Ginkgo Testbericht
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Erfahrungsbericht von Fernsteuerung
Mein Gingko am Balkon.
Pro:
Ein winterharter Fächerblattbaum, der auch am Balkon im Topf winterfest ist.
Kontra:
Nein.
Empfehlung:
Ja
Mein besonderer Baum am Balkon
Vor etwa zwei Jahren im Frühjahr war ich auf der Suche nach einem seltenen Baum, der auch im Winter am Balkon überlebt, so wie mein kanadischer – mein japanischer & mein europäischer Ahorn. Mit einem sehr guten Freund der Familie durchstöberte ich sämtliche Gartenhäuser, doch kein seltener Baum war nach meinem Geschmack. Das Frühjahr verging, noch immer war kein besonderer Baum gefunden, der mich so richtig faszinierte.
Eines schönen Tages im Sommer vor zwei Jahren rief mich unser Freund (ein Pflanzenliebhaber) ganz begeistert an, dass er eine Werbesendung mit einem winterharten und ganz seltenen Baum gefunden habe. Kurzentschlossen setzten wir uns in mein Auto und düsten in ein Geschäft, der den Ginko im Angebot (drei Gingkos in einem Topf) hatte.
Ein seltsamer Baum – das waren meine ersten Gedanken, die mir durch den Kopf schossen, als ich zum ersten Mal in meinem Leben einen Ginko sah – noch dazu drei in einem Topf, auch noch im Angebot.
Je länger ich mir die drei Bäume ansah, desto besser gefielen sie mir, die drei Bäume:
Ein Baum für den besten Freund der Familie, ein Baum für eine Nachbarin in der Siedlung (die schon immer einen solchen haben wollte), der dritte Baum war meiner.
Positiv beim Kauf dieses seltenen, und heute für mich sehr besonderen Baumes, waren die Ratschläge des Gärtners:
Die drei Gingkos erst in der Dämmerung voneinander trennen, wegen der äußerst lichtempfindlichen Wurzeln. Dies gilt auch für das Umtopfen, wenn die Wurzeln unter dem Topf herausgucken.
Den Gingko auf einen hellen Platz stellen, nicht in die direkte Sonne – das schadet dem Baum.
An heissen Tagen sind die Blätter mit Wasser anzuspritzen – das tolle beim Anspritzen der Blätter war, dass das Wasser abperlte. Dies entlockt mir immer wieder ein Lächeln.
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Zwischen den drei Ahorn-Bäumen steht mein Ginko inzwischen seit zwei Jahren, und hat tatsächlich schon zwei Winter überlebt; im Topf – hält tatsächlich Hitze und Kälte aus. Das macht ihn für mich zu einem sympatischen Baum. Im Frühjahr treibt er seine Blätter aus – wie Fächer. Im Herbst verfärben sich die Gingkoblätter gelb, werden dann braun und fallen ab.
Die Blätter kann man angeblich getrockneterweise auch als Tee genießen – ich habe das allerdings nicht probiert.
Meines Wissens sind die Inhaltsstoffe des Gingko durchblutungsfördernd und werden in der Medizin auch zu Steigerung der Konzentration verwendet.
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Geschichte Gingko.
Der Gingko ist ein Fächerblattbaum – kein Nadelbaum, kein Laubbaum, der bis vor ungefähr 200 Jahren als ausgestorben gegolten hat.
Ein deutscher Forscher hat diesen seltenen Baum vor 200 Jahren bei Forschungsarbeiten im asiatischen Gebirge wieder entdeckt, nach Deutschland gebracht und kultiviert, so konnte sich der Baum dann wieder „etablieren“
Besonderheiten.
Beim Gingko gibt es so wie beim Menschen Männlein und Weiblein, wobei meinen Informationen nach (von einem Gärtner) der weibliche Gingko im Herbst Blüten bekommt, die sehr streng riechen sollen.
Dieser Baum soll laut Gärtnerinformation im Alter von cirka fünf Jahren „geschlechtsreif“ sein – ich ließ meinen Baum von einem Fachmann begutachten, weil ich wissen wollte, um welches Geschlecht es sich handle. Leider ist mein Ginko noch zu jung um das Geschlecht beurteilen zu können. Ich lasse mich überraschen.
Anfangs dachte ich, dass es bei den Geschlechtsmerkmalen bei diesem Fächerblattbaum um einen Scherz handeln würde. Doch auch im botanischen Garten bekam ich dieselbe Erklärung bezüglich der Geschlechtsmerkmale beim Gingko.
Für mich ist der Gingko eine Besonderheit auf meinem Balkon, weil er einer von drei Bäumen ist, die wir drei (unser Freund, eine Nachbarin und ich) zugleich gekauft haben – allen drei Bäumen geht es gut – und alle drei Personen haben seit dem Kauf des Gingko einen Fächerblattbaum mit persönlichem Wert, der vor 200 Jahren wieder entdeckt wurde und immer bekannter wird.
Wenn jemand auf der Suche nach einem besonderen Baum ist, der im Garten oder am Balkon wachsen soll, dem empfehle ich einen Ginko.
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13. Juni 2005
Mein Gingko blüht und gedeiht; den letzten Winter hat er schadlos überstanden.
Ein Bericht von Fernsteuerung für Yopi und Dooyoo.
Copyright by FERNSTEUERUNG.
Geschrieben am:
23.10.2004
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56 Bewertungen, 10 Kommentare
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13.09.2008, 23:55 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichklasse ! Liebe Grüße von Edith und Claus
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10.02.2007, 22:41 Uhr von hjid55
Bewertung: sehr hilfreichsh & lg Sarah
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06.01.2007, 23:16 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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23.05.2006, 14:44 Uhr von topfmops
Bewertung: sehr hilfreichEin 'update' muss her!! Über das Geschlecht.
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06.12.2005, 14:08 Uhr von glowhand
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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26.11.2005, 23:57 Uhr von redwomen
Bewertung: sehr hilfreichVon so einem Baum habe ich ja noch nie gehört. LG Maria
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26.11.2005, 21:44 Uhr von Fluetie
Bewertung: sehr hilfreichsehr nützlich ( Sprache: Altyopi ) :-) lg Dirk
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15.06.2005, 23:18 Uhr von mami_online
Bewertung: sehr hilfreichder Ginkgo Baum für den Garten/Balkon. Ich werde mich mal umsehen, da ich genau weiß, dass dieser Ginkgo eine Menge bei uns bewirken kann.... Danke für den Bericht!!!
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07.01.2005, 08:57 Uhr von froes
Bewertung: sehr hilfreichDie Ginkos sind schon interessante Bäume, die aber sehr langsam wachsen. Leider hat man wahrscheinlich aus diesem Grund bei uns eine ganze Straße anstelle der üblichen Linden damit bepflanzt, um die Pflegekosten gering zu halten. Shine On,
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02.01.2005, 09:37 Uhr von heiren
Bewertung: sehr hilfreichEin sehr schöner Bericht. Ich habe auch noch nicht so einen Baum gesehen. Nun werde ich mich mal auf die Suche machen. Ein frohes und gesundes Neues Jahr wünsche ich. Gruß heiren
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