Ginza Testbericht

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Erfahrungsbericht von danielklemen2000

Japanisch essen, zum kleinen Preis

Pro:

Auswahl, Qualität, Ambiente, . . . .

Kontra:

Bauchkrämpfe, nach dem man zu viel gegessen hat:-)

Empfehlung:

Ja

Sushi, Sashimi, Maki und weiß Gott, wie viele andere japanische Köstlichkeiten sonst noch in den verschiedenen japanische Restaurants angeboten werden. Noch vor fünf Jahren waren bei uns in Österreich so gut wie keine japanischen Restaurants zu finden, aber heutzutage findet man schon im 1. Wiener Gemeindebezirk einige von ihnen.

Noch vor ungefähr 3 Jahren hat mir schon alleine vor dem Gedanken an rohen Fisch gegraust, doch dann wurde ich einmal in ein solches Lokal eingeladen, und da es dann dort keine andere Möglichkeit gab an Nahrung zu kommen, habe ich halt diesen komischen Reisbatzen mit einem Streifen rohen Lachs probiert und seit dem kann ich ohne dieses Spezialität nicht mehr leben. Einmal in der Woche Sushi essen, ist bei mir und meinem Zwillingsbruder fix eingeplant.

Eigentlich handelt es sich bei Sushi um ein teures Gericht, doch wenn man sich umschaut, findet man auch einige Möglichkeiten bei uns Wien, um günstig an diese Köstlichkeit zu kommen. Die beste Möglichkeit dafür, ist das sogenannte „Running.Sushi“. Das sind Restaurants in denen ein automatisch betriebenes Laufband den ganzen Tag auf- und abfährt und den zahlenden Gästen das „vorbeibringt“. Die Tische sind nämlich direkt neben diesem Band angebracht, und man kann sich einfach die kleinen Teller, die von den Köchen darauf gestellt werden, herunternehmen. Am Anfang sicherlich etwas gewöhnungsbedürftig, aber spätestens beim dritten Besuch gewöhnt man sich daran. Des weiteren versuchen die Besitzer ihre Lokale ganz individuell einzurichten, ich kenne da z.B. ein Lokal in Wien, wo das Band über ein Aquarium läuft und ich persönlich finde so eine Idee gar nicht so schlecht.

Ein weiterer, immenser Vorteil dieses Running-Sushi ist der Preis. Man kann so viel essen wie man will und von Montag bis Freitag zahlt man bei meinem Stammlokal in Wien im Gasometer, nur 10,20! Bei jedem anderen, „normalen“ Japaner wird man um dieses Geld sicher nicht satt. Da man so viel essen kann, wie man will, haben sich mein Bruder und ich schon einige Wettkämpfe geliefert, welche schon des öfteren mit starken Magenkrämpfen geendet haben. Da Sushi auch fast kein Fett hat, muss man sich um sein Gewicht auch keine Sorgen machen.

Bei jedem anderen, „normalen“ Japaner wird man um 10,20 sicher nicht satt. Da zahlt man schon für ein großes Sushi-Set, bei dem man höchstens 6 Stück Sushi und 8 Stück Maki bekommt bis zu 12 Euro. Einige von euch werden sich jetzt sicherlich denken, dass da qualitativ ein großer Unterschied bestehen wird, was ich aber nicht bestätigen kann.

Weiters gibt es auf diesem Band nicht nur japanische Spezialitäten. Es ist für jeden etwas dabei. Man findet ebenso chinesische wie österreichische Spezialitäten auf den Tellern, sodass auch nicht „Sushiliebhaber“ satt werden können.

Da ich ja öfters in solchen Lokalen bin und schon viel Erfahrung habe, möchte euch auch zum Schluss noch ein paar Tipps geben. Wenn ihr die Möglichkeit habt, solltet ihr möglichst nah zu den Köchen setzen, da ihr dann als erstes die Chance habt euch die Teller zu nehmen und so euch nie jemand etwas wegessen kann. Weiters muss man bei den warmen Speisen aufpassen. In vielen Fällen sind die gar nicht mehr so warm und lauwarme gebratene Nudel schmecken nicht wirklich mehr so gut. Immer höflich fragen, ob man auch frische Sachen haben könnte. Mir ist noch nie passiert, dass jemand nein gesagt hat.

So jetzt hoffe ich, dass ich euch mit diesem Bericht auf den Geschmack gebracht habe und wünsche euch guten Appetit beim nächsten Besuch beim Japaner.

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