Gothic 2 (PC Rollenspiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Makoma
Gothic 2 ist mindestens so gut wie Diablo 2
Pro:
Gute Grafik , gute Action
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Für alle diejenigen, die den ersten Teil nicht gespielt haben, wird das Intro sehr interessant sein. Dort wir noch mal grob angerissen, was am Ende des ersten Teils passiert ist. Der böse Schläfer wurde besiegt und während dieser den Abgang macht, stürzt die Höhle in der sich unser namenloser Held befindet ein und begräbt ihn unter schweren Steinbrocken. So endet der erste Teil leider etwas traurig. Doch unser Held ist nicht tot, sondern war nur in einen wochenlangen Schlaf gefallen. Nach dem Intro begegnen wir Xardas, einem ehemaligen Feuermagier, der sich der schwarzen Magie zugewandt hat.
Der Beginn
Zu Beginn des Spiels stehen wir Xardas gegenüber. Er erklärt uns, was passiert ist, was im Moment passiert und was passieren soll. So haben wir nur durch unsere magische Rüstung unter den Steinmassen überleben können. Er erzählt uns, dass der Schläfer mit seinem letzten Todesschrei noch ein “KOMMT“ herausgebracht hat. Diesem Schrei sind die Kreaturen der Unterwelt gefolgt. So sind im Minental, dort wo Gothic 1 spielte, die übellaunigsten Kreaturen der Unterwelt zusammengetroffen, um die Menschheit zu vernichten. Er erteilt uns den Auftrag, in die Stadt Khorinis zu ziehen, um mit den dort ansässigen Paladinen zu reden, so dass sie uns das so genannte Auge Innos aushändigen. Nur mit diesem ist es möglich, die gefährlichsten der Kreaturen zu schlagen (Dazu später mehr). Nachdem wir uns in Xardas’s Turm umgesehen und unter anderem ein paar Spruchrollen und Tränke gefunden haben, ziehen wir los.
Die ersten Schritte
Kaum aus dem Turm raus, erhalten wir schon unschöne Gesellschaft von den ersten Gegnern. Ist es anfangs ein friedliches Schaf, welches genüsslich Gras frisst und nicht angreift (aber 10 Erfahrungspunkte beim Töten gibt), so sind es ein paar Meter weiter schon Wölfe oder Goblins. Die Straße, auf der wir uns befinden, führt schnurstracks in die Stadt hinein. Wer bis dahin ohne Probleme und Umwege gekommen ist, wird einen ersten Rückschlag erleben. Die Wachen lassen uns nicht in die Stadt mit unserer Kleidung. Über ein gewisses Entgelt lassen die Wachen aber mit sich reden. Es ist unwahrscheinlich, dass wir so viel Geld eingesammelt haben, also heißt es: Rückzug antreten. Wir laufen also den Weg zurück und sehen ein Bauernhaus. Dort müssen wir Rüben ernten, um eine Bauernkleidung zu bekommen. Nun müssen wir noch ein paar kleine Gefälligkeiten ausrichten. Gesagt, getan: Nun können wir in die Stadt, wenn wir uns an der Wache als Bauer ausgeben. Die Stadt Khorinis
Khorinis ist in mehrere Teile aufgeteilt: Hafenviertel, Handwerkviertel, Marktviertel und das Obere Viertel. Zuerst müssen wir einen Beruf erlernen, um als Bürger angesehen zu werden. Um den Beruf des Schmieds, Schreiner, Alchemisten, Bogenmacher oder Händler zu erhalten, braucht man zuerst die Zustimmung von insgesamt vier Handwerkmeistern. Um diese zu bekommen, müssen Forderungen von ihnen erfüllt werden. Diese reichen von der Besorgung mehrerer Pflanzen bis hin zur Beschaffung einer Orkaxt. Sind wir endlich bei einem der Meister angestellt, sind wir zugleich auch Bürger der Stadt und können einer Gilde beitreten. Diese Gilden sind die Miliz, die Magier und die Söldner. Außerdem gibt es noch die geheime Diebesgilde, die wie gesagt geheim ist. Natürlich müssen wir etwas tun, damit wir aufgenommen werden, heutzutage bekommt man ja nichts mehr geschenkt.
Die Neue und Alte Welt
Die Neue Welt ist die Welt, wo wir uns befinden, wenn wir in Khorinis sind. In dieser Welt gibt es eine Vielzahl an Gegnern, die vor allem in den Anfangsstunden sehr gefährlich sind. Alles in allem ist diese Welt sehr bunt und voller grafischer Leckerbissen.
Die Alte Welt dagegen, dort wo Gothic1 spielte, wartet mit noch sehr viel gefährlicheren Monstern und mit einer eher tristen Umgebung auf.
Gegner
Treten in der Neuen Welt vor allem Wölfe, Banditen, Goblins und Feldräuber (große käferähnliche Wesen) auf, so wird in der alten Welt mit etwas härteren Bandagen gekämpft. Dort warten auf uns Orks mit den verschiedensten Stärken (Ork Krieger, Ork Elite, Ork Oberst, Ork Schamane), Snapper (vergleichbar mit Velociraptoren) und noch allerlei mehr Getier auf uns. Die Höhepunkte der Alten Welt sind aber Zweifelsohne die Drachen. Um sie besiegen zu können, brauchen wir zuerst das Auge Innos. Aber bis dahin ist es ein weiter und vor allem mühseliger Weg.
Aufträge
Die Aufträge sind genauso zahlreich wie es Menschen auf der Welt gibt und so abwechslungsreich wie ein Feuerwerk an Silvester. Sind am Anfang die Aufträge noch recht dürftig (z.B. Rüben ernten) so wird im Laufe des Spieles so gut wie jede Aufgabe schwieriger. Da nicht nur die Hauptcharaktere im Spiel Aufträge erteilen, sollte man jede Person, der man begegnet, ansprechen, vielleicht springt eine Aufgabe dabei heraus, die einen entscheidenden Vorteil bringen könnte…
Erfahrungs- und Lernpunkte
Mit jedem erlegten Gegner und mit jedem erledigten Auftrag gibt es Erfahrungspunkte. Ab einer bestimmten Anzahl dieser Punkte steigt unser Charakter eine Stufe auf. Mit dieser Aufstufung erhöht sich unter anderem die Lebensenergie aber auch die Lernpunkte. Pro Erfahrungsstufe gibt es 10 Lernpunkte. Diese Punkte sind lebensnotwendig aber leider oft zu wenig. Um diese Lernpunkte zu verbrauchen, können wir z.B. den Schreiner in Khorinis ansprechen. Dieser lehrt uns dann für 5 LP, wie wir Schlösser knacken können. Aber viel wichtiger ist die Aufstockung vom Beherrschen von Ein- und Zweihandwaffen bzw. Bogen und Armbrust. Bei Magiern ist natürlich die Anhebung des Manavorrats sehr wichtig. Da vor allem in der Anfangsspielzeit wenige Gegner vorkommen und diese dann auch noch wenig Erfahrungspunkte liefern, dauert es eine halbe Ewigkeit, bis die nächste Erfahrungsstufe erreicht wird. Dies ändert sich aber im späteren Spielverlauf erheblich.
Lebensenergie
Wie eigentlich schon üblich in der RPG-Spielebranche hat auch unser Charakter einen Lebensenergiebalken. Ist dieser verbraucht, stirbt unser Held. Damit dieses nicht passiert, müssen wir immer wieder rechtzeitig den Balken auffüllen. Dieses können wir auf ganz unterschiedliche Arten machen.
Möglichkeit 1: Wir suchen uns im Wald Pflanzen zusammen, die wir essen können (z.B. Heilwurzel)
Möglichkeit 2: Wir kaufen an einem der Marktstände Milch, Äpfel, Brot, Fisch uvm.
Möglichkeit 3: Wir kaufen oder stellen selber her (wenn wir mit Alchemie umgehen können): Heiltränke
Möglichkeit 4: Wir gehen in die Stadt zu Vatras und lassen uns heilen
Möglichkeit 5: Wir schlafen in einem der vielen Betten, die es im Spiel gibt.
Möglichkeit 5 ist am besten, wenn wir nicht in der Stadt sind. Leider gibt es aber auch hier einen Haken: Sind wir einem Suchenden begegnet, sind wir besessen und uns plagen von diesem Zeitpunkt an Alpträume, so dass wir keinen erholsamen Schlaf mehr bekommen. Diesen Misstand können wir nur im Kloster ändern, wenn wir das Geld für eine kleine Spende dabei haben.
Gegner- und NPC-KI
Die KI aller Figuren im Spiel ist durchweg gelungen, selbst wenn der ein oder andere Gegner mal eine Klippe herunterfällt, weil er neben die Brücke tritt :-). Ärgerlich wird es, falls wir einer Person z.B. Geleitschutz zur Stadt bieten sollen, diese aber mitten auf dem Weg einen Gegner sieht, der für sie viel zu schwierig ist und beim ersten Schlag, Biss, Tritt des Gegners verstirbt. Damit sind viele Erfahrungspunkte oder auch Geld verschwunden, welches man bekommen hätte, wäre diese Person am Zielort angekommen. Diese Schwäche ist aber zum Glück recht selten. Außerdem verbringen wir die meiste Zeit alleine indem die Welt von dem Bösen säubern.
Fortbewegungsmittel
Ich habe mir in keinem anderen Spiel, außer vielleicht bei Ultima 9, so sehnlich ein Auto, Motorrad, Mofa oder meinetwegen auch Fahrrad gewünscht. Dieser Wunsch legte sich aber im Laufe des Spiels, da ich immer mehr Teleporter-Runen bekam, mit denen ich mich von A nach B beamen konnte. Aber in der Anfangszeit des Spiels ist nur Laufen angesagt und das kann schon einige Minuten im zweistelligen Bereich bedeuten, die nur fürs Laufen aufgewendet werden.
Grafik
Die Grafik ist wirklich sehr schön. Während in der Neuen Welt in den dichten Wäldern hier und da ein paar Sonnenstrahlen durch das dichte Geäst dringen und Blätter von den Bäumen segeln, ist in der Alten Welt alles trüb und richtig gespenstisch. Es ist durchweg respektwürdig was das Piranha Bytes Team aus der schon betagteren „Gothic 1“ noch alles herausgeholt hat.
Sound
Auch der Sound kann sich mehr als hören lassen. Die Stadtbewohner sprechen alle untereinander und wenn wir nachts durch einen Wald streifen, wir höchstens bis zum übernächsten Baum sehen können und auf einmal irgendwo ein Ast knackt, dann ist Stimmung angesagt. Genauso ist es mit den Gegnern, man hört am Laut, um welches Tier es sich handelt. Wölfe bellen, Feldräuber schreien und Orks ziehen ihr Schwert aus der Scheide, was einen metallischen Klang erzeugt. Der Sound ist einer der allergrößten Stärken des Spiels. Statt altbackener Textwüsten wie in Morrowind spricht wirklich jeder NPC richtiges deutsch.. Das gibt einen gehörigen Motivationsschub, der sich positiv auf die gesamte Spielwelt auswirkt.
Anforderungen
Einzig negativ zu bewerten ist, dass das Spiel einen sehr großen Hardwarehunger besitzt. Mit einer CPU unter 1 GHz ist das Spiel in der vollen Pracht unspielbar.
Der Beginn
Zu Beginn des Spiels stehen wir Xardas gegenüber. Er erklärt uns, was passiert ist, was im Moment passiert und was passieren soll. So haben wir nur durch unsere magische Rüstung unter den Steinmassen überleben können. Er erzählt uns, dass der Schläfer mit seinem letzten Todesschrei noch ein “KOMMT“ herausgebracht hat. Diesem Schrei sind die Kreaturen der Unterwelt gefolgt. So sind im Minental, dort wo Gothic 1 spielte, die übellaunigsten Kreaturen der Unterwelt zusammengetroffen, um die Menschheit zu vernichten. Er erteilt uns den Auftrag, in die Stadt Khorinis zu ziehen, um mit den dort ansässigen Paladinen zu reden, so dass sie uns das so genannte Auge Innos aushändigen. Nur mit diesem ist es möglich, die gefährlichsten der Kreaturen zu schlagen (Dazu später mehr). Nachdem wir uns in Xardas’s Turm umgesehen und unter anderem ein paar Spruchrollen und Tränke gefunden haben, ziehen wir los.
Die ersten Schritte
Kaum aus dem Turm raus, erhalten wir schon unschöne Gesellschaft von den ersten Gegnern. Ist es anfangs ein friedliches Schaf, welches genüsslich Gras frisst und nicht angreift (aber 10 Erfahrungspunkte beim Töten gibt), so sind es ein paar Meter weiter schon Wölfe oder Goblins. Die Straße, auf der wir uns befinden, führt schnurstracks in die Stadt hinein. Wer bis dahin ohne Probleme und Umwege gekommen ist, wird einen ersten Rückschlag erleben. Die Wachen lassen uns nicht in die Stadt mit unserer Kleidung. Über ein gewisses Entgelt lassen die Wachen aber mit sich reden. Es ist unwahrscheinlich, dass wir so viel Geld eingesammelt haben, also heißt es: Rückzug antreten. Wir laufen also den Weg zurück und sehen ein Bauernhaus. Dort müssen wir Rüben ernten, um eine Bauernkleidung zu bekommen. Nun müssen wir noch ein paar kleine Gefälligkeiten ausrichten. Gesagt, getan: Nun können wir in die Stadt, wenn wir uns an der Wache als Bauer ausgeben. Die Stadt Khorinis
Khorinis ist in mehrere Teile aufgeteilt: Hafenviertel, Handwerkviertel, Marktviertel und das Obere Viertel. Zuerst müssen wir einen Beruf erlernen, um als Bürger angesehen zu werden. Um den Beruf des Schmieds, Schreiner, Alchemisten, Bogenmacher oder Händler zu erhalten, braucht man zuerst die Zustimmung von insgesamt vier Handwerkmeistern. Um diese zu bekommen, müssen Forderungen von ihnen erfüllt werden. Diese reichen von der Besorgung mehrerer Pflanzen bis hin zur Beschaffung einer Orkaxt. Sind wir endlich bei einem der Meister angestellt, sind wir zugleich auch Bürger der Stadt und können einer Gilde beitreten. Diese Gilden sind die Miliz, die Magier und die Söldner. Außerdem gibt es noch die geheime Diebesgilde, die wie gesagt geheim ist. Natürlich müssen wir etwas tun, damit wir aufgenommen werden, heutzutage bekommt man ja nichts mehr geschenkt.
Die Neue und Alte Welt
Die Neue Welt ist die Welt, wo wir uns befinden, wenn wir in Khorinis sind. In dieser Welt gibt es eine Vielzahl an Gegnern, die vor allem in den Anfangsstunden sehr gefährlich sind. Alles in allem ist diese Welt sehr bunt und voller grafischer Leckerbissen.
Die Alte Welt dagegen, dort wo Gothic1 spielte, wartet mit noch sehr viel gefährlicheren Monstern und mit einer eher tristen Umgebung auf.
Gegner
Treten in der Neuen Welt vor allem Wölfe, Banditen, Goblins und Feldräuber (große käferähnliche Wesen) auf, so wird in der alten Welt mit etwas härteren Bandagen gekämpft. Dort warten auf uns Orks mit den verschiedensten Stärken (Ork Krieger, Ork Elite, Ork Oberst, Ork Schamane), Snapper (vergleichbar mit Velociraptoren) und noch allerlei mehr Getier auf uns. Die Höhepunkte der Alten Welt sind aber Zweifelsohne die Drachen. Um sie besiegen zu können, brauchen wir zuerst das Auge Innos. Aber bis dahin ist es ein weiter und vor allem mühseliger Weg.
Aufträge
Die Aufträge sind genauso zahlreich wie es Menschen auf der Welt gibt und so abwechslungsreich wie ein Feuerwerk an Silvester. Sind am Anfang die Aufträge noch recht dürftig (z.B. Rüben ernten) so wird im Laufe des Spieles so gut wie jede Aufgabe schwieriger. Da nicht nur die Hauptcharaktere im Spiel Aufträge erteilen, sollte man jede Person, der man begegnet, ansprechen, vielleicht springt eine Aufgabe dabei heraus, die einen entscheidenden Vorteil bringen könnte…
Erfahrungs- und Lernpunkte
Mit jedem erlegten Gegner und mit jedem erledigten Auftrag gibt es Erfahrungspunkte. Ab einer bestimmten Anzahl dieser Punkte steigt unser Charakter eine Stufe auf. Mit dieser Aufstufung erhöht sich unter anderem die Lebensenergie aber auch die Lernpunkte. Pro Erfahrungsstufe gibt es 10 Lernpunkte. Diese Punkte sind lebensnotwendig aber leider oft zu wenig. Um diese Lernpunkte zu verbrauchen, können wir z.B. den Schreiner in Khorinis ansprechen. Dieser lehrt uns dann für 5 LP, wie wir Schlösser knacken können. Aber viel wichtiger ist die Aufstockung vom Beherrschen von Ein- und Zweihandwaffen bzw. Bogen und Armbrust. Bei Magiern ist natürlich die Anhebung des Manavorrats sehr wichtig. Da vor allem in der Anfangsspielzeit wenige Gegner vorkommen und diese dann auch noch wenig Erfahrungspunkte liefern, dauert es eine halbe Ewigkeit, bis die nächste Erfahrungsstufe erreicht wird. Dies ändert sich aber im späteren Spielverlauf erheblich.
Lebensenergie
Wie eigentlich schon üblich in der RPG-Spielebranche hat auch unser Charakter einen Lebensenergiebalken. Ist dieser verbraucht, stirbt unser Held. Damit dieses nicht passiert, müssen wir immer wieder rechtzeitig den Balken auffüllen. Dieses können wir auf ganz unterschiedliche Arten machen.
Möglichkeit 1: Wir suchen uns im Wald Pflanzen zusammen, die wir essen können (z.B. Heilwurzel)
Möglichkeit 2: Wir kaufen an einem der Marktstände Milch, Äpfel, Brot, Fisch uvm.
Möglichkeit 3: Wir kaufen oder stellen selber her (wenn wir mit Alchemie umgehen können): Heiltränke
Möglichkeit 4: Wir gehen in die Stadt zu Vatras und lassen uns heilen
Möglichkeit 5: Wir schlafen in einem der vielen Betten, die es im Spiel gibt.
Möglichkeit 5 ist am besten, wenn wir nicht in der Stadt sind. Leider gibt es aber auch hier einen Haken: Sind wir einem Suchenden begegnet, sind wir besessen und uns plagen von diesem Zeitpunkt an Alpträume, so dass wir keinen erholsamen Schlaf mehr bekommen. Diesen Misstand können wir nur im Kloster ändern, wenn wir das Geld für eine kleine Spende dabei haben.
Gegner- und NPC-KI
Die KI aller Figuren im Spiel ist durchweg gelungen, selbst wenn der ein oder andere Gegner mal eine Klippe herunterfällt, weil er neben die Brücke tritt :-). Ärgerlich wird es, falls wir einer Person z.B. Geleitschutz zur Stadt bieten sollen, diese aber mitten auf dem Weg einen Gegner sieht, der für sie viel zu schwierig ist und beim ersten Schlag, Biss, Tritt des Gegners verstirbt. Damit sind viele Erfahrungspunkte oder auch Geld verschwunden, welches man bekommen hätte, wäre diese Person am Zielort angekommen. Diese Schwäche ist aber zum Glück recht selten. Außerdem verbringen wir die meiste Zeit alleine indem die Welt von dem Bösen säubern.
Fortbewegungsmittel
Ich habe mir in keinem anderen Spiel, außer vielleicht bei Ultima 9, so sehnlich ein Auto, Motorrad, Mofa oder meinetwegen auch Fahrrad gewünscht. Dieser Wunsch legte sich aber im Laufe des Spiels, da ich immer mehr Teleporter-Runen bekam, mit denen ich mich von A nach B beamen konnte. Aber in der Anfangszeit des Spiels ist nur Laufen angesagt und das kann schon einige Minuten im zweistelligen Bereich bedeuten, die nur fürs Laufen aufgewendet werden.
Grafik
Die Grafik ist wirklich sehr schön. Während in der Neuen Welt in den dichten Wäldern hier und da ein paar Sonnenstrahlen durch das dichte Geäst dringen und Blätter von den Bäumen segeln, ist in der Alten Welt alles trüb und richtig gespenstisch. Es ist durchweg respektwürdig was das Piranha Bytes Team aus der schon betagteren „Gothic 1“ noch alles herausgeholt hat.
Sound
Auch der Sound kann sich mehr als hören lassen. Die Stadtbewohner sprechen alle untereinander und wenn wir nachts durch einen Wald streifen, wir höchstens bis zum übernächsten Baum sehen können und auf einmal irgendwo ein Ast knackt, dann ist Stimmung angesagt. Genauso ist es mit den Gegnern, man hört am Laut, um welches Tier es sich handelt. Wölfe bellen, Feldräuber schreien und Orks ziehen ihr Schwert aus der Scheide, was einen metallischen Klang erzeugt. Der Sound ist einer der allergrößten Stärken des Spiels. Statt altbackener Textwüsten wie in Morrowind spricht wirklich jeder NPC richtiges deutsch.. Das gibt einen gehörigen Motivationsschub, der sich positiv auf die gesamte Spielwelt auswirkt.
Anforderungen
Einzig negativ zu bewerten ist, dass das Spiel einen sehr großen Hardwarehunger besitzt. Mit einer CPU unter 1 GHz ist das Spiel in der vollen Pracht unspielbar.
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