Gothic (PC Rollenspiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Erfahrungsbericht von Einz75
Rette die Welt von Myrtana!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Gothic
\"Rette die Welt von Myrtana!\"
Was lange wert wird schließlich gut und so auch in diesem Fall, denn Gothic als Erstlingswerk aus dem Hause Piranha Bytes hat alle Erwartungen mehr als nur erfüllt. Schon in den Testversionen waren alle begeistert und nun gibt endlich das Spiel in ganzer Länge auf dem heimischen PC.
Die Story:
Das Königreich Myrtana war einst bekannt durch seinen Wohlstand, Sicherheit und prunkvollen Bauten, doch eines Tages gab es Krieg mit dem benachbarten Königreich Varant. Durch die Ernennung von König Rhotbars zum neuen Stadthalter konnte die Schlacht am Ende doch noch gewonnen werden und alle hofften auf ein gutes Ende und eine neue friedliche Zeit. Doch die Natur hatte kein erbarmen mit dem Volk aus Myrtanas und schickte einen harten Winter ins das Land. König Rhotbar starb und sein Sohn Rhotbar der Zweite trat an dessen Stelle. Nicht genug, dass der König tot war und das Volk Hunger und Elend leidet, Rhotbar der Zweite stand kurz vor einem Krieg mit den einst so mächtigen Orks. Auch sie hatten Verluste in den vergangenen Jahren erlitten, doch waren sie immer noch zahlen und kräftemäßig den Menschen überlegen. Also mussten wieder neue Rüstungen und Waffen gebaut werden, um der kommenden Bedrohung entgegenwirken zu können. Doch die Minen des Reiches waren nur noch schwer zugänglich und die Erträge gingen zurück.
Deshalb wurden in den Mienen immer mehr Diebe und Deserteure eingestellt, um diese Zahlen wieder zu korrigieren. Besonders die Minenstadt Khorinis bereitete dem König große Sorgen, denn nur hier wurde das besondere magische Erz abgebaut, aus dem man unzerstörbare Schwerter bauen konnte, die jede Rüstung durchschneiden können. Deshalb musste diese Stadt besonders geschützt werden und Rhotbar der Zweite rief sechs Magier vom Kreis des Wassers und sechs vom Kreis des Feuers zu sich, um eine magische Kuppel um diese Stadt zu errichten. Der Sinn lag darin, dass lebende und tote Materie zwar hinein konnte aber keine lebende mehr hinaus. Doch der Zauber viel zu groß aus und alle zwölf Magier wurden innerhalb der Kuppel gefangen. Kurz darauf entdeckten die Gefangenen in den Minen ihre Chance, um aus diesem Fehler Profit zu schlagen und unter der Führung von Erz-Baron Gomez führten sie eine Revolte gegen die Wachen. Gomez hatte nun alle Macht selbst in der Hand und König Rhotbar musste sein Erz nun teuer bezahlen. Aber es gab auch noch einige Gefangene die sich nicht Gomez anschlossen und sie gründeten mit einem Magier des Wasser eine eigene Gruppe, die einen Ausweg aus dieser Kuppel sucht. Und eine weitere Gruppe um Y`Berion zog sich in die Sümpfe zurück, hier gründete man das sogenannte Sumpflager und lebte vom Anbau und Handel mit Sumpfkraut.
Zum Spiel:
Nachdem man nun den großen geschichtlichen Hintergrund in Erfahrung gebracht hat, kommen wir zu den Aufgaben in dem Spielers. Als verurteilter Sträfling gelangt man in diese Stadt mit der magischen Kuppel. Man wird auf eine Reise geschickt, um dem obersten Feuermagier des Alten Lagers einen Brief zu überbringen. Bereits auf diesem Weg erkennt man, dass man nicht nur auf freundliche Wesen trifft. Ausgerüstet mit einer Spitzhacke und einem alten rostigen Schwert begibt man sich dennoch auf den gefährlichen Weg. Am Anfang hat man es jedoch recht schwer, da man über keine besonderen Fähigkeiten verfügt. Doch von Zeit zu Zeit bekommt man Erfahrung und damit auch Fähigkeiten, die nicht nur im Kampf nützlich sind. Weil man nicht immer nur mit seinem alten Schwert rum rennen will, sollte man sich rechtzeitig nach neuen Waffen und Rüstungen umsehen, die auch recht anschaulich auf unseren Charakter zugeschnitten wurden.
Die einzelnen Lager stellen Punkte dar, in denen man zwar vor Monster sicher ist, jedoch nicht vor anderen Strauchdieben, denn immerhin gibt es mehr als 250 NPCs die es erst einmal zu finden gilt. Hat man mit den Wichtigen dieser erst einmal geredet, ist es wichtig, wie man das Gespräch führt, denn wenn man friedlich vorankommt, so stehen ihnen in schwerer Not einmal einige neue Freunde bei Seite. Allerdings will man sich nur kämpfend durch die Gegend schlagen, dann kann es passieren, dass man niemanden mehr trifft der mit einen reden will. Denn wird man dabei beobachtet, wie man jemanden umbringt, wird mit aller Wahrscheinlichkeit sein gesamter Freundeskreis dem Mörder auf der Spur sein, bis man ihn zur Strecke bringt.
Besonders diese künstliche Intelligenz der Charaktere ist recht beindruckend. Neben dem ganz normalen Tagesablauf, arbeiten und schlafen, gehen sie auch eigenen Interessen nach und reden mit anderen Personen. Aber nicht nur die Menschen haben ihr Eigenleben, auch die Monster und all die anderen Lebewesen wissen was sie den ganzen Tag alles zu erledigen haben. Manchmal ist es regelrecht erschreckend, wie sich die Programmierer hier ins Zeug gelegt haben, um diese eigene kleine und recht realistische Welt zum leben zu erwecken. Da man selbst nicht nur den ganzen Tag in der Sonne rumliegen kann, muss man sich entscheiden ob man Krieger, Zauberer oder Dieb werden will. Je nach dem was man gewählt hat muss man verschiedene Aufgaben erfüllen und erlangt so seine Fähigkeiten.
Die Steuerung:
Vielleicht ist die Steuerung ein wenig gewöhnungsbedürftig, viele Aktionen sind durch Tastenkombinationen zu steuern und somit nicht gleich erkenntlich. So wird nicht nur das Laufen, sondern auch die Gespräche und das Inventar nur über die Tastatur gesteuert. Allerdings hat man die Einstellung der Kamera bei der Maus gelassen und man kann sich somit seine Beste Sicht zu den Feinden sichern. Falls man einmal den Überblick verlieren sollte, hilft eine Karte, die man entweder findet oder bei einem Händler kauft.
Grafik und Sound:
Allein die Hardwareanforderungen lassen schon vermuten, dass man hier auch einiges geboten bekommt. In der Welt von Gothic wird man mehr als nur einmal auf viele kleine Details stoßen die nicht nur schön anzusehen sind, sondern auch ein Schritt in Realität bedeuten. Auch die Effekte der Zauber und Kämpfe können sich nicht nur sehen lassen sondern auch hören. Beim Sound hat man sich ebenfalls daran gehalten und je nach Situation die Spannung gesteigert oder ein ruhigen entspannten Klangteppich hinterlegt.
Fazit:
Gothic zählt wohl unumstritten zu einem der interessantesten Spiele die es derzeit auf PC gibt. Nicht nur die Story und die Grafik halten den Spieler bei Laune, auch dass Erforschen der Landschaft und sich selbst entwickeln bringt wahren Spielspaß!
Hardware Anforderungen:
Pentium II 400 MHz, 128 MB RAM, 3D Grafikkarte,
670 MB freier Festplattenspeicher
Empfohlen:
Pentium III 800 MHz, 256 MB RAM, 3D Grafikkarte,
1.000 MB freier Festplattenspeicher
\"Rette die Welt von Myrtana!\"
Was lange wert wird schließlich gut und so auch in diesem Fall, denn Gothic als Erstlingswerk aus dem Hause Piranha Bytes hat alle Erwartungen mehr als nur erfüllt. Schon in den Testversionen waren alle begeistert und nun gibt endlich das Spiel in ganzer Länge auf dem heimischen PC.
Die Story:
Das Königreich Myrtana war einst bekannt durch seinen Wohlstand, Sicherheit und prunkvollen Bauten, doch eines Tages gab es Krieg mit dem benachbarten Königreich Varant. Durch die Ernennung von König Rhotbars zum neuen Stadthalter konnte die Schlacht am Ende doch noch gewonnen werden und alle hofften auf ein gutes Ende und eine neue friedliche Zeit. Doch die Natur hatte kein erbarmen mit dem Volk aus Myrtanas und schickte einen harten Winter ins das Land. König Rhotbar starb und sein Sohn Rhotbar der Zweite trat an dessen Stelle. Nicht genug, dass der König tot war und das Volk Hunger und Elend leidet, Rhotbar der Zweite stand kurz vor einem Krieg mit den einst so mächtigen Orks. Auch sie hatten Verluste in den vergangenen Jahren erlitten, doch waren sie immer noch zahlen und kräftemäßig den Menschen überlegen. Also mussten wieder neue Rüstungen und Waffen gebaut werden, um der kommenden Bedrohung entgegenwirken zu können. Doch die Minen des Reiches waren nur noch schwer zugänglich und die Erträge gingen zurück.
Deshalb wurden in den Mienen immer mehr Diebe und Deserteure eingestellt, um diese Zahlen wieder zu korrigieren. Besonders die Minenstadt Khorinis bereitete dem König große Sorgen, denn nur hier wurde das besondere magische Erz abgebaut, aus dem man unzerstörbare Schwerter bauen konnte, die jede Rüstung durchschneiden können. Deshalb musste diese Stadt besonders geschützt werden und Rhotbar der Zweite rief sechs Magier vom Kreis des Wassers und sechs vom Kreis des Feuers zu sich, um eine magische Kuppel um diese Stadt zu errichten. Der Sinn lag darin, dass lebende und tote Materie zwar hinein konnte aber keine lebende mehr hinaus. Doch der Zauber viel zu groß aus und alle zwölf Magier wurden innerhalb der Kuppel gefangen. Kurz darauf entdeckten die Gefangenen in den Minen ihre Chance, um aus diesem Fehler Profit zu schlagen und unter der Führung von Erz-Baron Gomez führten sie eine Revolte gegen die Wachen. Gomez hatte nun alle Macht selbst in der Hand und König Rhotbar musste sein Erz nun teuer bezahlen. Aber es gab auch noch einige Gefangene die sich nicht Gomez anschlossen und sie gründeten mit einem Magier des Wasser eine eigene Gruppe, die einen Ausweg aus dieser Kuppel sucht. Und eine weitere Gruppe um Y`Berion zog sich in die Sümpfe zurück, hier gründete man das sogenannte Sumpflager und lebte vom Anbau und Handel mit Sumpfkraut.
Zum Spiel:
Nachdem man nun den großen geschichtlichen Hintergrund in Erfahrung gebracht hat, kommen wir zu den Aufgaben in dem Spielers. Als verurteilter Sträfling gelangt man in diese Stadt mit der magischen Kuppel. Man wird auf eine Reise geschickt, um dem obersten Feuermagier des Alten Lagers einen Brief zu überbringen. Bereits auf diesem Weg erkennt man, dass man nicht nur auf freundliche Wesen trifft. Ausgerüstet mit einer Spitzhacke und einem alten rostigen Schwert begibt man sich dennoch auf den gefährlichen Weg. Am Anfang hat man es jedoch recht schwer, da man über keine besonderen Fähigkeiten verfügt. Doch von Zeit zu Zeit bekommt man Erfahrung und damit auch Fähigkeiten, die nicht nur im Kampf nützlich sind. Weil man nicht immer nur mit seinem alten Schwert rum rennen will, sollte man sich rechtzeitig nach neuen Waffen und Rüstungen umsehen, die auch recht anschaulich auf unseren Charakter zugeschnitten wurden.
Die einzelnen Lager stellen Punkte dar, in denen man zwar vor Monster sicher ist, jedoch nicht vor anderen Strauchdieben, denn immerhin gibt es mehr als 250 NPCs die es erst einmal zu finden gilt. Hat man mit den Wichtigen dieser erst einmal geredet, ist es wichtig, wie man das Gespräch führt, denn wenn man friedlich vorankommt, so stehen ihnen in schwerer Not einmal einige neue Freunde bei Seite. Allerdings will man sich nur kämpfend durch die Gegend schlagen, dann kann es passieren, dass man niemanden mehr trifft der mit einen reden will. Denn wird man dabei beobachtet, wie man jemanden umbringt, wird mit aller Wahrscheinlichkeit sein gesamter Freundeskreis dem Mörder auf der Spur sein, bis man ihn zur Strecke bringt.
Besonders diese künstliche Intelligenz der Charaktere ist recht beindruckend. Neben dem ganz normalen Tagesablauf, arbeiten und schlafen, gehen sie auch eigenen Interessen nach und reden mit anderen Personen. Aber nicht nur die Menschen haben ihr Eigenleben, auch die Monster und all die anderen Lebewesen wissen was sie den ganzen Tag alles zu erledigen haben. Manchmal ist es regelrecht erschreckend, wie sich die Programmierer hier ins Zeug gelegt haben, um diese eigene kleine und recht realistische Welt zum leben zu erwecken. Da man selbst nicht nur den ganzen Tag in der Sonne rumliegen kann, muss man sich entscheiden ob man Krieger, Zauberer oder Dieb werden will. Je nach dem was man gewählt hat muss man verschiedene Aufgaben erfüllen und erlangt so seine Fähigkeiten.
Die Steuerung:
Vielleicht ist die Steuerung ein wenig gewöhnungsbedürftig, viele Aktionen sind durch Tastenkombinationen zu steuern und somit nicht gleich erkenntlich. So wird nicht nur das Laufen, sondern auch die Gespräche und das Inventar nur über die Tastatur gesteuert. Allerdings hat man die Einstellung der Kamera bei der Maus gelassen und man kann sich somit seine Beste Sicht zu den Feinden sichern. Falls man einmal den Überblick verlieren sollte, hilft eine Karte, die man entweder findet oder bei einem Händler kauft.
Grafik und Sound:
Allein die Hardwareanforderungen lassen schon vermuten, dass man hier auch einiges geboten bekommt. In der Welt von Gothic wird man mehr als nur einmal auf viele kleine Details stoßen die nicht nur schön anzusehen sind, sondern auch ein Schritt in Realität bedeuten. Auch die Effekte der Zauber und Kämpfe können sich nicht nur sehen lassen sondern auch hören. Beim Sound hat man sich ebenfalls daran gehalten und je nach Situation die Spannung gesteigert oder ein ruhigen entspannten Klangteppich hinterlegt.
Fazit:
Gothic zählt wohl unumstritten zu einem der interessantesten Spiele die es derzeit auf PC gibt. Nicht nur die Story und die Grafik halten den Spieler bei Laune, auch dass Erforschen der Landschaft und sich selbst entwickeln bringt wahren Spielspaß!
Hardware Anforderungen:
Pentium II 400 MHz, 128 MB RAM, 3D Grafikkarte,
670 MB freier Festplattenspeicher
Empfohlen:
Pentium III 800 MHz, 256 MB RAM, 3D Grafikkarte,
1.000 MB freier Festplattenspeicher
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