Das Urteil (Taschenbuch) / John Grisham Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Niveau:
- Unterhaltungswert:
- Spannung:
- Humor:
- Stil:
Erfahrungsbericht von magnifico
Ein Blick in die Zukunft?
Pro:
hochspannend, wenngleich mittlerweile \"überholt\"
Kontra:
keine
Empfehlung:
Ja
Man könnte meinen, dass John Grisham neben seinen literarischen Talenten auch eine PSI-Begabung hinsichtlich zukünftiger Ereignisse besitzt - oder einfach nur die Zeichen der Zeit früher als so manch anderer erkannt hat. Denn als der Autor in den Jahren 1995 und 1996 mit dem Verfassen dieses Spitzenromanes begonnen hat, dachten wohl eher wenige Amerikaner an das, was drei Jahre später Wirklichkeit wurde - einer der größten amerikanischen Tabakkonzerne, Philipp Morris, wurde auf mehrere hundert Millionen Dollar Schadensersatz verklagt und konnte meines Wissens eine Verurteilung nur knapp durch einen großzügigen Vergleich abwenden - ein Szenario, dass Grisham in seinem Buch in phantastischer Weise beschreibt!
In einer Kleinstadt in Mississippi finden sich zwölf Geschworene in einem stark beobachteten Prozess wieder, bei dem nicht nur mit juristischen Argumenten gekämpft wird. Eine Schadensersatzklage gegen einen Tabakkonzern will ausgehandelt werden und beide seiten, Kläger wie Beklagte, greifen zu mehr als nur Worten, um die Geschworenen, die bereits zu Prozessbeginn von der Außenwelt abgeschottet wurden, auf ihre Seite zu ziehen. Und dabei ist ein Mitglied der Jury, der letztlich die Urteilsfindung obliegt, alles andere als das, was es zu schein seint - und so nimmt der Prozeß einen Verlauf, der für mehr als nur eine Partei unvorhergesehen ist.
Literarisch brillant und authentisch wie stets gewohnt entführt Grisham den Leser in eine wahr gewordene Utopie, bei der mehr als nur der Einblick in das amerikanische Rechtssystem und dessen Schwächen geboten wird. Die Spannung und die wahren Hintergründe bleiben bis zum Ende gewahrt, bevor der große Aha-Effekt für Überraschung oder auch Zufriedenheit ob der eigenen Annahmen führt - ein Buch, dass es wirklich wert ist, gelesen zu werden.
Das Buch ist einfach nur fesselnd und spannend. Es ist für mich nicht gerade leicht gewesen, trotz Prüfungen am nächsten Tag und der Einsicht, das ausreichender Schlaf wichtig ist, das Buch so ohne Weiteres, namentlich es beinahe bis zum Ende durchgelesen zu haben, wegzulegen. Noch eine Seite, noch das nächste Kapitel, noch der nächste Abschnitt waren so die Überlegungen, die über die Seiten und leider auch die Stunden weggeholfen haben. Am Ende siegte schlichtweg die Müdigkeit. Das Buch wird sich am liebsten von Seite 1 an durchgelesen, stammt es doch noch aus der „alten“ Grisham-Ära, als Spannung und Begeisterung Markenzeichen des Autores gewesen sind.
In einer Kleinstadt in Mississippi finden sich zwölf Geschworene in einem stark beobachteten Prozess wieder, bei dem nicht nur mit juristischen Argumenten gekämpft wird. Eine Schadensersatzklage gegen einen Tabakkonzern will ausgehandelt werden und beide seiten, Kläger wie Beklagte, greifen zu mehr als nur Worten, um die Geschworenen, die bereits zu Prozessbeginn von der Außenwelt abgeschottet wurden, auf ihre Seite zu ziehen. Und dabei ist ein Mitglied der Jury, der letztlich die Urteilsfindung obliegt, alles andere als das, was es zu schein seint - und so nimmt der Prozeß einen Verlauf, der für mehr als nur eine Partei unvorhergesehen ist.
Literarisch brillant und authentisch wie stets gewohnt entführt Grisham den Leser in eine wahr gewordene Utopie, bei der mehr als nur der Einblick in das amerikanische Rechtssystem und dessen Schwächen geboten wird. Die Spannung und die wahren Hintergründe bleiben bis zum Ende gewahrt, bevor der große Aha-Effekt für Überraschung oder auch Zufriedenheit ob der eigenen Annahmen führt - ein Buch, dass es wirklich wert ist, gelesen zu werden.
Das Buch ist einfach nur fesselnd und spannend. Es ist für mich nicht gerade leicht gewesen, trotz Prüfungen am nächsten Tag und der Einsicht, das ausreichender Schlaf wichtig ist, das Buch so ohne Weiteres, namentlich es beinahe bis zum Ende durchgelesen zu haben, wegzulegen. Noch eine Seite, noch das nächste Kapitel, noch der nächste Abschnitt waren so die Überlegungen, die über die Seiten und leider auch die Stunden weggeholfen haben. Am Ende siegte schlichtweg die Müdigkeit. Das Buch wird sich am liebsten von Seite 1 an durchgelesen, stammt es doch noch aus der „alten“ Grisham-Ära, als Spannung und Begeisterung Markenzeichen des Autores gewesen sind.
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