Die schwarze Spinne (Taschenbuch) / Jeremias Gotthelf Testbericht
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Erfahrungsbericht von Pfiesteria
Pfui Spinne
Pro:
Gutes Beispiel für Biedermeier
Kontra:
LANGWEILIG!
Empfehlung:
Nein
Ich musste ja den Deutsch Lk wählen. Zwar war und ist Deutsch immer noch mein bestes Fach, aber die schwachsinnigen Lektüren, übersteigen oft das noch erträglich. Zwecks Abivorberteitung wurde ich noch einmal genötigt alle Lektüren meiner vergangenen zwei Deutsch Lk Jahre noch einmal zu lesen.
Bei einer davon handelt es sich um \"Die schwarze Spinne\" von Jeremias Gotthelf. Jeremias Gotthelf war Schweizer und Pfarrer und das merkt man den Buch auch an. Die schwarze Spinne wurde 1841 veröffentlicht und diese Epoche gehört ja bekanntlich in die Literaturepoche des Biedermeier. Und Biedermeier ist die Novelle wirklich, da die Rahmenerzählung in einer ländlichen Gegend, während einer Kindstaufe spielt. Friede, Freude, Eierkuchen also. Die Binnenerzählung hebt sich aber durch romantische Elemente (eine fiktive Killerspinne, Teufel) deutlich von der Rahmenerzählung ab. Aber da die Literaturepoche des Biedermeier auch die Spaätromatik genannt wurde, weicht das also nicht grundsätzlich ab.
Wie schon erwähnt handelt es sich bei der schwarzen Spinne um eine Novelle. Die Rahmenhandlung spielt in der Gegenwart, während einer Kindstaufe. Nachdem das Kind getauft ist und die Taufgesellschaft gegessen hat, beginnt der Großvater eine Geschichte zu erzählen. Damit beginnt die Binnenerzählung. Da sind ein paar Bauern, die von ihren Herrn einen so genannten Herrn von Stoffeln tyrannisiert werden. Sie müssen ihn ein Schloss bauen und von Stoffeln, nimmt keine Rücksicht darauf, dass die Bauern ja auch noch ihre Ernte einbringen müssen. Sie bauen ihn also ein Schloss und kaum ist das fertig, will der Herr von Stoffeln einen Schattengang auf seinen Berg, bestehend aus 100 Buchen haben und das innerhalb eines Monats. Schnell ist den Bauern klar, dass sie dass nicht bewerkstelligen können und sie fangen an zu jammern und zu klagen.
Da kommt rein zufällig der Teufel vorbei und bietet ihnen einen Pakt an. Er würde ihnen helfen die Buchen zu transportieren und dafür wolle er als gegenleistung das nächste Kind, das geboren wird. Ungetauft versteht sich.
Zuerst lehnen die Bauern und auch ihre Frauen den Pakt ab, aber beim ersten Versuch die Buchen auf den Berg zu transpotieren merken die Bauern schnell, dass sie damit überfordert sind. Also wird noch mal beraten und besonders eine Frau, Christine, spricht sich für den Pakt aus. Als Christene den Teufel dann unter vier Augen trifft stimmt sie den Pakt zu. Sie denkt man könne den Teufel hintergehen.
Als Pfand küsst der Teufel Christine auf die Wange und diese fängt daraufhin auch schrecklich zu brennen an.
Die Buchen werden tatsächlich bei Nacht und Nebel gepflanzt und die Leute sind glücklich bis das erste Kind sich im Dorfe ankündigt. Schnell wird ein Priester zu Gebärenden gerufen um das Kind zu taufen und dem Teufel ein Schnippchen zu schlagen. Das gelingt auch, nur das Christnes Wange immer mehr brennt und sich schließlich ein schwarzer Punkt zeigt. Christine geht in einen Viehstall wo ihr dann unzählige gifte Spinnen aus dem Gesicht krabbeln. Diese bringen das Vieh um und nehmen den Bauern damit die Existenzgrundlage. Alles bitten und betteln hilft nicht und so einigen sie sich schließlich doch darauf das nächste Kind dem Teufel gegeben.
Diese Sünde wird aber von einem mutigen Priester verhindert, der darauf sein Leben lassen muss. Denn schließlich verwandelt sich Christene, die den Pakt, geschlossen hat selber in eine giftige scwarze Spinne, die den Priester um die Ecke bringt. Aber nicht nur den. Sie tötet fast das halbe Dorf und den Herrn von Stoffeln noch dazu. Das geht solange bis sich eine Mutter entschließt dem ein Ende zu machen. Sie baut ein Gefängnis für die Spinne und als die Spinne alias Christine auch mal bei ihr vorbeischaut, packt die mutige Frau die Spinne, sperrt sie ein und stirbt schließlich auch an der Vergiftung.
Wenn ihr denkt das wars jetzt mit der Story, dann habt ihr euch getäuscht. Die Spinne kann nämlich noch mal entwischen! Aber ob und wie sie wieder eingefangen und unschädlich gemacht wird, müsst ihr schon selbst herausfinden. Aber wie schon gesagt, da das Buch in der Epoche des Biedermeiers geschrieben wurde, herrscht am Ende Friede, Freude, Eierkuchen.
Die Botschaft ist klar: Man soll immer gottesfürchitg sein. Und die Böse ist auch klar: Christine, die böse böse Frau. Die Handlung an sich ist nicht schlecht aber die Art und Weise wie alles langatmig und vorallem in ellenlangen Sätzen geschildert wird ist ermüdend.
Ok, das Buch wurde 1841 veröffentlicht, da kann man das noch verzeihen. Aber Goethe DER deutsche Klassiker war noch früher da und seine Werke haben mich mich ausnahmslos begeistert. Das mag daran liegen, dass mir die Klassik mit ihrer durchgeformten Sprache mehr zusagt als der Biedermeier.
Wer die Schwarze Spinne jedoch denoch lesen möchte dem sei gesagt, dass das Buch 121 Seiten hat und als Reclam Heftchen erschienen ist. Es sollte also nicht mehr als 4,00Euro kosten. Empfehlen kann ich es Leuten, die sich ein bisschen Literaturgeschichtlich auskennen wollen und desshalb ein Buch aus dem Biedermeier lesen möchten. Allen anderen die es nict gerade wie ich als Pflichtlektüre aufgebrummt bekommen haben kann ich nur sagen:Tut euch das nicht an!
Bei einer davon handelt es sich um \"Die schwarze Spinne\" von Jeremias Gotthelf. Jeremias Gotthelf war Schweizer und Pfarrer und das merkt man den Buch auch an. Die schwarze Spinne wurde 1841 veröffentlicht und diese Epoche gehört ja bekanntlich in die Literaturepoche des Biedermeier. Und Biedermeier ist die Novelle wirklich, da die Rahmenerzählung in einer ländlichen Gegend, während einer Kindstaufe spielt. Friede, Freude, Eierkuchen also. Die Binnenerzählung hebt sich aber durch romantische Elemente (eine fiktive Killerspinne, Teufel) deutlich von der Rahmenerzählung ab. Aber da die Literaturepoche des Biedermeier auch die Spaätromatik genannt wurde, weicht das also nicht grundsätzlich ab.
Wie schon erwähnt handelt es sich bei der schwarzen Spinne um eine Novelle. Die Rahmenhandlung spielt in der Gegenwart, während einer Kindstaufe. Nachdem das Kind getauft ist und die Taufgesellschaft gegessen hat, beginnt der Großvater eine Geschichte zu erzählen. Damit beginnt die Binnenerzählung. Da sind ein paar Bauern, die von ihren Herrn einen so genannten Herrn von Stoffeln tyrannisiert werden. Sie müssen ihn ein Schloss bauen und von Stoffeln, nimmt keine Rücksicht darauf, dass die Bauern ja auch noch ihre Ernte einbringen müssen. Sie bauen ihn also ein Schloss und kaum ist das fertig, will der Herr von Stoffeln einen Schattengang auf seinen Berg, bestehend aus 100 Buchen haben und das innerhalb eines Monats. Schnell ist den Bauern klar, dass sie dass nicht bewerkstelligen können und sie fangen an zu jammern und zu klagen.
Da kommt rein zufällig der Teufel vorbei und bietet ihnen einen Pakt an. Er würde ihnen helfen die Buchen zu transportieren und dafür wolle er als gegenleistung das nächste Kind, das geboren wird. Ungetauft versteht sich.
Zuerst lehnen die Bauern und auch ihre Frauen den Pakt ab, aber beim ersten Versuch die Buchen auf den Berg zu transpotieren merken die Bauern schnell, dass sie damit überfordert sind. Also wird noch mal beraten und besonders eine Frau, Christine, spricht sich für den Pakt aus. Als Christene den Teufel dann unter vier Augen trifft stimmt sie den Pakt zu. Sie denkt man könne den Teufel hintergehen.
Als Pfand küsst der Teufel Christine auf die Wange und diese fängt daraufhin auch schrecklich zu brennen an.
Die Buchen werden tatsächlich bei Nacht und Nebel gepflanzt und die Leute sind glücklich bis das erste Kind sich im Dorfe ankündigt. Schnell wird ein Priester zu Gebärenden gerufen um das Kind zu taufen und dem Teufel ein Schnippchen zu schlagen. Das gelingt auch, nur das Christnes Wange immer mehr brennt und sich schließlich ein schwarzer Punkt zeigt. Christine geht in einen Viehstall wo ihr dann unzählige gifte Spinnen aus dem Gesicht krabbeln. Diese bringen das Vieh um und nehmen den Bauern damit die Existenzgrundlage. Alles bitten und betteln hilft nicht und so einigen sie sich schließlich doch darauf das nächste Kind dem Teufel gegeben.
Diese Sünde wird aber von einem mutigen Priester verhindert, der darauf sein Leben lassen muss. Denn schließlich verwandelt sich Christene, die den Pakt, geschlossen hat selber in eine giftige scwarze Spinne, die den Priester um die Ecke bringt. Aber nicht nur den. Sie tötet fast das halbe Dorf und den Herrn von Stoffeln noch dazu. Das geht solange bis sich eine Mutter entschließt dem ein Ende zu machen. Sie baut ein Gefängnis für die Spinne und als die Spinne alias Christine auch mal bei ihr vorbeischaut, packt die mutige Frau die Spinne, sperrt sie ein und stirbt schließlich auch an der Vergiftung.
Wenn ihr denkt das wars jetzt mit der Story, dann habt ihr euch getäuscht. Die Spinne kann nämlich noch mal entwischen! Aber ob und wie sie wieder eingefangen und unschädlich gemacht wird, müsst ihr schon selbst herausfinden. Aber wie schon gesagt, da das Buch in der Epoche des Biedermeiers geschrieben wurde, herrscht am Ende Friede, Freude, Eierkuchen.
Die Botschaft ist klar: Man soll immer gottesfürchitg sein. Und die Böse ist auch klar: Christine, die böse böse Frau. Die Handlung an sich ist nicht schlecht aber die Art und Weise wie alles langatmig und vorallem in ellenlangen Sätzen geschildert wird ist ermüdend.
Ok, das Buch wurde 1841 veröffentlicht, da kann man das noch verzeihen. Aber Goethe DER deutsche Klassiker war noch früher da und seine Werke haben mich mich ausnahmslos begeistert. Das mag daran liegen, dass mir die Klassik mit ihrer durchgeformten Sprache mehr zusagt als der Biedermeier.
Wer die Schwarze Spinne jedoch denoch lesen möchte dem sei gesagt, dass das Buch 121 Seiten hat und als Reclam Heftchen erschienen ist. Es sollte also nicht mehr als 4,00Euro kosten. Empfehlen kann ich es Leuten, die sich ein bisschen Literaturgeschichtlich auskennen wollen und desshalb ein Buch aus dem Biedermeier lesen möchten. Allen anderen die es nict gerade wie ich als Pflichtlektüre aufgebrummt bekommen haben kann ich nur sagen:Tut euch das nicht an!
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