Die Geisha (Taschenbuch) / Golden Arthur Testbericht




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Erfahrungsbericht von Michi23
Konkurrenzkampf der kleinen Geisha Chiyo
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Heute möchte ich mal von einem Buch berichten, welches ich kürzlich erst gelesen habe. Viel habe ich schon darüber gehört, ob es nun hier auf der Plattform oder im Verwandten- und Bekanntenkreis war. Dieses Buch hatte wirklich schon jeder gelesen, den ich gefragt hatte. Nun denn. Da ich nicht die einzige sein wollte, die dieses Buch noch nicht kennt, habe ich es mir gekauft und um Dich jetzt nicht länger auf die Folter zu spannen, will ich Dir nun meine Eindrücke zu dem Buch
~~~~~~~~ DIE GEISHA von Arthur Golden ~~~~~~~~~
mitteilen.
Hauptfiguren:
~~~~~~~~~~~
Chiyo / Sayuri
Hatsomomo
Mameha
Mutter
Tantchen
Kürbisköpfchen
Dr. Krebs
Nobo
Der Direktor
u. a. Nebenfiguren
Das Buch hat 572 Seiten und ist in gebundener Form für ca. 10 Euro in den Buchhandlungen oder auch bei Amazon erhältlich. Es ist im Goldmann Verlag erschienen und zwar unter der ISBN: 3442726328.
Zum Inhalt:
~~~~~~~~~~
Ich will natürlich auch nicht zu viel verraten, aber um Dir das Buch ein bisschen näher zu bringen, muss ich Dir wohl ein wenig zu dem Inhalt sagen. Das Ganze spielt sich zunächst in den 30er Jahren in Japan ab. Die kleine Chiyo, damals 8 Jahre alt, lebt mit ihrer älteren Schwester und ihren Eltern in einem ärmlichen Fischerdorf. Sie nennt es immer „das beschwipste Haus“ weil es an einem Hang liegt und so ausschaut. Ihre Mutter ist schwer krank und als sie letztlich im Sterben liegt, wird Chiyo und Ihre Schwester verkauft und zwar werden sie nach Kyoto verschleppt. Jedoch bleiben nicht beide beieinander, sondern Chiyo kommt in ein Geisha Haus und ihre Schwester woanders hin. Wo, das will ich nicht verraten, aber es stellt sich im Laufe der Geschichte noch heraus.
Chiyo muss hart arbeiten; aus ihr soll einmal eine Geisha werden, doch das ist gar nicht so einfach, denn natürlich stellt sich hier auch eine Konkurrentin in den Weg namens Kürbisköpfchen bzw. Hatsumomo, die ihr das Leben zur Hölle macht und es zu einem Abbruch kommen könnte. Wird Chiyo den harten Konkurrenzkampf mit den anderen Mädchen überstehen. Wie kommt sie mit der Situation zurande, dass sie ohne ihre Eltern in einer wildfremden Stadt bei wildfremden Menschen leben muss....Findet man in diesem Leben die Liebe....? Eins steht fest. In ihrem Leben trifft sie auf sehr viele Menschen. Sie trifft viele Männer, nicht nur zum Tee und muss viel Hass und Neid ertragen.
All das wird in diesem Buch sehr schön umschrieben und aus diesem Grunde möchte ich an dieser Stelle auch nicht mehr verraten.
Meine Eindrücke:
~~~~~~~~~~~~~~~
Um ganz ehrlich zu sein, war mir vorher gar nicht so richtig bewusst, wie ein Leben einer Geisha aussehen kann. Ich wusste auch nicht wirklich viel über den Begriff Geisha, doch hat man das Buch gelesen, so bekommt man nicht nur Eindrücke über eine Geisha geliefert, sondern ich habe auch sehr viel über die japanische Kultur gelernt. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass es so ein harter Kampf sein wird, bis man es endlich zu einer Geisha geschafft hat. Die Ausbildung ist ein wirklich harter Kampf, in dem es darum geht, richtig Tee zu kochen, ihn richtig einzuschütten, Musikinstrumente wie z. B. den Shamisen perfekt zu spielen und sich auch bei Musik grazil zu bewegen. Wichtig ist weiterhin, dass man gut aussieht und das ist wohl mit eine große Tortur, denn bis eine Geisha fertig für eine Party ist, vergehen Stunden. Das machen sie auch nicht alleine, sondern sie haben einen sog. „Ankleider“, der für das richtig Make-Up und die richtige Kleidung sorgen.
Bei der Teezeremonie allerdings kann die Geisha sich beliebt machen und es ist gar nicht mal so einfach in Japan und es erfordert tatsächlich viel Geschick.
In diesem Buch wird dies sehr schön verdeutlich. Die Ängste, die Qualen und auch die Freude wird hier sehr gut zum Ausdruck gebracht und dieses Buch hat wirklich alles, was ich mir von einem guten Roman erhoffe. Es ist spannend, traurig, manchmal sogar unfassbar und ich habe kopfschüttelnd davor gesessen und es nicht fassen können, was ich da gerade gelesen habe.
Besonders die Beschreibung vom „Ersten Mal“ musste ich zweimal lesen, bis ich es verstanden habe. Ich sage nur „Aal“.....Ich konnte mit dem kleinen Wesen so sehr mitfühlen. Auch dass sie nur ganz selten mitessen durften. Sie waren halt nur dafür da, die Gäste zu unterhalten und Arthur Golden, der 1957 in Tennessee geboren wurde, hat diese Eindrücke, die er durch eine gute Freundin seiner Großmutter erlangte, sehr gut zum Ausdruck gebracht. Man versteht das Buch und ich kann auch nicht sagen, dass ich Schwierigkeiten hatte, mich in das Buch einzulesen. Eigentlich war es für mich schon gleich nach den ersten 10 Seiten so fesselnd, dass ich weiterlesen musste.
Ich würde sagen, dass die Geisha von Arthur Golden in jedem Fall ein Buch ist, was man nicht so schnell wieder aus der Hand legt und ich kann ihm wirklich nur alle erdenklichen Punkte geben und eine Lesempfehlung aussprechen. Es genial und interessant.
Fazit:
~~~~~
Seit dem Buch weiß ich auch endlich, was Geishas tun und was sie sich für eine harte Ausbildung hingeben müssen. Geishas sind Personen, die von der Kunst leben und zwar nach den traditionellen Künsten. Und obwohl ich mit der Materie überhaupt nicht vertraut war, habe ich dieses Buch ohne große Schwierigkeiten verstanden. Es war mir möglich ganz entspannt zu lesen, ohne groß Nachzuschlagen. Alles ergibt sich von selbst und wenn nicht, dann übersetzt Arthur dies im gleichen Atemzug....
Wenn Du mehr wissen möchtest, dann lies es. Du wirst begeistert sein.
~~~~~~~~ DIE GEISHA von Arthur Golden ~~~~~~~~~
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Hauptfiguren:
~~~~~~~~~~~
Chiyo / Sayuri
Hatsomomo
Mameha
Mutter
Tantchen
Kürbisköpfchen
Dr. Krebs
Nobo
Der Direktor
u. a. Nebenfiguren
Das Buch hat 572 Seiten und ist in gebundener Form für ca. 10 Euro in den Buchhandlungen oder auch bei Amazon erhältlich. Es ist im Goldmann Verlag erschienen und zwar unter der ISBN: 3442726328.
Zum Inhalt:
~~~~~~~~~~
Ich will natürlich auch nicht zu viel verraten, aber um Dir das Buch ein bisschen näher zu bringen, muss ich Dir wohl ein wenig zu dem Inhalt sagen. Das Ganze spielt sich zunächst in den 30er Jahren in Japan ab. Die kleine Chiyo, damals 8 Jahre alt, lebt mit ihrer älteren Schwester und ihren Eltern in einem ärmlichen Fischerdorf. Sie nennt es immer „das beschwipste Haus“ weil es an einem Hang liegt und so ausschaut. Ihre Mutter ist schwer krank und als sie letztlich im Sterben liegt, wird Chiyo und Ihre Schwester verkauft und zwar werden sie nach Kyoto verschleppt. Jedoch bleiben nicht beide beieinander, sondern Chiyo kommt in ein Geisha Haus und ihre Schwester woanders hin. Wo, das will ich nicht verraten, aber es stellt sich im Laufe der Geschichte noch heraus.
Chiyo muss hart arbeiten; aus ihr soll einmal eine Geisha werden, doch das ist gar nicht so einfach, denn natürlich stellt sich hier auch eine Konkurrentin in den Weg namens Kürbisköpfchen bzw. Hatsumomo, die ihr das Leben zur Hölle macht und es zu einem Abbruch kommen könnte. Wird Chiyo den harten Konkurrenzkampf mit den anderen Mädchen überstehen. Wie kommt sie mit der Situation zurande, dass sie ohne ihre Eltern in einer wildfremden Stadt bei wildfremden Menschen leben muss....Findet man in diesem Leben die Liebe....? Eins steht fest. In ihrem Leben trifft sie auf sehr viele Menschen. Sie trifft viele Männer, nicht nur zum Tee und muss viel Hass und Neid ertragen.
All das wird in diesem Buch sehr schön umschrieben und aus diesem Grunde möchte ich an dieser Stelle auch nicht mehr verraten.
Meine Eindrücke:
~~~~~~~~~~~~~~~
Um ganz ehrlich zu sein, war mir vorher gar nicht so richtig bewusst, wie ein Leben einer Geisha aussehen kann. Ich wusste auch nicht wirklich viel über den Begriff Geisha, doch hat man das Buch gelesen, so bekommt man nicht nur Eindrücke über eine Geisha geliefert, sondern ich habe auch sehr viel über die japanische Kultur gelernt. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass es so ein harter Kampf sein wird, bis man es endlich zu einer Geisha geschafft hat. Die Ausbildung ist ein wirklich harter Kampf, in dem es darum geht, richtig Tee zu kochen, ihn richtig einzuschütten, Musikinstrumente wie z. B. den Shamisen perfekt zu spielen und sich auch bei Musik grazil zu bewegen. Wichtig ist weiterhin, dass man gut aussieht und das ist wohl mit eine große Tortur, denn bis eine Geisha fertig für eine Party ist, vergehen Stunden. Das machen sie auch nicht alleine, sondern sie haben einen sog. „Ankleider“, der für das richtig Make-Up und die richtige Kleidung sorgen.
Bei der Teezeremonie allerdings kann die Geisha sich beliebt machen und es ist gar nicht mal so einfach in Japan und es erfordert tatsächlich viel Geschick.
In diesem Buch wird dies sehr schön verdeutlich. Die Ängste, die Qualen und auch die Freude wird hier sehr gut zum Ausdruck gebracht und dieses Buch hat wirklich alles, was ich mir von einem guten Roman erhoffe. Es ist spannend, traurig, manchmal sogar unfassbar und ich habe kopfschüttelnd davor gesessen und es nicht fassen können, was ich da gerade gelesen habe.
Besonders die Beschreibung vom „Ersten Mal“ musste ich zweimal lesen, bis ich es verstanden habe. Ich sage nur „Aal“.....Ich konnte mit dem kleinen Wesen so sehr mitfühlen. Auch dass sie nur ganz selten mitessen durften. Sie waren halt nur dafür da, die Gäste zu unterhalten und Arthur Golden, der 1957 in Tennessee geboren wurde, hat diese Eindrücke, die er durch eine gute Freundin seiner Großmutter erlangte, sehr gut zum Ausdruck gebracht. Man versteht das Buch und ich kann auch nicht sagen, dass ich Schwierigkeiten hatte, mich in das Buch einzulesen. Eigentlich war es für mich schon gleich nach den ersten 10 Seiten so fesselnd, dass ich weiterlesen musste.
Ich würde sagen, dass die Geisha von Arthur Golden in jedem Fall ein Buch ist, was man nicht so schnell wieder aus der Hand legt und ich kann ihm wirklich nur alle erdenklichen Punkte geben und eine Lesempfehlung aussprechen. Es genial und interessant.
Fazit:
~~~~~
Seit dem Buch weiß ich auch endlich, was Geishas tun und was sie sich für eine harte Ausbildung hingeben müssen. Geishas sind Personen, die von der Kunst leben und zwar nach den traditionellen Künsten. Und obwohl ich mit der Materie überhaupt nicht vertraut war, habe ich dieses Buch ohne große Schwierigkeiten verstanden. Es war mir möglich ganz entspannt zu lesen, ohne groß Nachzuschlagen. Alles ergibt sich von selbst und wenn nicht, dann übersetzt Arthur dies im gleichen Atemzug....
Wenn Du mehr wissen möchtest, dann lies es. Du wirst begeistert sein.
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