Gibt es ein Leben nach dem Tod? Testbericht

No-product-image
ab 7,28
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003

5 Sterne
(3)
4 Sterne
(1)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(0)

Erfahrungsbericht von Goldy3105

Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Pro:

--

Kontra:

--

Empfehlung:

Nein

Da schwelgen die Meinungen ja total auseinander und daher möchte ich meine Meinung darüber kundtuen und vor allem, mit einem Erlebnis begründen.

JA, ich bin davon überzeugt, daß es eine Art Leben nach dem Tod gibt und dementsprechend (in welcher Form auch immer) übernatürliche Erscheinungen vorkommen können. Und ich bin auch der Meinung, daß noch ganz junge Kinder die Gabe haben, solche Erscheinung (vielleicht eine Art Geist?) wahrzunehmen. Sie sind eventuell noch \"naiv\" genug oder noch frei für solche Erscheinungen.

Begründung:

Vor ca. 2 Monaten verstarb unverhofft, durch einen tragischen Arbeitsunfall der Mann meiner Nichte (sie 19 Jahre, er 27 Jahre, im Oktober 2002 geheiratet). Er wurde durch einen extrem starken Stromschlag aus dem Leben gerissen. Meine Nichte ist gleichzeitig die Patentante meines jüngsten Sohnes (wird am 10.03.2003 zwei Jahre) und war sehr häufig mit ihrem Mann bei uns. Und da hat sich eine ganz besondere Verbindung zwischen ihm und meinem Sohn aufgebaut. Wenn meine Nichte ohne ihn kam, dann hat mein Sohn sofort nach ihm gesucht, und sobald er da war, haben die beiden nur zusammen gehangen und gespielt, gelacht, getobt.

In der Nacht nach dem furchtbaren Unfall ist schon das erste Merkwürdige geschehen. Um ca. 01.30 Uhr nachts ist mein Sohn wach geworden (wir haben ein Babyphone und daher habe ich das gehört) und hat, wider meiner Erwartung, nicht geweint, sondern gelacht, gesungen (was man bei einem fast Zweijährigen singen nennen kann) und sich mit irgendwem unterhalten. Gut, ich habe natürlich keine andere Stimme gehört, aber ich habe schon feststellen können, daß mein Sohn nicht geschlafen (also geträumt) hat, weil er auch im Bett umhergekrabbelt ist. Das Ganze ging bis ca. 04.00 Uhr! Danach war wieder Ruhe!

Ich habe es meiner Nichte am nächsten Tag erzählt, und sie hatte sofort die gleiche Vermutung wie ich: Mein Sohn hat sich von ihm verabschiedet (oder umgekehrt)! In den Tagen danach hat er immer wieder mit jemandem gesprochen! Skeptiker würden jetzt wahrscheinlich sagen \"Klar, Kinder brabbeln doch ständig irgendwie rum\" und mögen ja vielleicht Recht haben, aber er hat dabei immer auf eine selbe Stelle gesehen, wo einfach niemand zu sehen war.

Wenn mein Sohn jemanden im Hausflur hört, dann fragt er erst, ob es vielleicht Papa ist, und gleich danach fragt er nach ihm; als wäre es völlig normal, daß er einfach noch so zu uns kommt. Sicher, wie soll er als fast Zweijähriger begreifen, was Tod ist und warum eine bestimmte Person nicht mehr kommt? Aber warum fragt er JETZT dauernd nach ihm? Das hat er zu seinen Lebzeiten nämlich nicht getan! Da hat er sich nur gefreut, wenn er dann da war? Ich erkläre es mir so, daß er fragt, weil er merkt, daß wir ihn nicht sehen, er aber doch!

Nun gut, dann kam das nächste, für mich bewegenste Ereignis. Wir (also mein Mann und ich) sind mit unseren Kindern (Sohn 7 Jahre, Tochter 4 Jahre und der Kleine) zum Friedhof gegangen, weil die beiden \"Großen\" seine Gedenkstätte mal sehen wollten (wir hatten viel mit ihnen darüber gesprochen, um es ihnen zu erklären). Der Kleine ist den ganzen Weg bis zum Grab neben uns her gegangen, hat sich alles angesehen, war halt wie immer. Dann sind wir am Grab angekommen. Die beiden \"Großen\" haben sofort die vielen Blumen bewundert und uns einige Fragen gestellt. Aber der Kleine hat sich vor das Grab gehockt und, wider meinen Erwartungen, gar nichts getan. Er hat nur geguckt; nicht gelacht und nicht gebrabbelt und vor allem NICHTS angefaßt (mit seinen Fingern ist er nämlich überall dabei). Ich habe mich wieder den \"Großen\" zugewandt und wollte gerade eine Frage beantworten, als der Kleine auf einmal aufsteht und winkt. Erst mit der linken, dann mit der rechten Hand und dann mit beiden Händen und lacht und freut sich. Ich habe sofort nachgesehen, wer denn da ist, weil es ja auch meine Nichte hätte sein können, oder jemand anderes aus der Familie, der zum Grab kommt. Aber da war NIEMAND, wirklich KEINER zu sehen. Da war ich mir sicher, daß ER dort ist und seine Faxen mit meinem Sohn macht. So, wie der Mann meiner Nichte war (er hat ständig irgend welchen Blödsinn mit unserem Kleinen gemacht) kann ich mir wirklich vorstellen, daß er dort stand (in welcher Form auch immer) und mit unserem Kleinen \"rumgeblödelt\" hat.

Ich habe geweint, denn die Vorstellung, daß diese starke Verbindung auch nach seinem Tod noch da sein könnte, hat mich total niedergerissen. Ich habe vorher schon an ein Leben nach dem Tod geglaubt, weil man doch auch sehr überzeugende Nahtoderfahrungen im Fernsehen (nicht in Serien, mehr in Dokus) berichtet bekommt. Aber diese Ereignisse in meiner Familie überzeugten mich mehr denn je.

15 Bewertungen