Gothic 2 (PC Rollenspiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von letsthommes
Das beste Rollenspiel aller Zeiten!!!!
Pro:
geile Grafik; viele NPCs; riesige Welt; super Story; das beste Rollenspiel zur Zeit;
Kontra:
hohe Hardwareanforderungen; sehr, sehr schwer für Anfänger; kleine Steuerungsmacken;
Empfehlung:
Ja
Es ist eigentlich schon verwunderlich, dass die Programmierer von Piranha Bytes für den ersten Gothic Teil fast 4 Jahre brauchen und den nächsten schon nach eineinhalb fertig haben. Das mag zwar daran liegen, dass ein Teil der mal wieder super gelungenen Story im alten Minental von Khorinis spielt aber auch an der Tatsache, dass nach Ablieferung eines solch geilen Spiels im ersten Teil ein hoher Druck auf den Leuten lastete. Das ganze scheint ihnen nichts ausgemacht zu haben, da Gothic 2 wieder einmal ein echt unerreichbar gutes Rollenspiel ohne viel Zahlentabellen und der gleichen geworden ist, aber sein guten Seiten wie Story, Spielwelt und Glaubwürdigkeit behalten hat.
Zur Story:
Wir wissen es doch noch?? Nachdem der Schläfer im ersten Teil beisiegt wurde, die Barriere ums Minental gefallen war und unser Held so gut wie frei war hörte hier die Story auf. Aber falsch gedacht. Unser Held liegt begraben in den Ruinen des Schläfertempels, während an der Oberwelt die Orks alles kurz und klein hauen und die Hauptstadt der Insel Khorinis bedrohen. Doch zum Glück gibt’s noch Xardas den Schwarzmagier, welcher sie ohne große Mühe wiederbelebt und ihnen das große Unglück offenbahrt, was den Menschen der Insel bevorsteht. Sie, sehr geschwächt und unter Gedächtnisverlust leidend, machen sich in seinem Auftrag auf die Suche nach dem Auge Innos, welches als einzige Sache im Stande ist das Unheil aufzuhalten. So beginnt wieder einmal eine abenteuerliche und sehr lange Reise mit vielen Überraschungen und Wendungen, welche sie jede Sekunde des Spiels bis zum Ende gefangen hält.
Zum Spiel:
Wie schon im ersten Teil müssen sie einer großen Hauptquest folgen. Diesmal geht’s um Drachen und Orks die von einer unbekannten Insel aus Khorinis und die Ländereien der Insel bedrohen. Das ganze Spiel ist in 6 große Kapitel gegliedert, von denen jedes ungefähr 10 bis 15 Stunden in Anspruch nimmt. Wer es gemütlich mag kann auch erstmal nur alles erkunden und sich dann den Aufträgen widmen. Sie metzeln Monster erledigen kleinere oder größere Nebenmissionen, welche teilweise zur Erledigung der Hauptmission wichtig sind. Wieder einmal gibt es verschiedene Gruppierungen im Spiel, welche andere Berufsklassen fördern, die anderen aber unzugänglich machen. Ganz ohne Angehörigkeit einer solchen können sie es nicht schaffen. Für erledigte Aufträge gibt’s je nach Schwierigkeit und Fortschritt Erfahrungspunkte und Kohle!!!!!! Sie müssen nicht alle Quests erledigen können, aber fast alle möglichen versuchen zu schaffen. Da kommen dann so ungefähr 100 Stück zusammen, von welchen eilige Spieler maximal 40 erledigen müssen. In all diesen Missionen kommen sie an fast jeden noch so entlegenen Platz auf der Insel.
Erfahrungspunkte lassen sich auch durch Monstermetzeln sammeln, was ungefähr im ganzen Spiel fast zwei Drittel der Punkte ausmacht, da hinter jeder Ecke eine große Gefahr lauern kann. Meistens treffen sie auf Wegelagerer oder Gruppen von starken Gegnern die sich auf verschiedenem Wege umgehen lassen. Haben sie eine bestimmte Zahl von Erfahrungspunkten erreicht steigen sie einen Level auf und können 10 Lernpunkte auf verschiedene Fähigkeiten verteilen. Das geht aber nicht so leicht wie es klingt, da sie für das lernen erst mal den richtigen Meister brauchen. Die verlangen manchmal auch etwas dafür und teilweise sind sie nur bestimmten Berufsklassen zugänglich. Unter diesen Fähigkeiten finden sich Stärke, Geschicklichkeit, Nah- und Fernkampf mit vier verschiedenen Waffen, Schlösser knacken, Taschendiebstahl(riskant), Akrobatik, Schmieden von Schwertern, Tiere ausnehmen, Tränke brauen und vieles, vieles mehr. Der Verbrauch von Lernpunkten ist so unterschiedlich wie er nur sein kann.
Das Handelssystem inklusive Inventar wurde überarbeitet und etwas unfairer, da sie beim Verkauf nur 30 % vom Wert bekommen beim Kauf aber den vollen Preis zahlen müssen. Während sie sich am Anfang des Spiels nur mit einer zerlumpten Kleidung und einem Holzknüppel und vielleicht noch ein paar Zaubersprüchen rumschlagen müssen, kommen sie im Laufe des Spiels an immer mächtigere Waffen und Rüstungen als auch Zaubersprüche. Dabei ist zu beachten, dass jede Berufsklasse ihre eigenen Gegenstände hat. Für Jäger und Sammler ist dieses Spiel ideal, da man für jedes Monster eine andere Taktik braucht, massig Kräuter, Gegenstände, Waffen und vieles mehr, vor allem Nahrungsmittel, findet.
Wer ein bisschen Blödsinn machen will, sollte sich mal n paar Joints, auch selbst herstellbar, reinziehen. Nach fünf bis sechs torkelt man dann wie verrrückt durch die Gegend. Das selbe gillt für ein paar Bier mehr intus, als es gut wäre.
Zu den Missionen:
So unterschiedlich wie in diesem Spiel und eine so hohe Dichte an Missionen gab es noch in keinem Rollenspiel. Jeder NPC mit Namen hat einen oder mehrere Aufträge für sie, welche immer so angelegt sind, dass sie im Stande sind diese zu schaffen. Als Belohnung winken Gold, Erfahrungspunkte, wertvolle Gegenstände oder eine Beförderung. Manchmal müssen sie sich aber auch entscheiden, wie sie den Auftrag erledigen, da es für fast jede Mission, außer sie läuft auf einen Kampf hinaus eine Lösung gibt, ist gutes Ausklügeln des Ergebnisses nötig, um möglichst das beste zu erreichen. Viele Missionen unterteilen sich aber auch in einige kleinere Minimissionen, welche noch mal extra was bringen. Manchmal ist es auch möglich dem zuvorzukommen um sich einige der Teilmissionen ersparen zu können. Der Schwierigkeitsgrad der Missionen steigt immer gleichmäßig an, überfordert aber Anfänger von Anfang an schon etwas.
Zu den Monstern:
Jedes Monster hat seine Schwächen, Stärken und Vorlieben an Nahrung, welche sie sich merken sollte. Das geht zwar bei ungefähr 50 verschiedenen Monstertypen sehr schwer aber diese lassen sich auch in größeren Gruppen zusammenfassen. Viele Tiere lassen sich beim Schlaf überraschen, wenn man sich Nachts vorbeischleicht und sie nicht aufschreckt. Andere haben Vorlieben für bestimmtes Aas und lassen sich so ablenken und dann hinterhältig abschlachten. Die Platzierung der Monster ist aber teils zu unfair geraten, da Anfänger in bestimmen Missionen an Gegnern vorbeimüssen, welchen sie nicht gewachsen sind. Viele Monster treten in größeren Gruppen auf, welche sie am besten auseinanderlocken. Denn eine Gruppe von 5 Monstern kann 100 Mal gefährlicher sein als eines von diesen Viechern. Meist bewachen diverse besondere Monster wertvolle Dinge und geheime Räume. Manchmal müssen sie diese aber aus dem Weg räumen um weiter zu kommen oder eine Mission erfüllt zu bekommen. Jedes Monster hat seinen bevorzugten Schlafplatz was sie sich unbedingt merken sollten, bevor sie besonders dunkle und große Höhlen betreten, wo irgendetwas merkwürdig grunzt. So wird aus einem Moleratgrunzen schnell ein Schnarchen eines Schattenläufers, welcher aufgeweckt um einiges stärker ist als erstere unbehaarte Ratte.
Zu den NPCs:
Davon gibt’s im Spiel ungefähr 400 bis 500, von denen ungefähr die Hälfte namenlos einfach eine Arbeit erledigt. Die Hälfte des Restes ist für die Erfüllung der Hauptmission und zur Erledigung des Spiels nötig. Viele NPCs haben ihre eigene Wohnung, einen Beruf und einen eigenen Tagesablauf, sowie gewisse je nach Region oder Ort verschiedene Dialoge drauf. Jeder NPC hat eigene Werte, Rüstung und Waffe sowie ein individuelles Inventar. Jeder NPC merkt sich was sie in seiner Gegenwart angestellt haben oder wie sie handeln und besonders welcher Gruppe im Spiel sie angehören. Demnach verhält er sich ihnen gegenüber und hat demnach auch eine bestimmte Dialogauswahl. Viele Bürger der Insel mögen es erst recht nicht, wenn ein Dahergelaufener in die Wohnung platzt, Dinge stiehlt oder gar jemanden angreift oder tötet. Man kann sich von seiner Schuld in bestimmten Situationen noch freikaufen, ansonsten kann es sein, dass man irgendwann mal von einem stärkeren Gegenüber einfach niedergehauen wird. Derjenige klaut einem dann auch noch ein bisschen vom eigenen Gold. Wenn man Glück hat lebt man nach dem Angriff noch, ansonsten ist man tot. -> Neuladen. Hier ist auch ein großer Fehler des Spiels anzumerken. Die4 ungefähr 500 NPCs haben insgesamt nur 40 Sprecher spendiert bekommen, was bedeutet, dass sie markanten Stimmen wie der Diegos des öfteren begegnen werden. Trotzdem sind alle gut animiert und wirken fast wie echte Menschen.
Zur Spielwelt:
Die ist jetzt ungefähr drei bis viermal so groß wie im ersten Teil. Das bedeutet Märsche von manchmal bis zu 15 Minuten durch die rund 40 Quadratkilometer große Welt. Die Hauptspielorte nehmen ungefähr ein Fünftel ein, der Rest ist Wildnis, wo hinter jeder Ecke der Tod wartet. Dabei finden sie versteckte Personen, welche ihnen vielleicht Missionen anbieten oder leere Geisterstädte, welche von Trollen und Schattenläufern bevölkert werden. Während es in der Welt um Khorinis noch ganz rosig zugeht, abgesehen von den paar Orks und Trollen hier und da lauert im Minental überall der Tod. Wer hier nicht die Schleichwege und starken Helfer kennt, ist nach spätestens 5 Minuten tot. Da die Orks das Minental überfallen haben stehen rund um die Burg des alten Lagers hunderte von Orkpatroullien, Wargs und Orkschamanen. Dazu kommen noch vier brandgefährliche Drachen, deren Beschützer die Echsenmenschen und jede Menge gefährliches Getier. Das Sumpflager samt Küste wurde von den Orks abgesperrt um jede Fluch unmöglich zu machen. Das neue Lager ist von der Eiszeit eingeschneit und fasst alle der so tollen Minen sind futsch(Buuuh!!!). Im Minental stehen kaum noch Bäume, wenn dann sind sie halb tot. In Khorinis und Umgebung erblüht dafür aber ein riesiger Wald, welcher gerne erforscht werden möchte.
Waffen und Rüstungen:
Davon gibt’s bei ersteren ungefähr 150 Stück, von letzteren fast 50. Wer will kann als Söldner lernen, wie man sich selber schwere Schwerter schmiedet, welche gegen Ende das beste ergeben, was es an Waffen gibt. Zu unterscheiden sind Ein- und Zweihänder im Nahkampf, welche bis auf Rapiere oder Degen nur Stärke statt Geschicklichkeit benötigen. Letzteres benötigen aber die Fernkampfwaffen Armbrust und Bogen welche nur ein Drittel der Waffe ausmachen. Selbst viele starke Waffen liegen gut beschützt einfach in der Landschaft rum, man kann sie aber auch für teuer Geld kaufen. Rüstungen kann man nur bei der jeweiligen Gruppe und deren Angehörigkeit erstehen. In der Landschaft finden sie so was nie. Die Preise der Prachtstücke steigen gegen Ende ins unermessliche. Es gibt zirka 40 bis 50 verschiedene Rüstungstypen.
Die Lager und Berufe im Spiel:
Wie im ersten Teil gibt es diesmal wieder drei inoffiziell vier Gruppen mit eigenen Berufsklassen, Waffen, Gegenständen, Aufträgen, usw.
Die Söldner:
Sie wohnen auf dem Hof des Grossbauern Onar und wehren sich gegen die Paladine der Stadt. Nach dem Fall der Barriere sind sie aus dem Minental abgehauen und versuchen nun vor dem Ansturm der Orks aufs Festland zu fliehen, mit dem Schiff der Paladine. Ihren Anführer Lee kennen sie ja schon. Bei den Söldner lernt ein Spieler alles für den Kampf, kann seine Stärke und sein Geschick enorm steigern und wird zum Superkämpfer mit cooler Rüstung. Hier kann man auch das Schmieden von schweren Zweihändern usw lernen. Mit Magie hat kein Söldner was am Hut. Wenn sie erst mal zum Söldner aufgestiegen sind, werden sie gegen Ende des Spiels zum Drachenjäger, welche auch gegen die härtesten Brandstifter ankommen.
Die Paladine:
Sie beschützen die Stadt vor den Orks und wollen das Minental befreien. Man kann sie einen Mix aus Magiern und Kämpfern nennen. Man kann nur nicht alles so sehr lernen, wie in den anderen Lagern. Wer Paladin werden will muss erst in die Miliz und dann nach harten Aufträge wird man zum Paladin, welcher selbst Runen erschaffen kann oder auch Tränke für Stärke, Geschick, etc. Paladine tragen nachher eine der besten Rüstungen im Spiel und haben ein großes Vermögen, dürfen in jedes Haus der Stadt nur nicht zu den Söldnern, da sie mit denen spinnefeind sind, da diese ihnen keine Nahrungslieferungen schicken von Onars Hof.
Die Feuermagier:
Sie wohnen im Kloster in der Inselmitte und man kann bei ihnen nur Dinge über Magie lernen. Im Kampf mit Waffen ist ein Magier jedem Söldner oder Paladin unterlegen, dafür kann er Aber sehr mächtige Zauber sprechen und starke Monster erschaffen. Um ein wenig mehr auszuhalten kann er sich Tränke aller Art mixen Runen erschaffen und vieles in dieser Richtung. Die Magier verhalten sich neutral im Streit der Paladine und Söldner und kümmern sich um die Vertreibung der Orks mit Hilfe des Auges Innos.
Die Diebesgilde:
Sie haust mit nur drei Mitgliedern in den Abwässerkanälen der Stadt Khorinis, hat aber in der Stadt viele Anhänger. Bei den Dieben kann man sein Geschick verbessern, Taschendiebstahl, Schlösser Knacken und Schleichen lernen. Diese Gilde ist eigentlich nicht wichtig und man kommt in den anderen Gruppen schneller voran, aber das Ausrauben von Reichen macht einfach Spaß und lässt die Kasse klingeln.
Meine eigene Meinung:
Ich habe den Vorgänger selber mindestens 10mal durchgespielt und am Ende nur ungefähr 15 Stunden für einmal durch, egal welches Lager, gebraucht. Diesmal wars schon was härter, da selbst popelige Scavenger in größeren Gruppen einem Söldner gefährlich werden können und das Minental von Monstern nur so überbevölkert wurde, vor allem gegen Ende. Ich habs jetzt in ungefähr zwei Wochen durchgeschafft, musste aber ständig formatieren, da das Spiel allergisch auf Windowsfehler reagiert. Das war aber egal, sobald ich das Spiel mal zum Starten brachte. Die Monster bringen im Vergleich jetzt viel weniger Erfahrungspunkte für die Anstrengung im Kampf und sind auch ein wenig gerissener. Zwar gibt es immer noch einige Fehler im Programm, welche einem ganz legal zu massig Erfahrungspunkten verhelfen (Hey ihr Söldner versuchts mit Dracheneiertransaktionen!!!) aber als alter Veteran des ersten Teils kam ich doch noch ganz gut durch. Bis auf die Drachen ist eigentlich jeder Gegner leicht zu meistern. Die neue Landschaft hat mich fasziniert und ich flaniere statt Quests zu erledigen stundenlang durch die Wälder. Die Steuerung, welche man auch ändern kann habe ich einfach aus dem ersten Teil übernommen, da ich damit besser klar komme. Die häufigen Stimmwiederholungen sind mit Schnuppe, da sie die Atmosphäre, welche einfach göttlich ist nicht trüben. Die Story ist um vieles besser als die saugute aus dem Vorgänger und es gibt keinen Leerlauf. Viele geskriptete Ereignisse wirken kaum so als wären sie es, da sie wie aus einem Guss mit der Story zusammenpassen. Obwohl die selbe Grafik wie im Vorgänger benutzt wurde ist diese nach fast zwei Jahren noch wunderschön, besonders wegen der super Texturen. Alles wirkt auch hier aus einem Guss. Leider ist dieses Spiel ein wenig unfair für Anfänger, was hoffentlich per Schwierigkeitsgrad-Patch behoben wird. Ich wünsche jedem Spieler genauso viel Spaß wie mir beim Spielen. Wers nicht spielt hat echt was verpasst.
Zur Grafik:
Obwohls wie gesagt die selbe Engine ist, ruckelt das Spiel selbst auf Highend-Rechnern teilweise noch. Zum Glück lassen sich Details und Sichtweite noch umändern, was auch auf schwächeren Rechnern den Spielspaß nicht schrumpfen lässt.
Zur Steuerung:
Wer im ersten Teil damit gut klar kam, sollte sie weiter benutzen, da man auch im zweiten prima damit parat kam. Für Neulinge empfiehlt sich die neue Steuerungsvariante oder eine frei konfigurierte. Nur ein Manko gibt’s noch. Im Wald sieht man besonders bei den niedrigen Bäumen fast nie, was vor einem liegt und an steilen Abhängen macht die Kamera meist was sie will. Hier sind gute Nerven gefragt.
Zum Sound:
Spieler mit 5.1er Soundsystem oder besser sind klar im Vorteil, da man so die echt passende Musik und Hintergrundkulisse zu hören bekommt. Lassen sie die Einstellungen so wie sie sind, da bestimmte Effekte den Spielspaß auch senken können. Das Manko mit den wenigen Sprechern ist eigentlich nicht so schlimm, da man ja schwer 500 verschiedene Sprecher einstellen kann.
Zum Multiplayer:
Da wird’s langsam Zeit für besonders jetzt im zweiten Teil, da hier Teams aus Söldnern und Magiern echt Spaß bereiten würden und die Erforschung der Welt zusammen noch mehr Spaß macht, obwohl die NPCs einem das Gefühl geben, du bist nicht allein. Vielleicht gibt’s ja mal Gothic online!!!!!!!!!!
Hardwareanforderungen:
Minimum: CPU mit 800 Mhz, 128 MB RAM und eine 32 MB RAM Grafikkarte.
Empfohlen: CPU mit 1,6 Ghz, 256 MB RAM und eine 64 MB RAM Grafikkarte.
Optimal: CPU mit 2,8 Ghz, 512 MB RAM und eine 128 MB RAM Grafikkarte.
Noch besser, nur unmöglich: CPU mit 3,06 Ghz, 1024 MB RAM und eine 256 MB RAM Grafikkarte.
Was noch zu sagen ist: 2,2 GB Festplatte, ein möglichst schnelles Laufwerk zur reibungslosen Installation. Je besser die Komponenten HD und Laufwerk, desto die noch kürzeren Lade- und Speicherzeiten (Großes Lob im Gegensatz zum Vorgänger).
Fazit:
Dieses Spiel ist so gut geraten, dass man Seiten bräuchte um es zu rühmen, aber auch viel Platz um Fehler anzumerken, welche dem Werdegang zum Superhit im Wege standen. Trotzdem ist dieses Spiel besonders für Spieler des ersten Teils ein Muss, für alle anderen noch mehr. Gothic 2 ist da und besser als jedes andere Spiel!!!!!!!!
LETSTHOMMES
Zur Story:
Wir wissen es doch noch?? Nachdem der Schläfer im ersten Teil beisiegt wurde, die Barriere ums Minental gefallen war und unser Held so gut wie frei war hörte hier die Story auf. Aber falsch gedacht. Unser Held liegt begraben in den Ruinen des Schläfertempels, während an der Oberwelt die Orks alles kurz und klein hauen und die Hauptstadt der Insel Khorinis bedrohen. Doch zum Glück gibt’s noch Xardas den Schwarzmagier, welcher sie ohne große Mühe wiederbelebt und ihnen das große Unglück offenbahrt, was den Menschen der Insel bevorsteht. Sie, sehr geschwächt und unter Gedächtnisverlust leidend, machen sich in seinem Auftrag auf die Suche nach dem Auge Innos, welches als einzige Sache im Stande ist das Unheil aufzuhalten. So beginnt wieder einmal eine abenteuerliche und sehr lange Reise mit vielen Überraschungen und Wendungen, welche sie jede Sekunde des Spiels bis zum Ende gefangen hält.
Zum Spiel:
Wie schon im ersten Teil müssen sie einer großen Hauptquest folgen. Diesmal geht’s um Drachen und Orks die von einer unbekannten Insel aus Khorinis und die Ländereien der Insel bedrohen. Das ganze Spiel ist in 6 große Kapitel gegliedert, von denen jedes ungefähr 10 bis 15 Stunden in Anspruch nimmt. Wer es gemütlich mag kann auch erstmal nur alles erkunden und sich dann den Aufträgen widmen. Sie metzeln Monster erledigen kleinere oder größere Nebenmissionen, welche teilweise zur Erledigung der Hauptmission wichtig sind. Wieder einmal gibt es verschiedene Gruppierungen im Spiel, welche andere Berufsklassen fördern, die anderen aber unzugänglich machen. Ganz ohne Angehörigkeit einer solchen können sie es nicht schaffen. Für erledigte Aufträge gibt’s je nach Schwierigkeit und Fortschritt Erfahrungspunkte und Kohle!!!!!! Sie müssen nicht alle Quests erledigen können, aber fast alle möglichen versuchen zu schaffen. Da kommen dann so ungefähr 100 Stück zusammen, von welchen eilige Spieler maximal 40 erledigen müssen. In all diesen Missionen kommen sie an fast jeden noch so entlegenen Platz auf der Insel.
Erfahrungspunkte lassen sich auch durch Monstermetzeln sammeln, was ungefähr im ganzen Spiel fast zwei Drittel der Punkte ausmacht, da hinter jeder Ecke eine große Gefahr lauern kann. Meistens treffen sie auf Wegelagerer oder Gruppen von starken Gegnern die sich auf verschiedenem Wege umgehen lassen. Haben sie eine bestimmte Zahl von Erfahrungspunkten erreicht steigen sie einen Level auf und können 10 Lernpunkte auf verschiedene Fähigkeiten verteilen. Das geht aber nicht so leicht wie es klingt, da sie für das lernen erst mal den richtigen Meister brauchen. Die verlangen manchmal auch etwas dafür und teilweise sind sie nur bestimmten Berufsklassen zugänglich. Unter diesen Fähigkeiten finden sich Stärke, Geschicklichkeit, Nah- und Fernkampf mit vier verschiedenen Waffen, Schlösser knacken, Taschendiebstahl(riskant), Akrobatik, Schmieden von Schwertern, Tiere ausnehmen, Tränke brauen und vieles, vieles mehr. Der Verbrauch von Lernpunkten ist so unterschiedlich wie er nur sein kann.
Das Handelssystem inklusive Inventar wurde überarbeitet und etwas unfairer, da sie beim Verkauf nur 30 % vom Wert bekommen beim Kauf aber den vollen Preis zahlen müssen. Während sie sich am Anfang des Spiels nur mit einer zerlumpten Kleidung und einem Holzknüppel und vielleicht noch ein paar Zaubersprüchen rumschlagen müssen, kommen sie im Laufe des Spiels an immer mächtigere Waffen und Rüstungen als auch Zaubersprüche. Dabei ist zu beachten, dass jede Berufsklasse ihre eigenen Gegenstände hat. Für Jäger und Sammler ist dieses Spiel ideal, da man für jedes Monster eine andere Taktik braucht, massig Kräuter, Gegenstände, Waffen und vieles mehr, vor allem Nahrungsmittel, findet.
Wer ein bisschen Blödsinn machen will, sollte sich mal n paar Joints, auch selbst herstellbar, reinziehen. Nach fünf bis sechs torkelt man dann wie verrrückt durch die Gegend. Das selbe gillt für ein paar Bier mehr intus, als es gut wäre.
Zu den Missionen:
So unterschiedlich wie in diesem Spiel und eine so hohe Dichte an Missionen gab es noch in keinem Rollenspiel. Jeder NPC mit Namen hat einen oder mehrere Aufträge für sie, welche immer so angelegt sind, dass sie im Stande sind diese zu schaffen. Als Belohnung winken Gold, Erfahrungspunkte, wertvolle Gegenstände oder eine Beförderung. Manchmal müssen sie sich aber auch entscheiden, wie sie den Auftrag erledigen, da es für fast jede Mission, außer sie läuft auf einen Kampf hinaus eine Lösung gibt, ist gutes Ausklügeln des Ergebnisses nötig, um möglichst das beste zu erreichen. Viele Missionen unterteilen sich aber auch in einige kleinere Minimissionen, welche noch mal extra was bringen. Manchmal ist es auch möglich dem zuvorzukommen um sich einige der Teilmissionen ersparen zu können. Der Schwierigkeitsgrad der Missionen steigt immer gleichmäßig an, überfordert aber Anfänger von Anfang an schon etwas.
Zu den Monstern:
Jedes Monster hat seine Schwächen, Stärken und Vorlieben an Nahrung, welche sie sich merken sollte. Das geht zwar bei ungefähr 50 verschiedenen Monstertypen sehr schwer aber diese lassen sich auch in größeren Gruppen zusammenfassen. Viele Tiere lassen sich beim Schlaf überraschen, wenn man sich Nachts vorbeischleicht und sie nicht aufschreckt. Andere haben Vorlieben für bestimmtes Aas und lassen sich so ablenken und dann hinterhältig abschlachten. Die Platzierung der Monster ist aber teils zu unfair geraten, da Anfänger in bestimmen Missionen an Gegnern vorbeimüssen, welchen sie nicht gewachsen sind. Viele Monster treten in größeren Gruppen auf, welche sie am besten auseinanderlocken. Denn eine Gruppe von 5 Monstern kann 100 Mal gefährlicher sein als eines von diesen Viechern. Meist bewachen diverse besondere Monster wertvolle Dinge und geheime Räume. Manchmal müssen sie diese aber aus dem Weg räumen um weiter zu kommen oder eine Mission erfüllt zu bekommen. Jedes Monster hat seinen bevorzugten Schlafplatz was sie sich unbedingt merken sollten, bevor sie besonders dunkle und große Höhlen betreten, wo irgendetwas merkwürdig grunzt. So wird aus einem Moleratgrunzen schnell ein Schnarchen eines Schattenläufers, welcher aufgeweckt um einiges stärker ist als erstere unbehaarte Ratte.
Zu den NPCs:
Davon gibt’s im Spiel ungefähr 400 bis 500, von denen ungefähr die Hälfte namenlos einfach eine Arbeit erledigt. Die Hälfte des Restes ist für die Erfüllung der Hauptmission und zur Erledigung des Spiels nötig. Viele NPCs haben ihre eigene Wohnung, einen Beruf und einen eigenen Tagesablauf, sowie gewisse je nach Region oder Ort verschiedene Dialoge drauf. Jeder NPC hat eigene Werte, Rüstung und Waffe sowie ein individuelles Inventar. Jeder NPC merkt sich was sie in seiner Gegenwart angestellt haben oder wie sie handeln und besonders welcher Gruppe im Spiel sie angehören. Demnach verhält er sich ihnen gegenüber und hat demnach auch eine bestimmte Dialogauswahl. Viele Bürger der Insel mögen es erst recht nicht, wenn ein Dahergelaufener in die Wohnung platzt, Dinge stiehlt oder gar jemanden angreift oder tötet. Man kann sich von seiner Schuld in bestimmten Situationen noch freikaufen, ansonsten kann es sein, dass man irgendwann mal von einem stärkeren Gegenüber einfach niedergehauen wird. Derjenige klaut einem dann auch noch ein bisschen vom eigenen Gold. Wenn man Glück hat lebt man nach dem Angriff noch, ansonsten ist man tot. -> Neuladen. Hier ist auch ein großer Fehler des Spiels anzumerken. Die4 ungefähr 500 NPCs haben insgesamt nur 40 Sprecher spendiert bekommen, was bedeutet, dass sie markanten Stimmen wie der Diegos des öfteren begegnen werden. Trotzdem sind alle gut animiert und wirken fast wie echte Menschen.
Zur Spielwelt:
Die ist jetzt ungefähr drei bis viermal so groß wie im ersten Teil. Das bedeutet Märsche von manchmal bis zu 15 Minuten durch die rund 40 Quadratkilometer große Welt. Die Hauptspielorte nehmen ungefähr ein Fünftel ein, der Rest ist Wildnis, wo hinter jeder Ecke der Tod wartet. Dabei finden sie versteckte Personen, welche ihnen vielleicht Missionen anbieten oder leere Geisterstädte, welche von Trollen und Schattenläufern bevölkert werden. Während es in der Welt um Khorinis noch ganz rosig zugeht, abgesehen von den paar Orks und Trollen hier und da lauert im Minental überall der Tod. Wer hier nicht die Schleichwege und starken Helfer kennt, ist nach spätestens 5 Minuten tot. Da die Orks das Minental überfallen haben stehen rund um die Burg des alten Lagers hunderte von Orkpatroullien, Wargs und Orkschamanen. Dazu kommen noch vier brandgefährliche Drachen, deren Beschützer die Echsenmenschen und jede Menge gefährliches Getier. Das Sumpflager samt Küste wurde von den Orks abgesperrt um jede Fluch unmöglich zu machen. Das neue Lager ist von der Eiszeit eingeschneit und fasst alle der so tollen Minen sind futsch(Buuuh!!!). Im Minental stehen kaum noch Bäume, wenn dann sind sie halb tot. In Khorinis und Umgebung erblüht dafür aber ein riesiger Wald, welcher gerne erforscht werden möchte.
Waffen und Rüstungen:
Davon gibt’s bei ersteren ungefähr 150 Stück, von letzteren fast 50. Wer will kann als Söldner lernen, wie man sich selber schwere Schwerter schmiedet, welche gegen Ende das beste ergeben, was es an Waffen gibt. Zu unterscheiden sind Ein- und Zweihänder im Nahkampf, welche bis auf Rapiere oder Degen nur Stärke statt Geschicklichkeit benötigen. Letzteres benötigen aber die Fernkampfwaffen Armbrust und Bogen welche nur ein Drittel der Waffe ausmachen. Selbst viele starke Waffen liegen gut beschützt einfach in der Landschaft rum, man kann sie aber auch für teuer Geld kaufen. Rüstungen kann man nur bei der jeweiligen Gruppe und deren Angehörigkeit erstehen. In der Landschaft finden sie so was nie. Die Preise der Prachtstücke steigen gegen Ende ins unermessliche. Es gibt zirka 40 bis 50 verschiedene Rüstungstypen.
Die Lager und Berufe im Spiel:
Wie im ersten Teil gibt es diesmal wieder drei inoffiziell vier Gruppen mit eigenen Berufsklassen, Waffen, Gegenständen, Aufträgen, usw.
Die Söldner:
Sie wohnen auf dem Hof des Grossbauern Onar und wehren sich gegen die Paladine der Stadt. Nach dem Fall der Barriere sind sie aus dem Minental abgehauen und versuchen nun vor dem Ansturm der Orks aufs Festland zu fliehen, mit dem Schiff der Paladine. Ihren Anführer Lee kennen sie ja schon. Bei den Söldner lernt ein Spieler alles für den Kampf, kann seine Stärke und sein Geschick enorm steigern und wird zum Superkämpfer mit cooler Rüstung. Hier kann man auch das Schmieden von schweren Zweihändern usw lernen. Mit Magie hat kein Söldner was am Hut. Wenn sie erst mal zum Söldner aufgestiegen sind, werden sie gegen Ende des Spiels zum Drachenjäger, welche auch gegen die härtesten Brandstifter ankommen.
Die Paladine:
Sie beschützen die Stadt vor den Orks und wollen das Minental befreien. Man kann sie einen Mix aus Magiern und Kämpfern nennen. Man kann nur nicht alles so sehr lernen, wie in den anderen Lagern. Wer Paladin werden will muss erst in die Miliz und dann nach harten Aufträge wird man zum Paladin, welcher selbst Runen erschaffen kann oder auch Tränke für Stärke, Geschick, etc. Paladine tragen nachher eine der besten Rüstungen im Spiel und haben ein großes Vermögen, dürfen in jedes Haus der Stadt nur nicht zu den Söldnern, da sie mit denen spinnefeind sind, da diese ihnen keine Nahrungslieferungen schicken von Onars Hof.
Die Feuermagier:
Sie wohnen im Kloster in der Inselmitte und man kann bei ihnen nur Dinge über Magie lernen. Im Kampf mit Waffen ist ein Magier jedem Söldner oder Paladin unterlegen, dafür kann er Aber sehr mächtige Zauber sprechen und starke Monster erschaffen. Um ein wenig mehr auszuhalten kann er sich Tränke aller Art mixen Runen erschaffen und vieles in dieser Richtung. Die Magier verhalten sich neutral im Streit der Paladine und Söldner und kümmern sich um die Vertreibung der Orks mit Hilfe des Auges Innos.
Die Diebesgilde:
Sie haust mit nur drei Mitgliedern in den Abwässerkanälen der Stadt Khorinis, hat aber in der Stadt viele Anhänger. Bei den Dieben kann man sein Geschick verbessern, Taschendiebstahl, Schlösser Knacken und Schleichen lernen. Diese Gilde ist eigentlich nicht wichtig und man kommt in den anderen Gruppen schneller voran, aber das Ausrauben von Reichen macht einfach Spaß und lässt die Kasse klingeln.
Meine eigene Meinung:
Ich habe den Vorgänger selber mindestens 10mal durchgespielt und am Ende nur ungefähr 15 Stunden für einmal durch, egal welches Lager, gebraucht. Diesmal wars schon was härter, da selbst popelige Scavenger in größeren Gruppen einem Söldner gefährlich werden können und das Minental von Monstern nur so überbevölkert wurde, vor allem gegen Ende. Ich habs jetzt in ungefähr zwei Wochen durchgeschafft, musste aber ständig formatieren, da das Spiel allergisch auf Windowsfehler reagiert. Das war aber egal, sobald ich das Spiel mal zum Starten brachte. Die Monster bringen im Vergleich jetzt viel weniger Erfahrungspunkte für die Anstrengung im Kampf und sind auch ein wenig gerissener. Zwar gibt es immer noch einige Fehler im Programm, welche einem ganz legal zu massig Erfahrungspunkten verhelfen (Hey ihr Söldner versuchts mit Dracheneiertransaktionen!!!) aber als alter Veteran des ersten Teils kam ich doch noch ganz gut durch. Bis auf die Drachen ist eigentlich jeder Gegner leicht zu meistern. Die neue Landschaft hat mich fasziniert und ich flaniere statt Quests zu erledigen stundenlang durch die Wälder. Die Steuerung, welche man auch ändern kann habe ich einfach aus dem ersten Teil übernommen, da ich damit besser klar komme. Die häufigen Stimmwiederholungen sind mit Schnuppe, da sie die Atmosphäre, welche einfach göttlich ist nicht trüben. Die Story ist um vieles besser als die saugute aus dem Vorgänger und es gibt keinen Leerlauf. Viele geskriptete Ereignisse wirken kaum so als wären sie es, da sie wie aus einem Guss mit der Story zusammenpassen. Obwohl die selbe Grafik wie im Vorgänger benutzt wurde ist diese nach fast zwei Jahren noch wunderschön, besonders wegen der super Texturen. Alles wirkt auch hier aus einem Guss. Leider ist dieses Spiel ein wenig unfair für Anfänger, was hoffentlich per Schwierigkeitsgrad-Patch behoben wird. Ich wünsche jedem Spieler genauso viel Spaß wie mir beim Spielen. Wers nicht spielt hat echt was verpasst.
Zur Grafik:
Obwohls wie gesagt die selbe Engine ist, ruckelt das Spiel selbst auf Highend-Rechnern teilweise noch. Zum Glück lassen sich Details und Sichtweite noch umändern, was auch auf schwächeren Rechnern den Spielspaß nicht schrumpfen lässt.
Zur Steuerung:
Wer im ersten Teil damit gut klar kam, sollte sie weiter benutzen, da man auch im zweiten prima damit parat kam. Für Neulinge empfiehlt sich die neue Steuerungsvariante oder eine frei konfigurierte. Nur ein Manko gibt’s noch. Im Wald sieht man besonders bei den niedrigen Bäumen fast nie, was vor einem liegt und an steilen Abhängen macht die Kamera meist was sie will. Hier sind gute Nerven gefragt.
Zum Sound:
Spieler mit 5.1er Soundsystem oder besser sind klar im Vorteil, da man so die echt passende Musik und Hintergrundkulisse zu hören bekommt. Lassen sie die Einstellungen so wie sie sind, da bestimmte Effekte den Spielspaß auch senken können. Das Manko mit den wenigen Sprechern ist eigentlich nicht so schlimm, da man ja schwer 500 verschiedene Sprecher einstellen kann.
Zum Multiplayer:
Da wird’s langsam Zeit für besonders jetzt im zweiten Teil, da hier Teams aus Söldnern und Magiern echt Spaß bereiten würden und die Erforschung der Welt zusammen noch mehr Spaß macht, obwohl die NPCs einem das Gefühl geben, du bist nicht allein. Vielleicht gibt’s ja mal Gothic online!!!!!!!!!!
Hardwareanforderungen:
Minimum: CPU mit 800 Mhz, 128 MB RAM und eine 32 MB RAM Grafikkarte.
Empfohlen: CPU mit 1,6 Ghz, 256 MB RAM und eine 64 MB RAM Grafikkarte.
Optimal: CPU mit 2,8 Ghz, 512 MB RAM und eine 128 MB RAM Grafikkarte.
Noch besser, nur unmöglich: CPU mit 3,06 Ghz, 1024 MB RAM und eine 256 MB RAM Grafikkarte.
Was noch zu sagen ist: 2,2 GB Festplatte, ein möglichst schnelles Laufwerk zur reibungslosen Installation. Je besser die Komponenten HD und Laufwerk, desto die noch kürzeren Lade- und Speicherzeiten (Großes Lob im Gegensatz zum Vorgänger).
Fazit:
Dieses Spiel ist so gut geraten, dass man Seiten bräuchte um es zu rühmen, aber auch viel Platz um Fehler anzumerken, welche dem Werdegang zum Superhit im Wege standen. Trotzdem ist dieses Spiel besonders für Spieler des ersten Teils ein Muss, für alle anderen noch mehr. Gothic 2 ist da und besser als jedes andere Spiel!!!!!!!!
LETSTHOMMES
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