Ginza Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Comte_de_Flandre
Essen am Fließband
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Aufgrund meiner Vorliebe für chinesisches Essen ließ ich mich auch bei meinem diesjährigen Aufenthalt in Wien trotz der vorzüglichen österreichischen Küche dazu verleiten, wenigstens eines Mittags asiatisch zu essen.
In Wien gibt es unzählige chinesische Restaurants, die mittags ein all-you- can-eat Buffet zu einem günstigen Festpreis bieten. Durch Zufall entdeckte ich im Donau Plex eines von einer Art, die ich in Deutschland noch nicht gesehen hatte:
Ginza - Running Asian Food - asiatisches Essen am Fließband.
Nachdem ich das Treiben im Restaurant eine Weile beobachtet hatte, musste ich es einfach probieren, hier mein Bericht:
Was unterscheidet das Ginza von 'normalen' Chinarestaurants?
==========================================
Im Ginza sind die Tische um Fließbänder aufgebaut. Auf diesen Fließbändern fährt das Essen auf Untertellern in kleinen Portionen durch das Restaurant. Die Fließbänder haben zwei Etagen: oben fährt das warme Essen von Wärmelampen bestrahlt; unten kreisen die kalten Speisen hinter kleinen Klappe, die vom Gast geöffnet werden können.
Während des Essens kann man sich nun genau das herauspicken, was man gerade essen will und gleichzeitig auch soviel verspeisen wie man will.
Um peinliche Tellerberge zu vermeiden, tragen die freundlichen und aufmerksamen Bedienungen rasch leere Teller ab. Die Kellnerinnen sind daneben auch für die Getränke zuständig.
Es gibt verschiedentliche Sitzformationen im Ginza: im Innenbereich der zwei Fließbänder sind 4er-Tische, die es aber für die Aussensitzenden nicht so einfach machen, an die Speisen zu kommen; im Aussenbereich der Fließbänder gibt es zum einen 2er-Tische als auch Einzelplätze wo man direkt auf das Fließband schaut.
Was bekomme ich zu essen?
=========================
Wahlweise erhält man zum Beginn eine pikante oder süß-saure Suppe gratis. Das Fließband bietet dann alles, was die asiatische Küche hergibt:
Warme und kalte Vorspeisen wie Frühlingsröllchen, gebackene Wan-Tan, Kroe Poek oder auch Salate.
Hauptspeisen: über Hühnerfleisch, Ente, Fisch und Schwein findet man hier auch Leckereien wie Krabben, Garnelen und Sushi. Bami Goreng und Nasi Goreng habe ich kosten können, wie auch Tintenfischringe. Saucen befinden sich immer schon auf den Tellerchen.
Nachspeisen: hier konnte man hauptsächlich Klassikern wie gebackenen Bananen oder süße Kuchen finden
Wie teuer ist das?
==================
Der Preis im Ginza variiert je nach Tag und Tageszeit.
So zahlen Erwachsene von Montag bis Samstag zur Mittagszeit (11-17 Uhr) öS 138 (ca. DM 19,70) und Kinder bis 12 Jahre öS 85 (ca. DM 12,10).
Am Sonntagmittag kostet das Vergnügen für Erwachsene öS 158 (ca. DM 22,60) und für Kinder öS 95 (ca. DM 13,60).
Abends (von 17-24 Uhr) gilt jeden Tag ein Preis von öS 198 (ca. DM 28,30) für Erwachsene und öS 110 (ca. DM 15,40) für Kinder.
Die Getränke sind nicht in den vorgenannten Preisen inkludiert und extra zu zahlen. Die Preise hierfür sind aber normal und nicht teurer als in anderen Chinarestaurants in Wien. Für ein Krügel (0,5l) Ottakringer Bier habe ich öS 38 (ca. DM 5,40) bezahlt.
Wo finde ich das?
=================
Das Ginza befindet sich im Donau Plex, einem recht neuen Kino- und Vergnügungszentrum gegenüber dem Donauzentrum (Einkaufscenter). Zu erreichen ist es am einfachsten mit der U1 bis zur Endstation Kagran und dann den hinteren Ausgang herunter.
Die Adresse lautet: Wagramer Str. 79, 1220 Wien - unter der Telefonnummer 203 45 89 kann man Reservierungen vornehmen.
Im Donau Plex selbst findet man das Restaurant sehr einfach in der Kassenebene im 2.OG direkt links neben Burger King. Achtung: das Ginza ist nicht mit dem Running Sushi Room im 1.OG (Brückenebene) zu verwechseln.
Mein Urteil
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Insgesamt hat mich der Besuch im Ginza überzeugt. Das Essen war lecker und stets heiß. Die Auswahl war sehr gut.
Durch die kleinen Portionen konnte ich viel Verschiedenes probieren, ohne gleich ein ganzes Gericht vergebens zu bestellen, weil ich es im Nachhinein doch nicht mochte. So habe ich auch das erste Mal in meinem Leben Sushi getestet. Das ein oder andere habe ich aber doch mangels Definierbarkeit fahren lassen.
Da ich an einem Montagmittag dort war, konnte ich mich für einen angemessenen Preis satt essen. Diese Tageszeit empfehle ich auch jedem, da es nicht voll war und ich die Abendpreise vergleichsweise schon gepfeffert finde.
Allerdings hatte ich auch z.T. leichte Hygienebedenken, da ich weder wusste, wie lange ein Teller bereits umherfährt oder an wem er schon so alles vorbeigekommen ist. Dies betrifft aber hauptsächlich die warmen Sachen, die oben fahren, da diese entgegen der kalten Gerichte unten nicht abgedeckt sind. Daher ein Tipp: versucht einen Tisch so nah wie möglich an den Köchen zu bekommen.
Die Bedienungen waren stets aufmerksam und freundlich, hier gibt es nichts zu meckern.
Insgesamt kann ich das Ginza empfehlen, da ich solche Restaurants noch nicht kannte, war es ein nettes und abwechslungsreiches kulinarisches Erlebnis.
Comte de Flandre im Juli 2001
In Wien gibt es unzählige chinesische Restaurants, die mittags ein all-you- can-eat Buffet zu einem günstigen Festpreis bieten. Durch Zufall entdeckte ich im Donau Plex eines von einer Art, die ich in Deutschland noch nicht gesehen hatte:
Ginza - Running Asian Food - asiatisches Essen am Fließband.
Nachdem ich das Treiben im Restaurant eine Weile beobachtet hatte, musste ich es einfach probieren, hier mein Bericht:
Was unterscheidet das Ginza von 'normalen' Chinarestaurants?
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Im Ginza sind die Tische um Fließbänder aufgebaut. Auf diesen Fließbändern fährt das Essen auf Untertellern in kleinen Portionen durch das Restaurant. Die Fließbänder haben zwei Etagen: oben fährt das warme Essen von Wärmelampen bestrahlt; unten kreisen die kalten Speisen hinter kleinen Klappe, die vom Gast geöffnet werden können.
Während des Essens kann man sich nun genau das herauspicken, was man gerade essen will und gleichzeitig auch soviel verspeisen wie man will.
Um peinliche Tellerberge zu vermeiden, tragen die freundlichen und aufmerksamen Bedienungen rasch leere Teller ab. Die Kellnerinnen sind daneben auch für die Getränke zuständig.
Es gibt verschiedentliche Sitzformationen im Ginza: im Innenbereich der zwei Fließbänder sind 4er-Tische, die es aber für die Aussensitzenden nicht so einfach machen, an die Speisen zu kommen; im Aussenbereich der Fließbänder gibt es zum einen 2er-Tische als auch Einzelplätze wo man direkt auf das Fließband schaut.
Was bekomme ich zu essen?
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Wahlweise erhält man zum Beginn eine pikante oder süß-saure Suppe gratis. Das Fließband bietet dann alles, was die asiatische Küche hergibt:
Warme und kalte Vorspeisen wie Frühlingsröllchen, gebackene Wan-Tan, Kroe Poek oder auch Salate.
Hauptspeisen: über Hühnerfleisch, Ente, Fisch und Schwein findet man hier auch Leckereien wie Krabben, Garnelen und Sushi. Bami Goreng und Nasi Goreng habe ich kosten können, wie auch Tintenfischringe. Saucen befinden sich immer schon auf den Tellerchen.
Nachspeisen: hier konnte man hauptsächlich Klassikern wie gebackenen Bananen oder süße Kuchen finden
Wie teuer ist das?
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Der Preis im Ginza variiert je nach Tag und Tageszeit.
So zahlen Erwachsene von Montag bis Samstag zur Mittagszeit (11-17 Uhr) öS 138 (ca. DM 19,70) und Kinder bis 12 Jahre öS 85 (ca. DM 12,10).
Am Sonntagmittag kostet das Vergnügen für Erwachsene öS 158 (ca. DM 22,60) und für Kinder öS 95 (ca. DM 13,60).
Abends (von 17-24 Uhr) gilt jeden Tag ein Preis von öS 198 (ca. DM 28,30) für Erwachsene und öS 110 (ca. DM 15,40) für Kinder.
Die Getränke sind nicht in den vorgenannten Preisen inkludiert und extra zu zahlen. Die Preise hierfür sind aber normal und nicht teurer als in anderen Chinarestaurants in Wien. Für ein Krügel (0,5l) Ottakringer Bier habe ich öS 38 (ca. DM 5,40) bezahlt.
Wo finde ich das?
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Das Ginza befindet sich im Donau Plex, einem recht neuen Kino- und Vergnügungszentrum gegenüber dem Donauzentrum (Einkaufscenter). Zu erreichen ist es am einfachsten mit der U1 bis zur Endstation Kagran und dann den hinteren Ausgang herunter.
Die Adresse lautet: Wagramer Str. 79, 1220 Wien - unter der Telefonnummer 203 45 89 kann man Reservierungen vornehmen.
Im Donau Plex selbst findet man das Restaurant sehr einfach in der Kassenebene im 2.OG direkt links neben Burger King. Achtung: das Ginza ist nicht mit dem Running Sushi Room im 1.OG (Brückenebene) zu verwechseln.
Mein Urteil
===========
Insgesamt hat mich der Besuch im Ginza überzeugt. Das Essen war lecker und stets heiß. Die Auswahl war sehr gut.
Durch die kleinen Portionen konnte ich viel Verschiedenes probieren, ohne gleich ein ganzes Gericht vergebens zu bestellen, weil ich es im Nachhinein doch nicht mochte. So habe ich auch das erste Mal in meinem Leben Sushi getestet. Das ein oder andere habe ich aber doch mangels Definierbarkeit fahren lassen.
Da ich an einem Montagmittag dort war, konnte ich mich für einen angemessenen Preis satt essen. Diese Tageszeit empfehle ich auch jedem, da es nicht voll war und ich die Abendpreise vergleichsweise schon gepfeffert finde.
Allerdings hatte ich auch z.T. leichte Hygienebedenken, da ich weder wusste, wie lange ein Teller bereits umherfährt oder an wem er schon so alles vorbeigekommen ist. Dies betrifft aber hauptsächlich die warmen Sachen, die oben fahren, da diese entgegen der kalten Gerichte unten nicht abgedeckt sind. Daher ein Tipp: versucht einen Tisch so nah wie möglich an den Köchen zu bekommen.
Die Bedienungen waren stets aufmerksam und freundlich, hier gibt es nichts zu meckern.
Insgesamt kann ich das Ginza empfehlen, da ich solche Restaurants noch nicht kannte, war es ein nettes und abwechslungsreiches kulinarisches Erlebnis.
Comte de Flandre im Juli 2001
22 Bewertungen, 2 Kommentare
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21.07.2005, 22:22 Uhr von danielklemen2000
Bewertung: sehr hilfreichBin aus Wien und ich liebe dieses Restaurant über alles. Es gibt übrigens zwei Ginza in Wien. Das 2. befindet sich im Gasometer und dort kann man herrliches Sushi genießen.
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13.03.2002, 10:16 Uhr von wilma
Bewertung: sehr hilfreichjaa, ich geh auch sehr gerne 'running sushi'-essen. lg aus wien, wilma
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