Gorillaz (2001) - Gorillaz Testbericht

Gorillaz-2001-gorillaz
ab 13,12
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Erfahrungsbericht von Yakuza

Gorillaz entspannter Tanz auf dem Beat-Vulkan

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Dies ist die erste CD der ersten virtuellen Band der Popmusik. Die Gorillaz bestehen aus dem Bassisten und Bandgründer Murdoc, dem Sänger 2D, der Gitrarristin Noodle und dem DJ Russel. Ihren Style könnte man am besten als eine Mischung zwischen Dark-Pop und Psycho-HipHop bezeichnen.

Hinter diesem einzigartigen Projekt steht der Erfinder von Tank Girl, Jamie Hewlett und sein WG-Genosse und Sänger von Blur, Damon Albarn. Desweiteren gehören zur Band Miho Hatori von Cibo Matto, der MC Del Tha Funky Homosapien, die Talking Heads-Bassistin Tina Weymouth und als Gastmusiker Ibrahim Ferrer(!!).

Nun aber zur CD. Bevor man sich die CD anhört, sollte man sich im Klaren sein, daß die CD Mauern einreisst und mit Stilbrüchen um sich schmeißt. Schon der Opener "Re-Hash" kommt mit nem ziemlich coolen Beat rüber, der einen zum Mitwippen bringt. "5/4" ist nen Song der auch gut aufs letzte Blur-Album gepasst hätte. Der typische Gesang von Damon, dazu verzerrte Akustikgitarren. "Tomorrow comes today" besticht durch seine Mundharmonika und seinen hypnotischen Beat, wodurch der Song leicht melancholisch wird. In "New Genious" kommt auch wieder die Mundharmonika vor, diesmal stark an "Spiel mir das Lied vom Tod" erinnernt, dazu ein schön gelassener Beat und schon hat man ein schönes Stück zum chillen. Das darauf folgende "Clint Eastwood" klebt ja eh jedem im Gehörgang, deswegen erspar ich mir eine nähere Erklärung. "Man Research" könnte man am ehesten unter "Blur macht Reggae" sehen, auf jeden Fall ziemlich cool. Das daruaf folgende "Punk" ist so, wie es heißt: Kurz, schnell, laut. "Sound Check" ist nen ziemliches Beatmonster mit Grillengezirpe und extrem hohen Gesang von Miho Hatori. Danach kommt dann "Double Bass" nen nettes Acoustic-Funk-Stück. das darauf folgende "Rock the House" dagegen ist ein gelassen cooles HipHop-Funk-Stück mit schiefen Bläsern und Ohrwurm-Refrain, bester Anwärter für die nächste Single. Gegen Ende lässt die CD dann nen bischen nach, stellt aber auch noch zwei geniale Lieder. Einmal "Latin Simone", das Dank der Hilfe Ibrahim Ferrers den Buena Vista Social Club mit HipHop verbindet und zum Abschluß M1 A1, was eigendlich komplett aus schief gespielten Instrumenten, einem fetten Beat und einem absoluten Mitgröhlrefrain besteht.

Insgesamt gesehen haben die Gorillaz eine CD auf den Markt geschmissen, die Spaß macht, nicht langweilig wird und nebenbei auch noch neue Musikstile erschafft.

10 Bewertungen, 1 Kommentar

  • fa[Q]

    26.02.2002, 19:36 Uhr von fa[Q]
    Bewertung: sehr hilfreich

    ein klasse bericht, eine tolle band. mensch liest sich.