Gothic 2 (PC Rollenspiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von firespiderxs
Eine unglaubliche Atmosphäre
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Grafik
Die Grafik ist wirklich sehr schön. Während in der Neuen Welt in den dichten Wäldern hier und da ein paar Sonnenstrahlen durch das dichte Geäst dringen und Blätter von den Bäumen segeln, ist in der Alten Welt alles trüb und richtig gespenstisch. Es ist durchweg respektwürdig was das Piranha Bytes Team aus der schon betagteren „Gothic 1“ noch alles herausgeholt hat.
Sound
Auch der Sound kann sich mehr als hören lassen. Die Stadtbewohner sprechen alle untereinander und wenn wir nachts durch einen Wald streifen, wir höchstens bis zum übernächsten Baum sehen können und auf einmal irgendwo ein Ast knackt, dann ist Stimmung angesagt. Genauso ist es mit den Gegnern, man hört am Laut, um welches Tier es sich handelt. Wölfe bellen, Feldräuber schreien und Orks ziehen ihr Schwert aus der Scheide, was einen metallischen Klang erzeugt. Der Sound ist einer der allergrößten Stärken des Spiels. Statt altbackener Textwüsten wie in Morrowind spricht wirklich jeder NPC richtiges deutsch.. Das gibt einen gehörigen Motivationsschub, der sich positiv auf die gesamte Spielwelt auswirkt.
Vorgeschichte
Für alle diejenigen, die den ersten Teil nicht gespielt haben, wird das Intro sehr interessant sein. Dort wir noch mal grob angerissen, was am Ende des ersten Teils passiert ist. Der böse Schläfer wurde besiegt und während dieser den Abgang macht, stürzt die Höhle in der sich unser namenloser Held befindet ein und begräbt ihn unter schweren Steinbrocken. So endet der erste Teil leider etwas traurig. Doch unser Held ist nicht tot, sondern war nur in einen wochenlangen Schlaf gefallen. Nach dem Intro begenet man Xardas, einem ehemaligen Feuermagier, der sich der schwarzen Magie zugewandt hat.
Gegner
Treten in der Neuen Welt vor allem Wölfe, Banditen, Goblins und Feldräuber (große käferähnliche Wesen) auf, so wird in der alten Welt mit etwas härteren Bandagen gekämpft. Dort warten auf sie Orks mit den verschiedensten Stärken (Ork Krieger, Ork Elite, Ork Oberst, Ork Schamane), Snapper (vergleichbar mit Velociraptoren) und noch allerlei mehr Getier auf uns. Die Höhepunkte der Alten Welt sind aber Zweifelsohne die Drachen. Um sie besiegen zu können, brauchen sie zuerst das Auge Innos. Aber bis dahin ist es ein weiter und vor allem mühseliger Weg.
Aufträge
Die Aufträge sind genauso zahlreich wie es Menschen auf der Welt gibt und so abwechslungsreich wie ein Feuerwerk an Silvester. Sind am Anfang die Aufträge noch recht dürftig (z.B. Rüben ernten) so wird im Laufe des Spieles so gut wie jede Aufgabe schwieriger. Da nicht nur die Hauptcharaktere im Spiel Aufträge erteilen, sollte man jede Person, der man begegnet, ansprechen, vielleicht springt eine Aufgabe dabei heraus, die einen entscheidenden Vorteil bringen könnte…
Erfahrungs- und Lernpunkte
Mit jedem erlegten Gegner und mit jedem erledigten Auftrag gibt es Erfahrungspunkte. Ab einer bestimmten Anzahl dieser Punkte steigt ihr Charakter eine Stufe auf. Mit dieser Aufstufung erhöht sich unter anderem die Lebensenergie aber auch die Lernpunkte. Pro Erfahrungsstufe gibt es 10 Lernpunkte.
Diese Punkte sind lebensnotwendig aber leider oft zu wenig. Um diese Lernpunkte zu verbrauchen, können sie z.B. den Schreiner in Khorinis ansprechen. Dieser lehrt uns dann für 5 LP, wie wir Schlösser knacken können. Aber viel wichtiger ist die Aufstockung vom Beherrschen von Ein- und Zweihandwaffen bzw. Bogen und Armbrust.
Bei Magiern ist natürlich die Anhebung des Manavorrats sehr wichtig. Da vor allem in der Anfangsspielzeit wenige Gegner vorkommen und diese dann auch noch wenig Erfahrungspunkte liefern, dauert es eine halbe Ewigkeit, bis die nächste Erfahrungsstufe erreicht wird. Dies ändert sich aber im späteren Spielverlauf erheblich.
Anforderungen
Einzig negativ zu bewerten ist, dass das Spiel einen sehr großen Hardwarehunger besitzt. Mit einer CPU unter 1 GHz ist das Spiel in der vollen Pracht unspielbar.
Fazit
Obwohl viele über Gothic 1 gemeckert haben, ich fand dieses Spiel einfach klasse. Gothic 2 schlägt dieses Spiel aber noch einmal um Längen! Die ganze Atmosphäre ist mir in noch keinem anderen Spiel so angenehm aufgefallen. Wer noch nicht weiß, was er sich zu Weihnachten wünschen soll, dem sei ans Herz gelegt, dass dieses Spiel es allemal wert ist.
Alle anderen: Ein unbedingter Tipp: Kauft es euch!
Die Grafik ist wirklich sehr schön. Während in der Neuen Welt in den dichten Wäldern hier und da ein paar Sonnenstrahlen durch das dichte Geäst dringen und Blätter von den Bäumen segeln, ist in der Alten Welt alles trüb und richtig gespenstisch. Es ist durchweg respektwürdig was das Piranha Bytes Team aus der schon betagteren „Gothic 1“ noch alles herausgeholt hat.
Sound
Auch der Sound kann sich mehr als hören lassen. Die Stadtbewohner sprechen alle untereinander und wenn wir nachts durch einen Wald streifen, wir höchstens bis zum übernächsten Baum sehen können und auf einmal irgendwo ein Ast knackt, dann ist Stimmung angesagt. Genauso ist es mit den Gegnern, man hört am Laut, um welches Tier es sich handelt. Wölfe bellen, Feldräuber schreien und Orks ziehen ihr Schwert aus der Scheide, was einen metallischen Klang erzeugt. Der Sound ist einer der allergrößten Stärken des Spiels. Statt altbackener Textwüsten wie in Morrowind spricht wirklich jeder NPC richtiges deutsch.. Das gibt einen gehörigen Motivationsschub, der sich positiv auf die gesamte Spielwelt auswirkt.
Vorgeschichte
Für alle diejenigen, die den ersten Teil nicht gespielt haben, wird das Intro sehr interessant sein. Dort wir noch mal grob angerissen, was am Ende des ersten Teils passiert ist. Der böse Schläfer wurde besiegt und während dieser den Abgang macht, stürzt die Höhle in der sich unser namenloser Held befindet ein und begräbt ihn unter schweren Steinbrocken. So endet der erste Teil leider etwas traurig. Doch unser Held ist nicht tot, sondern war nur in einen wochenlangen Schlaf gefallen. Nach dem Intro begenet man Xardas, einem ehemaligen Feuermagier, der sich der schwarzen Magie zugewandt hat.
Gegner
Treten in der Neuen Welt vor allem Wölfe, Banditen, Goblins und Feldräuber (große käferähnliche Wesen) auf, so wird in der alten Welt mit etwas härteren Bandagen gekämpft. Dort warten auf sie Orks mit den verschiedensten Stärken (Ork Krieger, Ork Elite, Ork Oberst, Ork Schamane), Snapper (vergleichbar mit Velociraptoren) und noch allerlei mehr Getier auf uns. Die Höhepunkte der Alten Welt sind aber Zweifelsohne die Drachen. Um sie besiegen zu können, brauchen sie zuerst das Auge Innos. Aber bis dahin ist es ein weiter und vor allem mühseliger Weg.
Aufträge
Die Aufträge sind genauso zahlreich wie es Menschen auf der Welt gibt und so abwechslungsreich wie ein Feuerwerk an Silvester. Sind am Anfang die Aufträge noch recht dürftig (z.B. Rüben ernten) so wird im Laufe des Spieles so gut wie jede Aufgabe schwieriger. Da nicht nur die Hauptcharaktere im Spiel Aufträge erteilen, sollte man jede Person, der man begegnet, ansprechen, vielleicht springt eine Aufgabe dabei heraus, die einen entscheidenden Vorteil bringen könnte…
Erfahrungs- und Lernpunkte
Mit jedem erlegten Gegner und mit jedem erledigten Auftrag gibt es Erfahrungspunkte. Ab einer bestimmten Anzahl dieser Punkte steigt ihr Charakter eine Stufe auf. Mit dieser Aufstufung erhöht sich unter anderem die Lebensenergie aber auch die Lernpunkte. Pro Erfahrungsstufe gibt es 10 Lernpunkte.
Diese Punkte sind lebensnotwendig aber leider oft zu wenig. Um diese Lernpunkte zu verbrauchen, können sie z.B. den Schreiner in Khorinis ansprechen. Dieser lehrt uns dann für 5 LP, wie wir Schlösser knacken können. Aber viel wichtiger ist die Aufstockung vom Beherrschen von Ein- und Zweihandwaffen bzw. Bogen und Armbrust.
Bei Magiern ist natürlich die Anhebung des Manavorrats sehr wichtig. Da vor allem in der Anfangsspielzeit wenige Gegner vorkommen und diese dann auch noch wenig Erfahrungspunkte liefern, dauert es eine halbe Ewigkeit, bis die nächste Erfahrungsstufe erreicht wird. Dies ändert sich aber im späteren Spielverlauf erheblich.
Anforderungen
Einzig negativ zu bewerten ist, dass das Spiel einen sehr großen Hardwarehunger besitzt. Mit einer CPU unter 1 GHz ist das Spiel in der vollen Pracht unspielbar.
Fazit
Obwohl viele über Gothic 1 gemeckert haben, ich fand dieses Spiel einfach klasse. Gothic 2 schlägt dieses Spiel aber noch einmal um Längen! Die ganze Atmosphäre ist mir in noch keinem anderen Spiel so angenehm aufgefallen. Wer noch nicht weiß, was er sich zu Weihnachten wünschen soll, dem sei ans Herz gelegt, dass dieses Spiel es allemal wert ist.
Alle anderen: Ein unbedingter Tipp: Kauft es euch!
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