In der Schwebe (Taschenbuch) / Tess Gerritsen Testbericht


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Erfahrungsbericht von Anonym114
Eine andere Gerritsen
Pro:
- sehr gute Figuren - äußerst spannend - interessantes Thema
Kontra:
- einige zu blutrünstige Szenen - Thema ist speziell, nicht alltäglich, dadurch kann man sich schwer damit identifizieren - etwas zu viele Handlungsstränge
Empfehlung:
Ja
INHALTSVERZEICHNIS:
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1. Die Autorin Tess Gerritsen
2. Ort und Zeit der Handlung
3. Was ist eine Chimäre?
4. Die Hauptfiguren
*** a) Emma Watson
*** b) Jack McCallum
5. Die Handlung
6. Themenbereiche
***a) Faszination All
***b) Gefahr aus dem All
***c) Regierung und geheime Projekte
***d) Liebe
7. Handlungsstränge
8. Vergleich mit den anderen Gerritsen-Romanen
9. Leserschaft – für wen ist der Roman geeignet?
10. Daten zum Buch
11. Pro & Contra
12. Fazit
1. DIE AUTORIN TESS GERRITSEN
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Meine Stammleser kennen zwar schon grob meine kurze Vorstellung der Autorin. Da aber sicher auch andere diesen Bericht lesen, hier nochmals kurz etwas über Tess Gerritsen. Sie ist Amerikanerin, sie hat an der bekannten Stanford-University studiert und als Internistin gearbeitet. In vielen ihrer Bücher spiegelt sich dieser Aspekt wieder. So schreibt sie – für mein Gefühl fachkundig – über Operationen und Obduktionen. Ihren Durchbruch hatte die Mutter von zwei Kindern mit dem Roman „Kalte Herzen“. Darin schreibt sie über russische Waisen, die verschleppt und als Organspender missbraucht werden.
Heute lebt Gerritsen mit ihrem Mann (der ebenfalls Mediziner ist) und den Söhnen in Camden, im US-Bundesstaat Maine.
2. ORT UND ZEIT DER HANDLUNG
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An sich ist der Punkt immer recht einfach zu klären – bei Tess Gerritsen. Hier verhält es sich etwas anders. 1999 hat die Autorin diesen Roman geschrieben bzw. er wurde in dem Jahr erstmals veröffentlicht. Die Handlung kann auch frühestens von dieser Zeit an spielen, denn ein Großteil der Handlung findet im Weltall, genauer gesagt auf der internationalen Weltraumstation ISS statt. Ihre Montage begann im November 1998. Eine russische Trägerrakete brachte das Zarja-Zentralmodul ins All. Wenn von Raumfahrt die Rede ist, dann spielt als weiterer Ort der Handlung auch das Kennedy Space Center in an der Ostküste Floridas eine wichtige Rolle. Ein weiterer Schauplatz, an dem die Handlung beginnt, ist allerdings der Galapagos Graben, ein Tiefseegraben, sechstausend Meter unter dem Meeresspiegel.
Die Zusammensetzung der Schauplätze zeigt schon: Die Geschichte ist speziell, sicher nicht alltäglich.
3. WAS IST EINE CHIMÄRE?
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Eigentlich hätte es schon an dieser Stelle rein gehen sollen, in die Geschichte. Doch ein Wort ist für die Handlung von ganz zentraler Bedeutung: Chimäre. Ursprünglich handelt es sich um einen griechischen Mythos, ein Phantasiegebilde, vorne Löwe, in der Mitte Ziege, hinten Drache, ein gefährliches, feuerspeiendes Ungeheuer. Auch „In der Schwebe“ entwickelt sich so eine Chimäre, allerdings zusammengesetzt aus ganz anderen Lebensformen, eine mehr als lebensbedrohliche Gefahr.
4. DIE HAUTPFIGUREN
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Für meinen Geschmack hat Tess Gerritsen ein großes Talent: Sie versteht es, die verschiedensten Figuren interessant erscheinen zu lassen. Ein „Rezept“ dafür ist sicher, dass sie nicht zu sehr schwarz-weiß-Malerei betreibt. Auch ihre Helden haben Schwächen und sind sich dessen bewusst.
***a) EMMA WATSON
Sie ist klein, zierlich. Aber sie ist auch stark, zupackend. Die Astronautin Emma Watson. Genau dieser Gegensatz macht die Figur aus. Emma weiß zwar, was sie kann, ist aber nicht in übertriebenem Maße selbstbewusst. Obwohl sie zu dem auserwählten Kreis der Astronauten gehört und ihr eine neue Mission bevor steht, weiß sie genau: Grade als Frau kann der kleinste Fehler sie vom Star zum Südenbock werden lassen.
Ach ja, das Unvermeidliche will ich nicht verschweigen. Auch wenn Umfeld und der eben erwähnte Job es vielleicht nicht vermuten lassen: Emma Watson ist (für Tess-Gerritsen-Hauptfiguren fast unvermeidlich) Medizinerin.
***b) Jack McCallum
Der Name lässt es zwar nicht unbedingt darauf schließen, aber Jack ist der Mann von Emma. Auch er ist Mediziner, auch er gehörte der amerikanischen Weltraumbehörde NASA an, wurde jedoch ausgemustert. Eine heikle Konstellation. Denn er und Emma sind dabei sich zu trennen, und dabei spielt es unterschwellig eine Rolle, dass sie noch ins All darf, während er auf der Erde bleiben muss.
Dennoch ist McCallum einer der Guten, einer, der über sich hinaus wächst – auch wenn er kein perfekter Held ist. Jack tut alles, um das Leben von Emma zu retten. Denn sie gerät in eine schier ausweglose Situation.
5. DIE HANDLUNG
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Als erstes entführt Gerritsen die Leser 6000 Meter unter den Meeresspiegel. Ein Forschungsteam hat ein Mini-U-Boot in den Galapagos-Graben entsandt, der Wissenschaftler Stephen Ahearn soll Proben holen. Er stürzt jedoch mit dem Gefährt gegen eine Felswand. Die Situation ist spannend beschrieben. Eigentlich – so könnte man glauben – wäre es durchaus möglich, dass die Geschichte rund um Ahearn weiter geht. Doch es kommt ganz anders.
Astronauten geraten in eine Notsituation. Sie müssen ein Manöver einleiten, um sicher auf die Erde zurück zu kehren. Immer mehr Systeme fallen aus. Sie scheitern. Glücklicherweise ist diese Situation nur eine Übung. Zur Crew gehört Emma Watson. Gemeinsam mit ihren Kollegen trainiert sie für einen Einsatz auf der ISS. Die Mannschaft soll allerdings erst in mehreren Monaten zur Weltraumstation starten.
Dann kommt jedoch alles anders. Jack McCallum wartet vor seiner Klinik. Mehrere Opfer einer Massencarambolage sollen eingeliefert werden. Unter den Opfern ist die Frau eines anderen Astronauten, der sich zur Zeit auf der ISS befindet. Die Frau stirbt, realtiv schnell wird klar, dass ihr Mann zur Erde zurückkehren muss. Emma soll seinen Platz übernehmen.
Jack ist in Sorge um sie, wegen des frühzeitigen Einsatzes – obwohl Emma und er eigentlich schon in Scheidung leben.
An Bord der ISS untersucht Emma mit ihrem Kollegen Kenichi tote Mäuse. Sie sind auf seltsame Weise ums Leben gekommen. Als sie den Beutel mit der Mäuse-Leiche öffnen, spritzt Kenichi eine Flüssigkeit ins Gesicht. Er bekommt sklerale Blutungen, sein Auge schwillt an, später sein Bauch. Emma muss entscheiden: Soll die gesamte ISS-Crew mit einem Rettungsshuttle die Station verlassen? Ist es möglich, Kenichi so zu heilen? Oder soll ein Shuttle zur ISS fliegen und den Astronauten zurück zur Erde holen, um ihn dort zu behandeln?
Sie entscheidet sich dafür, sich selbst um Kenichi zu kümmern. Doch der Zustand des Patienten wird schlechter, die Crew, mit der sie ursprünglich für den Weltraumeinsatz trainiert hatte, wird mit der Discovery (einem Shuttle) zur ISS geschickt, um Kenichi abzuholen. Doch er stirbt zuvor, so dass die Astronauten nur seinen Leichnam mitnehmen können. Während der Nacht bildet sich ein Riss im Leichenbeutel, die gesamte Discovery-Besatzung wird infiziert, es gelingt ihnen nicht, es gelingt ihnen nicht, beim Landeanflug die Räder auszufahren, die Crew stirbt bei der Landung.
Nun kommt eine militärische Einheit ins Spiel. Sie verhindert, dass die NASA-Ärzte – zu ihnen ist nun auch Jack gestoßen – zu den Leichen der Astronauten gelangen. Welche Rolle spielen sie?
Und auf der ISS infizieren sich weitere Besatzungsmitglieder mit der ominösen Krankheit. Mit viel Hartnäckigkeit findet Jack heraus, dass sich eine Chimäre gebildet hat – aus einem Frosch, einer Maus und menschlicher DNS. Diese infiziert immer neue Opfer und zerfrisst sie von innen. Mit aller Macht versucht Jack, die übrigen Astronauten und vor allem Emma zu retten.
6. THEMENBEREICHE
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***a) Faszination All
Wenn im Fernsehen Bilder von Weltraummissionen laufen, dann schauen doch die meisten von uns recht fasziniert zu. Schwerelosigkeit, unendliche Weiten, die Geheimnisse dessen, was sich im All abspielt, all das hat immer wieder seinen Reiz. Es ist sicher auch der Reiz des Unbekannten, da nur wenige Menschen die Chance haben, selber in den Weltraum zu fliegen und dort überhaupt ein vages Gespür dafür zu bekommen, was für eine Faszination das All dort auch ausübt.
Grade drum ist es einerseits sicher sehr reizvoll, eine Geschichte dort spielen zu lassen. Andererseits ist es ein Ort, über den sich Tess Gerritsen als Autorin nur aus zweiter Hand – über Gespräche mit NASA-Mitgliedern – ein Bild machen konnte. Dennoch schafft sie es, den Lesern einen Eindruck der Arbeit der Astronauten im Training und auf der ISS zu vermitteln. Sicher ist einiges von dem erfunden, anderes allerdings sicher auch aus den Informationen, die sie von der NASA hat, durchaus auch realistisch. Als Leser, der meist nur kleine Aspekte der echten Weltraummissionen kennen lernt, hat man nun die Chance, auf neue Einblicke.
Auch Gerritsens Figuren sind natürlich vom Weltraum gefesselt. Genau das macht auch mitunter die Eheprobleme zwischen Emma und Jack aus, die Tatsache, dass sie weiterhin ins All darf, während er ausgemustert wurde.
*** b) Gefahr aus dem All
Dieses Schlagwort „Gefahr aus dem All“ kann man auf zweifache Weise verstehen. In der Geschichte spielt vor allem die erste, im Rahmen der Handlung auf der Hand liegende Variante eine Rolle: Die Gefahr, die von den Kulturen, von der Chimäre auf der ISS ausgeht. Doch sie ist entstanden durch Proben, die von der Erde ins All geschickt wurden. Dennoch ist es eine Gefahr, die das Militär mit Macht abschirmen will, in dem es nicht einmal die NASA die Leichen der toten Astronauten untersuchen lässt.
Letztendlich spielt aber ein Aspekt eine Rolle, der in abgewandelter Form auch in Dan Browns „Meteor“ vorkommt, die Frage, ob die Chimäre auch einen außerirdischen Ursprung hat und genau deswegen selber so gefährlich und tödlich ist.
***c) Regierung und geheime Projekte
Und nochmals kommt die Faszination ins Spiel, die Faszination von Geheimnissen. So wie wahrscheinlich jeder als Kind gespannt war, zu erfahren, was für Geschenke es zu Weihnachten gibt, so sind auch Erwachsene neugierig auf das, was im Verborgenen geschieht. In einer Welt, in der Informationen blitzschnell rund um die Welt gehen, sind gerade die Dinge interessant, die im Verborgenen geschehen. Wo ziehen Regierungen ihre Fäden? Warum tuen sie es?
Auch für die NASA-Figuren „In der Schwebe“ spielen diese Fragen eine Rolle: Warum mischen sich Regierung und – in ihrem Auftrag – das Militär in die mysteriöse Krankheit ein? Auch dieser Punkt ist sicher ein Reiz, ein Grund, warum dieser Roman recht spannend ist.
***d) Liebe
Fast immer taucht das Thema „Liebe“ in irgendeiner Form bei Tess Gerritsen auf. Das heißt aber nicht, dass sie kitschige Liebesgeschichten schreibt. Gerade weil ihre Figuren Ecken und Kanten haben, läuft die Liebe in der Regel nicht in graden Bahnen. Und die Liebe ist bei Gerritsen nur ein Aspekt von mehreren und nicht das zentrale Thema.
In diesem Buch ist die Liebe von Jack zu Emma sicher eine Antriebsfeder, aus der er hinaus mit aller Macht nach einer Möglichkeit sucht, die Chimäre zu vernichten und Emma das Leben zu retten.
7. HANDLUNGSSTRÄNGE
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Vorhin hatte ich es schon erwähnt: Eine Stärke von Gerritsen ist es, ihre Figuren interessant, spannend zu gestalten. Und das gilt nicht nur für die Charaktere, die im Zentrum stehen. Normalerweise konzentriert sich die Autorin auf zwei bis drei Handlungsstränge. In diesem Fall sieht es (leider) etwas anders aus: Zunächst ist man bei dem Wissenschaftler Ahern im U-Boot, dann bei Emmas Crew, in der Trainingssituation oder bei Jack im Krankenhaus. Es kommen aber noch weitere Aspekte hinzu, so später die der diversen anderen infizierten Astronauten, Kenichi voran, aber auch denen in der Discovery, es kommt Helen Koenig hinzu, die Wissenschaftlerin, die mit für die Galapagos-U-Boot-Mission zuständig war, es kommen die Militärs hinzu, allen voran der unsympathisch wirkende Dr. Roman und viele mehr. Man merkt schon, die Handlung von „In der Schwebe“ zerfasert etwas. Man kann es „aushalten“, da die Figuren fast alle ihren Reiz haben. Dennoch hat Gerritsen für meinen Geschmack etwas zu stark in die Kiste der Handlungsstränge gegriffen.
8. VERGLEICH MIT ANDEREN GERRITSEN-ROMANEN
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„In der Schwebe“ war für mich der sechste Tess-Gerritsen-Roman, den ich gelesen habe und einer, der mich überrascht hat. Denn die Autorin und Internistin verlässt – zumindest am Anfang – ihre übliche Schiene: Es stehen zunächst nicht Verbrechen und nicht Medizin im Mittelpunkt sondern das Weltall und die Forschung. Nur schleichend kommt dann das Medizin-Thema doch zum Vorschein, aber in einer anderen Spielart, eher als Mittel zum Zweck. Gerade das macht einen Reiz aus, dass man es mit einem anderen Tess-Gerritsen-Buch zu tun hat, das zwar einerseits ihre vertrauten Stärken (vor allem plastische Figuren und eine faszinierende Handlung) bietet, aber auch durch andere Schauplätze und andere Schwerpunkte doch überrascht. Mir sind Parallelen zu Dan Brown (Meteor) aufgefallen und vielleicht auch ein Hauch zu Peter Hoegs Roman „Fräulein Smillas Gespür zu Schnee“.
9. LESERSCHAFT – FÜR WEN IST DER ROMAN GEEIGNET?
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Bei Tess Gerritsen kann man manchmal ein wenig den Verdacht haben, dass die Romane mehr für Frauen geeignet sind – da speziell in der bereits erwähnten Rizzoli-Isles-Serie Frauen die Hauptrollen sind. Bei „In der Schwebe“ ist sieht das etwas anderes aus: Jack ist genauso wichtig als Figur wie Emma, auch die übrigen männlichen und weiblichen Charaktere halten sich die Waage.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Handlung. Wer eine seichte Geschichte sucht, ist sicher bei diesem Roman nicht an der richtigen Adresse. Gerritsen bietet Spannung – auf sehr spezielle Art. Man braucht Nerven. Denn die Beschreibung der Masse, die sich als Chimäre herausstellt, aber noch mehr die Beschreibung der Obduktion der Leichen ist sehr speziell und auch für mich zu viel.
10. DATEN ZUM BUCH
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Tess Gerritsen – In der Schwebe – ISBN-10: 3-44236411-6 WG 2111
Blanvalet Verlag 2006, übersetzt von Andreas Jäger; 439 + kleiner Glossar mit wichtigsten Abkürzungen
Originaltitel „Gravity“ (die direkte Übersetzung des Titels wäre „Schwerkraft“), erschienen 1999, Pocket Books, Schuster& Schuster Inc. New York
11. PRO & CONTRA
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PRO:
- sehr gute Figuren
- äußerst spannend
- interessantes Thema
CONTRA
- einige zu blutrünstige Szenen
- Thema ist speziell, nicht alltäglich, dadurch kann man sich schwer damit identifizieren
- etwas zu viele Handlungsstränge
12. FAZIT
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Mit Gravity/In der Schwebe ist Tess Gerritsen ein überaus spannender Roman gelungen. Ich war zunächst etwas zwiespältig, ob mir eine Geschichte, die vor allem im All spielt, gefallen kann. Doch gerade dieser ungewöhnliche Schauplatz hat seinen Reiz, es ist eben ein etwas anderer Ansatz, eine etwas andere Gerritsen. Die Autorin spielt aber eine ihrer großen Stärken auch aus: Sie schafft es, die Figuren plastisch zu machen, ihnen allesamt ein gewisses Etwas zu geben, das dazu reizt, auch Handlungsstränge mit Nebenfiguren zu verfolgen. Dennoch: Die Zahl der Handlungsstränge ist in diesem Fall etwas groß geraten.
Der dritte Punkt, der sowohl für als auch gegen diesen Roman spricht, ist die Handlung: Ich finde sie sehr spannend, sie hat für mich einen großen Sog entwickelt. Allerdings kann man auch kritisch einwenden, dass es einige Stellen gibt, speziell die Momente, wenn die Opfer der Chimäre im Sterben liegen und auch ihre Leichen aufdünsen bzw. untersucht werden, in denen es dann doch zu plastisch wird. Hier muss man dann doch etwas stärkere Nerven haben – oder quer lesen.
Wegen der Minuspunkte ziehe ich einen Stern ab, vergebe aber vier und natürlich eine Empfehlung.
171 Bewertungen, 57 Kommentare
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20.09.2008, 17:41 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichschönen tag und lieben gruss
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07.06.2008, 21:46 Uhr von frankensteins
Bewertung: sehr hilfreichliebe Grüße werner
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19.04.2008, 08:23 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLG Simone und ein tolles WE
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16.01.2008, 13:59 Uhr von UnserRenatchen
Bewertung: sehr hilfreichviele liebe Grüße
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17.10.2007, 14:55 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichwieder eine sehr schöne Beschreibung
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04.08.2007, 19:03 Uhr von Puenktchen3844
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße Wilfriede
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18.07.2007, 23:11 Uhr von Meyerhoffsche
Bewertung: sehr hilfreichSonnige Grüße von M. :)
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17.06.2007, 18:56 Uhr von Mondlicht1957
Bewertung: sehr hilfreichSH LG Pet
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08.05.2007, 22:53 Uhr von Sabate
Bewertung: sehr hilfreichlg Todd
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02.05.2007, 12:20 Uhr von jamesi_bg
Bewertung: sehr hilfreichSh von mir, lg aus AT, Bianca!
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24.04.2007, 16:06 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsuper !
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24.04.2007, 15:52 Uhr von bea1502
Bewertung: sehr hilfreichlg bea
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31.03.2007, 14:09 Uhr von angi3000
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüsse!
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29.03.2007, 21:31 Uhr von Estha
Bewertung: sehr hilfreichsupi ;o)
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24.03.2007, 00:55 Uhr von MikeAdvert
Bewertung: sehr hilfreichsh, Gruß Mike.
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23.03.2007, 16:03 Uhr von Asterisque
Bewertung: sehr hilfreichLG. Asterisque
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12.03.2007, 14:48 Uhr von albinaschulz
Bewertung: sehr hilfreichsh LG Sarah
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11.03.2007, 17:28 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße Edith und Claus
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10.03.2007, 09:28 Uhr von sternchen500
Bewertung: sehr hilfreichlg ~ sternchen :-)
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01.03.2007, 21:05 Uhr von blackangel63
Bewertung: sehr hilfreich╔╩╦╝ SH & LG ANJA ╔╩╦╝
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01.03.2007, 17:20 Uhr von mima007
Bewertung: sehr hilfreichbh+lg, mima
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23.02.2007, 21:13 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLG Damaris :-)
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23.02.2007, 01:19 Uhr von diana75
Bewertung: sehr hilfreich‹^› ‹(•¿•)› ‹^›G*R*U*S*S*‹^› ‹(•¿•)› ‹^›
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20.02.2007, 21:35 Uhr von binobalino
Bewertung: sehr hilfreichSH.....Lg Heino
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16.02.2007, 18:36 Uhr von mu4you
Bewertung: sehr hilfreichsh LG mu4you
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03.02.2007, 23:22 Uhr von LadySimara
Bewertung: sehr hilfreichsh und liebe Grüße von Steffi
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03.02.2007, 11:55 Uhr von Fernsteuerung
Bewertung: sehr hilfreichsh+++ Lieben Gruß, Susi.
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02.02.2007, 15:49 Uhr von doelau
Bewertung: sehr hilfreichEin klasse Bericht! Gruß doelau
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31.01.2007, 16:53 Uhr von barbu
Bewertung: sehr hilfreichwürd mich freun wenn du dir meine berichte auch mal anschaust.LG BARBU
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30.01.2007, 17:26 Uhr von Feye
Bewertung: sehr hilfreichliebe grüße, Feye
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30.01.2007, 15:06 Uhr von Power_Surfer
Bewertung: sehr hilfreichsh... lg patrick
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29.01.2007, 01:39 Uhr von ProduktTesterInHH
Bewertung: sehr hilfreichsh LG Jil
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28.01.2007, 15:13 Uhr von taz772112
Bewertung: sehr hilfreichSH & LG :o)
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28.01.2007, 13:44 Uhr von Qantas
Bewertung: sehr hilfreichIch ziehe meinen Hut und gebe Dir ein sehr hilfreich! :-)
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25.01.2007, 22:41 Uhr von Zuckermaus29
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße Jeanny :o)
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22.01.2007, 22:41 Uhr von papaonline
Bewertung: sehr hilfreichwer viel liest , wird oft gegengelesen,lg papaonline
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22.01.2007, 10:23 Uhr von echodelta
Bewertung: sehr hilfreichVor den Chimären nehme ich mich jetzt in acht! LG Kai
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21.01.2007, 15:40 Uhr von paula2
Bewertung: sehr hilfreichliebe Grüße
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19.01.2007, 11:52 Uhr von campimo
Bewertung: sehr hilfreich☼ SH & LG ☼
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19.01.2007, 10:39 Uhr von singer71ljc
Bewertung: sehr hilfreichbh - wenns das hier geben würde. LG Thomas
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18.01.2007, 11:08 Uhr von Nick_Neschi
Bewertung: sehr hilfreichkrönchen...ups...das wo anders...lg...jonny :o)
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18.01.2007, 00:43 Uhr von bigmama
Bewertung: sehr hilfreichLG Anett
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17.01.2007, 15:54 Uhr von kerry3
Bewertung: sehr hilfreichInteressant - ab auf die Buchliste LG Kerry
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17.01.2007, 12:36 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreich☼ Sehr Hilfreich ☼
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16.01.2007, 20:03 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh, LG Biggi :-)
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16.01.2007, 19:03 Uhr von Django006
Bewertung: sehr hilfreichsh & *lg* Alan ;>))))
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16.01.2007, 19:01 Uhr von B_Engal
Bewertung: sehr hilfreichSH von mir. MfG B_Engal
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16.01.2007, 17:53 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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16.01.2007, 17:47 Uhr von topfmops
Bewertung: sehr hilfreichIrgendwie mag ich diese Autorin nicht, also ihre Bücher.
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16.01.2007, 16:57 Uhr von Gozo-Bernie
Bewertung: sehr hilfreichsh aus Catania - bernie
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16.01.2007, 14:40 Uhr von luxusklasse1
Bewertung: sehr hilfreichsh + lg
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16.01.2007, 13:25 Uhr von Sternenhimmel
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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16.01.2007, 12:02 Uhr von HiRD1
Bewertung: sehr hilfreich~~ SH. Gruß, Ralf ~~
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16.01.2007, 11:47 Uhr von hammi79
Bewertung: sehr hilfreichdu auch hier ;-) LG
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16.01.2007, 11:43 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh :o)
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16.01.2007, 11:23 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreich* ~~ * Lieben Gruß Anita * ~~ *
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16.01.2007, 11:16 Uhr von La_Livia
Bewertung: sehr hilfreichsuper; wie immer
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