ist heute 11 Jahre und turnt noch immer. Sie hat auch schon großartige Erfolge (3. der Staatsmeisterschaften etc.) errungen.
Nun möchte ich den Turnsport etwas näher vorstellen (der Ablauf gilt für Österreich, aber ich nehme an, dass er auch anderswo ähnlich ist):
Es kann mit dem Training schon im Vorschulalter begonnen werden. Dabei wird natürlich auf das Alter der Turnerinnen Rücksicht genommen.
Die allgemeine Meinung, wonach Turnen für die Gelenke o.ä. schädlich sein soll, ist vollkommen unbegründet. Da im Verein meiner Tochter auch ältere Sportler(innen) über 40 oder 50 Jahre sind und nach wie vor Turnsport betreiben, kann man dies mit Sicherheit sagen. Grundsätzlich ist es so, dass Turner(innen) eine sehr gute Körperbeherrschung haben und daher auch durch einem Sturz fast nie eine Verletzung entsteht.
Begonnen wird das Training mit dem Breitenturnen. Hiebei handelt es sich um leichtere Übungen (Rolle vorwärts/rückwärts, Handstand etc.). Dieses Breitenturnen wurde \"erschaffen\", um einer Vielzahl von Kindern das Turnen näherzubringen. Und dieses System hat sich offensichtlich auch bewährt. Der Andrang zu den Turnvereinen ist stark gewachsen.
Manche Kinder, die sich vom Talent und Können her bewähren, werden in die sogenannte Kampfmannschaft aufgenommen, wobei hier natürlich wieder nach Alterstufen und Können aufgeteilt wird. Hier wird das Training natürlich intensiver (meine Tochter trainiert 4-5 mal pro Woche 3-4 Stunden). Auch werden selbstverständlich die Übungen schwerer (Salto/Doppelsalto/Strecksalto vor und zurück, Flic, Handstand am Stufenbarren, Schrauben und viele mehr).
Aber solange es einem Kind trotz des intensiven Trainings Spaß macht, spricht nichts dagegen.
Und auch bei meiner Tochter gilt, dass durch den Sport (aber das gilt glaube ich für fast alle Sportarten) auch ihre Selbstsicherheit stark gewachsen ist.
Ich selbst habe mit dem Turnsport eigentlich nichts anfangen können, wenn dies einmal im Fernsehen zu sehen war, kam zwar ein \"die ist biegsam\" über die Lippen, aber das wars. Seit meine Tochter jedoch aktiv dabei ist und ich nun auch etwas die Regeln für die Bewertung kenne, macht das Zuschauen auch Spaß.
Bei einem Wettkampf (Mädchen) sind grundsätzlich drei Kampfrichter pro Gerät (Boden - Balken - Stufenbarren - Sprung). Die Trainerin der Sportlerin gibt vor der Übung an, welche Elemente gemacht werden. Danach richtet sich der Ausgangswert der Übung - d.h., je höher der Ausgangswert desto schwieriger die Übung. Von diesem Ausgangswert werden dann die während der Übung gemachten Fehler abgezogen (meist im 1/10-Punktebereich). Zum Schluß werden dann die erreichten Punkte von allen Geräten addiert und der Sieger ermittelt.
Leider ist es in Österreich so, dass der Turnsport offensichtlich von den Medienberichten ausgenommen ist. Es wird so gut wie nie im Fernsehen oder in Zeitungen darüber berichtet. Das ist halt das harte Los einer Randsportart, die sich auch kaum zum Publikumsmagneten entwickeln wird.
Trotzdem hoffe ich, dass meine Tochter noch lange Spaß an diesem Sport hat.
15 Bewertungen, 3 Kommentare
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17.09.2008, 16:27 Uhr von Sommergirl
Bewertung: sehr hilfreichkein Thema für mich....
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05.05.2006, 22:14 Uhr von Power_Surfer
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich... lg patrick
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28.04.2006, 17:31 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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