Der Partner (Taschenbuch) / John Grisham Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 07/2005
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Erfahrungsbericht von Lanzelot
Ein (fast) perfekter Plan
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich möchte mal wieder über ein Buch berichten, welches ich kürzlich zu Ende gelesen habe. Ich habe das Buch bei einer Haushaltsauflösung entdeckt und an mich genommen, bevor es im Altpapier landete. Es geht um Der Partner von John Grisham.
DER AUTOR
John Grisham wurde 1955 in Arkansas geboren. Er hat Jura studiert und danach 10 Jahre eine Kanzlei mit dem Schwerpunkt Strafverteidigung geführt. Vielleicht liegt deshalb der Schwerpunkt seiner Geschichten in Sachen Justiz. 1983 wurde er ins Parlament seines Heimatstaates gewählt, fing aber kurze Zeit später mit dem Schreiben an. Fast jedes seiner Bücher wurde ein Welterfolg, so dass sich auch Hollywood seiner Geschichten annahm und diese verfilmte. Die bekanntesten sind wohl Die Firma, Der Klient, Die Akte, Die Jury, Die Kammer und Der Regenmacher.
DIE STORY
Patrick Lanigan ist Anwalt in einer kleinen Kanzlei in Biloxi. Er kommt einem illegalen Geschäft seiner Kollegen auf die Schliche, welches denen Millionen von Dollar einbringen würde. Lanigan täuscht seinen eigenen Tod vor und schafft es, durch eine Trick 90 Millionen Dollar an sich zu bringen. In Brasilien baut er sich einen neue Identität auf (neuer Name, neues Aussehen). Doch seine Gegner sind ihm auf der Spur, was Lanigan aber vorausahnt. Deshalb trifft er Vorkehrungen für den Fall, dass er gefasst wird.
(Das ist die Vorgeschichte, der eigentliche Roman beginnt erst jetzt.)
Lanigan wird gefasst und gefoltert, kann aber nichts zum Verbleib des Geldes sagen, da dies seine Freundin verwaltet. Durch glückliche Umstände und der Vorausschau von Lanigan schaltet sich das FBI in die Suche nach dem Geld ein, was ihm das Leben rettet. Er wird in die Staaten gebracht, wo ihm der Prozeß gemacht werden soll. Neben dem Diebstahl des Geldes ist er des Mordes angeklagt, denn als er seinen Tod durch einen Unfall vortäuscht, bei dem sein Auto verbrennt, wird am Tatort eine stark verbrannte Leiche gefunden, die zuerst als die von Lanigan betrachtet wird. Klar das man jetzt annimmt, dass Lanigan einen anderen Menschen getötet hat, um einen Leiche im ausgebrannten Wagen zu deponieren. Da seit dem Zeitpunkt des vermeintlichen Todes ein Junge vermisst wird, wird Lanigan des Mordes an diesem Jungen angeklagt. Außerdem laufen noch diverse Zivilklagen, wie Scheidung und Schadensersatz gegen ihn. Doch Lanigan scheint auf alles eine Antwort zu haben. Dank der Hilfe seines Anwalts und Freundes Sandy und seiner Freundin Leah gelingt es ihm immer wieder, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, und versucht dabei auch noch, die wahren Verbrecher ihrer gerechten Strafe zuzuführen.
MEINE MEINUNG
Ich lese Bücher von John Grisham recht gern, da sie meist recht spannend sind. Auch dieser Roman passt in diese Kategorie. Besonders faszinierend fand ich, wie jemand immer wieder seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen scheint, weil er anscheinend an alles gedacht hat. Da ich selbst nicht so der spontane, sondern eher der planende Typ bin, war ich natürlich ganz klar auf der Seite der Hauptfigur des Romans. Lanigan hatte zwar mehrere Jahre Zeit, sich für den Fall seiner Gefangennahme vorzubereiten, aber mit welcher Akribie er dabei vorgegangen ist, das war schon Klasse. Im Laufe des Buches hat man das Gefühl, er hat wirklich alle Eventualitäten bedacht. Aber auch kleine unvorhergesehene Ereignisse löst er auf geradezu phantastische Weise. Und man muss dabei bedenken, dass er das alles aus einem Krankenhaus heraus tun muss, wo er sich von den Verletzungen der Folter erholen muss.
Und da bin ich bei einem Punkt, der, wenn überhaupt, der einzige ist, den es zu kritisieren gilt. Am Anfang des Romans wird die Gefangennahme und die darauf folgende Folter recht genau beschrieben, was für zart besaitete Gemüter vielleicht etwas zu brutal sein könnte. Also Kinder oder Jugendliche sollten diese Buch erst ab einem bestimmten Alter lesen. Als Film gesendet, würde diese Szene bestimmt eine Altersfreigabe ab 18 Jahre erhalten.
Doch nachdem dieses Kapitel abgeschlossen ist, verläuft der Roman in ruhigem Fahrwasser. Brutale Szenen kommen eigentlich nicht mehr vor. So kann man sich dann ganz dem Ablauf des geplanten Gerichtsverfahrens widmen, das Lanigan mit aller Kraft zu verhindern versucht. Das es dabei manchmal eng für ihn wird, erhöht die Spannung sogar noch. Ich war von dem Buch jedenfalls so gefesselt, dass ich es innerhalb von wenigen Tagen ausgelesen hatte.
Und ich war auch etwas überrascht vom Ende des Romans, weil sich da zeigt, dass man anscheinend doch nicht an alles denken kann.
DATEN
Titel: Der Partner
Autor: John Grisham
Originaltitel: The Partner (erschienen 1997)
Erschienen 1999 als Taschenbuch im Wilhelm Heyne Verlag München
www.heyne.de
448 Seiten
Preis: 8,90 Euro (regulär, ich habe es ja umsonst abgestaubt)
ISBN 3-453-15165-8
FAZIT
Das Buch ist eines der besten Grisham-Werke, wenn man das so überhaupt sagen kann bei den erfolgreichen Romanen. Ich empfehle es unbedingt weiter.
DER AUTOR
John Grisham wurde 1955 in Arkansas geboren. Er hat Jura studiert und danach 10 Jahre eine Kanzlei mit dem Schwerpunkt Strafverteidigung geführt. Vielleicht liegt deshalb der Schwerpunkt seiner Geschichten in Sachen Justiz. 1983 wurde er ins Parlament seines Heimatstaates gewählt, fing aber kurze Zeit später mit dem Schreiben an. Fast jedes seiner Bücher wurde ein Welterfolg, so dass sich auch Hollywood seiner Geschichten annahm und diese verfilmte. Die bekanntesten sind wohl Die Firma, Der Klient, Die Akte, Die Jury, Die Kammer und Der Regenmacher.
DIE STORY
Patrick Lanigan ist Anwalt in einer kleinen Kanzlei in Biloxi. Er kommt einem illegalen Geschäft seiner Kollegen auf die Schliche, welches denen Millionen von Dollar einbringen würde. Lanigan täuscht seinen eigenen Tod vor und schafft es, durch eine Trick 90 Millionen Dollar an sich zu bringen. In Brasilien baut er sich einen neue Identität auf (neuer Name, neues Aussehen). Doch seine Gegner sind ihm auf der Spur, was Lanigan aber vorausahnt. Deshalb trifft er Vorkehrungen für den Fall, dass er gefasst wird.
(Das ist die Vorgeschichte, der eigentliche Roman beginnt erst jetzt.)
Lanigan wird gefasst und gefoltert, kann aber nichts zum Verbleib des Geldes sagen, da dies seine Freundin verwaltet. Durch glückliche Umstände und der Vorausschau von Lanigan schaltet sich das FBI in die Suche nach dem Geld ein, was ihm das Leben rettet. Er wird in die Staaten gebracht, wo ihm der Prozeß gemacht werden soll. Neben dem Diebstahl des Geldes ist er des Mordes angeklagt, denn als er seinen Tod durch einen Unfall vortäuscht, bei dem sein Auto verbrennt, wird am Tatort eine stark verbrannte Leiche gefunden, die zuerst als die von Lanigan betrachtet wird. Klar das man jetzt annimmt, dass Lanigan einen anderen Menschen getötet hat, um einen Leiche im ausgebrannten Wagen zu deponieren. Da seit dem Zeitpunkt des vermeintlichen Todes ein Junge vermisst wird, wird Lanigan des Mordes an diesem Jungen angeklagt. Außerdem laufen noch diverse Zivilklagen, wie Scheidung und Schadensersatz gegen ihn. Doch Lanigan scheint auf alles eine Antwort zu haben. Dank der Hilfe seines Anwalts und Freundes Sandy und seiner Freundin Leah gelingt es ihm immer wieder, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, und versucht dabei auch noch, die wahren Verbrecher ihrer gerechten Strafe zuzuführen.
MEINE MEINUNG
Ich lese Bücher von John Grisham recht gern, da sie meist recht spannend sind. Auch dieser Roman passt in diese Kategorie. Besonders faszinierend fand ich, wie jemand immer wieder seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen scheint, weil er anscheinend an alles gedacht hat. Da ich selbst nicht so der spontane, sondern eher der planende Typ bin, war ich natürlich ganz klar auf der Seite der Hauptfigur des Romans. Lanigan hatte zwar mehrere Jahre Zeit, sich für den Fall seiner Gefangennahme vorzubereiten, aber mit welcher Akribie er dabei vorgegangen ist, das war schon Klasse. Im Laufe des Buches hat man das Gefühl, er hat wirklich alle Eventualitäten bedacht. Aber auch kleine unvorhergesehene Ereignisse löst er auf geradezu phantastische Weise. Und man muss dabei bedenken, dass er das alles aus einem Krankenhaus heraus tun muss, wo er sich von den Verletzungen der Folter erholen muss.
Und da bin ich bei einem Punkt, der, wenn überhaupt, der einzige ist, den es zu kritisieren gilt. Am Anfang des Romans wird die Gefangennahme und die darauf folgende Folter recht genau beschrieben, was für zart besaitete Gemüter vielleicht etwas zu brutal sein könnte. Also Kinder oder Jugendliche sollten diese Buch erst ab einem bestimmten Alter lesen. Als Film gesendet, würde diese Szene bestimmt eine Altersfreigabe ab 18 Jahre erhalten.
Doch nachdem dieses Kapitel abgeschlossen ist, verläuft der Roman in ruhigem Fahrwasser. Brutale Szenen kommen eigentlich nicht mehr vor. So kann man sich dann ganz dem Ablauf des geplanten Gerichtsverfahrens widmen, das Lanigan mit aller Kraft zu verhindern versucht. Das es dabei manchmal eng für ihn wird, erhöht die Spannung sogar noch. Ich war von dem Buch jedenfalls so gefesselt, dass ich es innerhalb von wenigen Tagen ausgelesen hatte.
Und ich war auch etwas überrascht vom Ende des Romans, weil sich da zeigt, dass man anscheinend doch nicht an alles denken kann.
DATEN
Titel: Der Partner
Autor: John Grisham
Originaltitel: The Partner (erschienen 1997)
Erschienen 1999 als Taschenbuch im Wilhelm Heyne Verlag München
www.heyne.de
448 Seiten
Preis: 8,90 Euro (regulär, ich habe es ja umsonst abgestaubt)
ISBN 3-453-15165-8
FAZIT
Das Buch ist eines der besten Grisham-Werke, wenn man das so überhaupt sagen kann bei den erfolgreichen Romanen. Ich empfehle es unbedingt weiter.
24 Bewertungen, 1 Kommentar
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17.03.2005, 21:28 Uhr von Phönix77
Bewertung: sehr hilfreichJohn Grisham schreibt geniale Bücher. Dein Bericht gefällt mir sehr gut. LG Danny
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