Der Partner (Taschenbuch) / John Grisham Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 07/2005
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Erfahrungsbericht von magnifico
Das Meisterwerk schlechthin
Pro:
sehr spannend und fesselnd, plastisch und hoch verdichtet
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
John Grisham steht, zumindest soweit es um seine früheren Werke geht, bekanntlich für Spannung, fesselnde Lektüre sowie ungemein plastische Schreibweise. Der Autor von Justiz-Romanen bzw. Politik-Krimis wie „Die Akte“, „Die Jury“, „Die Kammer“ oder „Das Urteil“ versteht es dabei wie kaum ein anderer, von der ersten Seite an Spannung aufzubauen und über das gesamte, nicht selten über 500 Seiten starke, Werk aufrecht zu erhalten. Der Leser wird dabei unweigerlich in den Bann der Geschichte gezogen und das Weglegen des Buches fällt alles andere als leicht. Mit „Der Partner“ hat Grisham meines Erachtens dabei das Meisterwerk unter den ohnehin schon meisterhaften Frühwerken geschrieben, die seine moderneren Werke wie „Der Richter“ weit hinter sich lassen.
Worum es in diesem Roman geht, soll nur kurz aufgezeigt und oberflächlich umrissen werden, damit niemand, der den Roman noch lesen will – und ein echter Grisham-Fan kann es sich eigentlich gar nicht erlauben, ihn nicht zu lesen – nicht unnötig mit Wissensfragmenten vorbelastet wird.
Hauptakteur des Romans ist Danilo Silva, ein ehemaliger Rechtsanwalt, der unversehens in Brasilien beim Joggen von gekidnappt und anschließend auf grausame Weise gefoltert wird. Seine Peiniger sind dabei von einer düsteren Gemeinschaft in den USA beauftragt worden. Ziel der Inquisition ist etwas, das Silva nicht weiß und auch nicht wissen kann: der Verbleib von rund 90 Millionen US-Dollar. Erst durch eine Intervention des FBI gelangt Silva in die USA, wo er allerdings gleich mit der Anklage mehrerer Vergehen und Verbrechen konfrontiert wird. Die alten Zeiten drohen den Gepeinigten einzuholen…doch er ist längst nicht der Einzige, der die drohenden Schatten vergangener Jahre hervortreten sieht.
Der Roman beeindruckt von Anfang an. Da ist zunächst einmal das „Mysterium“ um die Folterung, die den anderen Grisham-Romanen ja nun nicht unbedingt in vergleichbarer Form zu Eigen ist, hier allerdings durchaus realistisch und gut vorstellbar wiedergeben wird. Weiterhin steht natürlich für den Leser – zumindest ging es mir so – die Frage im Raum, wer denn da überhaupt gefoltert wird…und wieso. Nur zögerlich, aber keineswegs langatmig, lässt Grisham die Geschichte anwachsen und gedeihen. Der Lesende erfährt mit jeder „verschlungenen“ Seite etwas mehr von den vergangenen Geschehen und wird zugleich tiefer in die kommende Handlung eingeführt.
Der Roman hat mich schwer in Beschlag genommen und so gut wie gar nicht mehr zu normalen Zeiten zum Schlafen kommen lassen. Abends bzw. nachts habe ich ihn beinahe immer erst dann weggelegt, wenn mir buchstäblich die Augen zugefallen sind und die Müdigkeit, irgendwann gegen zwei Uhr Nachts, dann doch die Faszination und Lust am Lesen überwunden hat. Wer vor wichtigen Prüfungen steht, sollte sich die Lektüre des Buches also gut überlegen, es ist nicht ohne…
Die „technischen“ Daten sind bei Grishams Romanen so eine Sache. Zum einen geistern mehrere unterschiedliche Auflagen über den deutschen Buchmarkt, die nicht nur eine unterschiedliche ISBN, sondern auch einen unterschiedlichen Preis haben. Zum anderen gibt es öfters auch mal „Kombinationen“, also zwei Romane in einem Buch. Die ISBN meiner eigenen Ausgabe finde ich mittlerweile schon nicht mehr bei den Online-Buchhändlern, der Preis ist ebenfalls noch in DM angeben, weshalb ich mit derlei „antiquarischen Angaben“ gar nicht erst aufwarten will. Ich denke, Grishams Name sowie das Stichwort „Partner“ sollten bei jedem Buchhändler für positive Ergebnisse sorgen…und der Preis eines Taschenbuchs liegt selbst im Eurozeitalter selten im zweistelligen Bereich, soweit es sich um Belletristik handelt.
Worum es in diesem Roman geht, soll nur kurz aufgezeigt und oberflächlich umrissen werden, damit niemand, der den Roman noch lesen will – und ein echter Grisham-Fan kann es sich eigentlich gar nicht erlauben, ihn nicht zu lesen – nicht unnötig mit Wissensfragmenten vorbelastet wird.
Hauptakteur des Romans ist Danilo Silva, ein ehemaliger Rechtsanwalt, der unversehens in Brasilien beim Joggen von gekidnappt und anschließend auf grausame Weise gefoltert wird. Seine Peiniger sind dabei von einer düsteren Gemeinschaft in den USA beauftragt worden. Ziel der Inquisition ist etwas, das Silva nicht weiß und auch nicht wissen kann: der Verbleib von rund 90 Millionen US-Dollar. Erst durch eine Intervention des FBI gelangt Silva in die USA, wo er allerdings gleich mit der Anklage mehrerer Vergehen und Verbrechen konfrontiert wird. Die alten Zeiten drohen den Gepeinigten einzuholen…doch er ist längst nicht der Einzige, der die drohenden Schatten vergangener Jahre hervortreten sieht.
Der Roman beeindruckt von Anfang an. Da ist zunächst einmal das „Mysterium“ um die Folterung, die den anderen Grisham-Romanen ja nun nicht unbedingt in vergleichbarer Form zu Eigen ist, hier allerdings durchaus realistisch und gut vorstellbar wiedergeben wird. Weiterhin steht natürlich für den Leser – zumindest ging es mir so – die Frage im Raum, wer denn da überhaupt gefoltert wird…und wieso. Nur zögerlich, aber keineswegs langatmig, lässt Grisham die Geschichte anwachsen und gedeihen. Der Lesende erfährt mit jeder „verschlungenen“ Seite etwas mehr von den vergangenen Geschehen und wird zugleich tiefer in die kommende Handlung eingeführt.
Der Roman hat mich schwer in Beschlag genommen und so gut wie gar nicht mehr zu normalen Zeiten zum Schlafen kommen lassen. Abends bzw. nachts habe ich ihn beinahe immer erst dann weggelegt, wenn mir buchstäblich die Augen zugefallen sind und die Müdigkeit, irgendwann gegen zwei Uhr Nachts, dann doch die Faszination und Lust am Lesen überwunden hat. Wer vor wichtigen Prüfungen steht, sollte sich die Lektüre des Buches also gut überlegen, es ist nicht ohne…
Die „technischen“ Daten sind bei Grishams Romanen so eine Sache. Zum einen geistern mehrere unterschiedliche Auflagen über den deutschen Buchmarkt, die nicht nur eine unterschiedliche ISBN, sondern auch einen unterschiedlichen Preis haben. Zum anderen gibt es öfters auch mal „Kombinationen“, also zwei Romane in einem Buch. Die ISBN meiner eigenen Ausgabe finde ich mittlerweile schon nicht mehr bei den Online-Buchhändlern, der Preis ist ebenfalls noch in DM angeben, weshalb ich mit derlei „antiquarischen Angaben“ gar nicht erst aufwarten will. Ich denke, Grishams Name sowie das Stichwort „Partner“ sollten bei jedem Buchhändler für positive Ergebnisse sorgen…und der Preis eines Taschenbuchs liegt selbst im Eurozeitalter selten im zweistelligen Bereich, soweit es sich um Belletristik handelt.
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