Die Chirurgin (Taschenbuch) / Tess Gerritsen Testbericht

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Erfahrungsbericht von fishbrain

Spannung so scharf wie ein Skalpell

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Um was geht es?
*************
Ein Serienmörder geht extrem grausam zu Werke: seine Opfer unterzieht er einer gynäkologischen Operation nach allen Regeln der Kunst, bevor er ihnen mit einem glatten Schnitt die Kehle durchtrennt.

Detective Thomas Moore kommt durch eine Computerrecherche dahinter: es gab schon einmal eine ähnliche Mordserie...
Damals wurde allerdings der Täter von seinem letzten Opfer in Notwehr erschossen. Dieses Opfer, Cathrine Cordell, ist Chirurgin in der städtischen Klinik, um die sich die weitere Handlung um die Ermittlung des Serienmörders dreht...

Mehr will ich hier nicht verraten, damit ich niemandem die Spannung wegnehme.


Mein Eindruck
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In drei Tagen hatte ich dieses Buch durch, dabei ging vor lauter Spannung so manche Nachtstunde flöten und ich kam nicht zum schlafen. Hier bekommt man herrlich spannenden Krimistoff präsentiert.

Der Plot ist raffiniert konstruiert, mit einer unheimlichen Nähe zu Opfer und Täter.
Die Schilderungen wirken alle sehr authentisch und so kommen die handelnden Personen wie Cathrine, der Detective Moore und seine Kollegen Rizzoli sehr plastisch und real daher.

Die Gedankengänge des Mörders sind irgendwie aufsatzartig in die Gesamthandlung integriert, wodurch einem die kranken Gedanken näher gebracht werden, die den Täter antreiben.

Ist das nun ein Medizinthriller mit guten psychologischen Elementen? Oder ein Psychothriller aus der Welt der Medizin? Wie man es auch nennen mag: man bekommt auf 416 Seiten (gebundene Ausgabe) Spannung pur präsentiert und der Roman ist seine knapp 22 Euro auf jeden Fall wert.


Die Autorin
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Die Autorin kannte ich vorher noch gar nicht (das Buch habe ich geschenkt bekommen), trotzdem hier ein kleiner Abriss:

Tess Gerritsen ist selbst ausgebildete Internistin und arbeitete in Honolulu bis sie in einer Mutterschaftspause mit dem Schreiben begann.
Bekannt wurde sie spätestens nachdem ihr Thriller \"Harvest\" auch verfilmt wurde.
Mittlerweile hat sie sich als Medizinerin zurückgezogen und schriebt nur noch.
Von Ihr bereits erschienen:
(1996) Kalte Herzen
(1997) Roter Engel
(1997) Gute Nacht, Peggy Sue
(1998) Trügerische Ruhe
(1999) In der Schwebe


Fazit
****
Mich hat das Buch sehr begeistert. Ich werde mir wohl gelegentlich mal noch das einer oder andere Buch dieser Autorin zu Gemüte führen.

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