Todsünde (gebundene Ausgabe) / Tess Gerritsen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2004
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Erfahrungsbericht von nikosternchen
Tod wegen Sünde?
Pro:
Superspannend, fliessend zu lesen, klasse zum abspannen
Kontra:
das typische private Geschwafel
Empfehlung:
Ja
In Boston herrscht klirrende Kälte und Weihnachten steht kurz bevor. Da wird in einem Kloster die Novizin Camille Maginnes brutal erschlagen. Schwester Ursula überlebt den brutalen Angriff – zunächst.
Maura Ilses ist die Pathologin findet heraus das die junge Nonne kurz zuvor ein Baby entbunden hat – von dem Kind fehlt allerdings jede Spur. Kurze Zeit darauf bekommt sie eine weitere Leiche auf ihren Seziertisch. Eine erschossene Unbekannte der nach er Ermordung die Hände, Füße und die Gesichtshaut abgetrennt wurde. Maura stellt bei dieser Leiche eine frühere Lepra – Erkrankung fest.
Maura und Jane Rizzoli, die ermittelnde Beamtin vermuten einen Zusammenhang der beiden Fälle und liegen damit gar nicht so falsch. Viele fragen kommen auf: Wo ist das Kind der Nonne und wieso hat die Schwangerschaft niemand bemerkt? Was weiß vielleicht Schwester Ursula? Welche Rolle spielt Mauras Exmann? Was will die Leprakranke kurz vor ihrer Ermordung von Schwester Ursula? Und was hat das 3. Opfer, ein erschossener Mitarbeiter einer Firma in Indien mit der ganzen Sache zu tun?
Die ist das erste Buch von der Autorin welches ich lese. Schnell wird klar das die ermittelnden Personen, zum Beispiel Jane Rizzoli nicht das erste mal in Erscheinung treten. Sowohl Jane Rizzoli als auch Maura Isles scheinen einem regelmäßigem Tess Gerritson – Leser nicht unbekannt. Das hat natürlich zur Folge das es sich um sehr ausgefeilte Charaktere handelt die bereits einiges miteinander erlebt haben. Dennoch werde ich als Neuling gut in die Geschehnisse eingeführt.
---Auffälligkeiten---
Auffallend ist in diesem Fall das es sich sowohl bei der Polizistin als auch bei der Pathologin um Frauen handelt. Und wiederum sowohl als auch haben diese beiden natürlich mit einigen privaten Problemen zu kämpfen. Im ersten drittel des Buch ist mir das Wiedersehen von Maura und ihrem Exmann Victor ein wenig zu schmalzig aufgebaut und man merkt stark das dies nur eine Frau geschrieben haben kann. Gegen Ende relativiert sich das alles ein wenig durch die Ereignisse bezüglich des Falls.
Bei beiden handelt es sich, wie schon erwähnt um bereits gut ausgefeilte Charaktere. Sie sind sympathisch und sehr unterschiedlich. Maura ist eine typische Frau mit sehr weiblichen Zügen, wohingegen Jane Rizzoli eher so ein Fall von harte Schale, weicher Kern ist. Auch das Verhältnis Miteinander, der langsame Aufbau des Vertrauens und zueinander bringt eine gewisse Menschlichkeit und durchaus das Verlangen einen weiteren Fall der Ermittler zu lesen.
Ebenfalls auffallend ist hier das nicht in Richtung Täter geschwenkt wird, das heißt der Leser bekommt keinen Einblick in seine Psyche und Hintergründe. Am Ende ist dies auch logisch, aber während des lesen tappt der Leser dadurch noch mehr im Dunkeln. Daher wird aber auch ganz rasch klar das es sich bei diesen Morden nicht um einen psychisch gestörten Serienkiller handelt sondern die Frage ob es überhaupt ein und der selbe Täter ist ziemlich lange im Verborgenen liegen.
----Verstrickungen, Spannungen, Enträtselungen---
Zunächst gibt es scheinbar keinen Zusammenhang. Die Fakten werden dem Leser im Laufe des Buches Stück für Stück vor die Füße geworfen und so strickt sich langsam aber sicher das Muster zurecht. Der Leser tappt bezüglich Motiv und Täter dennoch sehr, sehr lange im Dunkeln und wird am Ende natürlich auch hier und da auf die falsche Fährte gelockt. Dies geschieht gekonnt und gar nicht hinkonstruiert.
--- Für wen?---
Das Buch ist sehr brutal, dem sollte der Leser sich vorweg bewusst sein. Für mich ist dies grundsätzlich nicht Negativ, denn die Brutalität ist durchaus nachvollziehbar und nicht um der Szene Willen so blutig. Es ist gut konstruiert, schlüssig und hält die Spannung bis zum Ende. Dennoch, wie bei vielen AutorINNEN schweift das Thema ab und an in schmalztriefende private Gefilde, was mich persönlich häufig ( allerdings nicht nur in diesem Roman) nervt. Aber gut, darüber können die meisten hinweg sehen, vielleicht findet der eine oder andere auch dies gerade spannend.
---Fakten---
TESS GERRITSON / Todsünde
ISBN: 3809024759
gebundene Ausgabe 21,90 €
erschienen im August 2004
---Fazit---
Letztendlich ist es ein spannendes Buch welches ich durchaus empfehlen möchte. Die Geschichte ist spannend, nicht an den Haaren herbeigezogen und realistisch. Ich vergebe gute vier Sterne...
Viel Spaß beim Lesen
Nikolina
Maura Ilses ist die Pathologin findet heraus das die junge Nonne kurz zuvor ein Baby entbunden hat – von dem Kind fehlt allerdings jede Spur. Kurze Zeit darauf bekommt sie eine weitere Leiche auf ihren Seziertisch. Eine erschossene Unbekannte der nach er Ermordung die Hände, Füße und die Gesichtshaut abgetrennt wurde. Maura stellt bei dieser Leiche eine frühere Lepra – Erkrankung fest.
Maura und Jane Rizzoli, die ermittelnde Beamtin vermuten einen Zusammenhang der beiden Fälle und liegen damit gar nicht so falsch. Viele fragen kommen auf: Wo ist das Kind der Nonne und wieso hat die Schwangerschaft niemand bemerkt? Was weiß vielleicht Schwester Ursula? Welche Rolle spielt Mauras Exmann? Was will die Leprakranke kurz vor ihrer Ermordung von Schwester Ursula? Und was hat das 3. Opfer, ein erschossener Mitarbeiter einer Firma in Indien mit der ganzen Sache zu tun?
Die ist das erste Buch von der Autorin welches ich lese. Schnell wird klar das die ermittelnden Personen, zum Beispiel Jane Rizzoli nicht das erste mal in Erscheinung treten. Sowohl Jane Rizzoli als auch Maura Isles scheinen einem regelmäßigem Tess Gerritson – Leser nicht unbekannt. Das hat natürlich zur Folge das es sich um sehr ausgefeilte Charaktere handelt die bereits einiges miteinander erlebt haben. Dennoch werde ich als Neuling gut in die Geschehnisse eingeführt.
---Auffälligkeiten---
Auffallend ist in diesem Fall das es sich sowohl bei der Polizistin als auch bei der Pathologin um Frauen handelt. Und wiederum sowohl als auch haben diese beiden natürlich mit einigen privaten Problemen zu kämpfen. Im ersten drittel des Buch ist mir das Wiedersehen von Maura und ihrem Exmann Victor ein wenig zu schmalzig aufgebaut und man merkt stark das dies nur eine Frau geschrieben haben kann. Gegen Ende relativiert sich das alles ein wenig durch die Ereignisse bezüglich des Falls.
Bei beiden handelt es sich, wie schon erwähnt um bereits gut ausgefeilte Charaktere. Sie sind sympathisch und sehr unterschiedlich. Maura ist eine typische Frau mit sehr weiblichen Zügen, wohingegen Jane Rizzoli eher so ein Fall von harte Schale, weicher Kern ist. Auch das Verhältnis Miteinander, der langsame Aufbau des Vertrauens und zueinander bringt eine gewisse Menschlichkeit und durchaus das Verlangen einen weiteren Fall der Ermittler zu lesen.
Ebenfalls auffallend ist hier das nicht in Richtung Täter geschwenkt wird, das heißt der Leser bekommt keinen Einblick in seine Psyche und Hintergründe. Am Ende ist dies auch logisch, aber während des lesen tappt der Leser dadurch noch mehr im Dunkeln. Daher wird aber auch ganz rasch klar das es sich bei diesen Morden nicht um einen psychisch gestörten Serienkiller handelt sondern die Frage ob es überhaupt ein und der selbe Täter ist ziemlich lange im Verborgenen liegen.
----Verstrickungen, Spannungen, Enträtselungen---
Zunächst gibt es scheinbar keinen Zusammenhang. Die Fakten werden dem Leser im Laufe des Buches Stück für Stück vor die Füße geworfen und so strickt sich langsam aber sicher das Muster zurecht. Der Leser tappt bezüglich Motiv und Täter dennoch sehr, sehr lange im Dunkeln und wird am Ende natürlich auch hier und da auf die falsche Fährte gelockt. Dies geschieht gekonnt und gar nicht hinkonstruiert.
--- Für wen?---
Das Buch ist sehr brutal, dem sollte der Leser sich vorweg bewusst sein. Für mich ist dies grundsätzlich nicht Negativ, denn die Brutalität ist durchaus nachvollziehbar und nicht um der Szene Willen so blutig. Es ist gut konstruiert, schlüssig und hält die Spannung bis zum Ende. Dennoch, wie bei vielen AutorINNEN schweift das Thema ab und an in schmalztriefende private Gefilde, was mich persönlich häufig ( allerdings nicht nur in diesem Roman) nervt. Aber gut, darüber können die meisten hinweg sehen, vielleicht findet der eine oder andere auch dies gerade spannend.
---Fakten---
TESS GERRITSON / Todsünde
ISBN: 3809024759
gebundene Ausgabe 21,90 €
erschienen im August 2004
---Fazit---
Letztendlich ist es ein spannendes Buch welches ich durchaus empfehlen möchte. Die Geschichte ist spannend, nicht an den Haaren herbeigezogen und realistisch. Ich vergebe gute vier Sterne...
Viel Spaß beim Lesen
Nikolina
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