Globalisierung Allgemein Testbericht
ab 10,22 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Erfahrungsbericht von Robiator
Kritikpunkt Globalisierung
Pro:
siehe Text
Kontra:
siehe Text
Empfehlung:
Nein
Nachdem YOPI meine alten Beiträge im Zuge der Neuumstellung einfach in den Onlinetod geschickt hat, möchte ich nun wenigstens ein paar meiner Berichte zum neuen Leben erwecken. Also hier ist nun mein Neuanfang unter meinem alt bewährten Namen bei Yopi. Wie immer bin ich für Kritiken und faire Bewertungen meiner Leser offen. Aber nun zu einem Klassiker und sehr erfolgreichen Bericht in neuer Version:
KRITIKPUNKT GLOBALISIERUNG
==========================
Globalisierung ja oder nein? Bei diesem Thema gehen die Meinungen bekanntlich weit auseinander. Dieses war zumindest in alten YOPI-Tagen sehr gut in diesem Board ersichtlich und wird wohl auch sicher schon in Kürze wieder so sein. Ich selber stoße bei diesem Thema immer wieder auf viele interessante Meinungen; auch wenn ich bisher Meinungen von reinen Globalisierungsgegnern suchen musste. Vielleicht wäre „Kritikpunkt Globalisierung“ eine bessere Wahl des Themas – deshalb auch meine Titelwahl. Wie meine Leser von mir gewohnt sein werden, werde ich wie immer eine kritische Betrachtungsweise bieten.
1. Globalisierung – Definitionsabgrenzung
-----------------------------------------
Globalisierung, was kann man darunter verstehen? In erster Hinsicht ist Globalisierung ein wirtschaftliches Agieren von Unternehmen auf dem Weltmarkt. Dennoch möchte ich Globalisierung nicht ausschließlich auf den wirtschaftlichen Bereich beschränken, da er vielmehr auch in andere Bereiche hineinwirkt. Dennoch ist der unternehmerische Bezug zum Thema derart dominant, dass er auch an erster Stelle beleuchtet werden muss.
Doch was ist unter Globalisierung noch zu verstehen? Globalisierung steht in sehr engem Zusammenhang zu dem Einzelwort Wettbewerb – und zwar Wettbewerb im kapitalistischen Sinne (in dem System befinden wir uns) findet sein Endstadium in der Globalisierung. Im Gegensatz zu „einfachem Wettbewerb“ findet der „globale Wettbewerb“ nicht mehr lokal, sondern auf weltweiter Ebene statt. Jedoch befinden wir uns nach dieser Definition erst im Anfangsstadium der Globalisierung, woraus ersichtlich wird, dass es sich bei diesem Vorgang um eine sehr zeitintensive Angelegenheit handelt. Was fällt in diesem Bereich der Definition hinein? Natürlich der Bereich der SOZIOLOGIE (Gesamtheit von sozialen Beziehungen innerhalb der menschlichen Gesellschaft und sonstigen Gesellschaftssystemen) aber insbesondere auch der Bereich der POLITIK und mit dieser die STAATEN als ihre Vertreter.
2. Globalisierung – was ergeben sich für Vorteile
-------------------------------------------------
Hier muss man schon wegen der unterschiedlichen Interessenlagen (Wohlfahrtsmaximen) zweifelsfrei eine Abgrenzung zwischen den einzelnen, an der Globalisierung beteiligten Subjekten (Wirtschaftssubjekten) vornehmen.
Beginnen möchte ich dabei mit den UNTERNEHMEN. Eigentlich ist dieses ja klar und für jeden schnell nachvollziehbar, aber der Vollständigkeit halber, schafft die Globalisierung natürlich vor allem einen größeren Absatzmarkt (für die individuellen Endprodukte) und Beschaffungsmarkt (für die jeweilig benötigten Rohstoffe, aber auch Arbeitskräfte) ***1***, aber auch andere Bereiche – wie Marktstellung, Steuerpolitik, Wettbewerbsvorteile, neue Marketingkonzepte, ..., Unternehmensimage – können sich positiv auf Unternehmen auswirken.
Die PRIVATEN HAUSHALTE kommen z.B. in Genuss von zahlreichen globalen Gütern (Bananen, usw.), die oft auch noch vom preiswertesten Anbieter (ceteris paribus) bezogen werden. Auch ist die Suche eines Arbeitsplatzes international möglich (aber wohl für die Mehrheit wohl heutzutage noch nicht so interessant).
Die ÖFFENTLICHEN HAUSHALTE (hier sind in erster Linien die Staaten gemeint) haben ebenfalls Vorteile, sofern sie sich wettbewerbsfreudig präsentieren können. (Bei Deutschland habe ich da bedeutsame Zweifel, insbesondere im Bezug zu unserem derzeitigen überhöhten Steuersystem.) ***2***
Ein kleiner Tipp am Rande – kaufen Sie Aktien von Globalisierungsgewinnern und legen Sie sich schlafen. Sie werden sehen, so werden auch Sie zum Gewinner. Weitere Ausführungen diesbezüglich lesen Sie z.B. in meinem Bericht „Contrabericht Optionsscheine“ vom 03.08.2001 nach.
3. Globalisierung der Armut und weitere Nachteile (kritisch betrachtet)
-----------------------------------------------------------------------
Doch welche Nachteile können sich ergeben, denn keiner kann behaupten, dass Globalisierung nur mit Vorteilen für Unternehmen, Staaten und Verbraucher behaftet ist. Hierbei kommt es aber bei der Nennung eines Nachteiles bzw. eines Vorteiles immer auf den Interpretationsspielraum bzw. die Sichtweise des einzelnen Betrachters an. In erster Linie sollte man jedoch hierbei in externe Effekte und sonstige (z.B. interne) Effekte unterteilen:
EXTERNE EFFEKTE:
Vorab erst einmal eine Definition, was sich hinter dieser Art von Effekten verbirgt (natürlich auf das Thema bezogen). Hierunter versteht man nichtkompensierte Vor- oder Nachteile, die Dritten durch jegliche wirtschaftliche oder auch nichtwirtschaftliche Aktivität anderer Wirtschaftssubjekte entstehen. Nichtwirtschaftliche Aktivität wäre bspw. ein Hobbygärtner der durch seinen wunderschön eingerichteten Garten die Herzen vieler umliegenden Bewohner erfreut und dadurch auf diese einen positiven externen Effekt auslöst.
Externe Effekte können zwar kompensiert (internalisiert) werden, aber oft ist das Eingreifen durch wirtschaftliche Aktivitäten in ein bereits intaktes System ziemlich problematisch. Dieses heißt, dass es zwar zur Kompensation eines externen Ertrages bzw. von externen Kosten kommen kann, allerdings von einer direkten Lösung bzw. Beseitigung des externen Effektes nicht die Rede sein kann. Eine Internalisierung von externen Effekten ist natürlich nur im negativen Falle wünschenswert, weil wer fühlt sich schon durch einen schönen Garten des Nachbarn belästigt?!
Hier aber zunächst noch zwei zwei einfache Beispiele externer Effekte aus der Praxis und wie sie kompensiert werden können: Einbau von Schallschutzfenstern in der Nähe von Autobahnen; Zahlung von Schmutzentschädigung an benachbarte Haushalte seitens der benachbarten Industrie. Was ist beiden Beispielen gemeinsam? Hier konnte ein negativer externer Effekt, also handelt es sich um externe Kosten, zwar kompensiert, jedoch nicht ausgeschaltet werden. Ergänzend nur die Bemerkung, dass eine Kompensierung nicht unbedingt erwünscht sein muss.
Was heißt dieses nun im Zusammenhang mit der Globalisierung? Beispielsweise liest man oft die Frage: „Gibt es Staaten auf dieser Welt denen eine Globalisierung schadet?“ Die Antwort dabei ist nicht so einfach zu formulieren, denn jeder Staat kann und wird aus der Globalisierung seinen individuellen Nutzen ziehen ***3***. Beispielsweise müssen ja die Bananen (um bei dem Beispiel zu bleiben) irgendwo her kommen. Das dabei Billigarbeiter zum Einsatz kommen, ist eine andere Geschichte, hat im Zusammenhang mit Globalisierung zwar etwas zu tun, jedoch untergeordnet. Interessant ist dabei, dass ein Vergleich zwischen Deutschland und dritte Welt z.B. in Bezug diverser Gehälter/Löhne schon deshalb nicht funktionieren kann (ohne weiteres Grübeln), da unterschiedliche Dimensionen (sprich z.B. Preisniveaus, etc.) vorliegen. Und diese Dimensionen sind durch den Staat (und sein Wirtschaften) bereits v o r g e g e b e n und haben mit Globalisierung nur insofern zu tun, dass sich die Globalisierung positiv auf deren Einkommensniveau (z.B. der Bananenpflücker) auswirkt. HALT!!! Ja es ist so, mal kurz nachgedacht, was mit den ganzen „Bananenpflückern“ z.B. passieren täte, wenn niemand deren Bananen haben wöllte? Hier erinnere man sich nur an den lang andauernden Bananenstreit zwischen EU und den USA. Was haben doch die Bananen den USA bedeutet?! Also eindeutig ein Beispiel von einem externen Ertrag für den Bananenpflücker um nicht zu sagen sogar die Lebensgrundlage.
Ja und welcher Staat braucht nicht ausländische Spezialisten – am Beispiel der dritten Welt sind für diese Länder beispielsweise Wasserwirtschaftler äußerst interessant. Beispiel Deutschland wären die greencards. Dieses heißt, dass der globale Beschaffungsmarkt für Spezialisten (von denen jedes Land profitieren möchte) erst durch die Globalisierung des Arbeitsmarktes (insbesondere) ermöglicht wird.
Zwei Beispiele für externe Kosten sind z.B. auch die Umweltverschmutzung und die Zerstörung von einzigartigen Biotopen (z.B. unkontrollierter Abbau von Ressourcen, wie im Regenwald).
SONSTIGE EFFEKTE:
Kriminalität, Kulturverwaschung, Arbeitslosenprobleme, Unzufriedenheit? Wie man hier sehen kann, handelt es sich bei den hier benannten inneren Effekten um eine andere Dimension als bei den äußeren bzw. externen Effekten (am Beispiel des Außenhandels erläutert). Es handelt sich quasi um E C H T E N A C H T E I L E. Dazu vielleicht ein kurzes Beispiel anhand unseres eigenen Landes. Das Beispiel „Lohngefälle“ ist sicher jedermann bekannt. Es beginnt schon bei der Ost-West-Problematik und wird fortgeführt (um globaler zu werden) mit der Öffnung der östlichen Grenzen. Nur schon die Nennung dieses Beispieles zeigt, welche Nachteile Globalisierung haben kann. Natürlich ist diese Öffnung nicht für jeden von uns ein Nachteil. Beispielsweise Akademiker, aber auch Unternehmer & Handwerker aller Art (sofern sie im östlichen Bereich investieren) können der vollständigen Öffnung der Grenzen beruhigt entgegenfiebern. Also an diesem Beispiel merkt man deutlich, wie aus einem Nachteil schnell ein Vorteil werden kann – aber auch ein Vorteil kann sich schnell in einen Nachteil verwandeln. Von staatlichen Aktivitäten (wie bspw. Reallohnverluste) möchte ich aufgrund der Komplexität des ganzen Zusammenspiels nicht weiter eingehen.
FOLGEPROBLEMATIKEN:
Aber es existieren auch Folgeproblematiken, die aus dem Bereich Globalisierung resultieren bzw. mit ihm zusammenhängen. Ein Beispiel hierzu ist der Bereich der Gen- und Klonproblematik auf den ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen möchte, da dieser Problematik ein eigener Bericht mit dem Titel „Das Ende vom Anfang?“ vom 07.08.2001 gewidmet ist. (Werde ich sicher auch noch reinstellen, da es sich auch bei diesem Bericht um einen sehr erfolgreichen Klassiker meinerseits handelt.)
4. Grenzwertbetrachtung
-----------------------
Unter Grenzwertbetrachtung versteht man ein Betrachten eines Zustandes wenn er gegen ein bestimmtes Ereignis, also z.B. „gegen unendlich“ läuft. Also mit einfachen Worten – wohin wird uns die Globalisierung vielleicht in sehr, sehr vielen Jahren hinführen?
Globalisierung leitet zweifelsohne einen Konzentrationsprozess ein. Mehrere Unternehmen bilden zukünftig ein neues, umso bspw. wettbewerbsfähiger zu werden, weil eben vor ihnen bereits einige andere ein anderes größeres Unternehmen gegründet haben. So entsteht erst einmal ein Kreislaufmodell, welches sich nach dem Motto „Den Letzten beißen die Hunde!“ fortsetzt. Es handelt sich bei Globalisierung also in jedem Falle um Wettbewerb, sei es in der Politik, in der Wirtschaft oder irgend einem sonstigen soziologischen Konstrukt. Das Interessante dabei ist, dass es auf dem Wege dahin durchaus zu Koalitionsbildung, Partnerschaften, etc. kommen kann, die aber spätestens dann auseinanderbrechen werden, wenn ein Individuum gegenüber einem anderen einen überragenden Vorteil (Asymmetrie) erlangen kann. Weil warum soll jemand länger ein gleichberechtigter Partner sein, wenn ich doch selbständig besser entscheide, wenn mein bisheriger Partner mir unterstellt ist. Damit werden oft aus Partnerschaften Konzentrationen oder aus alten Partnerschaften entstehen neue. Ich gebe zu dieses Kreislaufmodell ist sehr einfach konstruiert und keinesfalls ausschließlich. Und da dieses Modell sehr, um nicht zu sagen zu einfach konstruiert wurde, ist es auf den zweiten Blick nicht unbedingt praxisrelevant. Das Endprodukt dieses einfachen Kreislaufmodelles wäre ein Monopol, was alles kontrolliert bzw. ein Staat.
Doch was ist in der Praxis anders? Monopolbildung wird mit allen Kräften durch die öffentlichen Haushalte (sprich z.B. Staatsregierungen via Gesetzgebung) verhindert. Beispiele sind staatliche Regulierungsbehörden, staatliche Fusionskontrollen (nicht jeder darf)... Sollte wieder erwarten nun ein branchenbezogenes Monopol (von mir aus auch global) entstehen, dann gibt es sicher genügend pfiffige Leutchen, die durch dieses „schlafende Monopol“ auf irgend eine Weise durch Neugründung eines neues Unternehmens eben dieses Monopol zu sprengen versuchen (Bsp. Linux versus Windows). Aber auch hier kann der Staat eingreifen – letzte Fälle bspw. Microsoft in den USA oder Standard Oil – Aufspaltung in verschiedene kleinere neue Unternehmen (z.B. in ESSO ... ES Standard Oil). Diese Aufspaltung von Monopolunternehmen wurde bisher in den USA neben der SO-Aufspaltung ein weiteres Mal im Telekomsektor praktiziert. Die Microsoft-Aufspaltung ist derzeit in den Nachrichten und wird heftig diskutiert. Der Ausgang ist noch ungewiss.
Also wie man sieht, kann man das obige Kreislaufmodell durchaus noch um einige weitere Aspekte erweitern, so dass es zwar sicher in der Grenzwertbetrachtung zu einem ähnlichen Endergebnis kommen kann, allerdings der Ausgang nur wahrscheinlich (sprich ungewiss) ist.
Noch eines, die vielfach vertretene Meinung Globalisierung führt zum Sozialismus ist meiner Meinung nach falsch. Besser ist: Globalisierung führt auf jeden Fall zur Ablösung des Kapitalismus. Denn wer kann einem schon garantieren, wo die Entwicklung der Menschheit noch hingeht?
5. Zusammenfassung
------------------
Globalisierung ist vorrangig wirtschaftliches, weltweites Agieren von Unternehmen und Staaten. Zweitrangig werden andere Aspekte berührt. Globalisierung bringt insbesondere den reicheren Industriestaaten Vorteile, die ich auch persönlich nicht missen möchte. (Nicht umsonst ist mittlerweile der Döner zum Imbissgericht Nr.1 vor der Bratwurst geworden – hmmm Kulturverwaschung ;0) ) Aber es eröffnen sich auch entscheidende Nachteile, selbst solche, an die heute noch keiner denken mag. In der Grenzwertbetrachtung wurde eine mögliche Abwahl des Kapitalismus durch ein völlig neues und unbekanntes Gesellschaftssystem erwähnt und in Frage gestellt. Warten wir also ab, was uns die Zeit bringt, für Deutschland ist die Globalisierung größtenteils positiv.
PS: Wenn Sie mit der Globalisierung in einzelnen Punkten nicht zufrieden sein sollten, so demonstrieren Sie oder geben Sie Ihre Meinung auf andere verbale aber überlegte (!) Weise kund – aber scheuen Sie um Himmelswillen Gewalt: Ich distanziere mich von derartigem Agieren signifikant.
Viele Grüße © Robiator und allen (sofern gewollt bzw. noch nicht geschehen) einen schönen Urlaub in der globalen Welt ;o))
2001-08-03 Freitag
2001-08-08 Mittwoch (überarbeitete Version)
2001-08-17 Freitag (erweiterte Version)
2002-02-15 Freitag (neuaufgelegte und erweiterte 4. Version)
***1*** Bei dem Beschaffungsmarkt (Globalisierungsaspekt) ist neben der globalen Beschaffungsmöglichkeit von Rohstoffen (global sourcing) insbesondere auch der Arbeitsmarkt interessant. Dabei steht für jedes erfolgreiche Unternehmen die Qualifikation ihrer Mitarbeiter im Vordergrund (weil ein Unternehmen lebt in erster Linie von seinen Mitarbeitern, ihrem Engagement, ihrer Qualifikation, etc.). Der Preis für die Arbeitsleistung ist sicher ebenfalls ein interessanter Aspekt, allerdings spielt sie im Vergleich zur Qualifikation eine untergeordnete Rolle.
***2*** Wie man aus dem einfachen Wort Wettbewerb bereits erkennen kann, gibt es auch bei der Globalisierung Gewinner und Verlierer. Diese beiden Konträre sind insbesondere involviert mit dem Begriff der Finanzkraft, der also sozusagen primärer Einflussfaktor bezüglich zum Erfolg in der Globalisierung ist. Also mit einfachen Worten, hat es ein größeres und ertragsstarkes Unternehmen leichter international zu agieren. Beispielsweise wird es das Land als Firmensitz auswählen, wo ein günstiges Steuersystem (hier lässt Deutschland stark zu wünschen übrig) oder/und eine entsprechende Qualifikation der Mitarbeiter (hier sieht es vergleichsweise wesentlich besser aus) vorzufinden ist.
***3*** Jedes Land kann und wird Nutzen aus der Globalisierung ziehen (sofern es etwas besser kann als andere Nationen oder es einen komparativen Produktionsvorteil (messbar an den marginalen Transformationsraten) besitzt): Die volkswirtschaftliche Theorie von RICARDO ist der Beweis – bei Interesse stehe ich für weitere Erläuterungen zur Verfügung – da diese Theorie zu komplex ist, um sie auf diesen Seiten darzustellen. Weitere Theorien wären die von Heckscher/Ohlin sowie unterschiedliche Präferenzenverteilung (bei den einzelnen am Handel teilnehmenden Volkswirtschaften) oder schlichtweg Produktionsfunktionen mit bspw. abnehmenden Skalenerträgen.
KRITIKPUNKT GLOBALISIERUNG
==========================
Globalisierung ja oder nein? Bei diesem Thema gehen die Meinungen bekanntlich weit auseinander. Dieses war zumindest in alten YOPI-Tagen sehr gut in diesem Board ersichtlich und wird wohl auch sicher schon in Kürze wieder so sein. Ich selber stoße bei diesem Thema immer wieder auf viele interessante Meinungen; auch wenn ich bisher Meinungen von reinen Globalisierungsgegnern suchen musste. Vielleicht wäre „Kritikpunkt Globalisierung“ eine bessere Wahl des Themas – deshalb auch meine Titelwahl. Wie meine Leser von mir gewohnt sein werden, werde ich wie immer eine kritische Betrachtungsweise bieten.
1. Globalisierung – Definitionsabgrenzung
-----------------------------------------
Globalisierung, was kann man darunter verstehen? In erster Hinsicht ist Globalisierung ein wirtschaftliches Agieren von Unternehmen auf dem Weltmarkt. Dennoch möchte ich Globalisierung nicht ausschließlich auf den wirtschaftlichen Bereich beschränken, da er vielmehr auch in andere Bereiche hineinwirkt. Dennoch ist der unternehmerische Bezug zum Thema derart dominant, dass er auch an erster Stelle beleuchtet werden muss.
Doch was ist unter Globalisierung noch zu verstehen? Globalisierung steht in sehr engem Zusammenhang zu dem Einzelwort Wettbewerb – und zwar Wettbewerb im kapitalistischen Sinne (in dem System befinden wir uns) findet sein Endstadium in der Globalisierung. Im Gegensatz zu „einfachem Wettbewerb“ findet der „globale Wettbewerb“ nicht mehr lokal, sondern auf weltweiter Ebene statt. Jedoch befinden wir uns nach dieser Definition erst im Anfangsstadium der Globalisierung, woraus ersichtlich wird, dass es sich bei diesem Vorgang um eine sehr zeitintensive Angelegenheit handelt. Was fällt in diesem Bereich der Definition hinein? Natürlich der Bereich der SOZIOLOGIE (Gesamtheit von sozialen Beziehungen innerhalb der menschlichen Gesellschaft und sonstigen Gesellschaftssystemen) aber insbesondere auch der Bereich der POLITIK und mit dieser die STAATEN als ihre Vertreter.
2. Globalisierung – was ergeben sich für Vorteile
-------------------------------------------------
Hier muss man schon wegen der unterschiedlichen Interessenlagen (Wohlfahrtsmaximen) zweifelsfrei eine Abgrenzung zwischen den einzelnen, an der Globalisierung beteiligten Subjekten (Wirtschaftssubjekten) vornehmen.
Beginnen möchte ich dabei mit den UNTERNEHMEN. Eigentlich ist dieses ja klar und für jeden schnell nachvollziehbar, aber der Vollständigkeit halber, schafft die Globalisierung natürlich vor allem einen größeren Absatzmarkt (für die individuellen Endprodukte) und Beschaffungsmarkt (für die jeweilig benötigten Rohstoffe, aber auch Arbeitskräfte) ***1***, aber auch andere Bereiche – wie Marktstellung, Steuerpolitik, Wettbewerbsvorteile, neue Marketingkonzepte, ..., Unternehmensimage – können sich positiv auf Unternehmen auswirken.
Die PRIVATEN HAUSHALTE kommen z.B. in Genuss von zahlreichen globalen Gütern (Bananen, usw.), die oft auch noch vom preiswertesten Anbieter (ceteris paribus) bezogen werden. Auch ist die Suche eines Arbeitsplatzes international möglich (aber wohl für die Mehrheit wohl heutzutage noch nicht so interessant).
Die ÖFFENTLICHEN HAUSHALTE (hier sind in erster Linien die Staaten gemeint) haben ebenfalls Vorteile, sofern sie sich wettbewerbsfreudig präsentieren können. (Bei Deutschland habe ich da bedeutsame Zweifel, insbesondere im Bezug zu unserem derzeitigen überhöhten Steuersystem.) ***2***
Ein kleiner Tipp am Rande – kaufen Sie Aktien von Globalisierungsgewinnern und legen Sie sich schlafen. Sie werden sehen, so werden auch Sie zum Gewinner. Weitere Ausführungen diesbezüglich lesen Sie z.B. in meinem Bericht „Contrabericht Optionsscheine“ vom 03.08.2001 nach.
3. Globalisierung der Armut und weitere Nachteile (kritisch betrachtet)
-----------------------------------------------------------------------
Doch welche Nachteile können sich ergeben, denn keiner kann behaupten, dass Globalisierung nur mit Vorteilen für Unternehmen, Staaten und Verbraucher behaftet ist. Hierbei kommt es aber bei der Nennung eines Nachteiles bzw. eines Vorteiles immer auf den Interpretationsspielraum bzw. die Sichtweise des einzelnen Betrachters an. In erster Linie sollte man jedoch hierbei in externe Effekte und sonstige (z.B. interne) Effekte unterteilen:
EXTERNE EFFEKTE:
Vorab erst einmal eine Definition, was sich hinter dieser Art von Effekten verbirgt (natürlich auf das Thema bezogen). Hierunter versteht man nichtkompensierte Vor- oder Nachteile, die Dritten durch jegliche wirtschaftliche oder auch nichtwirtschaftliche Aktivität anderer Wirtschaftssubjekte entstehen. Nichtwirtschaftliche Aktivität wäre bspw. ein Hobbygärtner der durch seinen wunderschön eingerichteten Garten die Herzen vieler umliegenden Bewohner erfreut und dadurch auf diese einen positiven externen Effekt auslöst.
Externe Effekte können zwar kompensiert (internalisiert) werden, aber oft ist das Eingreifen durch wirtschaftliche Aktivitäten in ein bereits intaktes System ziemlich problematisch. Dieses heißt, dass es zwar zur Kompensation eines externen Ertrages bzw. von externen Kosten kommen kann, allerdings von einer direkten Lösung bzw. Beseitigung des externen Effektes nicht die Rede sein kann. Eine Internalisierung von externen Effekten ist natürlich nur im negativen Falle wünschenswert, weil wer fühlt sich schon durch einen schönen Garten des Nachbarn belästigt?!
Hier aber zunächst noch zwei zwei einfache Beispiele externer Effekte aus der Praxis und wie sie kompensiert werden können: Einbau von Schallschutzfenstern in der Nähe von Autobahnen; Zahlung von Schmutzentschädigung an benachbarte Haushalte seitens der benachbarten Industrie. Was ist beiden Beispielen gemeinsam? Hier konnte ein negativer externer Effekt, also handelt es sich um externe Kosten, zwar kompensiert, jedoch nicht ausgeschaltet werden. Ergänzend nur die Bemerkung, dass eine Kompensierung nicht unbedingt erwünscht sein muss.
Was heißt dieses nun im Zusammenhang mit der Globalisierung? Beispielsweise liest man oft die Frage: „Gibt es Staaten auf dieser Welt denen eine Globalisierung schadet?“ Die Antwort dabei ist nicht so einfach zu formulieren, denn jeder Staat kann und wird aus der Globalisierung seinen individuellen Nutzen ziehen ***3***. Beispielsweise müssen ja die Bananen (um bei dem Beispiel zu bleiben) irgendwo her kommen. Das dabei Billigarbeiter zum Einsatz kommen, ist eine andere Geschichte, hat im Zusammenhang mit Globalisierung zwar etwas zu tun, jedoch untergeordnet. Interessant ist dabei, dass ein Vergleich zwischen Deutschland und dritte Welt z.B. in Bezug diverser Gehälter/Löhne schon deshalb nicht funktionieren kann (ohne weiteres Grübeln), da unterschiedliche Dimensionen (sprich z.B. Preisniveaus, etc.) vorliegen. Und diese Dimensionen sind durch den Staat (und sein Wirtschaften) bereits v o r g e g e b e n und haben mit Globalisierung nur insofern zu tun, dass sich die Globalisierung positiv auf deren Einkommensniveau (z.B. der Bananenpflücker) auswirkt. HALT!!! Ja es ist so, mal kurz nachgedacht, was mit den ganzen „Bananenpflückern“ z.B. passieren täte, wenn niemand deren Bananen haben wöllte? Hier erinnere man sich nur an den lang andauernden Bananenstreit zwischen EU und den USA. Was haben doch die Bananen den USA bedeutet?! Also eindeutig ein Beispiel von einem externen Ertrag für den Bananenpflücker um nicht zu sagen sogar die Lebensgrundlage.
Ja und welcher Staat braucht nicht ausländische Spezialisten – am Beispiel der dritten Welt sind für diese Länder beispielsweise Wasserwirtschaftler äußerst interessant. Beispiel Deutschland wären die greencards. Dieses heißt, dass der globale Beschaffungsmarkt für Spezialisten (von denen jedes Land profitieren möchte) erst durch die Globalisierung des Arbeitsmarktes (insbesondere) ermöglicht wird.
Zwei Beispiele für externe Kosten sind z.B. auch die Umweltverschmutzung und die Zerstörung von einzigartigen Biotopen (z.B. unkontrollierter Abbau von Ressourcen, wie im Regenwald).
SONSTIGE EFFEKTE:
Kriminalität, Kulturverwaschung, Arbeitslosenprobleme, Unzufriedenheit? Wie man hier sehen kann, handelt es sich bei den hier benannten inneren Effekten um eine andere Dimension als bei den äußeren bzw. externen Effekten (am Beispiel des Außenhandels erläutert). Es handelt sich quasi um E C H T E N A C H T E I L E. Dazu vielleicht ein kurzes Beispiel anhand unseres eigenen Landes. Das Beispiel „Lohngefälle“ ist sicher jedermann bekannt. Es beginnt schon bei der Ost-West-Problematik und wird fortgeführt (um globaler zu werden) mit der Öffnung der östlichen Grenzen. Nur schon die Nennung dieses Beispieles zeigt, welche Nachteile Globalisierung haben kann. Natürlich ist diese Öffnung nicht für jeden von uns ein Nachteil. Beispielsweise Akademiker, aber auch Unternehmer & Handwerker aller Art (sofern sie im östlichen Bereich investieren) können der vollständigen Öffnung der Grenzen beruhigt entgegenfiebern. Also an diesem Beispiel merkt man deutlich, wie aus einem Nachteil schnell ein Vorteil werden kann – aber auch ein Vorteil kann sich schnell in einen Nachteil verwandeln. Von staatlichen Aktivitäten (wie bspw. Reallohnverluste) möchte ich aufgrund der Komplexität des ganzen Zusammenspiels nicht weiter eingehen.
FOLGEPROBLEMATIKEN:
Aber es existieren auch Folgeproblematiken, die aus dem Bereich Globalisierung resultieren bzw. mit ihm zusammenhängen. Ein Beispiel hierzu ist der Bereich der Gen- und Klonproblematik auf den ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen möchte, da dieser Problematik ein eigener Bericht mit dem Titel „Das Ende vom Anfang?“ vom 07.08.2001 gewidmet ist. (Werde ich sicher auch noch reinstellen, da es sich auch bei diesem Bericht um einen sehr erfolgreichen Klassiker meinerseits handelt.)
4. Grenzwertbetrachtung
-----------------------
Unter Grenzwertbetrachtung versteht man ein Betrachten eines Zustandes wenn er gegen ein bestimmtes Ereignis, also z.B. „gegen unendlich“ läuft. Also mit einfachen Worten – wohin wird uns die Globalisierung vielleicht in sehr, sehr vielen Jahren hinführen?
Globalisierung leitet zweifelsohne einen Konzentrationsprozess ein. Mehrere Unternehmen bilden zukünftig ein neues, umso bspw. wettbewerbsfähiger zu werden, weil eben vor ihnen bereits einige andere ein anderes größeres Unternehmen gegründet haben. So entsteht erst einmal ein Kreislaufmodell, welches sich nach dem Motto „Den Letzten beißen die Hunde!“ fortsetzt. Es handelt sich bei Globalisierung also in jedem Falle um Wettbewerb, sei es in der Politik, in der Wirtschaft oder irgend einem sonstigen soziologischen Konstrukt. Das Interessante dabei ist, dass es auf dem Wege dahin durchaus zu Koalitionsbildung, Partnerschaften, etc. kommen kann, die aber spätestens dann auseinanderbrechen werden, wenn ein Individuum gegenüber einem anderen einen überragenden Vorteil (Asymmetrie) erlangen kann. Weil warum soll jemand länger ein gleichberechtigter Partner sein, wenn ich doch selbständig besser entscheide, wenn mein bisheriger Partner mir unterstellt ist. Damit werden oft aus Partnerschaften Konzentrationen oder aus alten Partnerschaften entstehen neue. Ich gebe zu dieses Kreislaufmodell ist sehr einfach konstruiert und keinesfalls ausschließlich. Und da dieses Modell sehr, um nicht zu sagen zu einfach konstruiert wurde, ist es auf den zweiten Blick nicht unbedingt praxisrelevant. Das Endprodukt dieses einfachen Kreislaufmodelles wäre ein Monopol, was alles kontrolliert bzw. ein Staat.
Doch was ist in der Praxis anders? Monopolbildung wird mit allen Kräften durch die öffentlichen Haushalte (sprich z.B. Staatsregierungen via Gesetzgebung) verhindert. Beispiele sind staatliche Regulierungsbehörden, staatliche Fusionskontrollen (nicht jeder darf)... Sollte wieder erwarten nun ein branchenbezogenes Monopol (von mir aus auch global) entstehen, dann gibt es sicher genügend pfiffige Leutchen, die durch dieses „schlafende Monopol“ auf irgend eine Weise durch Neugründung eines neues Unternehmens eben dieses Monopol zu sprengen versuchen (Bsp. Linux versus Windows). Aber auch hier kann der Staat eingreifen – letzte Fälle bspw. Microsoft in den USA oder Standard Oil – Aufspaltung in verschiedene kleinere neue Unternehmen (z.B. in ESSO ... ES Standard Oil). Diese Aufspaltung von Monopolunternehmen wurde bisher in den USA neben der SO-Aufspaltung ein weiteres Mal im Telekomsektor praktiziert. Die Microsoft-Aufspaltung ist derzeit in den Nachrichten und wird heftig diskutiert. Der Ausgang ist noch ungewiss.
Also wie man sieht, kann man das obige Kreislaufmodell durchaus noch um einige weitere Aspekte erweitern, so dass es zwar sicher in der Grenzwertbetrachtung zu einem ähnlichen Endergebnis kommen kann, allerdings der Ausgang nur wahrscheinlich (sprich ungewiss) ist.
Noch eines, die vielfach vertretene Meinung Globalisierung führt zum Sozialismus ist meiner Meinung nach falsch. Besser ist: Globalisierung führt auf jeden Fall zur Ablösung des Kapitalismus. Denn wer kann einem schon garantieren, wo die Entwicklung der Menschheit noch hingeht?
5. Zusammenfassung
------------------
Globalisierung ist vorrangig wirtschaftliches, weltweites Agieren von Unternehmen und Staaten. Zweitrangig werden andere Aspekte berührt. Globalisierung bringt insbesondere den reicheren Industriestaaten Vorteile, die ich auch persönlich nicht missen möchte. (Nicht umsonst ist mittlerweile der Döner zum Imbissgericht Nr.1 vor der Bratwurst geworden – hmmm Kulturverwaschung ;0) ) Aber es eröffnen sich auch entscheidende Nachteile, selbst solche, an die heute noch keiner denken mag. In der Grenzwertbetrachtung wurde eine mögliche Abwahl des Kapitalismus durch ein völlig neues und unbekanntes Gesellschaftssystem erwähnt und in Frage gestellt. Warten wir also ab, was uns die Zeit bringt, für Deutschland ist die Globalisierung größtenteils positiv.
PS: Wenn Sie mit der Globalisierung in einzelnen Punkten nicht zufrieden sein sollten, so demonstrieren Sie oder geben Sie Ihre Meinung auf andere verbale aber überlegte (!) Weise kund – aber scheuen Sie um Himmelswillen Gewalt: Ich distanziere mich von derartigem Agieren signifikant.
Viele Grüße © Robiator und allen (sofern gewollt bzw. noch nicht geschehen) einen schönen Urlaub in der globalen Welt ;o))
2001-08-03 Freitag
2001-08-08 Mittwoch (überarbeitete Version)
2001-08-17 Freitag (erweiterte Version)
2002-02-15 Freitag (neuaufgelegte und erweiterte 4. Version)
***1*** Bei dem Beschaffungsmarkt (Globalisierungsaspekt) ist neben der globalen Beschaffungsmöglichkeit von Rohstoffen (global sourcing) insbesondere auch der Arbeitsmarkt interessant. Dabei steht für jedes erfolgreiche Unternehmen die Qualifikation ihrer Mitarbeiter im Vordergrund (weil ein Unternehmen lebt in erster Linie von seinen Mitarbeitern, ihrem Engagement, ihrer Qualifikation, etc.). Der Preis für die Arbeitsleistung ist sicher ebenfalls ein interessanter Aspekt, allerdings spielt sie im Vergleich zur Qualifikation eine untergeordnete Rolle.
***2*** Wie man aus dem einfachen Wort Wettbewerb bereits erkennen kann, gibt es auch bei der Globalisierung Gewinner und Verlierer. Diese beiden Konträre sind insbesondere involviert mit dem Begriff der Finanzkraft, der also sozusagen primärer Einflussfaktor bezüglich zum Erfolg in der Globalisierung ist. Also mit einfachen Worten, hat es ein größeres und ertragsstarkes Unternehmen leichter international zu agieren. Beispielsweise wird es das Land als Firmensitz auswählen, wo ein günstiges Steuersystem (hier lässt Deutschland stark zu wünschen übrig) oder/und eine entsprechende Qualifikation der Mitarbeiter (hier sieht es vergleichsweise wesentlich besser aus) vorzufinden ist.
***3*** Jedes Land kann und wird Nutzen aus der Globalisierung ziehen (sofern es etwas besser kann als andere Nationen oder es einen komparativen Produktionsvorteil (messbar an den marginalen Transformationsraten) besitzt): Die volkswirtschaftliche Theorie von RICARDO ist der Beweis – bei Interesse stehe ich für weitere Erläuterungen zur Verfügung – da diese Theorie zu komplex ist, um sie auf diesen Seiten darzustellen. Weitere Theorien wären die von Heckscher/Ohlin sowie unterschiedliche Präferenzenverteilung (bei den einzelnen am Handel teilnehmenden Volkswirtschaften) oder schlichtweg Produktionsfunktionen mit bspw. abnehmenden Skalenerträgen.
4 Bewertungen, 1 Kommentar
-
15.02.2002, 20:43 Uhr von DuncanMcCloud
Bewertung: sehr hilfreich... wenn jemand noch ein Referat halten will .. Schule oder Uni ... hier ist man gut bedient ;) .. gruss, duncan
Bewerten / Kommentar schreiben