Die schwarze Spinne (Taschenbuch) / Jeremias Gotthelf Testbericht
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Erfahrungsbericht von winselwuermchen
Horrorroman aus dem Jahre 1841
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vor ein oder zwei Jahren gab es ein Technolied das hieß der Komtur. Die wenigsten die dieses Lied gehört haben wissen, daß der Text der zwischenzeitlich gesprochen wird aus dem Buch die schwarze Spinne von Jeremias Gotthelf stammt.
Wer sich daran noch erinnern kann, weiß aber dann schon gleich in welchem Schreibstil das Buch gehalten ist. Ich zitiere mal ein paar Zeilen:
\"Mein Schloß ist fertig, doch noch eines fehlt, der Sommer kömmt und droben ist kein Schattengang. In Zeit eines Monats sollt ihr mir einen pflanzen, sollt hundert ausgewachsene Buchen nehmen aus dem Münneberg mit Ästen und Wurzeln und sollt sie mir pflanzen auf Bärhegen und wenn auch nur eine einzige Buche fehlt so büßt ihr es mir mit gutem Blut.\"
Dieser Schriebstil ist am Anfang ungewohnt zu lesen und auch manche Wörter innerhalb des Buches sind nicht mehr geläufig, werden aber falls große Ratlosigkeit auftritt hinten im Anhang erklärt.
Nun zum Inhalt:
Der Schauplatz ist ein kleines Örtchen in der Schweiz.
Ein Mann aus dem Schwabenland den man Hans von Stoffeln nannte, soll einer der wüstesten Ritter gewesen sein und er wollte von den Bauern die zum Schloß gehörten, ein neues Schloß auf dem Bärhegenhubel gebaut bekommen. Ihm war egal ob die Bauern schon die Felder bestellt hatten oder nicht, das Schloß sollte zu dem und dem Zeitpunkt fertig sein. Barmherzigkeit kannte er nicht. Während die Männer an dem Schloß schufteten, mussten die Frauen die Felder bestellen. Doch irgendwann war es wirklich geschafft und die Bauern erleichtert. Sie wurden allerdings noch einmal auf Bärhegen bestellt und zwar um ihnen zu sagen dass von Stoffeln noch einen Schattengang gebaut haben mochte. Innerhalb eines Monats sollten sie hundert ausgewachsene Buchen aus dem fernen Mühlenwald oben auf Bärhegen einpflanzen.
Mit dieser Kunde machten sich die Bauern auf den Weg nach Hause, doch im Wald blieben sie stehen und fingen bitterlich an zu weinen, da sie vor Verzweiflung wie die Ernte eingefahren werden sollte nicht mehr weiterwussten. Immerhind drohten sie im Winter zu verhungern wenn sie nicht genug Nahrung von den Feldern bekamen. Da erschien ihnen ein Mann mit kleinem Ziegenbärtchen der ihnen den Vorschlag machte, dass er helfen könnte.
Die Männer erkannten in ihm den Teufel und liefen schnell nach Hause.
Dort beriet man sich aber kam zu keiner Lösung, bis irgendwann die Hebamme des Dorfes sagte, dass sie nun selbst in den Wald gehen wollte um mit dem Fremden zu sprechen.
Sie kam zurück mit der Kunde, dass sie einen Pakt geschlossen hätten. Die Bauern sollten lediglich die Buchen bis zum Rande des Berges bringen und er würde sie pflanzen.
Dafür wollte er den nächsten ungetauften Säugling haben. Der Pakt wurde mit einem Kuss auf die Wange der Hebamme besiegelt.
Die Arbeit verlief ohne Probleme, nach einem Monat war der Schattengang angelegt und die Ernte eingefahren. Doch keine Familie die Nachwuchs erwartete war bereit, dass Kind herzugeben. Also wurden die Neugeborenen direkt nach der Geburt getauft, so glaubte man dem Teufel ein Schnippchen schlagen zu können. Doch je mehr Zeit verging desto deutlicher sah man auf der Wange der Hebamme die Silhouette einer großen Spinne sich abzeichnen.
Irgendwann war die Frau verschwunden und nur noch diese riesige schwarze Spinne da.
Zum gleichen Zeitpunkt strömten aus dem Boden heraus unzählige kleine Spinnen die alle Tiere des Dorfes töteten.
Die große Spinne indes lief den Menschen blitzschnell über Hände, Füße oder Gesicht und diese verstarben qualvoll.
Es schien keinen Schutz zu geben, bis auf einen auf den eine junge Schwangere kam.
As das war, lest am besten nach.
Ich rate jedem der gerne kalte Schauer auf dem Rücken hat, dieses Buch zu lesen. Wenn man bedenkt wie alt es schon ist und das es aufgrund von Erzählungen entstanden ist , macht dies das ganze noch unheimlicher..
P.S. : Die ersten 10 bis 20 Seiten des Buches sind ziemlich langweilig, da es hier um den späteren Erzähler der Geschichte geht und wie seine Verwandten auf die Idee kommen ihn über die Spinne auszufragen..
Aber danach wird es gut.. versprochen :-)
Wer sich daran noch erinnern kann, weiß aber dann schon gleich in welchem Schreibstil das Buch gehalten ist. Ich zitiere mal ein paar Zeilen:
\"Mein Schloß ist fertig, doch noch eines fehlt, der Sommer kömmt und droben ist kein Schattengang. In Zeit eines Monats sollt ihr mir einen pflanzen, sollt hundert ausgewachsene Buchen nehmen aus dem Münneberg mit Ästen und Wurzeln und sollt sie mir pflanzen auf Bärhegen und wenn auch nur eine einzige Buche fehlt so büßt ihr es mir mit gutem Blut.\"
Dieser Schriebstil ist am Anfang ungewohnt zu lesen und auch manche Wörter innerhalb des Buches sind nicht mehr geläufig, werden aber falls große Ratlosigkeit auftritt hinten im Anhang erklärt.
Nun zum Inhalt:
Der Schauplatz ist ein kleines Örtchen in der Schweiz.
Ein Mann aus dem Schwabenland den man Hans von Stoffeln nannte, soll einer der wüstesten Ritter gewesen sein und er wollte von den Bauern die zum Schloß gehörten, ein neues Schloß auf dem Bärhegenhubel gebaut bekommen. Ihm war egal ob die Bauern schon die Felder bestellt hatten oder nicht, das Schloß sollte zu dem und dem Zeitpunkt fertig sein. Barmherzigkeit kannte er nicht. Während die Männer an dem Schloß schufteten, mussten die Frauen die Felder bestellen. Doch irgendwann war es wirklich geschafft und die Bauern erleichtert. Sie wurden allerdings noch einmal auf Bärhegen bestellt und zwar um ihnen zu sagen dass von Stoffeln noch einen Schattengang gebaut haben mochte. Innerhalb eines Monats sollten sie hundert ausgewachsene Buchen aus dem fernen Mühlenwald oben auf Bärhegen einpflanzen.
Mit dieser Kunde machten sich die Bauern auf den Weg nach Hause, doch im Wald blieben sie stehen und fingen bitterlich an zu weinen, da sie vor Verzweiflung wie die Ernte eingefahren werden sollte nicht mehr weiterwussten. Immerhind drohten sie im Winter zu verhungern wenn sie nicht genug Nahrung von den Feldern bekamen. Da erschien ihnen ein Mann mit kleinem Ziegenbärtchen der ihnen den Vorschlag machte, dass er helfen könnte.
Die Männer erkannten in ihm den Teufel und liefen schnell nach Hause.
Dort beriet man sich aber kam zu keiner Lösung, bis irgendwann die Hebamme des Dorfes sagte, dass sie nun selbst in den Wald gehen wollte um mit dem Fremden zu sprechen.
Sie kam zurück mit der Kunde, dass sie einen Pakt geschlossen hätten. Die Bauern sollten lediglich die Buchen bis zum Rande des Berges bringen und er würde sie pflanzen.
Dafür wollte er den nächsten ungetauften Säugling haben. Der Pakt wurde mit einem Kuss auf die Wange der Hebamme besiegelt.
Die Arbeit verlief ohne Probleme, nach einem Monat war der Schattengang angelegt und die Ernte eingefahren. Doch keine Familie die Nachwuchs erwartete war bereit, dass Kind herzugeben. Also wurden die Neugeborenen direkt nach der Geburt getauft, so glaubte man dem Teufel ein Schnippchen schlagen zu können. Doch je mehr Zeit verging desto deutlicher sah man auf der Wange der Hebamme die Silhouette einer großen Spinne sich abzeichnen.
Irgendwann war die Frau verschwunden und nur noch diese riesige schwarze Spinne da.
Zum gleichen Zeitpunkt strömten aus dem Boden heraus unzählige kleine Spinnen die alle Tiere des Dorfes töteten.
Die große Spinne indes lief den Menschen blitzschnell über Hände, Füße oder Gesicht und diese verstarben qualvoll.
Es schien keinen Schutz zu geben, bis auf einen auf den eine junge Schwangere kam.
As das war, lest am besten nach.
Ich rate jedem der gerne kalte Schauer auf dem Rücken hat, dieses Buch zu lesen. Wenn man bedenkt wie alt es schon ist und das es aufgrund von Erzählungen entstanden ist , macht dies das ganze noch unheimlicher..
P.S. : Die ersten 10 bis 20 Seiten des Buches sind ziemlich langweilig, da es hier um den späteren Erzähler der Geschichte geht und wie seine Verwandten auf die Idee kommen ihn über die Spinne auszufragen..
Aber danach wird es gut.. versprochen :-)
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