Golden Toast Buttertoast Testbericht

Golden-toast-buttertoast
ab 8,24
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut

Erfahrungsbericht von TurboFranky

Toast it, Baby!

5
  • Geschmack:  durchschnittlich
  • Kaufanreiz:  Zufall

Pro:

sehr lecker, cross, gut haltbar

Kontra:

nicht unbedingt gesund

Empfehlung:

Ja

+++ TOAST IT, BABY +++

Toast ist praktisch, vor allem morgens. Kurz im Toaster angegrillt, schon hat man einen knackigen, warmen Grundbaustein für ein leckes Frühstücks-Sandwich. Der größte Vorteil von Toastbrot: Es ist lange haltbar und mit wenig Aufwand zuzubereiten. Zumindest an Werktagen schaffe ich es am Morgen selten, beim Bäcker frische Brötchen zu holen. Und obwohl das Aufbacken von tiefgefrorenen Brötchen eine Alternative wäre – es dauert mir meist zu lange, denn morgens vor dem Job ist Zeit kostbar. Zugegeben, liebe Ernährungswissenschaftler, es gibt gesündere Brotsorten als Toast, mit vielen Körnern und Ballast-Stoffen – das weiß ich und will es auch gar nicht bestreiten. Aber die hat man nicht immer im Haus. Doch auch beim Toast gibt es große Unterschiede – nach vielen Experimenten bleibe ich inzwischen meinem „GOLDEN-TOAST“ treu. Und weil das so ist, schreibe ich Euch diesen Bericht.

+++ WIE SCHMECKT GOLDEN TOAST ? +++

Kenn Ihr das? Ihr steckt die Toastbrot-Scheibe in Euren Toaster und wenn sie wieder herausspringt, ist sie entweder zu braun oder muss nachgetoastet werden? Das mag am Toaster liegen – oder auch am Toastbrot. Mit GOLDEN TOAST habe ich da keine Probleme gehabt, nie.
Da ich das „amerikanische Format“, also sehr große Toastbrot-Scheiben nicht mag (denn dann bin ich schon nach einem Sandwich satt), bevorzuge ich die kleinen Scheiben. GOLDEN TOAST liefert sie mir. Getoastet schmeckt das Brot knackig, hat eine feste Oberfläche, die sich gut mit Butter bestreichen lässt. Und die Optik sieht auch gut aus, die Scheiben werden gleichmäßig braun, also nicht nur der Rand und der Zentimeter drum rum. Der Toast schmeckt cross und lässt sich gut kauen.

+++ WAS IST GOLDEN TOAST? +++

Mein Lieblings-Toast ist inzwischen ein Senior unter den Broten. Seit über 40 Jahren gibt es die Marke schon, 1963 wurde sie als Marketing-Idee von neun regionalen Bäckereien gemeinsam entwickelt und hergestellt. Jede der Bäckereien hatte ein fest zugewiesenes Gebiet, in dem sie den gemeinsamen Markentoast vertreiben durfte. Diese Entwicklung steigerte sich, immer mehr Mitgliedsunternehmen kamen hinzu. Heute wird GOLDEN TOAST von der Großbäckerei Kamps geführt. Den Toast kennen laut Marktforschung (allerdings im Auftrag des Herstellers mittlerweile 91 Prozent der Bevölkerung. Der GOLDEN TOAST wird deutschlandweit in 15 verschiedenen Fabriken hergestellt und dann quer über die Republik verteilt. mehr als 1000 Lkw sind dafür unterwegs. 23.500 Verkaufsstellen haben die Marke in ihrem Sortiment. Ganz schön viele, oder?

+++ WAS IST DRIN IM GOLDEN TOAST ? +++

GOLDEN TOAST wird ohne Konservierungs- und Zusatzstoffe gebacken. Drin ist neben Getreide vor allem Butter. Daher auch der Name Butter-Toast. Im Gründungsjahr wurde der Toast unter verwendung von 50% Great Plain Wheat US- Weizen hergestellt. Die Nährwerte (pro 100 Gramm): Brennwert 1100 kj (260 kcal), Eiweiß: 9 Gramm, Kohlenhydrate: 47 Gramm, Fett: 4 Gramm.

+++ DER NACHTEIL: DER PREIS

Mein Lieblings-Toast ist etwas teurer als No-Name-Toast. Genaugenommen ist eine 500-Gramm-Packung etwa dreimal teurer als z.B. die Aldi-Eigenmarke (39 Cent). Der Preis ist zugleich das größte Gegenargument. Denn selbst wenn der Hersteller sein verwendetes Getreide sorgfältig kontrolliert: Dieser immense Preisaufschlag (Ich zahle beim HL-Markt meines Vertrauens rund 1,30 Euro) ist absolut übertrieben. Da gibt es gar kein Gegenargument, insofern muss man sich entscheiden, ob man das ausgeben möchte.
Als zweiten Nachteil muss man fairerweise schon sagen, dass dem Toastbrot (jedem!) weitgehend die Ballaststoffe fehlen, die man seinem Körper mit normalem Brot zuführt. Ballaststoffe liefern unserem Körper zwar keine direkte Energie, weil sie zu den unverdaulichen kohlenhydraten gehören, allerdings brauchen wir sie, um die Darmbewegung anzuregen. Ballaststoffe bemerkt man, weil sie dafür sorgen, dass das Essen schwerer gekaut werden muss – beim Toast nicht der Fall.

+++ DIE TOAST-VERWANDTEN +++

Inzwischen gibt es GOLDEN TOAST in vielen Varianten. Da einige von ihnen hier eigene Rubriken haben und ich die wenigsten je selbst gekauft habe, möchte ich sie nur im Sinne der Vollständigkeit kurz nennen.
VOLLKRON-TOAST - Darin sind alle Bestandteile des ganzen Weizenkorns erhalten worden. Durch die Verwendung von Natursauerteig bekommt dieser Toast einen sehr herzhaften Geschmack, der ihn von dem eher sanften und leichten Butter-Toast unterscheidet.
WEIZENTOAST PLUS CALCIUM – Eine Mode, die immer mehr um sich greift: Nahrungsmitteln werden Zusatzstoffe beigemixt. So auch bei diesem Toast, der eine Extraportion Calcium enthält. Gut für Knochen und Zähne und für den Muskelstoffwechsel. ob man das braucht – ich mag es bezweifeln. Zwar stimmt es, dass Calcium unserer Ernährung täglich ausreichend zugeführt werden sollte, aber ob dies per Toast geschehen muss.... ich habe da meine Zweifel.
DREIKORN-TOAST – Dieser Toast erklärt sich von selbst: aus drei Getreidesorten gebacken. Er wurde 1983 ins Sortiment der Golden-Familie aufgenommen.

+++ MACH MEHR AUS DEINEM TOAST +++

Es lohnt sich, aus seinem Toast mehr als ein simples Marmeladen-Brot zu machen. Ich schwöre da auf das Zwei-Scheiben-System. Also zwei Toastscheiben nehmen, mit Butter bestreichen und dazwischen alles packen, worauf man Lust hat. Bei mir ist das oft Salat, Tomate, manchmal eine leckere Soße und eine Mischung aus Parmaschinken und spanischem Manchego-Käse. Im Sommer nehme ich mir selbst morgens die Zeit und packe ein paar frische Kräuter darauf. und dann schneide ich den Toast von einer Ecke zur anderen durch, so dass ich zwei dreieckförmige Mini-Sandwichs habe. Sehr lecker! Wenn‘s schnell gehen muss, tuts auch eine Schicht Frischkäse oder – für ganz eilige Fälle – Nutella.

Und noch ein Extra-Tipp: Brot – auch nicht den GOLDEN TOAST - nicht im Kühlschrank lagern, denn dort wird ihm Feuchtigkeit entzogen, was sich wiederum ungünstig auf den geschmack und die Haltbarkeit auswirkt. Also lieber schön luftig und trocken, zum Beispiel in der klassischen Brotdose.

Also: Lange Rede, kurzer Sinn: Den GOLDEN-TOAST kann ich Euch nur wärmstens empfehlen.

26 Bewertungen, 1 Kommentar

  • kleinvolli

    25.10.2004, 16:50 Uhr von kleinvolli
    Bewertung: sehr hilfreich

    am liebsten mit Nutella drauf.